HOW TO SHOOT… RAUCHFACKELN


In diesem Beitrag geht es um die Verwendung von Rauchfackeln/Rauchbomben bei Fotoshootings. Wenn ihr das auch gerne mal ausprobieren möchtet, dann gibt es hier die wichtigsten Infos, Tipps und Tricks!

Schwierigkeit: Fortgeschritten // Ausrüstungslevel: KOMMT DRAUF AN 🙂


Ich habe jetzt schon einige Fotoshootings mit Rauch hinter mir und kann behaupten, dass Rauchbomben die ganze Sache nicht gerade einfacher machen, nein, ganz im Gegenteil, die Fotografie wird komplizierter. Warum? Na weil Zeitdruck dazu kommt und Rauch durch Wind und Luftzug unkontrollierbar ist. Man braucht für tolle Fotos mit Rauch nicht viel, dafür aber extrem viel Erfahrung in der Fotografie. Als kompletter Einsteiger ist man mit der Situation schnell überfordert und im Hinterkopf klingeln dann die Eurostückchen, während die Fackel langsam aber sicher abbrennt.

Der erste Absatz mag jetzt sehr abschreckend klingen, so ist er aber garnicht gemeint. Ich möchte damit lediglich verdeutlichen, dass die Rauchbomben ihre Tücken haben und dass man wissen sollte, worauf man sich einlässt! Trotzdem gilt, dass die Fotos mit Rauch einfach Bombe aussehen!!! Ich bin einfach jedes mal wieder total geflashed von den Ergebnissen… eine so einfache Sache kann Fotos wirklich besonders machen und da der Rauch auch noch unterschiedliche Farben annehmen kann, hat man als Fotograf zusätzlich noch sehr viele Möglichkeiten. Anbei ein paar aktuelle Fotos mit Rauchfackeln, allesamt mit orangem Rauch. Die Rauchbomben hatten wir noch von unserem Facebook-Titelbild über (seht ihr unter Punkt 5). Alle Fotos wurden ohne zusätzliches Licht gemacht, einfach so mit der Kamera. Einmal im Gegenlicht und dann wiederum bei bewölktem Himmel bzw. wie man auf dem Foto erkennen kann, bei REGEN!!! Und trotzdem, der Nebel sieht bombastisch aus und bringt dem Bild eine echte Besonderheit. Seien es die Farben, die Rauchstrukturen oder einfach nur die gesamte Szenerie… es wirkt einfach!

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Kommen wir nun zu den wichtigsten Fakten und dem KnowHow, das man für Rauchfackeln haben sollte:

1. Was sind das für Teile?

Wir verwenden Rauchfackeln. Rauchfackeln zündet man an und nach wenigen Sekunden kommt der Rauch aus den Dingern raus. Es gibt Rauchfackeln in mehreren Farben und sicherlich auch mit unterschiedlicher Rauchstärke – wir kaufen unsere Rauchfackeln immer bei www.pyroweb.de. Nutzt man zu starke Rauchfackeln, dann sieht man nix mehr vom Motiv und das ist in der Fotografie sehr nachteilig. Hat man allerdings zu wenig Rauch, dann wirkt es auch nicht.

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2. Welche Kriterien gibt es bei Rauchfackeln?

Rauchfackeln gibt es in verschiedenen Abbrennzeiten. Bei Pyroweb.de gibt es Fackeln die z.B. in 60 Sekunden abbrennen oder aber in 4 Minuten. Meine Empfehlung ist dabei, dass man sich immer beide Arten holt. Beide haben Vor- und Nachteile! Mein Tipp ist, die 60s Fackeln immer erstmal für Testschüsse zu benutzen. Damit verbrennt man weniger Geld, nur um zu testen. Auch in kritischen Situationen, in denen der Wind evtl. zu stark ist, empfehle ich die kleineren Fackeln. Kommt eine längere Windböe, kann man so nach 60 Sekunden einfach neu anfangen. Wir hatten es oft erlebt, dass wir 4×4 Minuten Töpfe gezündet haben und dann ging auf einmal die Sonne weg oder Wind kam auf und die kompletten 4 Minuten waren im Eimer!!!

