23.6.2019    10

Keine Albinos… Kinder mit Albinismus.

23. Juni 2019 | Blog

Ich habe wirklich so meine Probleme mit diesem Beitrag. Ich weiß nicht, wie ich meine Gedanken sortieren soll. Mehrere Tage schiebe ich den offenen Tab im Browser schon vor mir her, ich möchte es machen, weiß aber nicht wie. Wie schreibt man auf einem Blog, in dem es um erste Welt Probleme geht über wirkliche tatsächliche Probleme? Wir streiten uns hier, bei FB, bei Insta über eine Kamera-Marke, über ein System oder darüber wie ein blöder Schnitt eines Bildes zu sein hat. Und dauernd zeige ich hier, wie man seinen Geldbeutel noch mehr schröpfen kann, mit noch mehr Spielzeug. Frei nach Paddys „haben ist besser als brauchen“. Ja, das ist alles so einfach, wir haben es ja und brauchen nix mehr.

Die Bilder werde ich nur in klein hier zeigen und auch nur 4. Einige mehr Bilder und etwas größer gibt es auf www.nikon.de zu sehen. Mehr wird es aber erst einmal nicht geben. Ich weiß noch nicht genau was ich mit den Fotos anstellen werde.

Ich fühle mich immer schlecht wenn ich an das Shooting denke. Schlecht weil ich das Gefühl habe, meine Zeit als Fotograf verschwendet zu haben. Fotos von hübschen Mädels und knackigen Kerlen in fäschen Outfits, was solls… es wird alles so relativ.

Angefangen hat ja alles mit einem Trip nach Windhoek für SkateAid. Dabei handelt es sich um ein Hilfsprojekt an Schulen und SkateAid setzt eben das Skateboard als Werkzeug ein. In sehr schlimmen Gebieten wird Kids eine Möglichkeit geboten Erfolge zu haben, sich zu helfen und sich einzusetzen. Das hat uns damals schon ordentlich mitgenommen. Uns alle drei die wir dort eine Woche im Township mit den Kindern der Schule verbracht haben. Und das war keine „normalen“ Kinder, es waren noch Kinder mit einer unterschiedlichen Form von Behinderung. Natürlich sind die Kinder normal. Ich meinte mit unnormal aber die Umstände, das Drumherum. Eine Behinderung ist was der Name schon sagt, eine Behinderung. Sie hindert und es ist die Aufgabe der Gesellschaft ausgleichend zu agieren. Menschen mit Behinderung müssen normal behandelt werden aber ihr Handicap darf man ausgleichen. Nur was ist damit in einem Land, in dem man sich diesen Luxus nicht leisten kann.

Man kann sich schwer vorstellen, dass ganze Familien in Hütten hausen und Kinder keine gesonderte Förderung erhalten. Und das, obwohl Sie diese Art von Unterstützung vielleicht gerade erst recht bräuchten.

Wir haben jeden Tag 14-15 Stunden an der Schule verbracht und wir haben viele Momente erlebt die unter die Haut gingen. Und genau dort hat die Geschichte ihren Lauf gelassen. Denn dort an dieser besonderen Schule in Windhoek Namibia gab es auch einige sehr hellhäutige Kinder. Und mich hat deren Schicksal noch mehr ergriffen. NOCH MEHR!

Die Albinos, die man nicht Albinos nennt, sondern Kinder mit Albinismus haben es doppelt und dreifach schwer. Nicht nur, dass Sie sehr sehr starke Haut- und Augenprobleme haben, sie werden auch von der Bevölkerung etwas anders behandelt.

Auf jeden Fall wurde damals in meinem Kopf die Idee geboren, die Kinder zu portraitieren. Und zwar nicht nur die hellhäutigen, alle Kinder die Lust haben und an der Schule eben sich vor unsere Kamera trauten.

Und genau dafür habe ich mir dann bei unserem großen Trip nach Namibia ungefähr 4 Wochen später 2 Tage Zeit genommen. Ich bin froh, dass Marc sofort zugestimmt hat und erlaubt hat, dass wir alle 2 Tage früher nach Windhoek reisten. Wir sind mit Blitzlicht und Sack und Pack an die Schule und haben zwei Tage fast nonstop geknippst. Bis der Spiegel glühte. Bis der Auslöserfinger brannte und bis die Herzen zu schwer waren.

