23.3.2015    52

MONITOR KNOW HOW FÜR FOTOGRAFEN // VIDEOSTRECKE IN 5 TEILEN

23. März 2015 | Technik

Los geht es mit der Einführung und damit dem ersten Video von 5 kurzen, knackigen Videos zum Thema Monitor. Ja, kurz und knackig gibt es bei uns auch mal 🙂

Viel Spaß beim Gucken, in den nächsten 4 Tagen kommen die größeren Hauptvideos der Strecke zu diesem Beitrag hinzu.

Viele Grüße

Martin & Marc


Wir werden in den nächsten Tagen noch ein weiteres Zusatzvideo drehen um gezielt auf Fragen einzugehen. Bitte schreibt was euch interessiert in die Kommentare unter diesen Beitrag. Aktuell haben wir z.B. die Frage nach Alternativen Monitoren (Quato, LG, Samsung) und auch nach dem Workflow der Profile durch PS und LR. Also stellt Fragen, die werden dann gezielt beantwortet.


Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Kommentare (52)

52 thoughts on “MONITOR KNOW HOW FÜR FOTOGRAFEN // VIDEOSTRECKE IN 5 TEILEN

  1. Hallo Martin,

    bin schon sehr gespannt auf die nachfolgenden vier Videostrecken. Ich hoffe, ich finde auch etwas zum Thema Helligkeitseinstellungen in den nächsten Folgen. Obwohl ich einen NEC Monitor verwende, den ich regelmäßig kalibriere, habe ich immer wieder das Problem, Schwarzwerte richtig einzuschätzen. Selbst mit einen Farbproof in Photoshop erreiche ich im Druck leider nur selten exakt den gewünschten Effekt. Ich lasse mich leider immer zu sehr von der Hintergrundbeleuchtung des Monitors täuschen. Vielleicht hast Du einen Tipp?

    Gruß

    Michi

  2. Also ich brauche nicht mehr auf die nachfolgenden Videos zu warten, da ich leider nur einen LG habe.
    Aber „leider“ ist eigentlich falsch, denn es müsste heißen „zum Glück“, denn ich habe mich die letzten Jahre
    mit einem NEC der P Serie herumgeschlagen, der sich aber schon nach drei Jahren absolutt nicht mehr
    kalibrieren ließ.

    1. Quato Monitore werden meiner Meinung nach nicht mehr produziert, da die Firma die Produktion letztes Jahr eingestellt hat, also nicht sinnvoll darüber zu sprechen

  3. Hallo Martin Hallo Marc

    Ach die Bildschirmkalibrierung…

    Also meiner Erfahrung nach ist das mit der Kalibrierung leider nicht so einfach wie die Jungs und Mädels der Marketingabteilungen der Kalibierproduktfimen es uns weiß machen wollen.

    Wisst Ihr es hapert schon an den rudimentären Dingen. Macht doch mal folgendes Experiment:

    Nehme ein Colorchecker von Xrite und misst mit einem Xrite Colormunki die Farbfelder des Colorcheckers. Dann vergleicht die gemessenen Werte mit den Referenzwerten (CIE76delaE oder CIE94deltaE) die Xrite auf Ihrer Webseite veröffentlicht.
    Da werdet Ihr das erste mal staunen.

    Dann nimmt Ihr noch einen zweiten Colormunki und wiederholt die Messung und vergleicht die Messungen(CIE76delaE oder CIE94deltaE) mit den des ersten Colormunkis .
    Da werdet Ihr das zweite mal staunen.

    Dann kommt Ihr vielleicht auf die Idee in die Spezifikation des Colormunkis und des Colorcheckers nach zu schauen, mit welcher Genauigkeit diese Geräte überhaupt messen sollten.
    Und dann staunt Ihr das dritte mal, den es gibt nämlich keine spezifizierte Genauigkeit.

    Und wenn Ihr noch ein viertes mal staunen möchtet dann schickt Ihr Xrite Support eine Email mit euern Messergebnissen und fragt:
    – Messen beide eurer Colormunkis Mist ???
    – oder kann es sein das der Nagel neuer 80Euro Colorchecker von den Referenzwerten abweicht ???
    – oder sind dessen spezifizierten Genauigkeiten wirklich so ungenau???
    Und im selben Zuge fragt doch einfach nach wie den eigentlich die spezifizierten Genauigkeiten den nu sind?

    Also zu meinen Messergebnissen:

    Bei beiden Colormunkis hatte ich Abweichung bis zu 3,17 CIE74dE und 4,65 CIE94dE zwischen den gemessen Werten und den Xrite Referenzwerten.

    Bei beiden Colormunkis hatte ich Abweichung bis zu 4,39 CIE74dE und 4,81 CIE94dE zwischen den gemessen Werten und den von Babelcolor publizierten Referenzwerten.

