27.1.2015    75

WORKSTATIONS FÜR FOTOGRAFEN // Z1 und ZBOOK von HP

27. Januar 2015 | Technik

Anm. d. Red.: Ich möchte an dieser Stelle noch kurz die Preisberechnung am Beispiel unseres Laptops nachreichen. Wir haben uns ein „eher kleines“ z17 Book gekauft und selbst RAM und Festplatten aufgebohrt. Startpreis war ca. 2800 € mit Steuer und wir haben vom Händler ein kleines Upgrade der Festplatte von 250 auf 500GB bekommen. RAM und 2. SSD mit 1TB haben 500 € gekostet (ebenfalls inkl. Steuer). Drinnen befindet sich ein 4700er i7 und eine Quadro 3100er. Das aktuelle 15er MacBookRetina hat mich 3100 € gekostet. Das DreamColor Display war ein Wunsch von Marc und hat nochmals richtig dick Aufpreis gekostet. Da muss man mit über 1000 € rechnen! Das war aber nicht in unserer Startkonfiguration enthalten und ein modularer Extrawunsch!


Heute gibt es mal einen auf die Nuss. Und zwar für alle Apple-Fanatisten. Ok, so schlimm wird es schon nicht, denn immerhin seht ihr mich ja auch noch mit einem MacBookPro rumrennen. Warum, das frage ich mich aber selbst seit langer Zeit schon. Zeitweise kommt es mir vor, dass das MacBook oder der MacPro von Apple ein Status-Symbol geworden ist. Hast du keinen, bist du nix gut Fotograf :-)! Jeder Kreative muss sich am Apple messen lassen. Ist das nicht schon wieder ziemlich unkreativ, wenn gerade die Leute der Gesellschaft mit Ideen und Tatendrang alle dem selben Ideal hinterher laufen?

Es war einmal, da waren Macintosh Rechner einzigartig für Druck und Ausgabe. Diverse Programme, Schriften und Druck-Ansteuerungen gab es auf Windows nicht. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute! Denn heute gilt das nicht mehr. Jeder Mac stürzt heute auch immer wieder ab, Viren werden immer mehr für Mac programmiert oder Angriffe finden über systemunabhängige Schnittstellen statt. Und Apple selbst hat Schritt für Schritt schon die Professionels aufgegeben. Wo ist Aperture hin, wo FinalCut…

Apple ist ein Synonym geworden für Design-Denken. Viele Menschen versuchen überhöhte Ausgaben mit Leistung oder Sicherheit zu rechtfertigen aber im Endeffekt zahlt man heutzutage (nicht früher!!!) für Design, Optik und Style. Das In-Gefühl zählt mehr als die inneren Werte. Natürlich bewegt sich ein Apple auf hohem technischen Niveau… aber hey, von einem 2000 € (4000 Mark!!!) Rechner lässt sich sowas auch erwarten.

Aber was ist eigentlich mit Konkurrenz-Produkten? Und nein, ich meine nicht den Aldi-Windows-Rechner oder den MediaMarkt-Angebots-Laptop. Ich meine wirkliche Konkurrenz!

Bei uns haben sich die Macs langsam aber sicher verabschiedet und das ist auch der Grund für den heutigen Beitrag hier im Blog. Ich möchte eine Lanze für Alternativen brechen und aktuell haben wir bereits genug positive Erfahrung mit Optionen zu Mac sammeln können. Optionen bedeuten aber nicht „anders“ und nicht „billiger“. Optionen bedeuten im Endeffekt „besser“ und im besten Fall auch noch zusätzlich „günstiger“.

Werterhaltung war bei uns immer ein großes Thema und hat bisher immer für Mac gesprochen. Allerdings leidet ein MacBook im wirklichen Arbeitseinsatz doch stark und kein Laptop hat bei uns mehr als 3 Jahre überlebt, bis irgendwann der Exodus eingetreten ist. Vielleicht behandeln wir das Zeugs zu schlecht, mag sein… aber es wird gearbeitet. Und wirklich gearbeitet. Ein Laptop steht nicht nur auf dem heimischen Tisch und auf dem Sofa sondern muss auch am Strand oder irgendwo in den Alpen seinen Dienst machen. Schlussendlich frage ich mich auch immer mehr, ob ein Gerät welches nicht den Hauch von Ausbaufähigkeit besitzt, wo RAM und Festplatte fest verlötet sind, werterhaltender ist als ein Gerät welches ich ohne Probleme auf einen neueren Stand bringen kann. Dazu aber später mehr!

Da wir unglaublich viel mit Video arbeiten sind wir bei Krolop&Gerst was Computer betrifft sehr Performance hungrig. Video ist nochmals eine andere Liga als Foto mit anderen Kernelementen. Zusätzlich zählen aber auch ebenso viele Elemente aus der Fotografie. Farbneutralität z.B. und der Bildschirm ist naturgemäß immer irgendwie zu klein für die ganzen Paletten. Wie bei Photoshop eben.

Vor einigen Wochen/Monaten haben wir uns gezielt nach Optionen umgeschaut und rein zufällig war ich damals auf einem Event in Österreich und kam mit einem HP zusammen. Die österreichische Firma OMEGA COMPUTER demonstrierte Produkte aus dem Hause HP. Und was ich dort sah, faszinierte mich auf den ersten Moment. Vor Jahren hatten wir schonmal eine „Workstation“ leihweise im Einsatz aber die ging leider mit dem Kunden wieder weg. Ich dachte auch immer an so einen ollen, tollen MacPro kommt ja soweiso nix ran. Weit gefehlt…

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Hewlett Packard baut sogenannte Workstations. Die heißen dann z.B. Z840. Das Wort WORK-STATION sagt eigentlich schon alles. ARBEITS-STATION oder besser ein Arbeitstier hat man da! Die Workstations von HP sind auf Leistung gezüchtet und auch ihre Hardware wird von HP perfekt aufeinander abgestimmt.

An dieser Stelle sei gesagt, dass wir uns für die HP-Geräte entschieden haben, es aber auch von Dell und Lenovo/IBM Workstations auf dem Markt gibt. Es wäre blöde gewesen zwei unterschiedliche Firmen zu nutzen für uns intern, daher können wir leider auch nur 2 HP Geräte vorstellen und nicht noch andere Alternativen. Hauptsächlich wollen wir mit diesem Beitrag aber auch die Freiheit propagieren nicht nur Apple nehmen zu müssen. Möge jeder mit seiner Wahl tolle Fotos und Videos machen und bitte nicht denken, dass wir voreingenommen wären. Wir haben uns eben entschieden und zeigen auf unserem Blog nur das was wir nutzen.

Weiter im Text also… Anstatt die Euronen in den Rachen von Apple zu werfen und sich einen neuen schicken iMac zu holen haben wir uns für zwei HP-Rechner entschieden. Ich hoffe dass ich jetzt nicht zu viel Fotografen-Charisma verloren habe, aber das juckt mich sowas von nicht.

Wir haben uns nämlich perfekt optimiert ausgestattet und genau diesen Tipp kann ich jetzt nach Wochen der Praxis endlich geben. Geholt haben wir uns eine MOBILE WORKSTATION und eine kleinere stationäre WORKSTATION. Einmal ein Z-Book und dann noch einen Z1.

Was da an Power drin steckt ist unfassbar und die eigentlichen Werte umso mehr.

Fangen wir mit dem Z-Book an. In unserem Falle haben wir uns ein 17 Zöller geholt. Ein richtiger Klotz aber endlich halt auch ein großes Laptop. In Zeiten von Tablett und SmartPhone brauche ich das Laptop immer weniger auf dem Schoß auf der Couch sondern das Laptop soll mobiles arbeiten ermöglichen. Jedenfalls bei uns. Und da ist 17 Zoll einfach grandios. Schade dass Apple nix mehr in 17 Zoll baut aber hey… anscheinend will es die Masse ja nicht und damit können sich andere Firmen, in diesem Falle HP, um die wirklichen Profis kümmern 🙂 hihi…

Zugegeben, die Workstations gewinnen keinen Design-Preis gegenüber Apple. Sexy ist anders. Aber haben wir ein Laptop um damit zu arbeiten oder soll es sexy aussehen?? Das Design ist für mich schon lange kein Kriterium mehr beim Kauf einer Kamera oder eines Computers. Warum auch, es ist ein Werkzeug und soll benutzt werden.

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Ein riesiger Vorteil beim großen Z-Book ist das NUMPAD. Man hat endlich wieder Zahlen auf dem Laptop und das ist gerade beim Eingeben von Werten und oder beim Arbeiten mit Tabellen eine extrem große Erleichterung.

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle aber auch etwas über das Display verraten. HP nutzt a) kein spiegelndes Display und b) kann mit einem Hardware-Kalibrierbaren DreamColor Display gekauft werden. Was der Vorteil von a) ist, das muss ich niemanden erzählen. Ich hab manchmal echt die Schnauze voll davon mich selbst beim Retuschieren angucken zu müssen. :-)… und eine Hardware-Kalibrierung des Laptops, das ist mega geil!

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Das Z-Book hat aber auch echt viele Anschlussmöglichkeiten. Thunderbolt ist z.B. auch hier eingebaut und ein Display-Port Bildschirm kann damit auch genutzt werden. Dazu kommen noch VGA-Anschlüsse. USB Anschlüssen gibt es ebenfalls reichlich! Arbeitstier halt!

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Das Allerbeste ist und bleibt aber die Möglichkeit das Laptop selbst zu pimpen. In unserem Falle haben wir zusätzlich das Laptop auf 32GB Arbeitsspeicher gefahren. Eingebaut hat das Laptop sowieso eine Quadro-GPU und von Haus aus eine 500GB SSD. Aber auch die SSD-Platte muss nicht alles sein. Das Laptop kommt mit einem freien zweiten Platz für eine weitere 2,5 Zoll Festplatte. In unserem Falle haben wir jetzt 1,5TB in zwei SSD-Platten in einem Laptop mit 32GB RAM und i7 4900er CPU inklusive Quadro GPU und 17 Zoll DreamColor Display. Und wer da jetzt mit MacBook Pro kommt, der hat keine Ahnung von Computern.

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Der Preis für eine derartige Monster-Maschine entspricht dem aktuellen Retina-Modellen von Apple. Bloß mit dem Unterschied, dass man Design und Optik gegen Performance und Können tauscht. Fotografen sehen Farben wie sie wirklich sind und sich nicht selbst im Display spiegeln und die Performance ist auf einem ganz anderen Level. Ohne zusätzliche Festplatten etc.