Die Rauchentwicklung der großen 4 Minuten-Töpfe ist auch leicht stärker als die der kleinen Stangen.

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3. Wo einsetzen?

Die Rauchfackeln sind Pyrotechnik und sind daher nicht frei verkäuflich. Ebenso muss man bei der Verwendung seinen Kopf anschalten! Denn Rauch gilt gemeinhin als Gefahr und wer Rauch sieht, der ruft die Feuerwehr. Wer mit Rauchfackeln einen Feuerwehreinsatz auslöst, der zahlt den Feuerwehreinsatz! Jedenfalls, wenn er erwischt wird :-)!!! Hüstel!!!
Butter bei den Fischen! Bitte Rauchfackeln also immer auf einem Privatgelände einsetzen und immer möglichst weit weg von jeder Zivilisation! Bei allem anderen heißt die Devise NO RISK NO FUN! Wir haben unsere Fotos in Zingst z.B. auf einer verlassenen Rinderfarm gemacht, weit weg vom nächsten Haus – und die Nebelschwaden hat man trotzdem über Kilometer gesehen! Ein Anruf bei der Feuerwehr vorweg bringt übrigens nix. Geht ein Notruf ein, geht die Feuerwehr raus! Egal ob vorgewarnt oder nicht. Es sei denn ihr seid selbst bei der Feuerwehr!!! 🙂

ZUSATZ: Mir wurde zugetragen, dass man bei der zuständigen INTEGRIERTEN LEITSTELLE der Feuerwehr einen Hinweis machen soll. Damit kann man anscheinend vermeiden, dass ein kompletter Löschzug ausrückt und die meisten Feuerwehren schicken dann „nur“ ein Auto zum Gucken ob es wirklich auch brennt. Wird dann günstiger 🙂 HÜSTEL!

In der Stadt wäre ich also extrem vorsichtig! Da kann einem die Situation schnell entgleiten und plötzlich steht die Polizei da und kommt mit „GEFÄHRLICHER EINGRIFF IN DEN STRAßENVERKEHR“ daher. Und das ist ebenfalls kein Spaß mehr…

Gute Orte sind z.B. Steinbrüche, verlassene Industrieanlagen oder freie Felder, bei denen man von weitem sieht, wer was da macht!

Übrigens habe ich vor einiger Zeit eine Email bekommen, wie das denn sei, wenn man mit den Fackeln fliegen will, also sie im Flugzeug transportieren möchte. Ich würde die Fackeln IMMER mit der Post vorschicken und nicht im Fluggepäck mitnehmen. Und by the way… es gibt Gebiete auf der Welt, in denen ist offenes Feuer nicht gern gesehen. In Malle zur Sommerzeit Rauchfackeln zu zünden, grenzt an Selbstmord! Die Spanier verstehen da keinen Spaß!!!

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4. Versteckte Gefahren

Rauchfackeln haben ein weiteres Problem. Als Feuerwerkskörper gelten bestimmte Bestimmungen und nutzt ihr die Rauchbomben nicht nur zum Spaß, sondern z.B. für einen Kunden, dann kann es ebenfalls in Deutschland blöde werden. Wer also als gewerblicher Hochzeitsfotograf Rauchfackeln zünden möchte, der braucht vielleicht eine Genehmigung. Oder die Lagerung muss besonders sein??? Das Problem dabei ist, dass man gar nicht weiß was man braucht und es immer erst erfährt, wenn es zu spät ist, z.B. von der Versicherung, die dann nicht zahlen möchte. Lieber vorsichtig sein!!!

Übrigens färben die Rauchfackeln auch. Legt man sie auf den Boden, dann färbt sich die Austrittsstelle um die Fackel herum! Ich habe mal einen Fehler gemacht und meinen Schuh vor die Fackel gehalten, um den Rauch abzulenken… der Schuh ist heute noch blau!!!