    (
    deltaE Bewertung alla Wikipedia
    0,0-0,5 : kein bis fast kein Unterschied
    0,5-1,0 : Unterschied kann für das geübte Auge bemerkbar sein
    1,0-2,0 : unmerklicher Farbunterschied
    2,0-4,0 : wahrgenommener Farbunterschied
    4,0-5,0 : wesentlicher Farbunterschied, der selten toleriert wird
    >5,0 : die Differenz wird als andere Farbe bewertet
    )

    Weißt Ihr wenn man sich nicht auf die Referenzen verlassen kann, und nicht mal den allerersten Schritt den color-workflows verifizieren kann (Messgegät gibt die colorchecker Farben in einer passablen Genauigkeit wieder (ich wäre ja mir 2,0dE sehr zufrieden- manch ein Fineart-Fetischist aber erst mit 0,5dE)) , was macht das bloß für einen Sinn den kompletten Color-Workflow blind einfach durchzuziehen. Ich sehe da höchstens einen psychosomatischen Sinn 😉 oder? – denn was Du glaubst das wirst Du Dir beweisen, und die Hersteller sind froh denn Sie haben viel Geld verdient, die Fotografen sind froh den sie haben für viel Geld ein tolles Lebensgefühlt – ein toller profie. Fotograf zu sein- gekauft.

    Mein Fazit: Wer misst, misst Mist… 😉

    Viele Grüße
    Rolf

    1. Interessante Infos, danke!
      Ich habe auch das Gefühl man wird von den Herstellern von Monitoren und Farbmanagement Systemen „veräpplelt“
      😉

    2. ein Stolperstein für jene, die einen großen zB 27″ Monitor mit dem Notebook ansteuern wollen: Die Grafikkarte des Notebook kann vielleicht nicht die notwendige Auflösung liefern. Bei einem PC kann man ja eine entsprechende Grafikkarte leichter einbauen.

  4. Soll das Satire sein? „Ich hab zwar keinen blassen Schimmer, aber ich erkläre es euch trotzdem!“
    Naja, warten wir mal die restlichen Teile ab, aber vielleicht sollte dann eher der Marc das Wort ergreifen, wenn er es eh besser weiß 😉
    SCNR

  5. Servus Martin,

    finds toll das Ihr auch dieses Thema aufgreift. Ich selbst habe mir auch früher Gedanken gemacht, da ich mit zwei Monitoren arbeite zwar nicht im höherem Preissegment doch wollt ich keine großen Unterschiede. sehen. Somit habe ich meine Monitore auch kalibriert und seit kurzem den Spyder 4 Pro in der Anwendung. Einfach ne saubere Arbeit das eine Tutorialstrecke in mehreren Teilen entsteht.

    Danke dafür

    Lg Anderl

  6. Hallo Martin,

    Vorab einmal Danke für eure sehr informativen und gut verständlichen Tutorials.
    Als Hobbyfotograf habe ich eine Frage zum dritten Teil eures Monitor-Trainings: 95 % meiner Bilder werden entweder auf Bildschirmen präsentiert (Tablet, TV, net), oder ich gebe sie zum Drucken (Saal-Digital, o.ä.). Was nützt mir ein teurer Adobe-RGB Bildschirm, wenn die Bildschirme „nur“ sRGB wiedergeben und die Druckdienstleister auch „nur“ sRGB Dateien von mir bekommen möchten?
    LG
    Martina

  7. Großartige Info wie immer mit dem unglaublich authentischem Enthusiasmus, endlich kapiert. eine Frage zu den Farbräumen:
    als Fotograf möchte ich ja meine Bilder präsentieren und damit drucken (lassen). In deinem Beitrag zum Fotodruck sollte ja da Bild immer mit sRGB als Farbraum zum Druck versandt werden. Was macht dann der Adobe Farbraum Sinn, es sei denn ich präsentiere meine Fotos meinem (nich nicht vorhandenem) Publikum auf einem Monitor mit Adobe Farbraum?

  8. Hallo

    Ansich ja eine nett gemeinte Videostrecke, aber die wenigsten werden einen Eizo auf dem Schreibtisch haben, somit geht das an der Masse vorbei, und hilft denen die einen normalen Monitor haben kein Stück weiter.

    Geht doch mal mehr darauf ein was man machen kann wenn man zum Beispiel einen normalen Monitor hat, ne nVidia Grafikkarte und Windows 7 (oder was weiß ich). Ich habe zum Beispiel in der nVidia Systemsteuerung alles so eingestellt das sie nicht ihr eigenes Profil verwendet und in der Windows Farbverwaltung Adobe RGB (1998) als Standard angegeben. Ob ich mir damit jetzt einen Gefallen getan habe oder nicht – ich weiß es aktuell nicht.

    Lg

  9. Hallo Martin,
    mich würde gerne mal deine Meinung zu den Apple Displays interessieren.
    Wie sieht es mit den spiegelnden Displays von Thunderbolt-Display, iMac und MacBook Pro Retina etc aus?
    Die Apple Produkte sind ja doch sehr verbreitet in der Branche.
    Deshalb würde mich deine Meinung und ein Vergleich mit Eizo und NEC sehr interessieren.

    Liebe Grüße
    Tim

  10. Hallo an das ganze Team,

    vielen Dank für die kostenlose Videostrecke.

    Ich bin Student und Fotografiere nur als Hobby nebenbei, ich hatte mir ein paar mehr Monitortipps als für 600 Euro und für 2000 Euro erhofft. Sind die 200-400 Euro Eizo Bildschirme (FS2434 „Gaming“ oder EV2450 Büro ) gar nicht für Bildbearbeitung gedacht? Wie sieht es mit Büro Dells für 300 Euro aus (U2412M) aus? Ich habe mir nach dem Video mit der RBG und Adobe RBG Kurve auch dort die „Kurven“ angeschaut, aber von Prozent der Abdeckung steht da nichts, und die Grafik ist meist links unten total krum – ist das jetzt wichtig?