Ein Knackpunkt bleibt allerdings, und das ist das Windows-Betriebssystem. Das ist kein Haken und auch kein Makel, es ist eben Windows. Da mögen sich jetzt die Geschmäcker trennen aber ich habe festgestellt, dass die Gründe für einen Absturz in 99% der Fälle nicht beim Betriebssystem liegen sondern bei der Software. Und wenn Premiere Pro mal wieder nicht möchte wie es soll, dann ist es dieser Software auch egal ob Windows oder OsX dahinter steckt. Crash bleibt Crash. In Lightroom oder Photoshop habe ich bei alltäglicher Arbeit nie einen Crash erlebt. Weder auf Windows noch auf Mac und auch die Software sieht gleich aus, wenn man das Starten der Software hinbekommen hat.

Vielleicht habe ich hier auch eine sehr eindimensionale Sichtweise aber da wären wir abermals beim Thema PROFI-AMATEUR. Für mich fährt ein Rechner hoch, ich starte Premiere, Photoshop oder Lightroom und dann arbeite ich damit. Bedienbarkeit und Nutzerfreundlichkeit unterscheiden sich für mich nicht in Punkto Betriebssystem sondern nur in der Arbeitssoftware selbst. Ich selbst finde das MacOS immer noch einfacher ist als Windows aber dieser Unterschied verringert sich immer weiter. Seit Jobs weg ist werden Apple Produkte zunehmens konfuser und Windows meiner Ansicht nach einfacher…

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Kommen wir also zur zweiten Möglichkeit der HP Workstations und an dieser Stelle mag der Beitrag vielleicht schon etwas HP-lastig wirken. Aber im Endeffekt ist es ein Resultat aus der Realität. Apple ist eben nicht mehr „STATE OF THE ART“ und das sagen leider noch viel zu wenige in der Kreativbranche. Ich weiß, ein MacPro ist schnell ABER… HP Workstations kann man mit bis zu 36 Kernen kaufen und sogar bis zu 2TB RAM. Völlig utopisch, ich weiß… aber nur so als „Schwanzvergleich“.

Wir kommen also zur stationären Workstation, dem Z1. Der Z1 ist im Endeffekt noch gar keine volle Workstation wie der Z840. Für mich ist der Z1 der iMac Killer. Ok, mit Retina kann er nicht dienen aber mir reichen 2560 Bildpunkte auf einem Display echt aus.

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Viele Fotografen wissen ja noch gar nicht, dass es eine Option zum iMac gibt. Einen im Monitor verbauten Rechner. Und beim Z1 ist das Wort Option echt falsch.  27 Zoll Display, 2560 Bildpunkte quer, alles hinter dem Monitor verbaut, Webcam, Lautsprecher etc… alles drin! iMac Killer trifft es mehr. Warum?

Der Z1 kommt nämlich mit einem XEON Prozessor und das ist auch eine ganz andere Hausnummer wie ein gewöhnlicher Consumer-i7. Da merkt man es wieder mal, Apple baut für reiche Consumer, Arbeitsgeräte, Serverprozessoren finden sich in den MacBook Geräten nicht mehr.

Der XEON Prozessor ist ausgelegt auf Dauerbelastung, Höchstleistung und Langlebigkeit. Selbst die kleinste Version des Z1 ist ausgestattet mit einem E3.

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Der eigentliche Vorteil am Z1 kommt aber noch! Schaut doch einfach mal auf das nächste Foto. Der Z1 ist ein modular aufgebauter iMac :-)… Er kann wie die Motorhaube eines Autos aufgefahren werden, hat sogar hydraulische Halter seitlich montiert und die Einzelteile lassen sich jederzeit austauschen oder upgraden.

In unserem Falle haben wir einen kleinen Z1 genommen und noch keinen Grafikbeschleuniger dazu gesetzt. Das sieht man auf der linken Seite wo noch ein großer Bereich frei ist. Dort kann man aber auch jederzeit eine GPU zusätzlich einknicken und schon hhat man Performance ohne Ende. iMac mit Quadro-GPU??? Gibt es halt nicht! Bei einer GPU wie der Quadro oder der Tesla muss man wissen, dass diese Grafikkarten nicht generell „besser“ sind. Eine GPU funzt nur dann, wenn die Software sie auch unterstützt. In unserem Falle brauchen wir die GPU weil wir mit Premiere PRO eine CUDA Schnittstelle haben und das Rendern und Schneiden damit extrem beschleunigt wird. Gaming Grafikkarten sind für Gaming-Anwendungen deutlich schneller als die Quadro aber 3D, CAD und Video, da bringt die Quadro teilweise mehr als doppelt oder dreifach so viele Kerne. Wobei, jetzt könnte ich schon wieder mit Computer-Fachzeugs anfangen denn im Endeffekt ist auch die Art des Video-Codes wichtig. Teilweise brauchen Codes mehr CPU, teilweise mehr Zugriffsgeschwindigkeit der Festplatte, teilweise GPU… das hängt vom Codec und Container ab… Ballaballa…

Wir haben direkt mal wieder das RAM auf 32GB hoch gefahren, ohne geht nicht! Und hier haben wir sogar von Amazon „günstigen“ Speicher gekauft. Das hat uns 1/4 des Preises von Apple gekostet und wir haben jetzt einen Z1 mit 32GB RAM. 🙂 Hihi! Auch findet man im Z1 bereits zwei Plätze für Festplatten und das wird die nächste Anschaffung sein. 1TB SSD kommt rein, vielleicht sogar noch größer. Immerhin können wir da jederzeit wechseln.

Bei Apple fühle ich mich da echt veräppelt. 🙂 Wortwitz! Warum muss eine Festplatte verlötet werden mit dem LogicBoard???? Warum? Damit man gleich einen neuen iMac kaufen muss?

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Ich denke an der Stelle ist klar was ein Z1 bedeutet. Power, Leistung, Zuverlässigkeit in einem Gehäuse und die Möglichkeit noch nachträglich Änderungen vornehmen zu können. Ich kaufe nicht einen Rechner und kann dann nichts mehr machen sondern ich kaufe ein Grundsystem und kann es noch mit der Zeit verfeinern und verbessern!

Und wie man auf dem nachfolgenden Foto sehen kann, so schlecht sieht das Teil doch nicht aus. Nicht so stylisch flach wie ein silberner iMac aber immerhin steckt auch doppelt oder dreifach so viel drin.

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An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Österreicher von Omega Computer die uns wirklich super beraten haben. Solche HP Produkte kauft man nicht bei MediaMarkt, dafür gibt es Spezialisten und wir sind da an den richtigen gekommen. Ich bin sicher, in den kommenden Monaten/Jahren werden wir komplett auf die Workstations wechseln und auch langsam die Z840 ins Visier nehmen.

Druck

Jetzt dürfen mich alle Kreativ-Branchler lynchen und köpfen. Teeren und Federn ist auch erlaubt aber ich bleib dabei. Apple ist vielleicht stylisch und cool aber für die Arbeit gibt es andere Sachen! Ich will nicht sagen, dass Apple keine guten Laptops baut. Ich will hier zeigen, dass es bessere Optionen in einigen vielen Fällen gibt. Z.B. dort wo richtig dick Leistung gebraucht wird.

Ein sehr bekannter Fotograf der viele Fotos bei der WM 2014 machen durfte hat mal Apple und Windows-Workstations mit dem Thema „Frau“ verglichen… Ihr wisst schon, die „heiße Tussi“ die so richtig mörder ausschaut aber alles relativ „ok bis gut“ kann und dagegen die Frau die wirklich richtig anpacken und arbeiten kann, bei der alles mehr als perfekt wird, dafür aber den einen oder anderen optischen Makel hat… Wie wäre eure Entscheidung? 🙂

So long, euer Martin

  • Kamera: Canon EOS 5D Mark II
  • Brennweite: 100mm
  • Blende: ƒ/2.8
  • Verschlusszeit: 1/160s

Kommentare (75)

75 thoughts on “WORKSTATIONS FÜR FOTOGRAFEN // Z1 und ZBOOK von HP

  1. Danke dafür…ich werde immer doof angeschaut, aber ich bin auch der Meinung, dass wirkliches Arbeiten mit einer Workstation um Welten besser geht, allerdings ist das nicht erst in jüngster Vergangenheit so. Es verhält sich aber wie mit allem anderen..was nicht ins Erwartungsbild passt..wird argwöhnisch betrachtet. Je mehr darüber berichten, desto realitätsnäher wird das Erwartungsbild.

  2. Danke für diesen Beitrag, das ist schon länger mein Reden. Apple baut tolle Geräte, eine ordentliche Windows-Workstation steht Apple aber in nichts nach. Wir arbeiten schon länger hochzufrieden mit Workstations von Lenovo, sowohl stationär als auch mobil. Abstürze: Fehlanzeige. Und auch nach ein paar Jahren gehen die nicht in die Knie, wie ein Consumerprodukt.

  3. Sehr nett zu lesen, jedoch spricht einiges in meinem Leben gegen ein Windows System.
    Wie schaut es denn mit der Wertstabilität aus bei PC´s? Die von Apple sind da schon sehr stabil.

    Und Ja unsere Virtuelle Welt, da haben Rechner mindestens 256GB Ram davon stecken dann 12 St in einem BladCenter!

    1. Wertstabilität kommt doch erst dann zum Tragen, wenn man den Rechner wieder verkauft. Und da ist ein Rechner den man ordentlich nachrüsten kann natürlich im Vorteil. Ansonsten misst sich der Wert an dem, was man damit tun kann. Es ist wie bei Aktien. Nicht wenn der Kurs fällt fährt man Verluste ein, sondern wenn man bei niedrigem Kurs verkauft.

      1. Zumal das Verkaufen wieder relativ ist, wenn ein Notebook sagen wir 3 Jahre wirklich durch die Gegend geschleppt wurde (nicht immer nur vom Schreibtisch zu Hause, zum Schreibtisch im Büro), ist es zumindest optisch durch. Und dann kommt zum Tragen, dass der durchschnittliche Applefan, eben kein MacBook will, welches den ein oder anderen Kratzer, abgeschliffene Ecken, etc hat. Dann relativiert sich der Preisunterschied bei gebrauchten Notebooks wieder. Vielen geht es halt einfach darum ein MBpro zu besitzen und das soll natürlich auch gut aussehen. (Und ein Profi, der ein Arbeitstier sucht, der Kauft sich kein Gerät, welches der Martin 3 Jahre lang gequält hat 😀 )

    2. Wertstabilität… in der Regel kann ich zwei Computer für den Preis eines Apple kaufen. Selbst wenn ich den Computer also für weniger als den Apple verkaufen kann, kann ich mir trotzdem noch einen neuen kaufen….

