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Das schärfste Objektiv aller Zeiten? Lumix S PRO 50mm VS Otus & Sigma

8. Mai 2019 | Technik

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Es ist mal wieder soweit… anstatt einfach schöne Fotos zu machen, stehen wir im Garten und fotografieren die Matschküche des Juniors um danach stundenlang in Lightroom in der 200% Ansicht auf irgendwelche Pixel zu starren. Was soll man sagen… UNFASSBAR BESCHEUERT. Aber wir sind und bleiben eben Geeks und sowas ist einfach geil… zu wissen was ein Objektiv kann und was eben nicht!!!

MIKRODISCLAIMER
Anders Uschold ist Labortester. Wir haben kein Labor. Wir machen Fotos, gucken uns die Ergebnisse an und geben einen subjektiven Eindruck weiter. UND, viel wichtiger, wir geben die Ergebnisse raus. Im Grunde soll und muss sich jeder mündige Leser hier selbst ein Bild machen. Ja, das mag zu blöder Kritik führen und sicherlich ziehen wir damit den einen oder anderen SchlaubiSchlumpfBär an, aber das sind wir gewohnt und das bringt uns nicht um den Schlaf. Von daher, Meinung anhören und Bilder angucken und selbst Meinung bilden. Und für konstruktive Kritik sind wir immer offen und empfänglich.

Ein Objektiv für 2500€? WARUM?

Ja, das Lumix 50mm f1.4 S PRO kostet wirklich sagenhafte 2500€. Und das Versprechen von Panasonic ist, dass es das schärfste Objektiv aller Zeiten sein solle. Ja, ok, so eine Aussage von einem Hersteller haben wir schon zig-fach gehört. Das gab es die letzten 10 Jahre mindestens 1 mal pro Jahr pro Hersteller. Immer wieder, DAS SCHÄRFSTE ALLER OBJEKTIVE. Optische neue Welten wurden aufgetan, neue Dimensionen und AMAZING IMAGE QUALITY wurde geliefert. Blabla…

Daher waren wir auch beim Lumix 50mm Objektiv eher SKEPTISCH eingestellt. Was soll ich sagen, ich war ultra skeptisch. Ja, die ersten Fotos waren cool, alles war scharf und dufte, aber DAS SCHÄRFTSTE, das ist schon weit hergeholt. Also war klar, dass wir, sobald Zeit vorhanden wäre, das Objektiv einem wirklichen Kampf der Giganten stellen würden. Und zwar DIE!!! aktuellen Schärfsten aller schärfsten Objektive.

An dieser Stelle wollten wir eigentlich Fotos zeigen. Schiebe-Vergleichs-Regler einblenden und über die Ergebnisse sprechen. Wir haben in diesem Beitrag aber gezielt auf Screenshots verzichtet denn wir haben alle Rohdaten zum Download zur Verfügung gestellt. Ich denke das ist die offenste und transparenteste Regelung, die es geben kann. Hier in diesem Beitrag werden wir uns auf die Ergebnisse und Fakten konzentrieren. Wer neugierig ist, wie wir auf unsere Ergebnisse kommen, der darf gerne selbst Lightroom anwerfen und die Rohdaten herunterladen.

Wir haben übrigens ganze Blendenreihen von f1.4 bis f16 fotografiert. Verschiedenste Kameras und Objektive, aber dazu unten im Detail.

Im finalen Rennen stand gegenüber dem Lumix S PRO das Zeiss OTUS und das Sigma ART 40mm. Wie es dazu kam ist dann die Geschichte selbst.

Das Zeiss Otus wurde mit einem Novoflex Adapter an die Lumix S1R adaptiert.

Das Lumix S PRO fand natürlich seinen nativen Weg an die L-Mount Kamera.

Der interessante Unterschied zwischen dem Zeiss Otus und dem Lumix: Über 1000€ an Kaufpreis und zwar für eine Linse ganz ohne AF. Und da haben wir ja seit der Objektivstrecke mit Anders das Wissen, dass AF gerade bei Objektiven sehr viel Geld verschlingt. Zeiss kann also das Geld in reine Optik investieren, während das Lumix den Kaufpreis zwischen Optik und Autofokus aufteilen muss.