Das komische an der ganzen Sache? Ich weiß, dass es überall auf der Welt Armut gibt. Ich habe selbst auch schon oft Armut und Leid aus nächster Nähe erlebt. Aber noch nie,  war ich so sehr emotional verbunden mit den Menschen. Armut vielleicht im Geldbeutel aber diese Kinder und Menschen sind so reich an Freude. Wer freut sich denn bei uns noch über ein Foto? Da wird gemeckert, das Doppelkinn oder sonst was. Der 100te Selfie des Tages lockt und im Forum wird man zerrissen weil das Bein abgeschnitten ist oder der goldene Schnitt nicht wirklich eingehalten wurde.

Da wird gestritten und zerredet. Wegen Kameramarken, Megapixel oder einfach nur aus Gehässigkeit. Ich hab das Gefühl, dass es uns vielleicht schon wieder zu gut geht, als dass wir noch die kleinen Dinge des Lebens schätzen können. Wir sind brutal und verletztend. Im Internet gefällt es uns, wenn wir fies sein können. Wir kommen nach einem stressigen Arbeitstag nach Hause, schlecht gelaunt, Frau oder Mann gibt noch oben eins druff und ab ins Netz, Frust ablassen.

An alle Fotosüchtigen, Kollegen und Kolleginnen da draußen… wissen wir noch, was wir als Fotografen mit einer Fotokamera in der Hand für eine Macht haben? Sind wir noch gewahr, was wir mit Fotos bewirken können? Machen wir uns Gedanken welches Motiv wirklich eine Auslösung verdient und welche Motive gar keine Auslösung wert sind. Und das gilt auch für manche Menschen.

Die Albinos haben mich besonders berührt. Warum weiß ich nicht. Vielleicht weil ich selbst so hellhäutig bin und meine helle Haut immer als uncool und nervig empfand. Aber ich glaube, das wäre zu banal. Ich denke es ist die Tatsache, dass durch die Albinos die Rassenthematik ad absurdum geführt wird. Es macht alles kein Sinn mehr, dass in einem „schwarzen Land“ die eigenen „weißen“ verfolgt werden und man aber gleichzeitig gegen Apartheit kämpft… was für ein großer Haufen Schwachsinn die Sache mit der Farbe der Haut… und das Ganze auf dem Rücken von Kindern auszutragen. Unerträglich.

Ich war damals beim Fotoshooting an der Schule den Tränen ultra nahe. Ich musste ständig mit mir kämpfen. Ich habe ein Foto von einem Kind gemacht und das Kind, stark sehbehindert, hat sich zum seit langer Zeit mal wieder selbst gesehen? Ich habe Begeisterung für die Fotografie erlebt und es war atemberaubend. Es war kein Ausflug mal kurz ins Slum, ein paar nette Fotos während des Urlaubs verteilt. Insgesamt haben wir 9 Tage an der Schule verbracht. 9 verdammte Tage zwischen Himmel und Hölle. Emotionale Achterbahnfahrt.

Nochmals kurz zu den Aufnahmen. Ich habe noch keinen Plan was ich damit machen soll. Ich wusste nur, dass ich die Fotos machen wollte und dass ich sie in einer bestimmten Art machen wollte. Hinter den Bildern steckt nämlich ein Konzept. Ich habe mir mit Marc und Thilo zusammen viele Gedanken gemacht, darüber wie wir die Kinder fotografieren wollten. Und die Entscheidung viel nachher auf eine Art Studiosituation. Der Grund dafür ist die Abstraktheit der Aufnahmen. Die Bilder können so überall auf der Welt aufgenommen werden und ich finde die Lehmhütte im Hintergrund mit einem „schwarzen Kind“ davor, das wäre mir zu viel Pathos und Kitsch. Wir haben uns dafür entschieden die Motive, die Kinder in den absoluten Vordergrund zu stellen und durch ein Weglassen des Hintergrundes erzeugt man dann eben die gewünschte Abstraktheit. Es ist für den Betrachter schlichtweg nichts Anderes da zum Gucken als die Kindergesichter. Und auch wenn man es nicht sofort sieht, aber der weiße Hintergrund und die schwarzen T-Shirts sind noch eine weitere Analogie auf die Rassenthematik.