      Plus bei PC’s kann ich auch die Teile einzeln verkaufen (GPU, CPU, Mainboard…) und das bringt oftmals eigentlich mehr ein.

  4. Hi Martin,

    wie sieht es mit dem abbildbaren Farbraum beim Z-Book Display und anderen Fotograf(In) relevanten Specs aus?

    Da ich eine Z-Book Alternative parallel zu meinem Macbook einsetze, ziehe ich diese mal als Vergleich heran: Das Lenovo W540 mit 3K Display, Nvidia Quadro K2100M 2 GB GPU und eingebautem X-Rite Farbkalibrator, 32 GB Ram und 2 * 1TB SSD. Ich glaube die CPU ist ein Intel Core i7-4600M-Prozessor (4 MB Cache, bis zu 3,60 GHz) vPro.

    Wenn ich die Lenovo W540 Workstation als Vergleich heranziehe, kommen folgende Werte in den Vergleich: SRGB zu 90%.
    Zum Lenovo muss man sagen, dass dieses zwei Grafikkarten hat. eine In Chip Intel, welche extrem stromsparend ist, und eine NVIDIA Quadro K2100M 2 GB. Durch die Nvidia Optimus Technologie kann man auch sehr lange Akku Laufzeiten erreichen, da je nach Bedarf „on the fly“ zwischen den beiden Grafikchips umgeschaltet wird. Das kann man der Automatik überlassen, aber auch dediziert festlegen, dass zum Beispiel für Photoshop immer die Nvidia GPU eingeschaltet wird.

    Akkulaufzeiten von 6 Stunden mit Bildbearbeitung sind beim Lenovo in der Praxis möglich, und das ist ein guter Wert. wie sieht es mit dem Z-BOOK aus?

    Beim Lenovo muss man auch erwähnen, dass es diesen mit einem eingebauten X-Rite Farbkalibrator gibt, und das Display auch von Werk aus eingemessen und kalibriert ist (ähnlich Eizo). Gibt es diese Option beim Z-Book auch?

    PS: der eingebaute Fingerabdruck-Scanner beim Lenovo ist natürlich auch ein Schmankerl, wenn der auch über die Security Bedürfnisse eines Fotografen hinaus schießt. Bequem ist der allemal, da man mit einem Fingerscan das Einschalt-Passwort und auch das Anmeldepasswort für Windows abdeckt. In der Praxis echt cool.

    Viele Grüsse aus dem Odenwald, David

    1. ich kann David voll und ganz zustimmen. Nutze seit 1 Jahr den Lenovo W540 und bin superhappy damit.
      Starkes Arbeitstier mit kalibriertem Display! Sollte man sich ansehen bzw. überlegen…
      LG aus Wien

    2. Der eingebaute Farbkalibrator (Softwarekalibrierung über die Grafikkarte) bei den Lenovos ist natürlich nice to have fällt meiner Meinung nach aber eher in die Kategorie Gimmik.
      Ein Hardware kalibrierbares Display (also ohne über die Grafikkarte zu gehen) gibt es aber nur mehr beim ZBook 17 am Markt (eben Dreamcolor Displays).

      Das mit den 2 GPUs und automatisch umschalteten Grafikkarte gibt es auch bei den ZBooks.
      Fingerabdruck Sensor ebenfalls. Noch dazu gibt’s jetzt auch PCIe SSDs. Bei Lenovos neuen Modellen leider noch immer nicht.

  5. Vielen Dank für die Infos! Ich arbeite seit 2 Jahren mit einem2012 er MacPro und bin sehr sehr zufrieden mit meinem damaligen Preis-Leistuns-Verhältniss. Hab ihn im Refurbished Store gekauft weil er da Ausstattungs und Preismäßig im Bereich der Konkurrenz lag. Alle anderen Rechner von Apple sind für mich in der Tat überteuert, zudem man sie eben nicht mehr aufrüsten kann. Mein Modell ist Gott sei Dank noch in allen Bereichen erweiterbar. Zugeben muss ich allerdings das die Bedienbarkeit der OS für mich einfacher ist als Win8 oder 8.1 – Intuition hilft oft – meine Frau bestätigt das.

  6. Ich denk auch schon länger drüber nach, da ich schön langsam mit meinem MacPro 2010 mit Performance nicht mehr so happy bin, aber ProRes im Videobereich immer noch ein Thema ist.
    Hauptsächlich arbeite ich auf PC – mit Video am Mac.
    Der neue MacPro ist eine Verarschung für arbeitende Kreative – sauteuer und wieder nicht kompatibel mit weiterer Hardware. Apple hat einfach alles aus dem Rechner geworfen – sogar Festplatten. Dann hat man einen Kabelsalat und teure externe Geräte als Stapel. Jetzt überleg ich wegen einem MacBook pro für unterwegs. Leistung haben die aber fett. Devin Graham (devinsupertramp – youtube) schneidet nur unterwegs und alle seine 4k und 5K RED Filme nur auf einem Macbook Pro, da sie nie zu Hause sind. Also Leistung wär schon super.
    Danke für den Tipp zu Omega – ich suche schon lange einen professionellen Händler in Wien – Ditech ist leider nicht mehr am Markt.
    Ich bin halt auch ein optischer Mensch und PC war für mich immer notwendig, aber nie schön und meist voller bugs und Software Problemen. Bin unschlüssig.

  7. Ich habe ein dienstlich geliefertes Z-Book und kann nur sagen gegenüber dem Apple Mc Book pro keine Chance.
    Sicherlich gibt es Vorteile selber aufrüsten etc.
    Aber was Stabilität angeht ist das Mc Book um Klassen besser, kein Absturz von PhotoShop in den letzen zwei Jahren.
    3 mal Absturz PhotoShop auf dem Z Book in zwei Wochen.

    Ich weiss das ist nur eine Kleinigkeit aber das Netzteil vom Z-Book ist ein echter Totschläger und wenn man das Gerät mitnehmen will viel Spass beim schleppen.

    Gruß Rainer

  8. Top Artikel Martin!!
    Wir setzen dienstlich ebenfalls seit längerem auf Windows-Rechner und können deine Erfahrung prinzipiell nur teilen. Bis dato nutzen wir selbst konfigurierte Terminals, aber der von Dir vorgestellte Z1 scheint richtig Freude zubringen. Ich hoffe Du gibst uns mal nach etwas Zeit ein Feedback, wie die Arbeit so ist und ob alles so funktioniert wie Ihr es Euch wünscht.
    Beste Grüße aus Berlin

  9. 1994 kaufte ich als Graphic Designer für mein Atelier die ersten Macs – für Windows-Rechner fehlten Schriften, Programme, Erweiterungen usw. Heute sieht die Situation anders aus: Windows hat aufgeholt, der Vorsprung des Apfels ist weg – einzig vielleicht in der Bedienung. Ausser Design bietet Apple heute keine Vorteile mehr. Auch die Firma ist nicht mehr, was sie einmal mehr. Das spezielle Feeling ist verraucht, heute besitzen unglaublich viele Apple-Produkte. Der Konsum wird angekurbelt, egal wie einfältig die Produkte in Wirklichkeit auch sind. Noch wird Apple eine Zeitlang von Ihrem Ruf leben können (bei den Consumern), allerdings ist der Glanz längst Vergangenheit.

  10. toller Beitrag! Ich zertifizierte bei meinem Arbeitgeber die strategischen PCs und arbeite schon ewig mit HP zusammen. Alles mit Z ist der Hammer und eure Konfig lässt einem Kenner das Wasser im Mund zusammen laufen.

    Viel Spaß damit!

  11. Hallo Martin,

    vielen Dank für diesen Beitrag. Ich denke schon länger über ein neues Arbeitstier nach und jetzt habe ich zumindest mal einen Punkt, an dem ich ansetzen kann. Finde es besonders schwierig einen kompetenten Händler zu finden, der die meine Anforderungen an das Gerät in Hardware „übersetzen“ kann. Habt ihr eure Geräte dann über Omega bezogen? Ist das irgendwie komplizierter, weil die in Österreich sitzen?

    Grüße

    Philipp

  12. Gerade im kreativen Bereich finde ich es sehr wichtig, dass man sich mit den „Werkzeugen“ die man verwendet auch wohl fühlt. Das man dabei als Profi auch grundsätzlich auf die Wirtschaftlichkeit achtet, setzte ich einfach mal voraus. Aber ganz ehrlich, sind die Teile HÄSSLICH!!! Schwarze / anthrazit farbende Plastikgehäuse mit einem halbfertigen Russendesign aus den 90ern. Niemals würde ich mir das auf den Schreibtisch stellen. Ich weiß auch nicht wo die angeblich so grossen Preisunterschiede sein sollen. Ein Äquivalent in Form eines iMacs zu dem Teil was Ihr Euch zusammen geschraubt habt, ist entweder genauso teuer oder sogar knapp günstiger.
    Was die anderen Alternativen angeht, wie Lenovo… wer von dem Laden einmal ein Notebook hatte, der holt sich von der Firma nie wieder eins. Jedenfalls dann nicht, wenn man nicht auf Schmerzen steht.

    1. Die ZBooks bestehen komplett aus Aluminium (Palmrest und Displaydeckel) und Magnesium (Unterboden und im Display als Verstärkung).

      Bzgl. Preis – Martin hat ja geschrieben, dass die Alternativen nicht immer billiger sind, aber sie kosten z.B. gleich viel und man bekommt dafür die doppelte oder dreifache Leistung.

  13. HP bietet auch einen tollen Suppot. Selbst als Privatperson hatte ich dort immer mit Menschen (mit Namen + Telefonnummer) zu tun und nicht nur mit einem Callcenter.

