6. Oktober 2019


#TRANSPARENZ
Unser viel zu großes Projekt DESTINATION entsteht in Zusammenarbeit mit NIKON DEUTSCHLAND. Ohne einen Sponsor der uns wenigstens teilweise bei den Kosten unterstützt geht ein derlei großes Projekt nicht. Mehr Infos! Zudem tragen wir Kleidung von Haukland um unseren Kollegen Ben zu unterstützen. Wir haben für unsere Jacken nichts gezahlt, weitere Abreden gibt es aber nicht. Als Letztes möchten wir nochmals klar stellen, dass wir HP Ambassadoren sind, die aktuell einzigen in Deutschland und wenn man HP Ausrüstung sieht, dann weil wir natürlich einen Computer zum Arbeiten brauchen aber auch wegen eben dieser generellen Zusammenarbeit mit HP.

Unsere dritte Staffel von DESTINATION ist gerade in Produktion und wir haben heute die Reise und damit das Filmen bzw. Fotografieren begonnen. Ja, ich weiß, von Destination Namibia ist noch nicht so viel zu sehen, kommt aber noch. Versprochen. Die Folgen werden immer aufwendiger und immer verrückter in der Produktion und wir arbeiten jetzt schon über 9 Monate an Namibia. Es soll aber noch dieses Jahr los gehen. Inklusive einer sehr speziellen KinoTour.

Angefangen hat die Reise heute in Köln und wie die Überschrift unschwer erkennen lässt, geht es für uns in den Norden Europas. Schottland gehört ja noch zur EU und das muss genutzt werden. Dieses Mal ganz ohne Flugzeug, direkt von Köln mit dem Wohnwagen, ökologisch bewusst mit einer mit Schweröl betriebenen Fähre.

Gerade sitze ich mit Marc, Thilo und Thomas auf der Fähre nach Newcastle. Von dort geht es morgen einen kleinen Sprung noch weiter nach Schottland.

#ANMERKUNG
Ich, Martin, schreibe diesen Beitrag gerade inmitten der eigentlichen Reise während den Fahrtzeiten mit dem Laptop im wackelnden Fahrzeug. Wir halten die ganze Zeit Ausschau nach Spots und Motiven und springen hier raus und filmen das noch… das ist kein konzentriertes Schreiben sondern eher ein Getippse sobald mal 10 Sekunden Zeit sind. Wer Rechtschreibfehler, halbe Sätze oder fehlende Kommata findet, der darf die gerne behalten. Sorry für mein Deutsch! Geht gerade aber nicht besser…

Angefangen hat der Tag heute mit dem finalen Beladen des Campers. Nachdem wir keinen Parkplatz für das 7,5m Monster gefunden hatten, mussten wir das Wohnmobil im Industriegebiet abstellen und konnten natürlich nicht die ganzen Kameras und die Ausrüstung dort über Nacht stehen lassen. Bedeutete: alles musste erst in den kleinen Transporter und damit dann zum Wohnmobil. Alles einräumen und beide Fahrzeuge wieder quer durch Köln fahren.

Hier sieht man gerade wie Marc nachdenklich einen guten Ort für die Sachen sucht. Immerhin haben wir ziemlich viel Zeugs dabei für die Videos wir wissen niemals wann wir was genau brauchen. Das haben wir jedenfalls in Neuseeland gelernt. Ordnung ist das halbe Leben. Und da geht es ziemlich nachdenklich zu. Der falsche Platz kann richtig nerven und richtig Zeit kosten wenn es dann Schlag auf Schlag geht.

Das ist übrigens unser Wohnmobil. Wir haben extra einen Camper mit zwei Tischen genommen. Für BackUp, Essen und Ausrüstung und und und…

Aber so gegen 11 Uhr ging es dann endlich Richtung Amsterdam. Die Fahrt von Köln ist nicht sehr weit, dafür waren wir aber alle da schon platt. Wie platt, das zeigen die kommenden Fotos. Während Marc also fröhlich so vor sich hin tuckerte…

…waren Thilo und Thomas bereits am Moment-Ratzen. Das haben wir bei Krolop&Gerst optimiert. Wir können fast alle im Team sofort und jederzeit schlafen um auch die letzten Möglichkeiten zu Ruhen nutzen zu können.