    Bisher arbeite ich auf einem 8 Jahre alten 21 Zoll BenQ mit toten Fliegen hinter dem Bildschirm (Retuschieren: WIESO GEHT DER FLECK NICHT WEG? Achja, das schon wieder…) und tendiere bisher zum FS2434 weil Calvin den mal empfohlen hat (https://www.youtube.com/watch?v=xlQ48gZIQkM).

    Also ein paar Tipps dazu, was man im Low Budget Bereich für bessere Vorraussetzungen tun kann (billigere Vorschläge, standard workflow „stell erstmal die helligkeit von dem Ding runter“) wären für mich super – aber keine Ahnung wie eure Zielgruppe sonst aussieht.

    Viele Grüße und hoffentlich bis bald mal auf einem offenen Studioabend,
    Patrick, 23 aus Mainz

  11. Hallo Martin,

    ich kopiere meine Frage von der Youtube-Seite zum Video mit den Farbräumen nochmal hier her.

    Du sagst im Video, dass der Landschaftsfotograf in AdobeRGB fotografieren würde, weil AdobeRGB besser für die Darstellung von Grün- und Blautönen geeignet ist. Wie sollte der Landschaftsfotograf vorgehen, der weiß, dass sein Monitor nur sRGB darstellen kann (abgesehen davon, dass er sich einen neuen Monitor kauft)? In AdobeRGB fotografieren und dann vor der Bearbeitung in sRGB konvertieren, damit er auch sieht, was er macht? Oder gleich in sRGB fotografieren? Weitere Frage im Zusammenhang mit Lightroom: Nutzt Lightroom das in den Dateien gespeicherte Farbprofil, oder kann man fest einstellen, welches Profil verwendet werden soll? Angenommen in den Dateien ist AdobeRGB eingebettet, kann man vor der Bearbeitung das Bild in sRGB konvertieren? Vielleicht kannst du mir da ja weiterhelfen. Danke schonmal 🙂 

  12. War wirklich wieder ne geile Strecke und hab mich schon selbst mit der Kalibrierung befasst weil ich auch mit zwei verschiedenen Monitoren arbeite. Am Anfang hatte ich halt das Problem das die Farben ned so waren wie ich es mir vorgestellt habe.

  13. Hallo Martin,

    informative Strecke, danke dafür. Eine Frage: Warum habt Ihr den Eizo CX 271 (liegt preislich mit 1.300 EUR für 27″ zwischen dem CS240 und CG277) nicht erwähnt: Weil Ihr ihn nicht einsetzt / kennt oder tatsächlich nichts von diesem Modell haltet?

    Danke für eine Info.

    Christian

  14. Vielen Dank für die sehr interessanten Videos!
    Bezüglich der Zusatzfolge hätte ich folgende Fragen:
    1. Läuft die Hardwarekalibrierung über die Eizosoftware auch mit einem X -Rite i1 Display Pro
    2. X-Rite i1 Display Pro oder doch lieber Spyder 4
    3. Wie mache ich einen Proof in PS richtig. PS-Menü Ansicht –> Proof einrichten –> … Was ist z.B. Renderpriorität usw.

  15. Mich würde die Haltbarkeit der Colorimeter interessieren. Ich habe gelesen, dass zumindest Datacolor Farbfilter verwendet, die altern und damit nach 2-3 Jahren einen Neukauf notwendig machen. Ist das richtig?

  16. Hi Martin und Marc,

    erst mal vielen Dank für Eure Videobeiträge und für den Blog, und dafür, dass Ihr das mit Euren interessanten Beiträgen am Leben haltet! Gerade das Thema Monitorkalibrierung ist eine Wissenschaft für sich und treibt mich inzwischen in den Wahnsinn!

    Wenn Du noch Fragen für ein Extravideo suchst, möchte ich mich gerne Martinas Frage anschließen. Ich habe mich auch schon gefragt, wofür mein Monitor eigentlich AdobeRGB abdeckt und meine Kamera sogar ProPhotoRGB, wenn ich hinterher alles nur in sRGB aufnehme, weil die Ausbelichter alle nur sRGB-Daten haben möchten? Mich würde interessieren, ob Ihr auch AdobeRGB oder ProPhotoRGB nutzt, und falls Ihr das tut, wann und wofür (zugegeben, das ist jetzt schon fast ein eigenes Kapitel)

    Ich habe aber eigentlich auch selbst noch eine Frage zu einem Problem, das andere vielleicht auch kennen:
    An meinem Arbeitsplatz betreibe ich zwei Monitore unterschiedlicher Hersteller, der Farbraum bei beiden ist sRGB. Vor der Kalibrierung waren auf beiden Monitoren die Luminanzen und die Sättigung einzelner Farben erheblich anders. Ich habe im letzten Jahr dann mit Hilfe eines Spyder4Pro in den Bildschirmmenüs die Farbkanäle manuell auf die jeweils von der Software angezeigten Referenzwerte angenähert und die Leuchtdichte einheitlich auf den von der Software vorgeschlagenen Wert homogenisiert und anschließend die Softwarekalibrierung durchgeführt. Nach der der Kalibrierung erscheinen die Farben ähnlicher aber nicht gleich, auffällig ist aber vor allem, dass ein Monitor deutlich dunkler zu sein scheint, obwohl die Kontrollmessung immer wieder die eingestellte Leuchtdichte bei beiden Geräten bestätigt. Das wirft bei mir natürlich vor allem die Frage auf, auf welches Gerät ich mich jetzt überhaupt verlassen kann?