Und ich bin saumäßig froh, dass mich die letzten Jahre dort hin gebracht haben, dass ich solche Fotos in einem fernen Land auf einem anderen Kontinent machen konnte. Dass mich das Wissen über Blitzlicht und Kameras in die Lage versetzt haben, eine wirklich, einheitliche Bildstrecke über 2 Tage hinweg zu fotografieren. Die Bilder wirken wirklich unfassbar groß ausgedruckt. Ich habe es machen lassen und es ist atemberaubend. Ohne jetzt zu sehr geekig zu werden aber die D850 auf f8 fotografiert mit ultra scharfen Blitzlicht erzeugt Aufnahmen mit einer anderen Brillianz und Schärfe. Und das macht die Aufnahmen in groß nochmals ein Kaliber durchdringender. Denn gerade diese enorme Echtheit, diese Detailverliebtheit der Bilder macht die Fotos so nahbar, so direkt.

Was habe ich gelernt in diesen 2 Tagen in Namibia? Was haben mir die insgesamt 9 Tage an der Schule gezeigt? Dankbarkeit in erster Linie. Dankbarkeit für das was wir haben und Wertschätzung auch für andere Werte. Aber viel mehr hat es mir zu denken gegeben über meine Art der Fotografie. Wir nehmen seit 12 Jahren Tutorials auf, erklären Fotografie und vielleicht haben wir Fotografie noch nie wirklich erklärt? Natürlich ist Technik wichtig und wer uns unterstützen will, der braucht nicht spenden, der kann sich einfach selbst was kaufen bei uns. Aber darum geht es doch nicht. Es ist die Frage, ob wir 12 Jahre wirklich fotografiert haben die mich so kaputt macht. So ein bisschen ist es, als ob ich jemanden einen Wasserschlauch gebe und anstatt die in der Sonne verdurstenden Pflanzen zu gießen, spielt er im Garten mit dem Wasser aus dem Schlauch. So ungefähr fühle ich mich in der Fotografie. Können wir mehr machen? Können wir das alle? Gibt es Dinge die wir zeigen wollen, die uns berühren… die unser Herz ergreifen? Dann sollten wir sie fotografieren.

Ich möchte diesen Beitrag nicht nochmals durchlesen. Ich hab die Worte einfach so ins Blog getippt, so wie die Gedanken gerade eben kamen. Ich weiß, wenn ich jetzt nochmals drüber lese, dann lösche ich den Beitrag sicherlich ganz. Weil mir alles zu konfus ist.

Ich bin dankbar, dankbar dafür wie gut es uns geht und wie sehr ich das sehen konnte. Ich mag dass ich endlich mal, nach so vielen Jahren etwas mit meiner Fotografie bewegen konnte. Ich mag, dass die Fotos so neutral aussehen, ohne Slum, ohne Ghetto im Hintergrund. Einfach die pursten Portraits der Welt.

Ich finde unglaublich welche Macht in den Fotos steckt und natürlich freue ich mich auch auf das nächste Model-Fotoshooting aber ich werde sicherlich eher eine Freundin fotograiferen oder einen Freund als irgendein unbekanntes Model mit möglichst viel Schischi und Schascha…

Euer Martin

PS: Auf www.nikon.de gibt es auch einen tollen Beitrag über das Shooting. Etwas werblicher geschrieben, etwas mehr auf die tolle D850 ausgelegt aber doch mit sehr vielen tollen Aspekten dabei… lesen ist sinnvoll 🙂 Meine D850 ist meine wichtigste Kamera geworden denn keine andere Kamera hat so viel bewegt in meinem fotografischen Leben wie diese Kamera. Egal ob es bessere oder schlechtere Kameras geben sollte, diese Kamera hat ihr Dasein mit Wert gefüllt und das sollte doch jede Kamera von sich sagen können.

Kommentare (10)

10 thoughts on “Keine Albinos… Kinder mit Albinismus.