Und das trifft mich natürlich auch…

Was unsere Produktion natürlich unfassbar aufwendig und anders macht ist die Tatsache, dass wir die Reise selbst dokumentieren möchten. Und das nicht mit irgendweldchen Selfie-Sticks, Handgimbals oder Wackelkameras. Im Ergebnis bedeutet das, dass wir ständig und dauernd anhalten müssen um dieses oder das nächste Take zu filmen.

Viele Szenen nehmen wir nur dafür auf, später die Atmosphäre zu bilden und trotzdem brauchend diese einzelnen Szenen genauso viel Zeit. Ob wir jetzt eine Szene filmen oder fünf macht im Ergebnis nur einen kleinen Unterschied. Erstmal müssen wir das Schiff halten und einen entsprechenden Parkplatz finden, die Kameras packen und raus aus dem Auto springen und los filmen… Und dieses Schauspiel wiederholt sich dann alle paar km.

Ich muss auch gestehen, dass ich AMSTERDAM heute sehr beeindruckend fand. Echt krass der Hafen in dieser mystisch dunklen Stimmung. So ein bisschen krass ist unser gesamtes Vorhaben schon. Im Oktober nach Schottland um zu Filmen und zu Fotografieren. Warum? Gibt ja schließlich genug andere Fotografen die um die Welt herum pilgern in schlechten Wetterbedingungen. Die Antwort ist einfach. Fotografie ist nicht das Problem. Ab und an mal eine Kamera aus der Tasche zu holen für ein Foto ist kein Problem. Aber mit Videokameras den ganzen Trip zu begleiten. Egal welches Wetter eben ist… und dabei Gimbal und Monitore zu verwenden… naja… ist halt doch nicht ganz so einfach!

Irgendwann hatten wir aber so viel Zeit vertrödelt, dass wir uns dann doch noch sputen mussten um die Fähre zu erreichen. Die Fähre nach Newcastle, 150km unterhalb der schottisch-englischen Grenzen fährt immer jeden zweiten Tag über Nacht.

Nachdem wir unseren Camper sicher im Bauch des Schiffes geparkt hatten, mussten wir ziemlich schnell weiter. Denn wir hatten natürlich im Vorfeld mit DFDS gesprochen und eine Film-Foto-Erlaubnis erwirkt. Der Kapitän erwartete uns und wir hatten einige Erlaubnisse für den Trip.

So durften wir z.B. wieder vom Schiff runter und konnten damit noch zusätzliche Szenen am Hafen drehen.

Hier hat Thomas (in ROT-NEON) den Slider wunderbar an der Laderampe des Schiffes positioniert und fährt einen tollen Parallaxenshot an der Tonne vorbei. Wie im Lehrbuch! 🙂

Unsere beiden vorherigen Trips haben uns die Ausrüstung ziemlich perfektionieren lassen. Andere Objektive, anderes Zubehör, alles auf eine perfekte Balance zwischen Qualität, Optik und Transportablität ausgerichtet. Die Ausrüstung muss super kompakt sein aber gleichzeitig maximale Qualität liefern. Kleines Beispiel gefällig? In Namibia hatten wir das 200-500mm Objektiv für die Videoaufnahmen an der langen Tele-Kamera. Das war nicht ideal weil das Objektiv zu oft unten herum zu lang war. Also haben wir dieses Mal das 80-400mm eingepackt und siehe da, es ist wirklich sehr viel praktischer für uns! Das zeigte sich schon auf den ersten Metern des Trips.

Trotzdem stöhnen wir ganz schön dolle unter dem Gewicht. Jeder Rucksack hat circa. 19kg und das schwerste und größte Equipement halten wir in der Hand. Das kommt sozusagen noch oben drauf. Wir ächzen und stöhnen unter dem Gewicht. EXTREM!