  14. Endlich mal jemand, der sich traut auszusprechen, was wahre Techniker schon lange denken und reden: State of the Art ist das, was aus Cupertino kommt schon lange nicht mehr. Andere machen es inzwischen erheblich besser und in Eurem Fall würde ich tatsächlich auch mal darüber nachdenken, richtige Workstations sich hinzustellen und diese bspw. mit Teradicis PCoIP Protokoll anzusprechen. Zentrale Haltung von Workstations gekoppelt mit dezentraler Aufstellung von Desktop Portalen, die das Bild bei voller Performance darstellen können. Eine Technologie, die in Nordamerika umgeht wie ein Laufffeuer…

    Eine Möglichkeit, die beim Apple Mac Pro komplett ausgelassen wird, weil es keine PCIe Slots zum nachrüsten gibt. Noch so ein Ding, wieso ich persönlich als hauptberuflicher Techniker Apple als Marke und Gerät nicht mehr ernst nehmen kann.

    Also: Herzlichen Dank für den offenen und ehrlichen Beitrag!

  15. Das ist für mich der absolut geilste Beitrag wver und zwar nicht weil ich HP fan bin sondén weil ich genau eure Meinung teile dass der Apple wan komplett überzogen ist. Ich habe mir vor kurzen einen PC unter 2000 euro selbst zusammengestellt welcher Leistungstechnisch besser ist als ein iMac um 2000 euro. Man kann shr viel machen und bewerkstelligen wenn man den alteralternativanbietern eine chance gibt und sich mit der Thematik ein wenig beschäftigt! Von mir habt Ihr vollste Unterstützung und Rückendeckung!!!

  16. Im Beitrag wird erwähnt, dass Apple Produkte irgendwas nur „okay bis gut“ können. Der HP kann dagegen richtig „anpacken“.
    Ich kann mir darunter nix vorstellen. Was soll das denn konkret sein, was mir mein Apple bisher vorenthält? Lasst mich nicht doof sterben…
    Ich hoffe, es gibt da ein Argument, was nur vergessen wurde zu erwähnen und keine theoretischen Aufrüstoptionen, die für 99% der Leute eh irrelevant sind.
    Danke.

    Ciao

    1. Hallo Holger,
      eigentlich hatte ich das im Beitrag ja geschrieben. Apple ist top, aber extrem teuer und die Leistungsspitzen erreicht auch kein Mac. Dafür gibt es halt PC-Rechner. Selbst der MACPRO ist langsamer als ein Maximal-PC. Workstations und Server-Rechner sind halt das Maß der Dinge und nicht der MacPro.
      Beispiel??? Das MacBook Retina hat ne schnelle Geforce, aber ne Quadro GPU lässt sowas halt alt aussehen bei Premiere Videorendering. Speicher, weiteres Beispiel! 16GB ist viel aber halt nur 16 und nicht 32GB… Bei Lightroom deutlich merkbar! SSD, ok gibt es jetzt schon mit 1TB im MacBook Retina aber kostet extrem viel. 2TB kein Problem im HP und zwar SSD… Display Retina… schön und gut… aber DreamColor ist doch geiler und besser! Auch wenn „nur“ FullHD!

      Ein Mac ist jedem Normal-Laptop überlegen… aber halt nicht den wirklichen Server/Topgeräten… das meine ich mit OK-BIS-GUT… Machen wir es mit Schulnoten! Mac bekommt ne 2+… MediaMarkt ist bei 3-4 und um 1- oder 1-2 zu bekommen braucht man halt Spezialgeräte.

      1. Okay, verstehe. Bei Video kann ich nicht mitreden. Das mache ich nicht.
        Bei Bildbearbeitung bin ich mit einem Mac noch nie in eine Leistungsspitze hineingeraten, die er nicht hätte meistern können. Die Macs können 64GB RAM und 1TB SSD. Damit habe ich bisher nichts vermisst.

        Ciao

    2. Quadro und GeForce sind ähnlich weit auseinander wie z.B. Core-i7 und Xeon CPUs. Der Einsatzzweck macht da den Unterschied und wenn die Software auf Quadro und Xeons optimiert wurde, dann holzt ein Xeon im Vergleich den Consumer CPU weg, ohne mit der Wimper zu zucken. Das ist, so denke ich, die Crux an dem Thema, weswegen Apple auch irgendwann meiner Meinung nach stolpern wird. Die Geräte sollen nach aktuellem Verständnis am besten hübsch aussehen und auch mit Samthandschuhen angefasst werden.

      Ein Thinkpad dagegen kann Dir auch aus 3m Höhe mit der Displaykante zu erst auf einen Betonboden fallen und bis auf eine Delle und ein paar Kratzer puhlt man das Thinkpad wieder aus dem Doppelboden heraus, setzt den Akku wieder ein und dann läuft das Teil wieder. Das ist der große Unterschied, der auch greift.

      Neben solch Sachen, die woanders absolut selbstverständlich sind: Bayport Adapter um das optische Laufwerk z.B. mit einer Festplatte zu ersetzen, oder einen Zusatzakku. Docking Lösungen, die es bei Apple noch nciht mal für Geld zu kaufen gibt. Professionelles Zeug halt, wo Apple immer noch meilenweit hinterherhängt.

  17. Endlich mal ein Erfahrungsbericht von Creativen, die nicht nur auf Apple etc. schwören. Die mobilen Workstations kann man pimpen bis zum geht nicht mehr. Bei den mobilen Workstations der A-Brands HP (Z-Series), Lenovo (W-Serie ), Fujitsu (Celsuis-Serien) und Dell(Precision-Series) sind die identischen Intel Chipsätzen ( QM87) verbaut, die bis 32 GB RAM adressieren, Mehrkernprozessoren und vielen Nettigkeiten aufwarten. Zudem haben diese mobilen Workstations in der Regel neben dem klasse Display mit Kalibrierungsmöglichkeiten auch noch eine Grafikkarte des Types Nvidia Quadro K4100 mit Cuda Unterstützung. Mittels optionalen Carepacks kann man entsprechend den ServiceLevel für den Worstcase so gestalten, dass der Techniker bestenfalls innerhalb von 4 Std. Vor Ort ist. Da ist der Apple Protection Plan lausig dagegen. SUN war mal ein guter und recht großer Hersteller, ähnlich wie Apple zur Zeit und hat den Trend der Zeit verschlafen. Ich setze hier Lenovo W-Series ein und das Ding läuft und läuft. Braucht man noch mehr Power, so ist eine stationäre Workstation der aktuellen Generation jedem Mac überlegen. Grafikkarten im SLI-Modus, bis zu 768 GB RAM, 2 Prozessoren je 12 Kernen uvm, da laufen dann auch in Zukunft die 8K Videoschnitte ruckelfrei.

  18. Wenn da nicht Windows mit all seinen Umständigkeiten (Endlose Updates, Viren,etc…) wäre. Das Betriebssystem war mein wichtigster Motivator in Sachen Umstieg auf Apple Gerät, aber egal…

    Eine Preisangabe wäre sehr, sehr nett. Die HP Workstation Z1 habe ich erst ab €4500,- gesichtet (ohne 32GB und 1TB SSD). Wenn das stimmt, dann vergleicht Ihr ehrlich gesagt Äpfel mit Birnen, denn dann gibt es, ausser dem All-in-One Konzept überhaupt keine Gemeinsamkeiten mit dem iMac. Von wegen „Produkte für reiche Consumer“ 😉

    Nichts gegen Alternativen. Nur – DAS ist für viele eben gerade keine Alternative.

    1. Der Preis würde mich auch sehr interessieren. Ich bräuchte mal was neues für mein altes MBPro. Wenn ich eure Specs bei HP eingebe oder auch mal bei Idealo nach einem ZBook mit 32 GB RAM schaue, komme ich zwischen 4000 und 7000 Euro raus… da passt der Satz „Der Preis für eine derartige Monster-Maschine entspricht dem aktuellen Retina-Modellen von Apple“ leider gar nicht mehr… oder bekommt ihr das ZBook zu Super-Sonder-Konditionen?

  19. Hi Martin,

    ich gebe Dir zum Teil recht. Beim PC/Windows bekommt man für das gleiche Geld deutlich mehr Leistung. Aber, ein Xeon Prozessor ist von sich aus erst mal nicht schneller als ein i7, Du bekommst Ihn nur mit deutlich mehr Cores. Bei den Grafikkarten ist es ähnlich. Quadro bedeutet nicht schnell, sondern genauer. Und man muss mindestens eine K4200 verbauen um ähnliche Performance zu erhalten wie die von Standard Consumer Karten. Im Mac Pro (alt) bringt eine Q4000 gleiche Leistung wie die Kleine ATI 5770. Nur zum vergleich.
    Bei der Z1 musst Du mit der Grafikkarte aufpassen. Erstens gehen nicht normale Grafikkarten, und dann ist es, glaube wegen der Hitze, auch ein Notebook Chip.

    Was aber leider an den MACs „besser“ ist, wäre das OSX. Zu mindestens wenn es darum geht, das System am laufen zu halten. Backup, Treiber oder einfach mal das System zur Sicherheit auf eine andere Festplatte kopieren. Und zum Thema Monitor kalibrieren.
    Windows kann pro Grafikkarte nur ein LUT anwenden, bedeutet beim Betrieb von 2 Monitoren an einer Grafikkarte kann nur ein Monitor kalibriert werden. OSX Kann das LUT auf beide Ausgänge legen. (OK, das war Stand Windows 7, wenn ich mich Irre und Win8 kann dies, bitte mich korrigieren ☺ )
    Ich „muss“ selber jetzt eine Windows Workstation kaufen. Liegt einfach daran, mehr Power fürs gleiche Geld. Aber für Photoshop Arbeiten würde ich gerne bei Apple bleiben, und dafür sollte mein alter Mac Pro reichen, denn ein iMac Retina oder ein 6 Core Mac Pro Tonne sind einfach zu teuer!

    Gruß
    Alex

  20. Hallo,

    ein bemerkenswerter und zutreffender Beitrag. Hinzu kommt, das Adobe „früher“ mal für MAC OS programmiert hat und erst danach die „Anpassungen“ für die x86er Welt gemacht hat. Das ist schon seit einigen Jahren nicht mehr so. Heute ist es umgekehrt. Somit ist die Performance bei vergleichbarer „Hardwaregeschwindigkeit“ bereits Softwareseitig auf seiten der Windoofbüchsen.

    Grüße,
    Norbert

    1. Moin,

      zumindest bei Lightroom und hier bei der Exportfunktion kann ich das nicht bestätigen. Da ist der Mac bei exakt gleicher Hardware bis zu 45% schneller. Ob es an dem Programm oder am Betriebssystem liegt weiß ich nicht. Es ist mir auch schnuppe.
      Aber der Mac ist hier einfach wesentlich schneller.