  1. Hallo zusammen, ich finde euer Arrangement echt klasse. In vielen Köpfen stecken immernoch zu viele trennende Gedanken. Jeder Mensch braucht Liebe und Zuneigung. Die Hautfarbe macht keinen Unterschied, sagt nichts darüber aus wie er ist, wie er fühlt. Um so wichtiger sind Projekte die die Mauern in einigen Köpfen einreißt und erkennen lässt das alle Menschen gleich sind.
    Vielen Dank für eure großartig Arbeit!🙏

  2. Hallo KG-Team.
    Ein schöner emotionaler Beitrag mit dem Blick auf das was wirklich relevant ist. Und am Ende ist es doch das was man mit der Fotografie erreichen will. Technik hin oder her, liest man gern, muss man drauf haben. Aber nach Jahren des Lernens und Ausprobierens sind es doch genau solche Situationen in denen man etwas schaffen kann was nicht nur in einer Mode-Zeitschrift oder auf Flickr und Co. verpufft oder im Instagram Feed untergeht. Was zählt ist doch, dass ihr alle schöne und eindrucksvolle Tage hattet, nicht zuletzt auch die Kinder, die sich sicherlich sehr darüber gefreut haben im „Rampenlicht“ stehen zu können, sich selbst sehen zu können und einfach nur einen riesen Spaß hatten. Und vor allem: Darauf Aufmerksam machen, dass anders nicht anders ist; Emotionen transportieren die am Ende auch berühren und alle dazu anspornen sich mehr zu engagieren und offen zu sein.

  3. Was für „die Kraft der Feder“ gilt, gilt auch für das Bild/Foto. Ein unglaublich, intensiver und nachdenklicher Beitrag. Hut ab . . . . Ich glaube, dass Viele diesen Beitrag als positiv empfinden, endlich mal nicht nur über das „Schöne“ schreiben, sondern auch mal kritische Worte, aus dem Bauch heraus sagen.
    Es gibt sicherlich viele Fotografen, die sich mit diesen Themen beschäftigt haben und auch stark emotionale Fotos veröffentlicht haben.
    Wichtig ist doch, welche Lehren Du/wir in Zukunft daraus für uns selbst ziehen. Ist es nur eine kurzfristige Angelegenheit, die bald wie eine Seifenblase zerplatzt, oder prägt es uns für die weitere, gesamte Zukunft?!!!

  4. Lieber Martin, ich kenne Dich und Dein Wirken jetzt schon sehr viele Jahre (von den ersten Anfängen an?). Was Du jetzt schreibst und was und wie Du fotografierst zeigt Deine Entwicklung vom TechNerd zum brillanten „echten“ Fotografen, will Du Dich hier mit einem wirklich tief menschlichen Thema beschäftigst. Und das tolle dabei ist, dass Du es wirklich „… simple“ machst. Grosse Kunst.
    Chapeau, Martin, herzliche Grüße, Michael (alias Eva Schmitt), grins…

  5. Hallo Martin,
    du hattest uns auf Zingst schon ein paar Ausschnitte von Namibia gezeigt und auch dein Unbehagen vermittelt, das du dort hattest. Dieser Beitrag schließt nahtlos an. Danke, gut und ehrlich geschrieben! Und wirklich starke Portraits.

  6. Vor einigen Jahren ist meine Frau auf die Idee gekommen, wir könnten ja mal auf den Kap Verden Urlaub machen. Die Kap Verden sind eine Inselgruppe vor West-Afrika, noch etwas südlicher als die Kanaren. Wir sind in diesem Urlaub in so einem All-Inclusive-Schuppen untergekommen (obwohl ich die eigentlich gar nich mag, aber das ist eine andere Geschichte). Man lebt dort ja mehr oder weniger in einem Schlaraffenland.

    Emotional krass getroffen hat mich damals der Kontrast zur realen Welt, außerhalb des Hotels. Einheimische leben Slums aus Wellblechhütten und holen ihr Wasser über Kilometer mit einem Schubkarren an einer Wasserverteilstelle. Das einzige Krankenhaus auf der Insel hat eine Ausstattung aus den 70er oder 80er Jahren, eine Spende aus der Schweiz. Es gibt dort ein altes Röntgengerät, aber keine Bleiwesten (ich hab mir damals den Fuß beim Beachsoccer gebrochen und das Ding ausprobiert). Und das Krankenhaus ist natürlich ausschließlich für die Touristen und wenige wohlhabende Einheimische. Das waren schon krasse Eindrücke und dann kommt man immer wieder ins Hotel zurück und bekommt viel zu viel Essen in allen Variationen angeboten.