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5. Was kostet der Spaß?

Rauchfackeln sind nicht gerade günstig. 60 Sekunden kosten im besten Falle schon 2-3 Euro und für die meisten Bilder braucht man eben 2-3 Fackeln gleichzeitig. Ich empfehle immer, gleich einen Vorrat zu kaufen und damit den Preis zu drücken. Wir selbst kaufen immer eine Kiste für 200-300 € ein und die reicht dann für 4-5 Shootings aus, natürlich kommt das aber drauf an, je nachdem wie viele Sets man hat und wie lange man dafür jeweils braucht!

Im 5er Pack kostet der Rauch deutlich weniger als die einzelne Stange und die dicken 4-Minüter kosten effektiv auf die Minute gerechnet weniger. Geht aber mit denen etwas schief beim Shooting, dann ist gleich auch mehr Geld futsch!

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Unser Facebook-Titelbild haben wir mit 5 großen Rauchtöpfen gemacht. Wir haben insgesamt 4 Versuche gebraucht und einen Testlauf. Insgesamt haben wir dafür also 16 Minuten Rauch gehabt. Gezahlt haben wir für den Rauch 4×4 = 16×5€ = 90 €

Das sollte helfen um mal eine grobe Hausmarke zu bekommen!

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6. Safety first?!?

Eigentlich sollte man es nicht tun und ich kann es hier auch nicht empfehlen, trotzdem halten wir die Fackeln in vielen Bildern in der bloßen Hand. Die Fackeln werden warm bis heiß und man kann um die brennende Fackeln nicht mit der Faust herum zupacken. Mit Fingern am Ende ist es aber kein Problem. Das nachfolgende Foto wurde bei relativer Windstille gemacht und das Nebelkleid wurde per Hand um den Körper des Models gelegt – die Hand wurde nachträglich wegretuschiert.

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7. Wie fotografieren?

Es gibt für das Fotografieren des Rauchs eigentlich keine großartigen No-Gos. Der Klassiker ist das Gegenlicht, ich finde allerdings bei starkem Rauch und wenig Wind das Auflicht (= mit dem Licht fotografieren) sogar schöner. Dann erkennt man die Nebelschwaden und die Formen im Nebel selbst. Das wirkt aber nur bei wirklich dichtem Rauch richtig gut.

Bei etwas Wind und grober Verteilung des Nebels empfehle ich das Gegenlicht. Das Mitlicht schaut in dieser Situation einfach nur matschig grau aus. Eben wie ein Nebelschleier und nicht wie Rauch. Das Gegenlicht bringt dabei dann die Tiefe ins Motiv!

8. Nicht zu hell!

Eine Licht-Warnung gibt es aber noch von mir! Bitte nicht zu hell fotografieren! Der Rauch wirkt im Gegenlicht schnell ausgebrannt und farblos. Im Bild unten war die Lichtstimmung eben gerade so halbperfekt und ich konnte im Rauch im Hintergrund noch leichte Zeichnung behalten. Die Farbe ist aber raus und nur dort sichtbar, wo der Rauch dicker und nicht so hell beschienen ist. Die Helligkeit „tötet“ also die Farbe, das solltet ihr immer im Hinterkopf behalten!

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9. Geschwindigkeit

Mit Rauch zu arbeiten muss man lernen. Rauchfackeln bringen Hektik ins Shooting und daher empfehle ich immer, Testrunden ganz ohne Nebel zu machen. Wo läuft welche Person, wer hält wo die Fackel, was genau soll gemacht werden? Übt ohne die Fackel anzuzünden auch mit dem Model und versucht die Übung in das jeweilige Set zu bekommen.

Wer uns beim Rauchshooting zugucken möchte, hier gibt es ein Video aus der Videostrecke MOBILES BLITZEN kostenlos bei YouTube zu sehen.