    Falls es einen Leser interessiert: Es handelt sich um den Samsung SyncMaster 245B und einen Dell 2410U, beide sind via DVI angeschlossen.

    Also wie gesagt, falls Du noch Fragen suchst, auf die Du eingehen möchtest, würde ich mich über einen kurzen Kommentar hierzu freuen.

    Viele Grüße,
    Toby

  17. Hallo Ihr zwei,

    erst mal möchte ich mich bei euch bedanken. Das was ihr im Laufe der Jahre auf die Beine gestellt habt ist der Hammer und ich bin MEGA HAPPY, das ich irgendwann auf euch aufmerksam geworden bin. Ich habe schon soooooo viel von euch gelernt. Vor allem auch durch den Workflow-Kurs. Einfach nur krass.

    DANKE DAFÜR!!!!!!!

    Jetzt zu meiner eigentlichen Frage.
    Wie kalibriere ich ein Macbook und einem externen Monitor, bzw. stimme diese aufeinander ab?

    Ich kriege jedes Mal die Kriese und die Ergebnisse sind aus welchem Grund auch immer, komplett unterschiedlich.
    Ich pers. verwende den Spyder 4 Elite mit dem Macbook Pro Retina und einem Eizo CX271. Mal ist das Macbook gefühlt zu warm und mal der Eizo. Und wenn ich dann beides einigermaßen, ca. nach fünf Versuchen, gleich eingestellt habe, bin ich mir immer noch nicht sicher ob es auch wirklich passt.

    Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn ihr dieses Thema noch mal mit aufgreifen könntet.

    Danke

    Viele Grüße

    Ben

  18. zwei Fragen zu diesen Eizo CS240 Monitoren:
    1) ist ein wesentlicher Unterschied zw. DisplayPort und DVI Eingang? Da war ja was mit 10 bit vs. 8 bit?
    2) benutzt ihr trotz Hardware-Kalibrierung des Eizos zusaetzlich die Spyder4pro ?
    Gruss,
    Mike

  19. Hallo Martin,
    wie immer ist auch in dieser Videostrecke alles super verständlich erklärt!!
    Kalibrierung ist auf jeden Fall eine sehr wichtige Sache. Doch wie sieht das bei den beliebten Apfel-Geräten aus. Bei einem iMac kann man ja „nur“ eine Software Kalibrierung durchführen. Aber viele Profis und auch Agenturen arbeiten mit diesen Geräten. Wie gut sind denn dann iMacs wirklich zur Bildbearbeitung geeignet?
    Viele Grüße, Kyra

  20. Hallo Martin,
    super Videostrecke die Ihr da produziert habt. Danke dafür.
    Du schneidest in den Videos ja mal kurz die Arbeitsumgebung an. Wie schaut denn der optimale Arbeitsplatz aus? Du sagst ja, dass die optimale Umgebung ein komplett abgedunkelter Raum ist, aber ist es nicht so, dass dann das gedruckte Foto bei Tageslicht oder Kunstlicht betrachtet wieder anders ausschaut als auf dem Monitor, weil das Farbspektrum wieder ein anderes ist? Also der Monitor ist zwar kalibriert und zeigt die Farben so an wie sie in der Datei hinterlegt sind, aber nehme ich die Farben unterschiedlich wahr wenn sich das Umgebungslicht ändert oder hat das Umgebungslicht nur Einfluss auf die Helligkeit und nicht auf die Farben selbst, da der Monitor selbst „leuchtet“?
    Ist es bei einem Monitor welcher den Adobe Farbraum (fast) komplett abdeckt sinnvoll die Fotots immer im Adobe Farbraum zu bearbeiten und dann bei der Ausgabe in die entsprechenden Farbräume für zb. Web oder Druck zu wandeln oder sollte man, wenn man weiß, dass man zB. das Bild nur fürs Web braucht den kompletten Workflow in sRGB durchführen?
    Was passiert wenn ein Foto welches ein AdobeRGB Profil eingebettet hat auf Monitoren oder Browsern dargestellt wird, die den Farbraum nicht wiedergeben können?
    Wie oft sollte der Monitor rekalibriert werden?
    Wird die Farbwiedergabe der Monitore nach einer Zeit sichtbar schlechter? Lebensdauer eines Monitors?
    Wie ist das bei den Kalibriertools? Wie stark lässt die Messgenauigkeit mit der Zeit nach, bzw. wie oft tauscht ihr diese aus?
    Beste Grüße
    Julian

  21. Ich muss sagen sehr gut wie immer, schön wäre es noch wenn ein Video kommt von einem Bildschirm der keine Hardware Kallibrierung kann sondern nur die Software Kallibrierung. Und was muss man noch alles einstellen wenn ich zbs. den MacBook verwenden möchte mit dem Eizo Bildschirm, da gibt es ja auch noch wichtige Sachen zu beachten. Das wäre cool wenn sowas noch als Teil 6 kommt 🙂 Gruss und Danke für Teil 1-5 war Top!!!