Da stehen also gerade 100kg im Gang! Alles nur Ausrüstung! Und wir werden das Zeugs alles schleppen müssen!!!

Kommen wir aber vom Memmen zum Loben. Nicht immer nur Negatives sehen… auf dem Schiff waren wir nämlich beim Captain angemeldet und der werte Herr war ein ganz feiner Captain. Er hatte in der ersten Sekunde schon Lust uns zu helfen und alles möglich zu machen. Wir durften also direkt vor der Ausfahrt auf das oberste Deck und dort unsere Kameras positionieren.

#EINEPERSÖNLICHEBITTE
Es gibt aktuell unsere erste Staffel DESTINATION NEUSEELAND online auf YouTube und AmazonPrime! Wir brauchen für dieses Projekt Hilfe. Und zwar in Form von Kommentaren, positiven Bewertungen und Verlinkungen. Wenn jemand heute etwas Zeit hat, dann bitte gebt uns bei Amazon eine gute Bewertung und schreibt einen ehrlichen Text dazu. Oder verlinkt die Reise für eure FotoFreunde. Alles hilft… danke 🙂

Leider haben wir nur eine Klammer dabei und daher mussten wir uns für eine Perspektive entscheiden. Ich hätte ja gerne 10 Kameras gesetzt 🙂 Rundherum in alle Richtungen.

Auf die Brücke durften wir auch und durften uns dabei relativ frei bewegen! 🙂 Die Perspektiven von der Brücke herab sind natürlich extrem genial. Gerade beim Ablegen und beim Verlassen des Hafens!

Was ich so ein bisschen vermisse und das hat der gestrige Tag auch wieder mal gezeigt, ist die Entspanntheit einer normalen FotoReise. Normalerweise heißt es Reisen, Fotografieren, Genießen, Reisen etc. Für uns ist immer irgendwas zu tun. Z.B. einen Zeitraffer setzen. Der muss auch überprüft werden, beendet werden und und und.

Thilo probierte heute im Gang auf dem Schiff auch alternative Gangarten um gegen das Schaukeln des Schiffs anzukämpfen. Ich kann verraten, keine war erfolgreich, jede sah aber mehr oder minder dumm aus.

Kurzum, das Schiff rollte ordentlich!

Beenden möchte ich das erste Tagebuch mit einem eher persönlichen Foto. Da sieht man mich, wie ich so richtig genervt bin, wegen eines Fotos. Ja, das gibt es auch. Ich weiß ja nicht wie der einzelne Leser hier das sieht. Aber ich möchte auch mal essen ohne Instagram Foto und einfach nur „privat“ sein. Aber vielleicht ist das hier halt auch der falsche Anlass für so einen frommen Wunsch. Wenn drei andere K&Gler um einen herum sitzen und alle haben Kameras dabei… 🙂 Aber der Wunsch stirbt ja bekanntlich zuletzt!

Zusammenfassung des Tages: Aufgestanden waren wir alle um 5 Uhr in der Früh und jetzt ist es 23 Uhr. Wir haben gepackt, gefahren, gefilmt, fotografiert, gefuttert und viel viel Herumgeschleppt. Wir sind fix und alle, bereits am ersten Tag. Aber Schottland ruft und wir haben den Ruf gehört. Wir kommen!

So, und jetzt Tschüsschen, die Reise geht weiter…

Marc, Thomas, Thilo und Marc

Kommentare (10)

10 thoughts on “K&G DESTINATION SCHOTTLAND – 01

  1. Hi, es geht wieder los!!! Ich freue mich und bin sehr dankbar euch gefunden zu haben! Mittlerweile habe ich glaube ich fast alle Videos auf Youtube und Amazon geschaut, hab mir Crashkurs – Portrait I & II angeschaut und kann mit Sicherheit sagen für mich seit Ihr die BESTEN. Ich habe einige ausprobiert…… freue mich wieder auf unterhaltsame Abende vorm PC & Fernseher mit Notizbuch ….;-)

    Gerne teile ich auch meine Begeisterung eurer Werke mit meinen Freunden, ist schon witzig wenn man anfängt on Location unbewusst euch zu kopieren und man wird drauf angesprochen 🙂

    Ich wünsche euch viel Spaß in Schottland!!!!
    Danke an: Martin, Marc, Thilo und all die anderen die es im Hintergrund möglich machen.

