13.2.2018    0

EUROPA PRESSE TRIP SONY ✈️ TOKIO ✈️ BANGKOK IN FOTOS

13. Februar 2018 | Blog

Ich möchte den Trip eher in Fotos sprechen lassen und nur wenig Text zu den Bildern dazu packen. Textreduziert! 🙂 Viel Spaß beim Lesen!

Nerd-Info

Alle Fotos wurden mit folgender Ausrüstung gemacht: Alpha 6300*, Alpha 6500*, 10-18mm UWW*, Batis 25mm*, Batis 85mm*, Sony ActionCam*


Der gesamte Trip startete für mich in Düsseldorf, von dort ging es erstmal nach London.

In London Heathrow sammelten sich alle europäischen Journalisten, in der Zahl circa 40, um von dort dann gemeinsam einen Interkontinentalflug Richtung Japan zu besteigen.

Das Ganze fing schon echt knackig an… nämlich mit 2h Verspätung in Düsseldorf und den Anschluss zu bekommen wurde von Sekunde zu Sekunde knapper! Schlussendlich rannte ich mit einem anderen Deutschen durch das Abflugterminal, um noch auf den Flieger zu kommen.

Ich bin erstaunt wie die Fluglinie überhaupt das Gepäck noch rechtzeitig in den weiteren Flieger umpacken konnte.

Alle Journalisten und ich haben den Flug dann doch bekommen. War aber eine echt knappe Sache. Der nächste Sprung war dann direkt nach Asien. 14h Flug und das mit einer gehörigen Portion Flugangst.

In Tokio wurden wir direkt von Sony-Mitarbeitern in Empfang genommen.

Das war ziemlich sinnvoll denn so richtig verständlich für uns Europäer ist deren Schrift und Zeichengabe eher nicht. Selbst Anweisungen und Schilder sehen aus wie ein Nintendo-Spiel. 🙂

Narita Airport ist übrigens einer der beiden großen Flughäfen in Tokio.

Von Narita Airport aus, ging es direkt mit dem Bus in die Innenstadt. Wow… welch Eindrücke. Man muss sich auch erstmal dran gewöhnen, dass es Autobahnen mit 4 „Stockwerken“ gibt.

Wir durften dann erstmal im Hotel einchecken und eine kurze Dusche nehmen. Wobei wir nicht mehr als 25 Minuten Zeit hatten. Dann ging es nämlich noch direkt in Tokio weiter zu einem der bekanntesten Tempel der Stadt.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon ziemlich platt. Vielleicht ging es auch nur mir so aber ich konnte die Eindrücke nicht so schnell verarbeiten wie neue Impressionen in den Kopf knallten.

Das Land ist einfach komplett ANDERS. Alles ist anders und nicht nur „ein bisschen“.

Tokio oder vielleicht auch der generelle Japaner mag es schrill und bunt. Manchmal auch kopfschmerzbunt.

Im Gesamten war bereits am ersten Tag zu erkennen, dass das Programm straff werden würde. Nach dem Tempel hatten wir ein termingenaues Date mit dem Tokyo Skytree. 🙂 Der Skytree hat seinen Namen wirklich verdient.

Nein, das Ding in deinem Rücken ist wirklich nur mein Objektiv! 🙂

Wir hatten Karten für den Skytree direkt zum Sonnenuntergang. Leider waren wir etwas zu spät. Der Verkehr war daran schuld, aber wir kamen gerade noch rechtzeitig zur blauen Stunde. Bloß gab es keine so große Möglichkeit ein Stativ aufzubauen. Wirklicher Sonnenuntergang wäre besser gewesen.

Aber wenn Tokio bisher beeindruckend war… vom Skytree ist es atemberaubend. Man kann sich nicht vorstellen WIE GROß die Stadt wirklich ist. Selbst auf dem Turm sieht man kein Ende. Einfach nur Stadt. Endlos, eng und vollgepackt!

  

Ich war auch wirklich erstaunt wie gut die beiden a6x00er in dieser Grenzsituation funktioniert haben.

Nach dem Skytree ging es weiter ins KILL BILL Restaurant. Sushi essen! 🙂 Wow! Erlebnis Nr. 10000…

Dazwischen gab es mal wieder etwas Hotel um dann am nächsten Tag direkt mit dem BULLET-TRAIN Richtung Kyoto zu düsen!

Ich bin sowas von beeindruckt wie geordnet Japan ist. Wie viel Zurückhaltung und Höflichkeit in einem Land vereint sind. Kein Gedränge beim Einsteigen und jeder hat einen eigenen Sitzplatz.

In Kyoto gab es dann tolle Tempel. 🙂

Noch mehr faszinierendes Japan…

Noch mehr Tempel…

 

Etwas Nachtleben und die Hotelbar…

Noch mehr Tempel… zwischenzeitlich waren wir von Silber, Gold, Bronze und Jade hin zum Purpurtempel gelangt und es hätten sicher alle Farben des Regenbogens auch noch folgen können…

   

Aber wir hatten ja noch etwas mehr Programm auf der Todo-Liste.