Im Grund also ein unfairer Vergleich. Für uns war und ist das Otus das absolute Referenzobjektiv in Bezug auf Farben, Schärfe und Kontraste.

Die erste Testreihe

Vielleicht wollten wir ja das Lumix scheitern sehen? Immerhin haben wir für das Otus 3500€ bezahlt und wer sieht schon gerne, dass es etwas Günstigeres und Besseres gibt als den eigenen Kauf. Niemand. Vielleicht waren wir auch deswegen so unfassbar geschockt als wir das Ergebnis der f1.4 Vergleiche gesehen haben. Das Lumix ist deutlich gezeichneter im Mikrokontrast und hat insgesamt deutlich mehr Schärfe. Und zwar nicht nur ein bisschen.

Die ersten Fotos waren ein Schock. Also wir nochmals raus! Gleiche Testreihe komplett neuer Aufbau. Mit großem Atomos VorschauFieldMonitor in 100% fokussiert. Fehlfokus war nämlich unser erster Gedanke.

Aber im Ergebnis war auch der zweite Testaufbau identisch. Gleicher Schocker nochmals!

Wir also nochmals raus… nochmals Testaufbau und zusätzlich nochmal einen CA-Vergleich.

Auch die CAs, eigentlich die Stärke des OTUS, sind bei der Lumix Linse geringer. Und das sagt schon was!

Die zweite große Testreihe

Nachdem wir jetzt also einmal alles getestet hatte, dann das gleiche nochmals wiederholt hatten, mussten wir einfach nochmals genauer testen. Daher haben wir das 40mm Sigma ART mit ins Boot geholt. Sigma sagt ja selbst, dass mit diesem Objektiv alle bisherigen Objektive in den Schatten gestellt werden.

Aus dem Kampf Otus vs Lumix wurde also ein Dreierkampf. Lumix vs Otus vs Sigma. Alle an der S1R fotografiert.

Aber auch hier das selbe Ergebnis. Das Sigma ist stärker als das OTUS, liegt aber noch ein bisschen hinter dem Lumix was Kanten betrifft hat aber deutlich mehr Mikrokontraste in der Fläche. Gerade bei Offenblende. Auch für diesen Test haben wir wieder mit 100% über einen großen externen Monitor fokussiert.

Wow, wie eng beisammen!!! WOW!

Wer jetzt übrigens auf dem Bild denkt, dass der Wasserhahn ja viel weniger unscharf ist und damit auf einen Fehlfokus schließt, dem soll kurz gesagt sein, dass 40mm nicht 55mm sind und der Unterschied der Streukreise über den anderen Abbildungsmaßstab entsteht. Wir sind natürlich mit dem Sigma näher als Motiv ran um die gleiche Fläche zu fotografieren.

Unsere persönliche These, unbestätigt aber potentiell möglich

Das Problem mit Schärfetests ist immer die Kamera. Wir haben alle Linsen an einer Lumix fotografiert. Und wir wissen nicht den Hauch einer Bohne was genau in der Kamera passiert. Sensordaten werden ja nicht 1:1 wiedergegeben sondern in der Kamera sehr stark verarbeitet. Also auch wenn wir uns Rohdaten in Lightroom angucken, roh ist daran nix. Da steckt jede Menge an Algorithmen und Prozessen drin. Und ein Lumix Objektiv an einer Lumix Kamera… hey… was liegt näher als dort entsprechend das Bild nachzuschärfen etc. pp. Vor allem unter dem Aspekt, dass man ein L-Mount Objektiv an keiner anderen Kamera nutzen und testen kann.

Das Auflagemaß des L-Mounts liegt bei circa. 16mm und ist damit fast identisch wie der Sony E-Mount. Da ist also kein Platz mehr um einen mechanischen Adapter anzubringen ohne das Auflagemaß zu sprengen. Ich bräuchte eine Kamera mit 12mm Auflagemaß und hätte dann 4mm für den Adapter. Und das ist schon fast unmöglich.

Das heißt konkret, wir vermuten (es ist nur eine Vermutung, kein Wissen!!! und es wird uns wohl auch nie jemand bestätigen!), dass die Lumix das eigene Objektiv „bevorzugt und Bilder „optimiert“ werden. Was ja völlig legitim ist.