    Ich frage mich immernoch, ob man so Urlaub machen sollte? Welchen Eindruck müssen diese Menschen von uns haben, wenn wir so verschwenderisch mit Allem umgehen und sie selbst kaum etwas haben? Aber andererseits bringt der Tourismus auch Arbeitsplätze und vielleicht ein wenig mehr Wohlstand auf die Insel?

    Fotos können ein gutes Mittel sein, um uns hier in Europa hin und wieder klar zu machen, wie gut es uns eigentlich geht. Das viele unserer Alltagsprobleme eigentlich Luxusprobleme sind. Mich hat dieses Jahr ein Foto in Zingst wieder an diesen Kontrast auf den Kap Verden erinnert. Am Strand stand ein Bild von einem schwarzen Mädchen, dass eine Pflanze in einer aufgeschnittenen Plastikflasche angebaut hat. Es war für mich das eindruckvollste Bild auf dem ganzen Fotofestival und auch eines der wenigen die mir wirklich in Erinnerung geblieben sind.

    Ich finde es gut, dass Du deinen Artikel trotz großer Zweifel gepostet hast. Damals auf den Kap Verden habe ich gar nicht drüber nachgedacht diese Kontraste fotografisch festzuhalten. Aber es stimmt, es gibt Bilder die vielleicht ethisch und emotional (mehr) Wert sind gemacht zu werden.

  7. Hallo Martin,
    ich glaube du brauchst gar nicht so zu zweifeln eine so, doch offensichtlich, wertvolle Erfahrung gemacht zu haben und so viele Menschen (uns) in einer wunderschönen Art teilhaben lässt. Ich habe den Blog wirklich durch Zufall gelesen, denn ich habe mir deinen Blitz Fotokurs gekauft.

    Warum erzähle ich das alles, warum erzähle ich das? Ja es gibt doch einen Zusammenhang. Ich habe den Kurs mit sehr viel Interesse gesehen und auch wirklich tolle AHA Erlebnisse gehabt. Aber ich habe ,unabhängig von diesem Artikel, bereits gedacht “ ach wäre es schön mal nicht ganz so perfekte Frauen“ und verdrehte Posen zu sehen…….Aus diesem Grund bin ich ursprünglich auf diesen Blog gegangen.
    Nun lese ich deinen Artikel hier und eine deiner Aussage passt genau zu meinen Gedanken die ich auch hatte.

    Hut ab was für Erfahrungen und was für BILDER!! Ich denke man sollte diese Bilder und vor allem die Geschichten dazu gaaaaanz gross machen.
    Diese Menschen haben es verdient eine Plattform zu haben. Ja so sehe ich es. Wir mit unserem gemecker und gezeter sollten uns alle mal auf die Basis besinnen. Klar wir leben anders und besser (das ist oft eine wirkliche Frage) !
    Aber natürlich diese Zuständen sollten und müssen dringend geändert werden aber womit erreichen wir das? Durch Aufmerksamkeit! Da ist das Foto und der Fotograf doch ein Glück für diese Kinder!!!
    Wie schrecklich in einem Apartheid geplagtem Land finde genau das dann auch noch umgekehrt statt. Krass aber bestimmt ein grosses Problem für die Betroffenen.
    Mal ganz davon abgesehen womit sich diese Kinder noch plagen müssen.
    In den letzten Jahre war ich in Südamerika mich haben viele Freunde gefragt: wie bist du mit der Armut zurechtgekommen“? Naja ich habe mich ab und an gefragt wer ist der „arme“ Mensch die Bergvölker in Peru oder in Bolivien oder vielleicht ich, die immer durch die Gegend hetzt oder sich kaum Zeit für Freunde oder Familie nimmt. …..Tja dafür kann ich evtl shoppen (Objektive Kameras…..), gehen und so einigen Luxus denn wir uns alle in irgendeiner Form leisten können und kaum noch zu schützen wissen.

    Ein Mitreisender hat mir mal gesagt:“ die beste Form der Bildung ist zu reisen“. Ja das stimmt. Zurück auf deinen Blog Beitrag ich finde den Beitrag SENSATIONEL und bitte gib diesen Fotos und vor allem diesen Kindern eine Plattform!!!!! Ich glaube das ist eher ein Geschenk als eine Schmach, denn so ein Lächeln und so ein in die Kamera schauen, ist wunderbar und sooo schön! In diesem Sinne danke das du es geschrieben hast!!! Liebe Grüße Maren

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