    Gruß Chris

  2. Hallo Martin, Marc, Thilo und Thomas,
    klasse was Ihr leistet und uns dabei mit auf Eure Reise nehmt. Ein herzliches Danke dafür!!!!!
    Ich wünsche Euch gutes Wetter, wenig Stress, viel Spass trotz der vielen Arbeit!!!
    Ich freue mich auf weitere Berichte von Eurer Reise
    Herzliche Grüsse
    Ina

  3. Ich wünsche Euch viel Erfolg und vor allem Spaß, ich kann es kaum erwarten mehr von Euch zu sehen und lesen. Vielleicht könntet ihr auch Eure Erfahrungen mit den Haukland Jacken mit unterbringen. Freue mich riesig Euch wieder zu sehen bei der Kinotour für Destination 💯👍📷😍

  4. Nur ganz kurz und auf die Schnelle. Es freut mich riesig das Ihr mit Destination weitermacht oder weitermachen könnt!!
    Und man darf auch mal genervt sein, genervt in der Arbeit, zu Hause oder auch mal im Urlaub gehört zum Leben wie alles andere und wenn Ihr so ehrlich seid und das eben auch mal zeigt……..😣😣😣
    Gratulation von meiner Seite!!

  5. Hallo Männer,

    bin sehr gespannt wie die Reise weitergeht. Wenn es so wird wie „Neuseeland“ sag ich jetzt schon Daumen hoch. Das hat meiner Meinung nach neue Standards gesetzt. Eine wirklich klasse Mischung aus Reiseinfos und Tips für die Fotografie. Weiter so.

  6. Liebes K&G Team,
    danke das ihr uns alle wieder auf eure Reise teilhaben lasst und uns ein Stück weit aus dem Alltag rausholt. Freue mich schon seit Monaten wieder drauf hoffentlich bald wieder im Kino zu sitzen und Namibia bestaunen zu dürfen…. wenn da die Realität gezeigt wird! Gute Reise! Bleibt alle Gesund und kommt gut wieder!

  7. Wow, Martin du siehst echt übel aus. So ne Mischung aus fertig und böse. Ich mag solche Bilder irgendwie.

    Ich finds klasse was ihr zusammen auf die Beine stellt und was ihr an frei zugänglichen Inhalten produziert. Hat mir persönlich schon viel geholfen und mich weiter gebracht. Ich bin schon sehr gespannt wie’s weitergeht.

  8. WoWW!!!!! Genial!!! Mich als Schwab, der Drei Jahre lang in Schottlan gelebt und gearbeitet hat, freut es unbändig das Ihr meiner ehemaligen Wahlheimat, die ich immer noch im tiefn Herzen trage einen Besuch abstattet. Ach ja…. wegen Photolocations…. Ohne Castle Stirling, und Castle Edinburgh, geht natürlich nichts.

    Das William Wallace Monument könnt Ihr Euch sparen, das ist nur ein sinnloser Dildo in der Landschaft der aufgrund von monetären Gründen gebaut wurde. Von den üblichen Verdächtigen wie Loch Lomond und Co. will ich Euch gar nicht abbringen, aber schaut Euch auch mal ein paar kleine Dörfer an…. z.B. Bo’ness in West Lothian, Linlithgow ist gleich neben dran. Das könnten Ihr direkt an Edinburgh dran pappen. Falls Ihr nach Anregungen sucht, meine Mailadresse ist unten im Kommentar raus zu puhlen.

    Viel Spaß in meiner ehmaligen Wahlheimat, die ich immer noch regelmäßig aufsuche. Ach ja… dran danken 229 Tage Regen im Jahr und nicht am Dialekt verzweifeln……..

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