      Gruß, Ralf

  21. Moin
    Klasse Darstellung … Danke Martin, wie ich finde wirklich voll auf den Kopf getroffen.
    Als Alternative für mobilen Workstations wollte ich hier mal die Notebooks von Schenker aufführen (www.mysn.de).
    Speziell die Work Serie ist da zu empfehlen. Konfigurierbar bis ins Detail, Dank modularer Bauweise ohne weiteres nach- und aufrüstbar und Performance ist eigentlich nur eine Frage des Preises und weniger der Machbarkeit, was bis zum Einsatz von reeller Desktop Prozessoren in Notebooks getrieben werden kann.

  22. Danke, Danke, Danke!

    Ja Martin so ist es und für den Hobby Fotografen ist eine Alternative zu Apple noch günstiger da muss es nicht der High-End PC sein.
    Ich mag da nochmal anders unterwegs sein, dass ich auf frei OS setze und meine Bilder mit Linux bearbeite.

    Für Hobbyfotografen gibt es neben dem bekannten GIMP welches erst mal ein Buch mit sieben Siegeln ist noch die Lightroom Alternative Darktable. Alles frei, ich hol mir lieber ein Objektiv und arbeite an einem Bild als hinterher alles zu verbessern, wobei moderne EBV eine
    Teil der kreativen Arbeit geworden ist.

  23. Bis auf ein paar Details die nicht ganz der Wahrheit entsprechen ganz schöner Beitrag der nur das unterstreicht was ich schon seit Jahren sage. Apple ist zwar chic aber Preis Leistungsvermögen passen einfach nicht zusammen.

    Zu den Details die nicht stimmen! Jede nvidia Grafikkarte kann auf cuda zurückgreifen und an den Recheneinheiten soll es auch nicht mangeln! Mann vergleiche nur mal eine quadro k6000 mit einer gtx980 das einzigste welches zu tragen kommt ist zum einen der Preis (immerhin ein Unterschied von 1000enden) und das eine Gaminggrafikkarte die Gleitkommaberechnung nicht so sauber hin bekommt aber das ist vielleicht für die Börse wichtig!

    Für einen normalen Fotografen sollte also eine Gamergrafikkarte voll und ganz genügen! Eine quadro wird erst dann empfehlenswert wenn es um große renderings und Video Bearbeitung geht und selbst da lohnt es sich erst wenn Mann so einen herben Datenverschleiss wie K+G hat 😉

    Lg Stefan

  24. Ok, Wechsel zum PC kann ich verstehen. Nicht verstehen kann ich, warum sich als Fotograf nicht für einen hochwertigen NEC- oder Eizo-Monitor entscheidet. Das sollte nun wirklich drin sein.

  25. Danke für die offenen Worte.
    Nicht zu vergessen sind die Garantieoptionen die man dazukaufen kann. 5 Jahre next- Businessday vor Ort – oder Andere, wie man es halt braucht. Bei Apple kommt meines Wissens kein Techniker im Fall der Fälle vorbei. Schade das es scheinbar immer noch so viele Leute im geschlossenen Apple-Universum gefangen sind und das auch hier hart verteidigen, nur weil jemand seine Meinung sagt.

  26. Erstmal wirklich interessanter Artikel, man kann gut nachvollziehen warum ihr zu Windows gewechselt habt. Ich selber bin zufriedener Mac Nutzer seid 4 Jahren. Trotzdem teile ich einige euerer Kritikpunkte (die nicht vorhandene Erweiterbar- und Reparierbarkeit finde ich wirklich zum kotzen). Nachdem ich mit Desktop PCs nichts zu tun habe, werde ich mich nur zum Laptopthema äußern. Ja MacBooks sind teuer, der HP im Vergleich lässt sich mit mehr RAM ausrüsten und bietet vermutlich in einigen Bereichen mehr Möglichkeiten (wie ihr auch erwähnt), was ihr jedoch komplett außen vor lässt (vielleicht weil es für euch nicht relevant ist), ist die Größe und vor allem das Gewicht des HP Laptops. Ok er hat ein größeres Display, dafür wiegt er auch knapp doppelt so viel und ist wesentlich dicker. Ich persönlich pendle oft zwischen 2 Wohnsitzen hin und her, da will ich einen Laptop der so leicht wie möglich ist, aber trotzdem gute Leistung bringt. Klar ich brauche bei weitem nicht die Leistung wie ihr, dafür ist die Mobilität für mich ein wichtiger Faktor. Einen Laptop den ich sowohl gemütlich zur Uni mitnehmen kann, als auch gute Leistung bringt, ist nicht leicht zu finden. Ein 15 Zoll Laptop mit i7 Quadcore, 16 GB Ram, 512GB/1TB SSD Geforce Grafikkarte, Retina Display und vernünftiger Akkulaufzeit bei 2 kg und 1,8cm Dicke ist einfach eine tolle Kombination. Ich will nicht unbedingt Apple verteidigen sondern stimme euch sogar in einigem was ihr sagt zu, aber es gibt durchaus noch Aspekte die ein Macbook einfach auszeichnen. Ausschlagend für mich ist leider immer noch Windows, hatte über die Jahre einfach viel zu viele Probleme im Gegensatz zu MacOS (und hab sie bei der Arbeit leider immer noch). Mich würde eure Langzeiterfahrung mit Windows interessieren.

  27. Hallo Martin,

    schwöre auch nur auf HP…und komme aus einem Gebiet der Medizin (Radiologie) wo man die Leistungsstärksten Rechner und besten Monitore für Bildbetrachtung und Bildberechnung überhaupt braucht (nochmal ne ganz andere Liga als Videobearbeitung 😉 )…

    und ich habe da über Jahrzehnte hinweg noch nie einen Apple PC gesehen…dort hält sich eine Marke eben seither immer standhaft… und bei solchen Geräten die Millionen von Euros kosten….stellt man garantiert keinen schlechten PC auf…

    in dem Sinne… wieder mal ein wahrer Post den viele evtl. nicht hören möchten….

    LG Chriss

  28. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Ich denke Martin hat das alles gut auf den Punkt gebracht. Hp , Dell , Lenovo haben haben den Markt verstanden. und wie Martin Koch schon geschrieben hat wenn mir mein HP mal wieder beim arbeiten von Tisch fällt. Akku rein und weitermachen den sowas können die ab….Für den Profi ist es ein Arbeitsgerät da spielt Dessign keine große Rolle.

  29. Mag ja alles gut und schon sein und für euh die jeden Tag Videos rendern auch das richtige. Ein normalo Fotograf, auch der mit Hochzeiten etc. kommt mit den normalen Systemen gut klar. Man darf halt nicht programme wie Lightroom nutzen. Mit Bridge und Photoshop geht das alles genausogut und man hat mit Photoshop noch mehr möglichkeiten als nur Lightroom.

    Und das Auge isst nunmal mit und das fängt bei der Tastatur an. Ich hab keine bessere Tastatur als bei Apple bisher gehabt. Mal ganz abgesehen davon das nich meine kleine bereits seit 2007 nutze….

    Wer Leistung will/braucht okay, aber Fotografen brauchen das so nicht.

    Just my two Cent

  30. und Windows 10 wird noch eine Schippe drauflegen. Die MS Strategie ist derzeit viel mehr auf Weiterentwicklung und Offenheit ausgelegt. Dazu sehr gut funktionierende Clouddienste.

  31. Hier kommt DER APPLEFAN…
    Das war ja klar, dass sich hier die Kommentare stapeln…
    Wer stundenlange Videos produziert für den sehe ich bei Apple auch keine Heimat mehr,
    aber ich bin Fotograf/Normaluser da ist selbst mein aktueller imac 5K eigentlich überdimensioniert und ich hab NOCH NIEEE so ein Display vor mir gehabt, davor hatte ich ein macbook pro retina 15″ das Display is ebenfalls ein Hammer, dazu leicht, ausdauernd, leistungsstark, passt hinten in den Fotorucksack, vielleicht gibts billigeres, das auch funzt ich bin auf jeden Fall MEGAZUFRIEDEN…

  32. Also ich war raus als ich las‘ in Apple-Geräten gäbe es keine Server-CPUs mehr.
    Das ist nunmal falsch.

    Ich würde mir immer einen Apple besorgen (lassen), wir leasen die für drei Jahre.
    Und ja, den alten Macpro werde ich mir aus dem Leasing rauskaufen lassen und bis zum Anschlag aufrüsten, 12 Kerne, SATA-3 mit vier 6TB-Platten im ZFS-RAID, PCI-SSD, neueste Bluetooth/WLAN-Technologie und RAM, RAM, RAM.
    Aber ich möchte auch meine kleine Tonne nicht missen, sieht schon gut aus und ist zur Not mit Thunderbolt erweiterbar.

    Ich hatte auch das letzte 17″ MacBook, aber nur weil es das einzige Mobile Gerät mit HD-Auflösung war. Jetzt hab ich Retina und es ist richtig mobil.
    Wie sind denn die SSDs in den PCs angebunden? Über SATA-3? Sorry aber das ist mir zu langsam!

    So ein 17″-Monster ist nicht mobil weil viel zu schwer und nur nutzbar in der Nähe einer Steckdose.

    Und das andere Problem ist halt Windows.

    Wenn ich so eine Workstation hätte, würde ich da ein Linux installieren, aber dann hab ich zwar ein stabiles und schnelles System aber kein Lightroom und Photoshop.

    1. Das Problem ist MacOSX, denn im Gegensatz zu Linux und Windows läuft es nicht auf jedem beliebigen PC. Und SSD an SATA-3, das kann passieren, wenn man sich eine Kiste für 200 Euro vom Grabbeltisch holt.

  33. Noch etwas: nicht nur das die PCIe-SSDs viel schneller sind, sie sind mitnichten verlötet.
    Die kann man tauschen, ist zwar kompliziert aber geht.

    Na ja, aber ihr seid Fotografen und müsst nicht alles über Computertechnik wissen!

    😉

    1. M.2 Slot via PCIe angebunden ist im ZBook 17 vorhanden (so auch beim ZBook 15 und den beiden Ultrabook Modellen ZBook 14 und 15u).

      Einbau? Schraubenlos abnehmbahre Bodenklappe runternehmen, M.2 PCIe SSD in den Slot stecken, Klappe wieder drauf, einschalten, fertig

      1. Super so einfach und schnell ….und wie oft muss ich da dran? Sorry aber das ist nun mal ganz gewiss kein Argument. Es gibt doch wohl 2 Fraktionen die einen die schrauben und ie die schrauben lassen….ich glaub für beide ist es egal ob es verschraubt ist oder nicht. Ich finde ja verschraubt ist sicherer weil da kann man nichts verlieren!