  22. Hallo Martin

    Danke erstmal fuer diese Super Serie , und da ich gerade erst einen Eizo CS240 gekauft habe passt Deine Einfuehrung perfekt.
    Anbei die Frage .. warum sieht mein (spider kalibrierter ) CS240 in LR so sehr unterschiedlich aus im Modus (Monitorknopf switch) RGB und Kalibriert (weil der spider „waermer“ kalibiert als ein xrite vielleicht ) , aber kalibriert LR ist definitiv sehr rot vs RGB EIZO

    Und wenn in Kalibriert und in LR Soft proof auf SRG … warum ist Kalibriert und SRGB Eizo (per Monitorknopf) auch sehr unterschiedlich …

    Was benutzt man am besten fuer Facebook / Email / Web .. EIZO SRGB oder Kalibiert mit softproof LR SRGB ????

    Danke vorab

    Bjoern

  23. Hallo Martin,
    danke für sehr Interessante und informative Tutorials!
    Mich interessiert wie groß ist Unterschied zw. Eizo CS240 und Eizo CX241.
    Laut Hersteller hat CX241 noch wichtige Funktionen wie True Black und Integrierter Sensor zur Selbstkorrektur. (Wobei Sensor der keine Kalibrierung macht, scheint mir überflüssig).
    Ich habe seit 5 Jahre Dell U 2711 kalibriert mit x-rite i1pro. Es ist nicht schlecht, aber macht Augen sehr schnell müde. Vor kurzem habe ich NEC PA272 getestet. Es hat mich nicht überzeugt, und Verkäufer sagte, dass ich dann zu Eizo CX271 greifen soll. Preis liegt schon bei1300€.
    Aber wenn man schon bei CS240 Hardware Kalibrierung hat, lohnt es sich für ambitionierte Hobbyfotograf CX271 zu kaufen, wenn bald ein günstigeres Eizo CS270 kommen kann?
    MfG
    Andrej

  24. Hallo Herr Krolop, ich finde Ihre Beiträge einfach nur super, da Sie sich auch mit Olympus MFT beschäftigen und nicht nur Vollformatkameras als das einzig Wahre darstellen. Ich bin demnächst auch auf der Suche nach einem neuen PC für alles normale aber eben auch für meine Bildbearbeitung mit Adobe. Nachdem ich jetzt weiss was mich der Monitor kosten könnte was müsste ich dan noch für den passenden PC rechnen? Könnte auch ein Laptop (17“) oder ein all in one PC sein. Da ich das Fotografieren nur als Hobby mache (also nur Ausgaben ohne Einnahmen habe) sollte es nicht nur eine Toplösung sein sondern bitte auch eine Nutzen-Kosten Alternative geben (Auch bezüglich der Monitorkalibrierung). Danke im voraus und weiter so. Finde Ihre versuchten Erklärungen von Ihrem Fachwissen für nicht so versierte Fotografen toll (ist bestimmt nicht immer so einfach). MfG, Stöhr

  25. wie ist das mit neue Imac ,Kann man auch eigentlich Imac Kleintieren ???
    ist Imac ein Monitur für Bildbearbeitung ?

    Ich habe paar mal mit Spyder 4 Elite mein Imac Kalbertet aber das geht nicht 100 % !!!
    nach dem Bearbeitung ich sehe die Bilder nur auf mein Kaliebriete Imac gut

  26. Hey Martin,

    also für den Laien sicherlich ganz anschaulich erklärt, aber wenn’s noch mehr in die Tiefe gehen sollte, dann wäre der Herr Gerst wohl die bessere Wahl 😉 Wie dem auch sei, Farbmanagement ist wichtig und richtig, aber blind sollte man sich auch nicht drauf verlassen…und zum Glück haben wir ja auch ein Gehirn, was wir dann ab und zu mal einschalten sollten…wenn ich einen Monitor habe, der sagen wir mal einen Rotstich aufweist, ich beim Bearbeiten aber durch PS angezeigt bekomme(Zahlenwerte für RGB), dass das rötliche Grau, ein mittleres Grau ist, dann muss man nicht zwangsläufig verzweifeln…aber wer arbeitet schon gerne an einem Monitor mit einem Farbstich 😀 Also wenn man sich und dem Monitor nicht vertraut, dann doch wenigstens seinem Programm zur Bildbearbeitung das Farbmanagement beherrschen sollte.

    Des weiteren, wäre es auch noch erwähnenswert über die unterschiedlichen icc Profile zu reden, welches wann am sinnvollsten ist oder welches man standardmäßig benutzen kann, EciRGBv2 vielleicht ? Weil Kamera und Monitor sind ja nur zwei Glieder in der Kette, da tritt dann bestimmt bei vielen die Frage auf, wenn ich bei meiner Kamera AdobeRGB einstelle, mein Monitor das aber gar nicht darstellt, was muss ich dann in PS einstellen, konvertieren oder nur ein Profil zur Interpretation mitgeben ? Fragen über Fragen, bei denen man wirklich, weil das Thema ziemlich komplex ist, schnell mal den Überblick verliert…..in der Ausbildung zum Fotografen, wird dieses Thema leider auch nicht in seiner ganzen Dimension behandelt bzw merke ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts davon, da macht es durchaus Sinn, sich auf dem Gebiet der Gestaltung umzuschauen und Bücher zu lesen, dort wird sehr tiefgründig auf das Thema eingegangen.

    Wäre schön wenn ihr dazu auch noch mal ein paar Worte verliert, ist für andere Kollegen ja vielleicht auch nicht so ganz uninteressant.

