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SIGMA 35mm f1.2 DG DN ART – DAS L-MOUNT BOKEH-WUNDER?

3. Dezember 2019 | Blog

Als Teil der L-Mount-Allianz hat Sigma das 35mm f1.2 für das L-Mount-System auf den Markt gebracht, damit bekommen die Vollformat-Kameras der Panasonic Lumix S-Serie ein tolles Objektiv mit einer extrem offenen Blende von f1.2.
Wir hatten das Objektiv bereits bei mehreren Gelegenheiten im Einsatz und sprechen im neuen Video über unsere Erfahrungen damit und natürlich auch über die Ergebnisse.
Wir stellen uns aber auch die Frage, ob das maximal mögliche zu erreichen und somit auch immer neue Objektive mit möglichst offenen Blenden auf den Markt zu bringen der richtige Weg ist?
Der mit der offenen Blende verbundene Konstruktionsaufwand spiegelt sich eben auch bei der Größe und dem Gewicht der Objektive wider, die den Fotorucksack schnell einige Kilos schwere werden lassen. Spätestens nach stundenlangem schleppen stellt man sich dann die Frage…muss das sein? Brauche ich wirklich Blende 1.2? Hätte 1.4 oder 1.8 oder auch 2.8 nicht auch gereicht?
Die Frage wollen wir auch an Euch weitergeben. Kommentiert dazu gerne hier im Blog oder auf YouTube.
Viel Spaß mit dem neuen Video!

Bei den unteren Bildern haben wir das Sigma f1.2 mit dem Tamron f1.4 verglichen.





Kommentare (3)

3 thoughts on “SIGMA 35mm f1.2 DG DN ART – DAS L-MOUNT BOKEH-WUNDER?

  1. Der Sinn ergibt sich nicht aus den Bild alleine. Für viele haben Objektive auch einen Image und Profilierungswert, Spaß und Bewunderung an der Technik. Leidenschaft an den technischen Extremen. Ich brauche auch keine A7RIII, nur fasziniert mich die Technik und die Auflösung. Es ist Genuss und nicht alleine ein Werkzeug. Es macht Spaß und das ist für mich ein entscheidender Zusatznutzen.

  2. Haben ist besser als brauchen :-))
    Nein Spaß beiseite ! ich bin auch ein offenblenden Fetischist aber mir reicht zu 99% eine Blende von 1,8 von daher würde ich es begrüßen wenn man einen Kompromiss zwischen Größe, Gewicht und Leistung hinbekommen würde.

  3. Hi Martin,
    man sollte der Zielgruppe vielleicht mal unterschiedliche Bilder zeigen, die mit 35 und 50 mm und mit Blende 1.2 oder 1.4 aufgenommen wurden und sie sollen mal Brennweiten und Blenden nur an den Fotos erkennen. Ich denke die Trefferquote würde wohl nicht allzu hoch ausfallen. Wenn doch, würde es Sinn machen solche Objektive zu kaufen. Aber selbst bei deinen Verglechen oben mit gleichen Aufnahmebedigungen sind die Unterschiede ja nicht wirklich riesig. Also erübrigt sich, meines Erachtens auch die Frage, ob man das doppelte Geld ausgibt und deutlich mehr Gewicht rumschleppt, als für eine halbe Blende weniger.
    Ich dachte auch eigentlich auch, Objektive für Spiegellose würden kleiner werden, aber die Hersteller kontruieren wohl lieber marketingwirksam noch lichtstärker und damit größer und schwerer. Canon baut ja auch solche Klopper und Sigma steht vielleicht unter Zwang, die Original Hersteller übertreffen zu müssen und geht daher in die Extreme. Ein auch noch so gutes 35er Sigma mit Blende 1.4 oder gar 1.8 und entsprechend kompakteren Abmaßen würde wohl kaum Beachtung finden. Das kann sich vielleicht nur noch Leica erlauben… Bei den anderen ist für’s spiegellose Vollformat scheinbar mindestens Blende 1.2 bei Festbrennweiten angesagt. Aber irgenwie passt das doch einfach nicht, bringt wenig bis gar keine Gewichts- und Größenvorteile und macht daher für mein Empfinden auch wenig Sinn. Da kann ich auch berühigt noch lange bei meiner stimmigen Kombi 5DIV + Sigma Art 35 1.4 bleiben. Nach dem Motto, „wer am Black Friday nichts kauft, spart bis zu 100%“ … 😉
    Grüße
    Frank

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