10. Wenig Rauch

Ein wichtiger Tipp von mir ist, wenig Rauch zu verwenden anstatt ein zu epische Szene mit zu viel Rauch zu machen. Rauch ist unkontrollierbar. Man kann die Fackel nach links halten, wenn der Wind aber nach rechts will, dann geht auch der Rauch nach rechts. Oftmals sieht es viel besser aus, den Rauch zu einem Bestandteil des Bildes zu machen, anstatt alles zu vernebeln. Wie im Bild unten. Dort hält Janina eine Rauchfackel in der Hand, es gibt kein Blitzlicht, keinen Reflektor, einfach nur den Rauch. Ich habe schon einige Fotos gesehen, da wurde die Sache mit dem Rauch einfach übertrieben. Das schaut dann auch nicht mehr gut aus! Übrigens mag der Schwabe in mir auch das sparsame Arbeiten mit nur einer Rauchfackeln 😉

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11. Teamarbeit

Komischerweise macht das Fotografieren mit Rauchfackeln extrem Spaß. Das Anzünden, die Einzigartigkeit des Moments, der Druck dahinter… genießt diesen Moment und gönnt euch vielleicht auch mal eine Sekunde Pause. Mein Tipp daher: Arbeitet IM TEAM! Fragt einen Kollegen, ob dieser nicht zusammen mit euch fotografieren will und trennt die Sets auf. Eine Runde er, eine Runde du… so kann man die Situation viel besser genießen und kommt auch viel besser auf neue Ideen. Das ist der Vorteil wenn Marc und ich fotografieren! Meistens haben wir die besten Ideen wenn der jeweils andere herumsteht und gerade nicht fotografiert. Zusätzlich könnt ihr auch etwas die Kosten sparen, wenn ein Fotograf dabei ist und euch hilft. Der weiß nämlich im Gegensatz zu Normalsterblichen, wie viel Rauch gut ist und wann der Rauch einfach nur scheiße auf dem Foto ausschaut. Und damit möchte ich diesen Beitrag abschließen… schaut euch doch mal die Team-Arbeit aus Zingst nochmals auf ein paar Fotos an… Fotografieren ist Spaß und Rauchfackeln machen extrem Spaß!!! 🙂

12. Gesundheitsgefahr

Einen Zusatz zur Gesundheitsgefahr möchte ich an dieser Stelle noch schreiben. Rauchfackeln sind Pyrotechnik und sicherlich nicht gesundheitsfördernd. Es steht auch überall drauf, dass man den Rauch nicht einatmen soll. Ich kann aus Erfahrung sagen, bei den guten Bildern ist das nie ganz möglich. Also etwas Rauch atmet man immer ein. Man stinkt danach auch am ganzen Körper nach Schwefel oder welche Chemie da auch immer am Werk ist. Daher nicht die besten Sachen anziehen und direkt danach eher in die Dusche als zum nächsten Date gehen. Zusätzlich auch das gezielte Einatmen vermeiden und wenn eine dicke Wolke entgegenschwebt, dann Luft anhalten.

Kleidung kann man mit der Farbe ruinieren aber nicht von der Wolke. Wenn dann muss man schon die Kleidung direkt vor die Rauchfackel halten. Die Wolke selbst färbt nicht ein.

13. Genehmigung

Uns wurde nachträglich zugetragen, dass wir den Punkt GENEHMIGUNG noch hinzufügen sollten. Ein Pyrotechniker hat uns nochmals darauf hingewiesen, dass Rauchfackeln anscheinend Pyrotechnik sind und abseits von Sylvester dafür eine Genehmigung zur Zündung benötigt wird. Jedes Abbrennen muss vorher genehmigt werden und das auch auf Privatgelände. Wir hatte natürlich immer „Genehmigungen“ aber ich möchte in Zukunft diesen Punkt nochmals getrennt prüfen. Daher auch die Klammern.