    Besten Gruß und gut Licht !
    Chris

  27. Hallo Martin,
    das war aus meiner Sicht ein wichtiger Beitrag und ein erster Schritt zum Thema Farbmanagement für Fotografen. Damit das Ganze aber einen Sinn macht, braucht es aber noch mehr: Farbeinstellungen in Photoshop, Umgang mit Profilen, … Kommt da noch was?
    Gruß
    Volker

  28. Hallo Martin,
    danke für diese klasse Serie, gerade jetzt wo ich vor dieser Hürde stehe. Ich besitze seit kurzem einen Dell U2713H un möchte mir das für die
    Hardwarekalibrierung unterstützte X-Rite i1Display Pro zulegen.
    Mich würde für eine weitere Folge auch der Workflow nach der Kalibrierung genauer interesieren.
    Etwas zum Thema ICC-Profile, wie sehen die Einstellungen in Lightroom und PS aus, für’s Web durchgängig in sRGB arbeiten oder
    erst am Ende von AdobeRGB in SRGB wandeln, und wenn dann wie? Ein Folge in dieser Richtung fände ich als Hobby-Fotograf, dem
    das Farbmanagement noch immer ein Buch mit 7 Siegeln ist, wirklich Klasse! Viele Grüße Frank

  29. Hallo, könnt ihr bitte auf das Thema Brightness (Video 4 – Einstellung bei der Kalibrierung) näher eingehen?
    Aussage war damit muss man sich näher beschäftigen und ist sehr wichtig, aber dann bleib es bei der Std- EInstellung und keine weitere Ausführung. Welcher Wert muss hier gewählt werden? Kann man das messen?

  30. Hallo Martin,
    toller Beitrag. Meine Anmerkung zu den Kalibrierungsgeräten, leider veralten die Messzellen sehr schnell. Nach meiner Erfahrung mit 3 verschiedenen Geräten von drei verschiedenen Herstellern zwischen 2-3 Jahren. Danach liefern sie ganz „wilde“ Ergebnisse, was erstmal schlaflose Nächte verursacht, da man denk man hat die letzte Woche nur Schrott an den Kunden geliefert und nicht an ein defektes Messgerät denkt!
    Würde, je nachdem wie oft man kalibriert dazu raten eins zu Mieten statt zu kaufen!
    Grüße Yves

  31. Hallo! Vielen Dank für all die Infos + eure Videos!
    Wann wird’s denn das 5. Video (circa) zu sehen geben?

    Mich würde interessieren, was ihr davon haltet einen iMac für die Bildbearbeitung einzusetzen bzw. ob und wofür ihr selbst iMacs verwendet (ich glaube bei euch schon mal iMacs rumstehen gesehen zu haben …).
    Ich habe selbst einen iMac (das neueste Modell) und bin am Überlegen einen 2. externen Monitor (ev. eh den von euch empfohlenen Eizo CS240) dazuzukaufen.

  32. Hallo,
    ich würde gerne wissen wie Sie einen Monitor richtig kalibrieren, wenn nicht einmal das Betriebssystem ( Apple OS X) 10Bit unterstützt?

    http://www.computerbase.de/2015-04/apple-auch-der-mac-pro-bietet-keine-10-bit-farbwiedergabe/

    http://m.heise.de/newsticker/meldung/Bitte-10-Bit-Apple-sperrt-sich-gegen-10-Bit-Farbwiedergabe-2612003.html

    Das würde ja heißen das jeder Fotograf oder Designer mit einen Apple Gerät falsche Bilder und Ergebnisse an seine Kunden raus gibt.

      1. Kalibrieren geht natürlich. Aber man Kalibriert ja auf einen Farbraum der mehr als 8Bit zur Verfügung stellt. Apple´s OS arbeitet aber „nur“ mit maximal 8Bit. Das heißt, der Monitor ist zwar Hardwarekalibriert, aber wenn mir die Software schon „nur“ 8Bit ausgibt bringt das recht wenig. Somit ist es für mich (Windows User) extrem unverständlich warum Apple sich, wie so oft, gegen einheitliche Vorgaben wehrt und keine 10Bit unterstützt. Außerdem zeigt das doch auch das viele Fotografen selbst im professionellen Bereich „nur“ mit 8Bit Farbraum arbeiten. Somit stellt sich die Frage ob es überhaupt sinnvoll ist einen Monitor mit einen Apple für Bildbearbeitung zu nutzen? Denn man kann ihn zwar richtig kalibrieren, aber er zeigt dennoch weniger Farben an als der gleiche Monitor an einem Windows Rechner. Vielleicht könnt ihr ja einfach mal einen Vergleich machen.
        Danke natürlich trotzdem für den Beitrag.
        LG Nobi

  33. Hallo Martin,
    coole Serie. Bin vielleicht schon zu spät, aber mich interessiert das ganze beim Mac. Und zwar weil ich immer wieder gehört habe dass es da bei der Anwendungg von 2 Monitoren zu Problemen kommt. Es kann nur der der Hauptmonitor (und der ist beim Macbook quasi immer der interne) den maximalen Farbraum vorgeben. Auch sei es bei Apple nicht möglich 2 Monitore gleichzeitig wirklich farbecht zu Kalibrieren.