  34. Vielen Dank für den Artikel. Ich kann die Grundgedanken des Artikels sehr gut nachvollziehen. Bei Apple werden mehr und mehr die Profis mit den Füßen getreten. Aktuell habe ich auf einer neuen Partition mit einzig Yosemite und FinalCut drauf ein Projekt geschnitten: Ich hatte bestimmt 10 Abstürze von FC in kurzer Zeit. FinalCut auf Lion installieren? Fehlanzeige. Apple eigene Programme wie Mainstage sind unbrauchbar vor Fehlern und Bugs. Gute Abwärtskompatibilität? Fehlanzeige.

    Die Zusammenarbeit von Mac OSX mit der Adobe Suite lässt deutlich zu wünschen übrig. Hier sollten beide Hersteller so zusammenarbeiten, das eine wirklich stabile und konsistent zu nutzende Umgebung geschaffen wird.

    Genauso schlecht ist die Kompatibilität und Offenheit von verschiedenen Systemen – nicht einmal zwischen Applegeräten ist ein vernünftiger Austausch möglich – die Cloud einmal außen vorgelassen.

    Mein Fazit schon länger: Apple verrät seine Werte und denkt nur noch an die Consumer, die ein wenig browsen und ein paar Mails versenden! Dabei kam doch die Stärke von Apple gerade daher, dass sie von den Profis gelernt haben und für diese entwickelt haben und nicht umgekehrt! Apple ist leider nur noch heiße Luft!

  35. Ich habe über 13 Jahre als Apple Supporter in einer großen Agentur gearbeitet und vorher 20 in der Druckvorstufe, früher waren es noch richtige Apples mit Motorola Prozessoren und die Qualität stimmte noch, das Problem war damals der Daten austausch zwischen Mac und PC, sprich Schriften und so weiter, heute ist das kein Problem mehr.
    Der Mac ist doch nur noch ein PC, mit i3, i5 und i7 Prozessor zum überhöhten Preis. Die Qualität hat rapide nach gelassen bei Apple.
    Es gibt noch nicht mal mehr einen 17″ Laptop von Apple geschweige einen Ziffernblock auf der Tastatur beim Laptop, wer viel mit Zahlen arbeiten muss weis wo von ich rede. Jeder Stecker muss dazu gekauft werden z.B. Ethernet, Monitor, usw.
    Wenn es um Design geht gibt es mittlerweile sehr schöne Geräte aus der PC Welt, Über das Aussehen von Yosimete läßt sich streiten, es ist etwas angelehnt an das Windows 10, aber nur etwas. 🙂

  36. Martin du sprichst mir aus der Sele!
    Als sich letztes Jahr mein Dell Ailienware verabschiedet hat, musste ich eine Alternative haben. Und da sich meine Anspüche von gamen zum Arbeiten über die Jahre verändert haben, habe ich mich auch mal bei Mac umgeschaut! Diese Mac Pro sind schon ganz cool doch hätte mich das Teil stolze 8000 Eier gekostet. So habe ich mich im Netz umgeschaut was es so gibt und habe einige Firmen gefunden, welche Second-Hand workstations verkaufen. Nach etwas einlesen und suchen habe ich dann ein Lenovo C30 mit Dual Xeon E5 8core gekauft dabei war eine 1T Hdd 32gb und eine quadro 6000. Das ganze für ca. 3000 . Dann habe ich mir noch eine 1tb SSD und 2x3tb Hdd eingebaut und voila 3800eur ein Monster welches mir heute Tag-täglich Spaß macht!
    Und wie gesagt Xeon ist halt schon eine andre Hausnummer! Das merke ich bei bearbeiten der Raw Dateien ganz besonders! Jetzt öffne ich ein ganzer Job auf einmal und egal ob dies 10 oder 300raw’s sind es geht immer verdammt schnell!

    Wie du sagst es es gibt Alternativen und ich kann jedem raten sich auch mal eine Workstation zuzulegen. Ach ja solche Second-Hand Maschinen gibt s zu Teil schon unter 1000eur ok da hat man noch kein Xeon E Prozessor sondern noch die Vorgänger Xeon X! Einfach mal auf ebay nach Workstation suchen?

  37. Oh Martin,

    Du scheinst ja voll auf das Marketing von Intel und Nvidia eingestiegen zu sein. Xeon CPU haben ja wirklich Vorteile gegenüber den normalen i3/i5/i7 aber gerade bei den Xeons der E3-1200-Serie sind die minim. Vor allem da Ihr den einzigen Vorteil des Xeon E3 gar nicht nutzt, den ECC-RAM Controller (wenn ich das richtige lese und das Hyper X Fury RAM ist). Der E3 ist die gleiche Haswell Microarchitekur wie der Core-i, wird im gleichen 22nm Prozess hergestellt und von Intel thermisch gleich spezifiziert wie zum Beispiel ein i5-4690. Da die Betriebsfestigkeit vom Prozess und der thermischen Spezifikation bzw. deren Einhaltung abhängt ist der Xeon auch nicht besser für den Dauerbetrieb geeignet.

    Dazu wie sehr die Quadro K4000M eine GTX780M abhängt hätte ich schonmal gerne Benchmarks gesehen. Beide basieren wohl auf dem GK104 nur hat die GTX780 mehr Shader units, den schnelleren Takt … Ich lass mich gerne von Benchmarks überzeugen.

    Was ich auch nicht ganz verstehe, wir hören ja unter anderem auch von Dir Martin viel über kleinere und leichte spiegellose Kamerasysteme und jetzt kommst du mit einem 3,5 Kilo (ohne Netzteil das wiegt nochmal 900g, ohne zweite SSD und optischem Laufwerk) Riesennotebook an. Aber man muss wahrscheinlich nicht alles verstehen.

  38. Uuuaaah, das hat euch hp aber schön gesponsert. Wenn euch nach einem Jahr der Bildschirm auseinanderfällt, da er nur aus einer verklebten Plastik-Vorder- und Hinterseite besteht und ihr 3 Wochen auf die Reparatur wartet ( so geschehen bei meinem Ultrabook Envy ), dann werdet ihr euch das MacBook zurück wünschen. 3 Jahre halten die Teile niemals durch und der Restwert ist danach auch gleich Null.
    Viel Spaß damit…

  39. Also ich weiß ja nicht, aber du schreibst da vom Stil soviel Frust runter, ob jetzt Mac oder PC jedem sein Ding!
    Generell möchte ich mal anmerken, das die Speicherausbaufähigkeit ja hübsch ist, aber jede Industrieelektronik davon abkommt. Stecker sind Übergänge und somit technisch anfällig und verschleifen die Signale massiv, Kombatibiltätsprobleme sind da Alltag! Will man wirklich leise die ganze Leistung aus einem Arbeitsspeicher drücken, dann verbiegen die Teile sich recht schnell und die NettoNutzrate geht in Keller. Apple ist teuer, leise und stabil im Preis wie auch in der Lebensdauer. Für mich als Elektroniker, sind die Systeme gelungener und laufen schnell aus einem Guss. Und das auch noch nach einem Jahr. Wartet mal ab was ohne Pflege mit einem Windowssystem passiert, wie langsam es wird und wieviel Pflege es braucht. Für kleine Unternehmen, die nicht jeden Hipp an Datensicherung und Co. Mitgehen oder davon keine Ahnung haben, können sich bei Apple freuen. Wenn ein Windowssystem abraucht, dann viel Spaß mit den Backups… Ein Profi muss nach Geschwindigkeit schauen, ja aber einer der Kreativ arbeitet braucht Ruhe und nicht ein Orkangebläse. Und da kommt wieder die Architektur raus, es braucht ein ausgewogenes Gesamtkonzept und nicht nur Leistungsdaten! Lüfterkonzept, es ist nicht viel genormt, was die PCs betrifft, und solche System leise und stabil zu bauen kann nicht jeder. Je mehr ich konfigurieren kann, desto mehr kann in die Hose gehen was Wärmeprobleme und Treibergeschichten angeht!

    Ich war zick Jahre in der Windowswelt und soviel mit Pflege beschäftigt, das war einfach nicht mehr schön. Nach Updates klemmt die Grafikkarte, wieder keine Leistung mehr und dann ist Windows noch so schön, das man es neu aufsetzen muss… Ich will ein Gerät das ich anmache, ich nicht höre und es einfach arbeitet! Seit 5 Jahren ist das so….

  40. Hallo,

    Eines muss ich vorwegschicken. Im Hauptteil meines Arbeitslebens bin ich Systemadministrator mit Schwerpunkt Microsoft (Active Directory, Exchange).

    Für die Fotografie (kein Video) werde ich demnächst Zuhause auf Apple setzen. Windows ist flexibler, aber es hat eben Ecken und Kanten auf die zuhause keinen Bock mehr habe. Windows 8.1 und mehr noch Windows 10 mag auf PCs ganz nett sein, aber auf einem Server ist die Oberfläche echt nervig. Komisch vorher hätte ich nie auf Apple gewechselt… 🙂

    Allerdings seit ihr mit dem VideoRendering auch „Heavy“-User dafür braucht es eben Leistung satt. Und insofern kann ich eure Begeisterung verstehen. 🙂

  41. Danke für den Artikel!
    Ich möchte gerade auf Apple umsteigen (mein Windows PC ist jetzt 4 Jahre alt) und da hat mir dein Artikel doch sehr geholfen.
    Ab und an schwanke ich nämlich doch ob ich nicht weiter auf Windows setzten soll, und was soll ich sagen: Dein Artikel hat mir wieder klar gemacht warum ich ein MacBook Pro will: Ich will eben Design, lange Akkulaufzeit und geringes Gewicht. Und nutze den Rechner deutlich mehr zum arbeiten in Word/Pages, evernote und Internetrecherchen als zum rendern von Videos.
    Das Zbook bietet natürlich deutlich mehr Leistung, aber diese brauche ich nicht und so findet jeder Topf seinen Deckel!
    Vielen Dank und ich freue mich auf die ganzen tollen Videos die aus dem Teil rausgerendert werden!

  42. Hallo und vielen Dank für den Beitrag.

    Angestachelt von dem Artikel wollte ich mich gleich nach einem Z-Book von HP umschauen, musste allerdings schnell feststellen, dass es keine einfache Angelegenheit ist an das von dir beschriebene Gerät in der Preisklasse des teuersten Macbook Pro zu finden.