Laut Anders Uscholds Aussagen in der Objektivstrecke sind da gerade Fuji und Panasonic am aggressivsten während Nikon und Canon da eher vorsichtiger agieren. Laut seiner Aussage lässt aber kein Hersteller die Finger davon, eigene Objektive mit der Kamera zu optimieren. Als Beispiel nannte er glaube ich einen Kameratest, bei dem an einer neuen Kamera das gleiche Objektiv besser abgeschnitten hatte in Punkto Schärfe und unzählige andere Beispiele, bei denen das Rauschen IN DER ROHDATEI zum Rand hin stärker wurde. Da hatte wohl jemand die Vignettierung korrigiert… 🙂

Also, es ist nicht zu beweisen ohne dass wir jetzt das Rückprojektionsverfahren von Anders aus der Schublade holen würden. Genau aus diesem Grund hatte Anders übrigens damals ein Verfahren entwickelt um Objektive unabhängig von der Kamera zu testen. Sobald ein Sensor dran hängt und man nicht weiß, was mit den Sensordaten vor dem RAW passiert, kann man eigentlich keine neutrale Aussage über ein Objektiv geben.

Trotzdem… das Lumix ist krass in der Auflösung. Weltklasse… wenn man nur nach den optischen Eindrücken geht, ist damit der neue König gefunden.

Unglaubwürdig, ERGO: Referenztests

Aber auch da waren wir noch nicht völlig sicher und entspannt. Daher gab es noch einen Test. Und auch diese Daten sind im Download zu finden. Wir haben unser teuerstes Sony Objektiv, das 85mm f1.4 GM antreten lassen mit dem gleichen Motiv an einer Sony Kamera. Und dann wollten wir unbedingt auch nochmals das OTUS an der Nikon testen.

Die Ergebnisse sind interessant. Selbst das 85mm GM an einer nativen SONY Kombination kommt in Punkto Schärfe nicht mit. Von CAs ganz zu schweigen. Im direkten Vergleich mit dem GM sieht man erst wie krass das Lumix Objektiv wirklich ist.

Noch erstaunlicher ist, dass das OTUS an der Nikon besser auflöst als an der Lumix… komisch… Das können wir uns gar nicht erklären!


DOWNLOADS

Wir wollen jedem gebildeten und selbst denkenden Leser überlassen zu entscheiden. Daher gib es hier alle Rohdaten zum Download. Daran kann man auch erkennen ob wir evtl. falsch fokussiert hatten oder doch alles mit rechten Dingen zu ging. Einfach auf das entsprechende File klicken! 4 Dateien wegen der Gesamtdateigröße!


#TRANSPARENZ
Durch unsere Videotutorialreihe CRASHKURS arbeiten wir mit Panasonic zusammen. Die Unterstützung der Crashkurs Videos umfasst jetzt natürlich nicht irgendwelche Tests von Objektiven oder Kameras. Trotzdem wollen wir das hier sagen. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum wir immer wieder immer neue Testreihen fotografiert haben. Man sieht anhand der Rohdaten und der Aufnahmezeiten, dass wir fast 3 Tage lang Testreihen fotografiert haben. 🙂 Die Ergebnisse dieses Tests sind erstaunlich und aus diesem Grund schreibe ich hier diesen Disclaimer. Im Zweifel lieber anzweifeln. 🙂