    Diese Aussage habe ich schon dezenteren von professionellen Experten im Bereich Farbmanagement gehört und auch bei Apple direkt. Jedoch leider nicht immer!! ;-( Es widersprechen sich da alle möglichen Meinungen. Wäre toll wenn Du da etwas Licht ins Dunkle bringen könntest:

    Konkrete Anwendung 1:
    * Nur Macbook Pro

    Konkrete Anwendung 2:
    * Macbook Pro mit angehängtem Eis Monitor (nicht Hardwarekalibriert) -Über Mini Displayport DVI oder HDMI (sollte ja egal sein oder?)

    Konkrete Anwendung 3:
    * Mac Pro mit nicht hardwarekalibriertem Eizo

    Konkrete Anwendung 4:
    * Mac Pro Mit nicht hardwarekalibriertem Eis und einem 2. Display dran (auch nicht hardwarekalibrierbar.)

    Vielen Dank!

    LG Ulf
    http://www.ulfthausing.at

  34. Super Idee, den Blog mit Videos zu bestücken. Das Thema ist sehr interessant und dazu noch lebhaft und kompetent dargestellt.
    Obwohl ich mit Monitoren auskenne, glaubte wenigstens, werde ich mit Freude die nächsten Videos anschauen.
    Setzte überall die Likes für Euch.

  35. Du hast recht, ob klein oder groß, billig oder teuer, ist im Grunde unwichtig.
    Alleine, wie ich mit dem Monitor auskommen, wie kann ich damit arbeiten, zählt.
    Leider nicht alle verfügen über die Hardwarekalibrierung.
    Kann man immer diese durch die Softwarekalibrierung gleichwertig ersetzten?

  36. Geschnitten oder am Stueck? oder: darf’s ein bisschen mehr sein?
    Sicher, die Videostrecke geht nicht auf alles ein. Das kann sie auch gar nicht.
    Wichtig ist bereits, zu erfahren, dass es einen Unterschied gibt zwischen der (Hardware-)Kalibrierung und der (Software-)Profilierung.
    Vor 20 jahren ist mir die Thematik schon begegnet, und ich war voellig durcheinander. Von daher ein grosses Lob an Euch, dass Ihr das Thema fotografengerecht aufbereitet habt.
    Ich kann auch nicht ins Detail gehen, aber versuche eine Zusammenfassung. Details gibt es bei Curt Plame, bei Zwahlen Design und bei http://www.cnet.com/news/ultra-hd-4k-and-beyond-rec-2020-glimpses-the-future-of-tvs/
    Im Zweifelsfall und wenn eine Wissenschaft daraus werden soll, sind die Wikipedia-Artikel zu BT.709 und BT.2020 ebenso hilfreich wie der zu deep-color in der englischen Wikipedia. Hier stoesst man auf xvYCC, was manchen zu interessieren scheint.
    Meine eigenen Suchen ergaben:
    1. dass sRGB und BT.709 das gleiche sind und fuer Videografie derzeit den Standard darstellen
    2. dass BT.2020 mit UHD standardisiert wurde und Vorteile fuer Unterwasser-Aufnahmen bietet
    3. dass ProPhoto RGB nur mit 16/48 Bit geniessbar ist und in der Datenhaltung besser vermieden wird.
    4. dass moderne Druckverfahren AdobeRGB obsolet machen koennen
    5. dass Consumer-Displays, ob Fernseher oder iPads, sich weit unterhalb von sRGB bewegen
    6. dass die Umgebungsbeleuchtung bei der Wahrnehmung eine groessere Rolle spielt als die Genauigkeit der Messgeraete
    7. dass EVFs nicht kalibriert sind
    8. dass Colorimeter regelmaessig kalibriert werden muessen
    Uff! Erstmal durchatmen.
    Anders ausgedrueckt: es ist wie mit der Belichtung, es gibt kein richtig oder falsch. Wenn der eigene Monitor einen Stich aufweist, kann man mit der Umgebungsbeleuchtung gegensteuern. Die Druckausgabe muss bei ‚gutem‘ Licht betrachtet werden und wird in jedem Fall von den Erwartungen abweichen (weil farbsubtraktiv). Fragt sich nur, was ‚gutes‘ Licht ist. Siehe Belichtung.
    Punkt 5 und 6 legen nahe, dass die Endstufe ausserhalb der Kontrolle des Fotografen bleiben wird.
    Und jetzt zu ein paar Details: ob 8, 10 oder 12 bit pro Farbanteil, das aendert am Farbmodell nichts. In der Norm sind bei 12 bit 2 promille eingebaut worden. Deswegen mache ich mich nicht nass. Die Bitbreite definiert nur die Anzahl der Stufen, nicht die Farben selbst. Die Farbnorm definiert dann den linearen Zusammenhang zwischen den Zahlenwerten RGB und der ‚realen‘ Farbe nach L*ab. Das ist vom Anschluss an den Rechner unabhaengig und daher fuer DVI/DP/HDMI gleich.
    ProPhoto RGB wird als Arbeitsfarbraum guter Software genutzt, um Rundungsfehlern den Garaus zu machen. Voraussetzung ist eine 16bit-Engine fuer die Bildaufbereitung (ausser man mag Solarisationseffekte). Das ist zumindest bei Rawconvertern der Fall.
    Wenn man zwischen den Farbraeumen wechselt, anstatt sich bei der Bearbeitung zu begrenzen, kann im letzten Export-Schritt eine Korrektur stattfinden, die die Relation der Farben zueinander beruecksichtigt. Daher ist es sinnvoll, den Workflow in AdobeRGB zu halten, um vor allem den Gelben Bereich besser zu bedienen. Die Korrektur erfolgt dann bei der Auslieferung der Bilder. Farben werden ja auch relativ zueinander wahrgenommen.
    Ob AdobeRGB oder ECI bleibt eine Glaubensangelegenheit.
    A propos: wie ich auf das alles gekommen bin: ich wollte den Laptop an meinen Plasmafernseher anschliessen, weil der 98% sRGB abdeckt. (und noch ein wenig mehr kann)
    Und hier noch eine Warnung: verbale Abreibungen sind zu erwarten, wenn man Grenzen auslotet. Es gibt insbesondere ein un-Wort: ‚interdisziplinaer‘
    Viel Erfolg mit den eigenen Versuchen!