    Laut Beschreibung handelt es sich bei dem von dir vorgestellten Hardware-Monster um das Top-Modell der Serie. Allerdings verrät das Bildschirmfoto keinen Prozessor der 4900er Serie, sondern einen 4700er.

  43. Hallo und vielen Dank für den Beitrag.

    Angestachelt von dem Artikel wollte ich mich gleich nach einem Z-Book von HP umschauen, musste allerdings schnell feststellen, dass es keine einfache Angelegenheit ist an das von dir beschriebene Gerät in der Preisklasse des teuersten Macbook Pro zu finden.

    Laut Beschreibung handelt es sich bei dem von dir vorgestellten Hardware-Monster um das Top-Modell der Serie. Allerdings verrät das Bildschirmfoto keinen Prozessor der 4900er Serie, sondern einen 4700er.
    Wenn ich mir allerdings ein Z-Book mit 4700er CPU auf der HP-Seite anschaue mit der Hälfte an RAM und Festplattenkapazität und ohne Dream-Color Display, dann bin ich schon weit über dem Preis des teuersten Macbook Pro.
    Das von dir beschriebene Modell mit 4900er CPU, 32GB RAM, 500GB Festplatte und Dream-Color Display liegt dann sogar bei schlappen 8000 EUR.

    Ich möchte die Apple-Geräte nicht schön reden, die angesprochenen Nachteile sind Fakt und wenn der Hype irgendwann vorüber ist, dann zieht auch das beliebte Argument mit dem Wiederverkaufswert nicht mehr.
    Allerdings ist der Bericht schon nicht mehr als seriös und objektiv zu bezeichnen, wenn die wichtigsten Kenndaten (Spezifikationen und Preis) nicht korrekt wiedergegeben werden. Eventuell ist die Hardware ja zu Sonderkonditionen eingekauft worden (Der Händler hat dieses Review bereits als Werbung geschaltet), allerdings darf man in diesem Fall die beiden Hersteller im direkten Vergleich nicht mehr gegeneinander antreten lassen. 3000EUR Hardware vs 8000EUR Hardware – da wären wir wieder bei den Äpfeln und Birnen.

    1. Siehe oben, ich hab die Seriosität und Objektivität hinzu gefügt 🙂 Ich hatte absichtlich eigentlich keinen Preis genannt weil derlei Maschinen eigentlich immer individuell zusammengestellt werden. Aber ich verstehe auch den Punkt mit dem fehlenden Preis.

      Natürlich hat der Händler so einen Bericht auch direkt geschaltet. 🙂 Wäre ja blöd wenn nicht. Wenn jemand gut und positiv über meinen Workshop berichtet, dann posten wir das ja auch auf der Seite, genauso wenn jemand Gutes über unser DVDs oder Trainings schreibt. Aber ich denke wenn du drüber nach denkst, dann ist das ein lokaler Händler… was profitiert der davon, wenn jemand in Hamburg jetzt HP kaufen möchte???
      Wie dem auch sei Arno, die Laptops liegen ca. im gleichen Preisbereich. Jedenfalls unser H17 OHNE DreamColor und über das Display hatte ich ja geschrieben, dass es eine Option ist und dass ich es toll finde, dass es sowas überhaupt gibt.

      1. Ja Hallo und vielen Dank für die schnelle, wenn auch unerwartete, Reaktion!
        War gestern richtig angesäuert als ich mir eine echte Alternative zum MacBook erhoffte und der kurze Traum Dank des Preises dann doch in weite Ferne rückte. Denn der Bericht macht ohne Frage wirklich Appetit auf diese Leckerbissen von HP. In der Grundkonfiguration lässt er sich zum Kampf gut mit dem MacBook Pro in einen Ring stellen, die Möglichkeit der Aufrüstung ist da wirklich das schlagende Argument. Das Dream-Display katapultiert den Rechner dann allerdings preislich und technisch in eine andere Liga und ein direkter Vergleich ist aus meiner Sicht objektiv nicht mehr möglich.
        Die Aktualisierung des Berichtes sorgt nun für Durchblick, besten Dank dafür!
        Freundliche Grüße
        Arno

  44. Ich kann mich an eine ganz ähnliche Diskussion erinnern, die ich um 2001 rum hatte. Damals ging es um die schnelleren Prozessoren in den PCs, die hohen Apple Preise und das selber zusammenbauen können. Ich bezweifle, dass Apple damals besser war als heute. Ich würde sogar behaupten, Apple ist heute sehr viel besser aufgestellt als früher und bietet ein ausgewogeneres Preis-Leistungsverhältnis. Der einzige wirkliche Unterschied liegt in der Wahrnehmung des Konzerns. Damals ein Underdog gegenüber Microsoft und der PC Industrie und immer der „Bestohlene“ Innovator. Heute ist Apple kein Underdog mehr, Apple ist heute mehr Wert als Microsoft und die PC Industrie zusammen. Das ist natürlicherweise weit weniger Charmant. Für diesen Erfolg Verantwortlich, sind letztlich aber die Produkte, welche die Menschen begeistern. Ein Hype alleine reicht nicht!
    Ich für meinen Teil habe einen iMac (27″ Modell 2009) und ein MacBook Pro 15″ Retina. Ich produziere damit zwar keine kommerziellen DVDs oder Live Sendungen, aber ich schneide damit auch Filme (mit FinalCut Pro X- sogar mit dem 6 Jahre alten iMac). Das letzte Quentchen Performance war nie mein Kaufgrund. Ganz ehrlich, man ist kaum aus dem Laden und ein Rechner ist schon wieder veraltet. Es ist ja nun auch nicht so, dass ein aktueller iMac oder ein MacBook lahme Krücken wären. Selbst mit einem MacBook Air lässt sich flott arbeiten.
    Für mich zählt das in sich abgestimmten Gesamtsystem. Die Macs schreien mich nicht an (Lüfter) und vermittelt mir einen Eindruck von Wertigkeit und Qualität. Es fühlt sich gut an mit einem Mac zu arbeiten, woran nicht minder das OS verantwortlich ist.
    Ich starte nicht nur 2 Programme, sondern ich nutze auch den Rest des Betriebssystems und da hat Apple mit OSX meiner Meinung nach sehr viel mehr zu bieten, als Microsoft mit Windows in egal welcher Version.
    Allein der Workflow mit Quicklook, Spotlight, den Gesten mit dem Trackpad, der Synchronisation mit der iCloud, Datensicherung mit TimeMachine oder die Sicherheit sind Dinge, die ich mit Performance nicht aufwiegen kann. Für denjenigen der auch noch andere Apple Geräte nutzt, wurde das gesamte Apple Ökosystem in den letzten Jahren gewaltig ausgebaut. Ich nutze die iWork Suite gerne auf dem Mac und auf dem iPad, meine Musik habe ich durch iTunes Match auf allen Geräten immer verfügbar und ordentlich verwaltet usw. Ich wüsste für mich keinen Punkt, mit dem ich mit einem Windows System glücklicher wäre. Für mich ist dies der eigentliche Wert eines Macs, es macht mir Spass damit zu arbeiten!
    Es ist doch wie beim fotografieren. Wenn einen die Bedienbarkeit der Kamera nervt, dann macht es keinen Spass damit zu fotografieren..
    Euer Einsatzbereich ist anders und es ist ja für euch super, wenn ihr das richtige für Euch gefunden habt – herzlichen Glückwunsch. Den Apple/PC Vergleich halte ich aber für wenig sinnvoll. Nur weil ein Computer hinter ein Display verbaut wurde, ist es noch lange kein iMac..

  45. Canon vs. Nikon, Mercedes vs. BMW, Apple vs. PC.
    Ist die Diskussion nicht müßig geworden? Meistens rechtfertigen sich die Leute immer vor sich selbst, warum sie auf das andere System gewechselt sind. Also haben sie damit doch noch ein Problem.
    Die Fakten sind doch inzwischen klar. Apple ist überteuert, ich bekomme bessere PC Hardware für den gleichen Preis, und, obwohl das Design gut ist, kann man bei diesen Stückzahlen bei Apple nicht mehr von Exklusivität sprechen. Na und?
    Jeder soll sich doch das kaufen, womit er glücklich ist, und gut ist.

    Vorab: Ich arbeite seit 15 Jahren mit Windows. Ich glaube aber vielen ist nicht klar, dass das Mac Betriebssystem viel effizienter arbeitet – ein Selbstversuch z.B. beim Lightroomexport zwischen Mac und W7 mit gleicher Hardware hat gezeigt, dass bei W7 viel Rechenleistung als Wärme verpufft (Ergebnisse hier http://www.foto-kleemann.de/archives/3606) und Mac OSX bis zu 45% schneller sein kann (je nach Aufgabe).
    Jetzt kann ja jeder mal überlegen, welche Hardware man für einen 45% Performancegewinn kaufen müsste.

    Nochmal zu der Leistung HP Z1 Workstation. Habe mal kurz den Geekbench und CPU Benchmark angesehen. Trotz bestem Xeon 1280 ist noch jeder 3 Jahre alte Desktop PC mit einer 3770k CPU ähnlich schnell, auch unter Mehrkernbelastung Und die reine CPU-Leistung (Mehrkern) ist z.B. für den Lightroom-Export und Video-Rendering entscheidend. Wozu eine Nvidia Quadro? Die brauchts doch nur bei 3D/CAD-intensiven Anwendungen für Architekten und Ingenieure. Für Video-Export und Lightroom genügt auch eine normale Grafikkarte mit Video Encoder.
    Ich glaube ein All-In-One beim PC ist kein gutes Konzept. Die Hardware veraltet zu schnell, und gerade jetzt, wenn man auf ein 4K/5K Display umsteigen möchte, muss gleich das gesamte System ausgetauscht werden. Gegenüber dem Apple ist der Wiederverkaufswert schlecht.
    Da frage ich mich, ob der Z1 wirklich eine gute Investition war. Gegenüber Apple eventuell, aber gegenüber einem 4k/5k-Monitor mit diskretem PC sicherlich nicht.

