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Destination Namibia 🐆 11 – Himbadorf, Steckenbleiben und Autofotografie unter den Sternen!

3. Februar 2020 | Blog

Eine neue Folge DESTINATION NAMIBIA ist online! Unsere Offroad-Tour mit Rainer durch das Kaoko- und Damaraland geht weiter.

Die erste Station in der heutigen Folge bringt uns zu einem sogenannten „Living Museum“ des Volksstammes der Himbas. Solche Museen gibt es im ganzen Land fĂŒr verschiedene StĂ€mme.
In den Living Museums zeigen wirkliche Mitglieder der StĂ€mme, wie die Stammesgenossen leben – ganz wichtig ist dabei aber, dass die Menschen in den Living Museums sich bewusst dafĂŒr entschieden haben, Besucher herumzufĂŒhren. Somit bleiben die restlichen Dörfer ungestört.
Touristen, die einfach in normale Dörfer fahren, richten nĂ€mlich weit mehr SchĂ€den an, als man zunĂ€chst denken wĂŒrde. Unsere und Rainers Bitte also fĂŒr Namibia-Reisende:

Wenn man sich die Lebensweise der tarditionsreichen VolksstĂ€mme ansehen möchte, bitte nur die eigens dafĂŒr konzipierten Living Museums anfahren, und die normalen Dörfer umfahren.

Unsere Erfahrungen und EindrĂŒcke aus dem Living Museum gibt es in der Folge zu sehen, hier aber schonmal drei Besipiele der tollen Ergebnisse:


Nach dem Himbadorf geht es wieder ins Flussbett. Eigentlich fahren wir immer in Flussbetten, weil sie wie eine Straße durch die TĂ€ler fĂŒhren, und man sich nicht durchs Dickicht oder durch HĂŒgellandschaften außerhalb der Flussbetten schlagen muss. Allerdings hat man in den Flussbetten dann mit dem Sand zu kĂ€mpfen, und tatsĂ€chlich bleibt wir in einem Gebiet mit besonders weichem Sand stecken. Zum GlĂŒck haben wir Rainer dabei, der ein paar Tipps geben kann – und tatsĂ€chlich schafft Marc es, den Wagen aus dem Sand zu fahren.


So weit draußen kann es wirklich gefĂ€hrlich sein stecken zu bleiben. Wir sind heute zum wiederholten Mal froh, dass wir Rainer mitgenommen haben. Das wird uns auch am Abend wieder klar.

Rainer bringt uns nĂ€mlich auf einen HĂŒgel zum Übernachten, aber die Aussicht von hier oben ist im Sonnenuntergang so atemberaubend, dass wir gar nicht schlafen gehen wollen.


Es gibt keinen besseren Ort, um endlich mal unser Auto mit aufgebauten Dachzelten unter dem klaren Sternenhimmel zu fotografieren. Ein paar Tricks verhelfen da zum perfekten Erinnerungs-Foto:

Wieder mal sind wir unendlich begeistert vom Kaokoland. Wir sind schon traurig, dass wir morgen das Kaokoland verlassen, um in Richtung Etosha-Nationalpark zu fahren. Aber sicherlich gibt es dort auch wieder viele tolle Motive abzulichten.

Bis dahin viel Spaß bei der elften Folge DESTINATION NAMIBIA!

Kommentare (3)

3 thoughts on “Destination Namibia 🐆 11 – Himbadorf, Steckenbleiben und Autofotografie unter den Sternen!

  1. Hallo Martin, hallo Marc,
    wieder interessante Folge mit tollen Fotos.
    Am meisten hat mich das Modell der „Lebenden Museen“ ĂŒberrascht. Ich habe gerade erst kĂŒrzlich etwas ĂŒber die Völkerschauen in Europa Ende des 19. Jht. bis zum 2. WK gelesen (… in einem Buch, … so mit Papier!). Dass es so etwas heute (zwar am Originalschauplatz) noch gibt, ist schon erstaunlich. Einerseits wollen diese Naturvölker doch bewußt nicht in einer globalisierten (Un-)Kultur leben, stellen ihr Leben dann aber trotzdem wie im Schaufenster aus?! „Opfern“ sich da tatsĂ€chlich immer die gleichen Bewohner in so einem Living Museum? Selbst wenn man exhibitionistisch veranlagt ist, … Kinder im Ausstellungsraum großziehen?! Ich kann verstehen, dass ihr euch beim Fotografieren da deplatziert gefĂŒhlt habt.
    Ich steh auf eure Destination-Folgen!
    Gut Licht!
    John G.

    1. Also ja, das ist ein Dorf was nicht wandert. Damit es gefunden werden kann. Die anderen Dörfer bleiben ja nie irgendwo fix. Ich fand es aber auch wirklich sehr befremdlich. Seeeehr befremdlich!!!

  2. Hallo Martin, Marc, Thilo und Thomas,
    einfach großartig!
    Großartig, was dieses Land an Schönheit und Motiven zu bieten hat. Großartig was ihr daraus macht und großartig, dass ihr bei allem fotografischen Fokus und Ehrgeiz nicht vergesst, zu zeigen, wie wertvoll und fragil die Natur, das Land und die Menschen mit ihrer Kultur sind und wie schwierig die Aufgabe ist, mit Tourismus genug Geld reinzuholen ohne dabei alles kaputt zu machen. Mit der Reihe Destination Namibia, ist Euch mit Sicherheit die tollste Reisebeschreibung ĂŒber dieses Land gelungen, die man im Netz finden kann.
    GrĂŒĂŸe
    Frank

    Apro pos…
    Das mit dem blöden GefĂŒhl bei den Himbas kenn ich. Ich habe sie gleich am Anfang der Reise auf einem Maktplatz gesehen und nachdem ich Ihnen ein Armband abgekauft hatte, gefragt, ob ich noch ein paar Fotos machen durfte. Ich durfte, bin mir aber dabei und vor allem hinterher reichlich blöd vorgekommen, weil mir erst spĂ€ter klar geworden ist, wie wenig ich eigentlich bezahlt – und auch noch um den Preis des Armbands gefeilscht hatte. Man ist als EuropĂ€er vielleicht etwas von anderen Löndern versaut und vermutet an manche Stelllen Touristenfallen wo gar keine sind und hat da eher Schwierigkeiten die richtigen MaßstĂ€be zu finden und die Situationen richtig einzuschĂ€tzen. Auch deshalb sind die Informationen aus Euren Folgen sehr wertvoll!

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