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Kommentare (11)

11 thoughts on “HOW TO SHOOT… RAUCHFACKELN

  1. Danke für den Artikel und die einen oder anderen Tipps die ich noch nicht kannte.

    Was ich noch beitragen kann weil ich gerade auch vor den Tücken stehe:

    – Rauchfackeln fallen in die Klasse T1 der Pyrokörper laut der aktuellen Gesetzeslage (siehe SprengV). Man braucht zwar keinen Befähigungsschein, muss es aber anmelden sowie bestätigen dass es zweckgebunden eingesetzt wird für Foto/Film. Bei mir hier macht sowas das Gewerbeaufsichtsamt. Gerade wenn in der Nähe nette Menschen sind oder wohnen die bei sowas schnell die Polizei holen. Blöd dann ohne Papierchen da zu stehen. Und auf Privat/Öffentliches Gelände möcht ich mich da nicht verlassen. Pyro ist Pyro.

    – Gleiches gilt für das Thema Feuerwehr. Während meiner Zeit in der FFW hieß es beispielsweise bei Waldarbeiten bei denen Reisig verbrannt wird vorher die zuständige ILS (Integrierte LeitStelle) zu informieren. Googlet das am Besten selbst welche ILS für euch zuständig ist und hakt nach. Ein kompletter FW Zug der anrollt kann teuer werden.

    Ansonsten kann ich nur zustimmen. Sieht halt saugeil aus.

    Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und der Sieg liebt die Vorbereitung 😉

    So long

    Markus

  2. Steht noch auf meinem Wunschzettel.
    Die Fackeln liegen auch schon hier.
    Ich muss aber ehrlich gestehen, das ich extrem Schoss habe die Dinger zu zünden… Kein Bock auf Konsequenzen…
    Mal schauen, vielleicht findet sich ja noch ne geeignete location.
    Danke jedenfalls für die Tipps!

  3. Schöne Fotos, wenn dann aber ein besorgter Spaziergänger die Feuerwehr ruft wie bei meinem Fotografenfreund und dann gleich mal 750€ für das Anrücken gezahlt werden müssen, überlegt man sich das 2 mal ob man das macht.

    Und ja, er hatte es sogar weit abseits der Dörfer, Wanderwege gemacht… trotzdem hat jemand zufällig den Rauch gesehen und die Feuerwher gerufen.. gerade im Sommer ist das auch vollkommen in Ordnung.

  4. Rauch ist nicht gleich Rauch, so gibt es z.B. Rauchpatronen von Enola Gaye die viele Vorteile haben gegenüber anderen Herstellern wie z.B. Bjornax. Aber auch andersrum.
    Eine gute Informationsseite zum Thema Rauch beim Fotoshooting, was muss ich beachten etc. ist die http://www.rauchpatronen.de
    Wenn ihr da spezielle Fragen habt, dann schreibt denen oder ruft dort einfach an, die sind wirklich kompetent und können sicher alle Fragen dazu beantworten.

  5. Wow, die Fotos sind wirklich unglaublich außergewöhnlich!

    Vor allem das Foto mit dem Baumstamm, bei dem das Model den Baum mit der rechten Hand berührt und ihre Rückseite zeigt.
    Breathtaking!

  6. Hallo,

    ich habe mir rauchfackeln bestellt eine die 60s und eine die 40s raucht … meine frage ist jz nach dem ganzen artikel…. ich möchte es in einem waldstück ausprobieren der zwischen 3 käffern liegt … sollte ich mir eine genehmigung holen und der feuerwehr in meinem kaff bescheid geben? oder denkst du das der rauch in der zeit nicht so hoch steigt das man sich da gedanken machen sollte?

    vielen dank für den tollen artikel und für die hoffentlich schnelle antwort! 🙂

    LG
    Annika

  7. Schöner Guide vielen Dank dafür 🙂 Werde ich beim nächsten Shooting paar Tipps von Anwenden.
    Ich benutze immer die Handrauchfackeln von Smoke-X von http://www.feuerwerkshop.de
    Diese sind zugelassen für die Zündung in der Hand und haben ein tolles Preis/Leistungsverhältnis.

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