  46. Ja, naja wieder so ein _Apple_ bashing……?

    Was mich grundsätzlich immer stört, der fehlende direkte Vergleich, was der Apple kostet und eine wirklich vergleichbares Produkt als alternative inklusive einem relaistischen Benchmark.
    Da sind die Preise meistens doch recht identisch. Wo ich Dir recht gebe, Apple verbaut die Hardware inzwischen so, dass man nichts mehr daran ändern kann. Die Philosophie von Steve Jobs, allen das gleiche Nutzungsempfinden zu gewährleisten wird also konsequenter gelebt. Ärgerlich ist es dennoch. Aber halten wir mal fest. Eine neuer Mac Pro mit 32 GB RAM ziert nun meinem Schreibtisch. Nach rund 7 Jahren wars einfach mal Zeit den alten Mac Pro ebenfalls damals schon mit 32 GB RAM aus zu tauschen. Letztlich war 4k nicht mehr mit ihm möglich… Diese grosse Alukiste.
    Seinerzeit konnte ich noch die Festplatte durch eine SSD tauschen. Ebenfalls die Grafikkarte, auch wenn es nur wenige Produkte gab, mit denen der Mac mochte. Als der neue Mac kam, hatte ich beide im Benchmark verglichen. Der neue hat ganz klar theoretisch die Nase vorn. In der praktischen Anwendung, Photoshop, LR etc. also typische Bildbearbeitung merke ich nichts davon.

    Was aber sehr gerne vergessen wird beim Ultimativen „Mac Alternative _bashing_“, der Mac bring vieles mit, ein Office Produkt, ein ordentliches Mail Programm, Kalender, Backup … usw. was man auf der Windows Welt erstmal teuer erkaufen darf.
    Backup Recovery, das sehr einfach und verständlich funktioniert.
    Auch der Automator ist eine wunderbares Tool, das ich in der Ausgeprägtheit seitens Windows vermisse.
    Ebenfalls gefällt mir am mac, der Workflow, der sich kaum verändert hat.
    Nach jedem Upgrade seit Einführung von OS X finde ich mich sofort wieder zurecht.
    Die üblichen Dinge sind dort, wo Sie sind. Das System wird zunehmend stabiler und für viele kaum vorstellbar, oft auch schneller.

    Was man gegen Apple sagen kann:
    Ja, Sie haben es verstanden das Produkt so zu platzieren, dass jeder mit zu viel Geld meint, sich Kreativität erkaufen zu können.
    Die Produkte sind leider Lifestyle und Consumer Produkte geworden, gute Produkte aber halt nicht an den Bastler zugeschnitten.
    Bei der Langlebigkeit kann ich entgegen, dass meine Apple Produkte weiter über die übliche Zeit in Gebrauch sind. 5-6 Jahre im Durchschnitt oft deutlich länger (7-8 Jahre).

    Was man zur Apple Nutzergemeinde sagen kann:

    Vermutlich sind viele auf den Marketing Zug aufgesprungen und glauben, dass man nur das richtige Produkt besitzen muss um kreativ zu sein.
    Aber die wenigsten arbeiten tiefgreifend und umfassend mit den schon per se bereit gestellten Möglichkeiten des Mac. Aber ,lustig ist folgendes meiner rund 15 jährigen Macifizierung. Jene die sich nie erstrahlt damit beschäftig haben sind genau so euphorisch zum Apple gewechselt, wie toll doch alles sei mit dem Mac, viel besser…. jetzt die Kehrtwendung, weil durch die Masse man seine teuer erkaufte Individualität verloren glaubt?… Umbindest sehe ich es bei den meisten, die sich plötzlich wieder abwenden, genau so. Der Verzweifelte Versuche individuell und cool zu sein?

    Für mich ist der Mac einfach nur eine Black Box, die ich einschalte und die funktioniert.
    Wenn ich Produkte von anderen Herstellern vergleiche wird’s meistens auch nicht viel billiger. Aber schon diese Zeit geht mir dermassen davon ab, etwas kreatives zu schaffen, dass ich dem Apple einfach vertraue, dass ich damit arbeiten kann ohne mir einen Kopf über Nichtigkeiten wie i7 vs. Xeon machen zu müssen. Denn bisher war das für mich nicht relevant im Vergleich zu anderen Produkten. Subjektiv funktionierten die Produkte alle gleich schnell für mich und meiner üblichen Arbeit. Ich schraube keinen Rechner auf, ich bastle nicht daran rum. Ist er kaputt geht er in die Reparatur. Alles andere raubt mir nur die Zeit das zu tun, was ich wirklich tun möchte.

    Ein Uniodes System möchte ich aber auch nicht mehr missen. Spare ich mir doch viel Ärger, wenn ich nicht mehr Windows Pfade und Pfadangaben durch Unix / Linux Pfadangaben korrigieren muss. Wo meine Webseiten etc. dann schlussendlich doch meistens auf einer Linux Maschine landet.
    Ich habe das Vergnügen in einer heterogenen Landschaft arbeiten zu dürfen. Ich mag den Mac, dessen einfache und intuitive Bedienung. Im Gegenzug weiss ich auch professionelle Produkte der Windows Welt sehr zu schätzen. Exchange, Sharepoint allgemein die Arbeit in einer Gruppe, da kann Apple so nicht mit halten.

    Aber das ist alles nur meine Meinung…..

  47. Hi!
    Interessanter Artikel!
    Mich würde mal interessieren, ob Du denn privat auch von Apple weg bist oder da noch die Apfelprodukte verwendest ? Bin nämlich auch am Überlegen, Apple komplett den Rücken zu kehren. Und nun frag ich einfach mal, welches Smartphone und Tablet Du privat denn nutzt und wie zufrieden Du bist!
    Viele sonnige Grüße
    Michaela

  48. Mensch Martin,

    du sprichst mir aus der Seele. Bislang war ich ja (seit Windows 98) auch äug Apple abgefahren. Mittlerweile sind meine Ansprüche gewachsen und ich schaue mich nach einem neuen Rechner um, der meinen 27″ Eizo CX271 auch ordentlich bedienen kann. Doch wenn ich bei Apple schaue, dann wird mir nur schlecht. Hinzu kommt, daß die doch glatt die Preise um mehrere hundert Neuronen angehoben haben – ohne die Leistung zu verbessern.

    Sind wir Fotografen zur Melkkuh mutiert? Ich denke nicht – zumindest wird mein neuer Rechner wohl keinen Apfel haben – auch wenn das OS so schön ist und Upgrades immer inclusive sind … Windows hat seit W7 und 8 ordentlich aufgeholt. Ach ja, und Virenscanner kann man langsam auch für Mac bekommen (weil immer nötiger) 🙁
    Grüße von der Wupper
    Holger

  49. Sehr emotional geschrieben 🙂 was für mich wiederum gegen die Objektivität spricht.
    Nun denn, ich selbst durfte während meines Angestelltenverhältnisses die Erfahrung mit einer megageilen sauteuren Workstation und einem speziell für Fotografen entwickeltem IBM Think Pad mit integriertem 2. Monitor zum herausziehen und integriertem Wacom tablet machen. Beides hatte wirklich richtig Geld gekostet! Die Workstation wurde von unsere IT selbst zusammengeschraubt weil das Lenovo Thinkpad im Netztwerk einfach nicht richtig laufen wollte. Ich war deswegen sogar der einzige im Unternehmen der schon mit windows 7 arbeiten durfte.
    Aber alle Bemühungen und alle Anstrengungen nutzen nichts nach kurzer Zeit konnte ich Bilder in Bridge nur in Zeitlupe öffnen und auch die Bearbeitung in Photoshop war dermaßen langwierig das es zu echtem Frust und wirklicher Wut führte.
    Dazu dann das einfrieren des Systems und den durch verbundene Datenverlust. REGELMÄßIG und man muss dabei überlegen wir hatten eine IT gestützten Support im Haus!
    Was bleibt da denn noch dem unbedarften PC User?
    Ich hatte parallel dazu noch ein Macbook Pro 17 Zoll (das war die letzte Serie mit 17 Zöllern und CD Laufwerk) zur Verfügung. Dieses hatte ich dann mit der 2. Kopie von Photoshop genutzt um überhaupt Bilder zu bearbeiten.

    Seither arbeite ich wirklich nur noch mit MAC (Erst privat und jetzt freiberuflich)! Und ganz ehrlich ich habe vorher genauso geschworen das ich niemals einen Mac brauchen würde. Heute ist es andersherum 🙂

    Ausserdem wer sagt denn, das man beim Macbook Pro keinen Speicher aufrüsten kann oder die Festplatte nicht wechseln? So weit ich informiert bin bezieht sich die eingelötete Festplatte ja wohl nur auf das Macbook Air!?
    Nun zu der von Euch beschriebenen Serie wenn ich mir die Zahlen Oben anschauen ist das nicht erheblich billiger!
    Inwiefern die eventuelle „Mehr“Leistung das rechtfertigt mag ich nicht zu beurteilen. Und ja, auch wenn ich schon mal Abstürze beim Mac hatte, so habe ich zumindest in dem Fall die besseren Karten, weil ich da einfach keine Datenverlust haben.
    Allein das Gefühl zu wissen das man Safe ist, ist schon unbezahlbar.
    Was hab ich früher geflucht und gezittert! Wenn ich mir dann das Laptop so anschauen dann muss ich sagen bin ich entsetzt von der Qualität des Gehäuses. Auf dem ersten Bild sieht man schon zu Hauf Fingerabdrücke. Das ganze macht keine wertigen Eindruck auf mich. Klar ist Apple ein teures Design und Imageprodukt ..nun mein Macbook Pro Retina late 2013 , 2,3 Ghz Core i716GB 1600MHzDDR3 und NVIDIA GeForceGT läuft stabil und sicher der Akku bringt immer noch Bestzeiten und nebenher surfe ich im Internet nutze Wlan mit 5G schaue Filme alles in allem ohne die Windowsprobleme die einen früher zur Weisglut brachten.
    Also jemand der oft Kundenkontakt hat, merkt man schnell das der Apple gerade bei Agenturen immer noch einen besonderen Status hat und ich glaube es ist das Gesamtkonzept und was für mich, auch wenn mich die hohen Preise schrecken und ich mit der Politik von Apple bei weitem nicht im Einklang bin, zählt kann mir bisher niemand anderes bieten. Warum auch immer!

  50. Bin Programmierer und Fotograf und ich kann immer nur müde lächeln wenn jemand Apple total hochjubelt. In der Regel hat derjenige ganz einfach null Ahnung und benötigt etwas idiotensicheres. Das ist auch okay, nur sollte er dann halt auch einfach die Klappe halten.

    Nur schon die Displays bei Apple. Waren ja lange nichtmal IPS panels (sind sie heute überhaupt?)

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