Trotzdem… auch wenn ich gerade etwas hurtig über die Erlebnisse geschrieben habe, es war beeindruckend. Ein anderes Wort fällt mir zu Japan nicht ein. Beeindruckend. Sowohl das Land als auch die Menschen. Mein ehrlicher Respekt an dieses Volk war zu diesem Zeitpunkt schon gesichert.

Es mischt sich Tradition und Moderne, Verrücktheit und Sachlichkeit.

Auch wenn Kyoto gefühlt zu 50% aus Tempeln besteht, die Stadt ist eine Reise wert.

Trotzdem mussten wir zurück nach Tokio, denn dort wartete schließlich die Sony Zentrale auf uns!

Aber nicht ohne vorher nochmals das großartigste Essen mit dem großartigsten Blick auf der weiten Welt bekommen zu haben. Das nachfolgende Foto wurde WÄHREND dem Essen von meinem Sitzplatz durch die Scheibe neben mir aufgenommen. Ich musste nicht mal aufstehen um das zu fotografieren.

Der große Tag… das Sony Interview…

Die europäischen Journalisten wurden verschiedenen Branchen der Sony Top Level Welt vorgestellt und jeder Bereich versuchte uns möglichst viele Fragen zu beantworten. Marketing, technische Entwicklung und oder die wirkliche Produktionsabteilung.

Fokus und Inhalt waren dabei ganz klar auf den PRO-Level der Alpha Reihe ausgelegt.

Das Wechselspiel aus Vorträgen und Fragen dauerte den gesamten Tag mit nur winzigen Pausen. Ich persönlich fand alles an dem Tag spannend aber besonders war irgendwie das Mittagessen in der Sony-Kantine. Haltet mich für blöde, aber ich fand es irgendwie besonders cool.

Der nächste Tag begann reichlich früh, die ganze Truppe wurde zum Flughafen verladen und wir flogen einige Stunden nach Kumamoto. Die Stadt mit weit über 1 Million Einwohner ist in der südlichsten Präfektur der japanischen Inseln und dort befindet sich das größte Sensor-Werk von Sony.

Das war ja auch ein Hauptgrund für die Reise für mich. Das Werk wurde erst kürzlich durch ein schweres Erdbeben zerstört und die Beschädigungen verursachten Chaos im gesamten Kameramarkt weltweit.

Wir durften rein…

Nicht ohne zuvor die eine oder andere Vorsichtsmaßnahme abzubekommen.

Ich kann garantieren, unter dem Anzug fühlt man sich gar nicht so dolle wie es ausschauen mag.

Aus der Sensorfabrik werde ich extra berichten. Nur soviel… jeden Tag laufen hier MILLIONEN!!! von Bildsensoren vom Band und in die weite Welt hinaus!

Unser Trip war aber noch lange nicht am Ende. Die Reise ging weiter nach Thailand.

Denn die a9 wird in Bangkok gebaut und dieses Werk sollten wir uns ebenfalls angucken. Also ging es für ein paar Stunden ins Flugzeug und ab nach Thailand.

Bangkok ist wirklich nicht Tokio. In keiner Hinsicht. Die Stadt ist nicht schön, sondern nervig, laut, voller Scooter und unglaublich hektisch. Dreckig und unorganisiert… ich sag darüber besser nix weiter.

Auf jeden Fall absolute Weltklasse war das Hotel, welches Sony für uns ausgesucht hatte. Wirklich: HUT AB!

Erschöpft und abermals voller Eindrücke fiel ich diesen Abend ins Bett und wachte voller Energie am nächsten Tag wieder auf. Die Sony-Fabrik in Bangkok befindet sich deutlich außerhalb und hat mit der lauten Innenstadt wirklich nix zu tun!

Auch hier galt übrigens wieder ein striktes Foto-Verbot. Wir durften jedoch trotz des generellen Verbots in ausgewählten Bereichen fotografieren. Teilweise gab es auch Bereiche, in denen die gemachten Fotos aber ohne vorherige Zustimmung durch Sony nicht gezeigt werden durften.

Die Besichtigung der Fabrik dauerte den gesamten Tag. Erst am Abend kamen wir wieder ins Hotel zurück und durften dann in die Busse zum letzten gemeinsamen Abendessen.

Nach dem Abendessen habe ich mich nochmals mit meinen beiden Sony Kameras in die Nacht gestürzt. Erst auf das Hoteldach und dann auf einen nahegelegenen Markt den ich mit dem 85er auf der anderen Flussseite entdeckt hatte.

Unten, auf dem ersten Foto, erkennt man den Markt.

  

Nach diesem wundervollen Tag ging es dann am nächsten Morgen zurück London und dort nach einer weiteren Nacht im Hotel wieder zurück nach Düsseldorf. 🙂

Endlich zuhause! 🙂 Wow… das war ganz schön viel Input in Asien!


By the way… Video gesehen? 🙂


*es handelt sich um Amazon Affiliate Partner Links. Das bedeutet, wir bekommen Miniprovisionen wenn jemand was kauft, das Produkt wird aber nicht teurer dadurch.

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