  37. Hallo,
    ich finde immer sehr viel zu Kalibrierung und Farbmanagement und hab es auch schon gut verstanden, jetzt fehlt mir nur noch ein kleiner Bestandteil. Nützt mir das ganze überhaupt etwas, wenn ich nur ne High End Gaming GPU verbaut habe und diese nur 8bit pro Farbkanal ausgeben kann oder ist es essentiell wichtig ein Quadro oder Firepro zu verbauen. Vielleicht könntet ihr das Grafikkartenthema erklären und vor allem das Apple überhaupt keinen 10bit Support hat!

  38. Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Videoreihe, die mich erst wirklich für das Thema Kalibrierung und Farbmanagement im Allgemeinen sensibilisiert hat. Nach langer Einarbeitung in die Thematik bin ich eurer Empfehlung gefolgt und habe mir vor einigen Tagen den Eizo CS240 angeschafft. Ich habe den Monitor mit dem Spyder5 kalibriert und bin grundsätzlich auch sehr zufrieden mit dem Gerät.

    Eine Frage jedoch stellt sich mir jedoch nach wie vor:

    Der ColorNavigator besitzt drei vorgefertigte Kalibrierungsziele: Webdesign, Fotografie und Ausdruck. Ich werde den Verdacht nicht los, dass das Fotografie-Profil (welches ich für meinen vollständigen Bildentwicklungs- und bearbeitungsworkflow aktiviere) mit der voreingestellten Farbtemperatur von 5500K zu warm ist, was logischerweise zu einer tendenziell zu kühlen Bildentwicklung- und bearbeitung führt. Dieser Verdacht drängt sich mir nicht nur dadurch auf, dass ich ein reines Weiß (etwa im Browser) als leicht gelblich wahrnehme. Der direkte Vergleich mit dem im Monitor werksseitig eingespeicherten Adobe RGB Modus (über die Monitortaste anwählbar) bestätigt diesen Eindruck weiter.

    Bei meiner Internetrecherche bin ich auf einen Test zum CS240 gestoßen, der genau diesen Punkt behandelt. Hier der Auszug aus dem Test, den man unter http://www.photoreview.com.au/reviews/peripherals/monitors/eizo-coloredge-cs240 nachlesen kann:

    „Eizo suggests photographers click on the ‚Create a new target‘ box below the Target box, select ‚Adjust‘ and enter the following values in the panel on the right hand side of the screen:
    Brightness: 80-100 cd/m2, depending on the brightness of the ambient lighting (the default 100 cd/m2 works well for rooms that are evenly lit with low-to medium light levels);
    Black level: 0.4 (this provides the best match for paper contrast, setting a contrast ration of 250:1);
    White point: 6500K (the default 5500 K setting is a little too warm)
    Gamma: 2.20 for each of the R, G and B settings“

    Eine offizielle dahingehende Empfehlung von Eizo habe ich aber nirgends finden können. Nicht im Benutzerhandbuch des Monitors, nicht im Benutzerhandbuch von ColorNavigator und auch nicht auf den umfangreichen Informationen zum Farbmanagement auf der Homepage von Eizo oder den FAQs.

    Meine konkreten Fragen an euch: Wie verwendet ihr die Kalibrierungsziele in eurem Workflow? Verwendet ihr zur Bildentwicklung- und bearbeitung tatsächlich das Fotografie-Profil? Oder trefft ihr tatsächlich individuelle Einstellung und wenn ja, welche und warum? Weitere Ausführungen zu diesem Thema würden bestimmt auch weitere Nutzer interessieren. Ich freue mich auf ein möglicherweise weitere Video dazu, euren Youtube-Kanal habe ich jedenfalls abonniert.

    Viele Grüße aus Hannover

    Martin

  39. Huhu,
    Danke für die Erklärung bezüglich des Farbmanagements. Ich bekomm ja nur schon Zustände, wenn ich das Wort höre :-D. Ich habe eine kurz Frage bezüglich der Hardware-Kalibrierung am CG277. Warum brauchts hier die Software? Man kann ja auch alles über den Bildschirm selber im Menu kalibrieren; oder?
    Ich frage nur kurz nach, weil sobald ich den ColorNavigator6 installiert habe, mir Adobe und Windows Bildanzeige die Farben alle gleich darstellen, allerdings in den Browsern/IrfanView/Paint alles viel gesättigter ist und vorallem die Rottöne noch ein Spürchen mehr wie alle andern.

    Das verschiedene Programme die angehängten Profile nicht auslesen können ist mir bewusst – aber bei mir sollte doch alles i.O angezeigt werden in allen Programmen; oder etwa nicht?

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