Fazit Lumix S PRO 50mm f1.4

Das Lumix ist unseres Erachtens das optisch hochwertigste Objektiv für Kleinbildkameras. Sein Preis ist mit 2500 € zwar sehr hoch angesetzt, die Linse hat es aber in sich. Das deutlich teurere Zeiss Otus wird optisch defakto eingeholt. Wir sind insgesamt sehr skeptisch die Wörter BESSER ALS OTUS in den Mund zu nehmen denn so ganz genau wissen wir nicht, was die Lumix L Kamera mit der nativen L Mount Lumix Linse in der Signalverarbeitung anstellt. Ist das wirklich ein gleichwertiges RAW oder ist das RAW bereits optisch optimiert? Das können mit Sicherheit nur wenige Panasonic-Entwickler mit Sicherheit sagen. Es ist aber, da würde uns Anders auch sicherlich Recht geben, gerade bei Panasonic ein recht starker Eingriff zwischen Sensor und Speicherkarte zu erwarten.
Trotzdem… das Ergebnis zählt und das ist beeindruckend. Wirklich beeindruckend. Und um das Otus nicht zu sehr abstürzen zu lassen ein kleines Wort auch dazu. Bei Zeiss geht es nicht NUR um Schärfe. Kontraste, Farben und Farbähnlichkeit verschiedener Objektive. Kein Hersteller hat so gut abgestimmte Objektive wie das 28, 55 und 85mm von Zeiss.

Fazit Nr. 2

Nachdem in diesem Beitrag über 2500€ und 3500€ Objektive geschrieben wurde. Festbrennweiten dazu gesagt, 50mm um genau zu sein, möchte und muss ich nochmals auf das NiftyFifty aufmerksam machen. Wir sollten, ich ganz besonders, niemals vergessen, dass Fotografie nicht über Schärfe definiert wird. Sozusagen ist der Beitrag oben für Schärfefetischisten und für Technikfanatisten. Und Fanatismus zeichnet sich durch eine Abkehr von der Realität aus. Und die Realität sieht eben anders aus.

Natürlich ist es geil fürs Ego und toll für das eigene Gefühl mit der schärfsten verfügbaren Linse zu knipsen… werden die Bilder dadurch besser? Schärfer ja, besser??? Naja… Die nachfolgenden Fotos habe ich gerade mal rausgesucht um zu zeigen was mit einer Nikon D3300 und dem 50mm 1.8 möglich ist. Lieber etwas in Licht investieren ist die Devise. Fotos, gerade die Fotos die man im Web zeigt und besonders die Fotos, die groß ausgedruckt werden, sind weniger Schärferelevant als man denken man. Schärfe sehen meistens nur wir Fotografen selbst. Bei der 200% Ansicht der Rohdaten bei der Bildauswahl. Danach juckt Sie meistens gar nicht mehr. Eine bittere Pille die sich Wahrheit nennt.

 

Fazit Nr. 3

Der heimliche Gewinner des Tests ist so ein bisschen das Sigma 40mm Art. Für eine UVP von knapp 1300€ spielt das Objektiv wirklich GAAAAAANZ weit oben mit. Ich würde sagen in einer Referenz-angebenden Klasse. Die optische Wiedergabe ist phänomenal für den von Sigma angesetzten Preis und mit der nativen Autofokus Unterstützung über ein Sigma L Mount 40mm wäre das die Wahl der Wahl für jede Panasonic Kamera.

Kommentare (8)

8 thoughts on “Das schärfste Objektiv aller Zeiten? Lumix S PRO 50mm VS Otus & Sigma

  1. Interessanter Vergleich. Das steht viel Wahrheit drin. Gerade was die Nacharbeit in der Kamera betrifft weiß niemand so genau Bescheid was da passiert. Andererseits zählt irgendwie auch nur was hinten raus kommt. Man darf auch nicht die Illusion haben man baut ein minderwertiges Objektiv und bügelt es hinter her mit der Software wieder glatt. Wer soviel Linsen wie in dem Panasonic verbaut, macht das nicht aus Spaß. Gewisse Optikfehler kann man gut nachher korrigieren, aber viele eben nicht. Die werden am besten Optisch korrigiert.
    Leider fehlt in diesem Vergleich ein wichtiges Objektiv. Womöglich das beste der 50er Brennweite. Das Leica Summilux SL 50 / 1,4. Das ist zwar noch teurer, aber meiner Meinung nach des Beste was man in dem Bereich kaufen kann. Schade. Ich hätte es gerne in dem Test mit gesehen. Das nächste Mal bitte fragen. Dann steuere ich es bei.

    1. Ich wollte gerade sagen, das konnten wir uns nicht leisten. Aber wenn du magst, dann lassen wir es gegen die Objektive antreten und fügen die Daten nachträglich hinzu.

  2. Jetzt wäre es doch total spannend mal zu sehen wie das Lumix abschneiden würde wenn keine Informationen an die Kamera übermittelt werden.
    Habt ihr schon mal drüber nachgedacht die Kontakte am Objektiv abzukleben?

  3. Habt Ihr die Sony GM Objektive nicht einmal als „zwischen Schärfe und Bokeh optimiert „ bezeichnet? Insofern können diese wohl auch keine Schärfekiller sein…?

  4. Aber klar doch 🙂

    Interessant ist es allemal und langsam sollte mit dem Irrglauben aufgeräumt sein, dass RAWs Sensordaten wären – wir bekommen im digitalen Zeitalter hat nun einmal digitale Daten und da können die Hersteller vorher rumschrauben, was sie wollen. Wenn’s passt und gefällt, ist’s doch ok, nur das viele das halt noch nicht verinnerlicht haben und meinen RAW ist tatsächlich das, was vom Sensor kommt!

    Die reine Vergleichbarkeit der Optiken ist hat dann nicht mehr gegeben, sondern man muss das Produkt aus Gehäuse bzw. Firmware und Objektiv beurteilen, wie es ja auch die dxo Tests ja auch machen.

    Dann muss man natürlich wissen, was man will und braucht. Wollte auch immer das schärfste Objektiv, bis ich merkte, dass ich bei Portrait, Lingerie, Akt usw., also meine Hauptthemen, in der Nachbearbeitung die bspw. die brachiale Schärfe des 85mm ART wieder wegbearbeite. Inzwischen bin ich mit dem 85 GM rrecht glücklich.

    Macht weiter so

    Grüße aus München

    Peter

  5. Beim Vergleich verschiedener Objektive muß mal leider noch mehr Punkte beachten. Hier wurde für den Vergleich Lightroom verwendet, was bei meiner Nikon bei eigenen Tests im Vergleich zur Nikon-Software deutlich schlechter abgeschnitten hat, ein Umstieg auf Software von Dxomark könnte z.B. auch deutlich andere Ergebnisse liefern.
    Mein Original Nikon AF-S 85mm 1.4 soll angeblich viele CAs haben, mit meiner Nikon-Software sind sie praktisch nicht vorhanden, rein visuell kann ich die auch nicht ausmachen.

    Ein echter Fehler in meinen Augen ist es übrigens, ein Objektiv mit einem Adapter mit nativ angeschlossenen Objektiven zu vergleichen, da jeder Adapter die Qualität verschlechtert, wenn auch nicht unbedingt viel.

    Daß das Otus bei der Nikon sich besser schlägt, kann (mindestens) zwei Ursachen haben. Erstens Lightroom kann die Daten der Objekti/Nikon besser verarbeiten und damit wird das Bild besser oder zweitens, Zeiss hat von Nikon mehr Informationen über die Schnittstelle bekommen als von Fuji.

    Ein weiterer Punkt ist, daß das selbe Objektiv an einer Nikon D5100 viel schlechtere Ergebnisse liefert, als z.B. an einer D4s. Ich habe das mal mit meinem Nikon 85mm an diesen beiden Kamera ausprobiert, das Ergebnis hat mich doch überrascht.
    Wie oben schon geschrieben wurde, muß man immer das komplette System betrachten, dazu gehört auch die verwendete Kamera und die Software und Firmware der Kamera und bei manchen Objektiven sogar die Firmware des Objektivs, für diese Vergleiche würde ich persönlich die Software von Dxomark empfehlen, da diese für besonders viele Objektive hervorragende Korrekturen hinterlegt hat, auch für Dritthersteller.

    Meine Referenzobjektiv ist übrigens mein Nikon AF-S Nikkor 200mm f/2g ed vr, zugegeben, es ist ein 200mm und der Preis ist noch deutlich höher, es hat aber eine derartige superbe Qualität, daß das bei einem Kollegen von mir, schon zu einem offenstehenden Mund geführt hat, er konnte es gar nicht glauben. Ich würde das Objektiv auch für einen Test zur Verfügung stellen, um es bezüglich der Schärfe und anderen Werten mit den getesteten Objektiven zu vergleichen, das Ergebnis würde mich sehr interessieren.

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