21.7.2016    22

Yuneec Typhoon H HEXACOPTER

21. Juli 2016 | Technik

Der heutige Beitrag trifft das K&G Blog nur tangential. Es handelt sich aber um ’ne Kamera, es macht Fotos und wir nutzen das Ding oft. Also können wir auch dazu stehen, darüber hier im Blog zu schreiben. Es geht um Fotos und Videos aufgenommen mit einem Copter. Drohne ist ja so ein böses Wort… 🙂

Ich möchte auch klar sagen, dass wir keine Drohnenprofis sind. Es geht mir eher darum, dass ich meine Meinung zu einer günstigen aber sehr effektiven Drohne kund tun möchte. Und für alle die unser Blog nicht kennen! Ja, wir testen und Reviewen Ausrüstung. Wir machen das aber fair und offen und wir schreiben immer auch dazu, wenn Dinge z.B. Leihware einer Firma sind und uns nicht gehören. Was übrigens auch Gesetz ist in Deutschland in redaktionellen Beiträgen. Wer jetzt sagt, dass wir zum Thema Drohne nix sagen dürfen, der hat die Natur der Sache verkannt. Wir fliegen mit der Drohne für Videoaufnahmen nur alle paar Tage. Für uns geht es nicht darum, dass wir den Olymp der Drohnenfotografie erklimmen wollen. Die Videoaufnahmen aus der Luft sind für uns extrem wichtiges Videomaterial welches meistens nur für ein paar Sekunden verwendet wird und obwohl so wenig gezeigt wird, macht das oft einfach einen enormen Unterschied.
Wir fliegen keine 20000 € Drohnen und wir haben einen sehr reduzierten Anspruch. Eine Drohne muss für uns einfach zu beherrschen sein, die wichtigsten Dinge beherrschen und uns so wenig Probleme machen wie möglich. Oft haben wir nur ein paar Minuten Zeit für das Videomaterial und es muss einfach stresslos einfach sein. Daher fahren wir gut mit günstigen Drohnen und dabei soll es auch bleiben. Wir fliegen Drohnen jetzt seit der DJI P2 über die P3 bis hin zur Inspire ONE. Und wenn man sich mal totlachen möchte, Marc hat schon eine P2 gecrashed, ich hab bei der Landung mal den Gimbal einer P3 zerschrotet. Steht also aktuell 1:1 bei K&G. Ja, Profi ist anders… trotzdem wollen wir fliegen und werden es auch weiter tun und daher brauchen wir extrem sinnvolles Material. Genau darum geht es heute.

Und nein, wir fliegen nicht im Garten umher sondern wir müssen Kundenwünsche erfüllen und haben dann auch genaue Ziele was die Drohne wie fliegen muss.

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UM WAS GEHT ES HEUTE?

Es ist selten geworden, dass man durch einen Systemwechsel wirklich völlig hin und weg ist. Wir haben jetzt mehrere Jahre DJI Drohnen im Einsatz. Angefangen bei der Phantom 2 über die Phantom 3 bis hin zur Inspire One. Wir haben viele Drohnen zerlegt und waren zusammengefasst schon tagelang in der Luft. Und eigentlich waren wir auch immer happy.

Gerade letztens bei unserem RoadTrip durch Frankreich haben wir wieder festgestellt, wie wichtig Drohnenmaterial ist und gleichzeitig wie viele Nachteile die weißen Standard-Drohnen haben. Die Phantom ist schon fast das Tempo-Taschentuch der Drohnenwelt geworden, aber mittlerweile habe ich eher das Gefühl als dass es dabei mehr um die Rallye Monte Carlo geht oder das ach so tolle Event dort oder hier, als das eigentliche Produkt. Ist ein bisschen wie mit Red Bull. Ich frage mich, wieviel zahle ich eigentlich für das eigentliche Produkt und wieviel von dem was ich zahle geht zu irgendwelchen Rennsport-Events oder in blödsinnige PR-Aktionen.

Ich will Leistung, ich will Produkt und ich will geiles Gerät für mein Geld. PR-Aktionen jucken mich nicht die Bohne. Mir ist klar, dass der heutige Beitrag fast schon wirken könnte, als ob Yuneec selbst diese Worte getippt haben. Das ist Blödsinn, die wissen gar nichts von uns und ein Unternehmen aus dem fernen Osten hat kein Interesse an zwei Fotografen bei denen Blitze und Reflektoren am Boden stehen. Aus mir heraus spricht eher etwas Wut auf DJI. Mit dem Support wurden wir bereits einmal hängen gelassen und wir haben bisher 5 Drohnen gekauft bei DJI.

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Eigentlich waren wir immer zufrieden mit DJI. Im Nachhinein aber aus einem simplen Grund. Wir wussten nicht, was es da noch gab, was man hätte vermissen sollen. Das aber wissen wir jetzt und darum gibt es heute einen informierenden Beitrag.

Seit kurzem haben wir die Yuneec Typhoon H im Einsatz und wir sind einfach hin und weg. Ich möchte hier niemanden zu nahe treten und ich hoffe es gibt jetzt keine „MEINE P4 IST ABER VOLL GEIL UND ICH KANN DAMIT SUPER GEIL FILMEN“ Antworten. Das möchte ich nämlich gar nicht bezweifeln. Wir haben selbst noch zwei P3 und eine Inspire hier.

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht irgendwie überreden oder sonst wie schwärmen über die Typhoon H. Ich will einfach mal neutral objektives Feedback geben. Dann kann jeder erwachsene Mensch mit ansatzweise vorhandenem Hirn und einem halbwegs funktionierenden Denkprozess die eigenen Gedanken anstoßen.

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Preis

Die Drohne ist in der Grundversion ohne optisches Kollionsmodul der P4 ebenbürtig. Die P3 gibt es jetzt schon für 1k. (Stand 2018-07-20). Mit Kollisionsschutz liegt die Yuneec-Drohne dann aber bei über 2000 € und ist dann teurer als die P4 die das Kollisions-Erkennungsmodul als Software bereits verbaut hat. Welches Kollionsmodul besser ist, das kann ich nicht sagen. Ich habe weder die P4 noch die Yuneec mit Kollisionsschutz.

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Hexakopter

Die Typhoon H hat 6 Rotoren, kann einen sogar im Flug verlieren und fliegt immer noch. Durch die Größe und die sechs Rotoren fliegt die Drohne weitaus stabiler als die Phantom 4. Ich hatte bisher immer ein ungutes Gefühl wenn ich zu nahe an Menschen geflogen bin mit der P3. Ich sage nicht über Menschen sondern nur zu nahe. Wenn ein Rotor ausfällt, dann fliegt die Drohne ja nicht gerade zu Boden sondern driftet schräg ab. Irgendwie hab ich mit 6 Rotoren ein besseres Gefühl.

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Füße aus dem Weg

Die beste Funktion ist das Hochklappen des Landegestells. Die Drohne ist deutlich höher als die P4 und kann dadurch deutlich höhere Neigungen fliegen ohne dass die Rotoren ins Bild ragen. Die Kamera ist zudem endlos um 360° drehbar. ENDLOS!

Bei DJI zahlt man mehrere tausend Euro für die Inspire One um überhaupt die Füße hoch klappen zu können und dann bekommt man einen Copter, bei dem die Kamera beim Fliegen oft anstößt, wenn man links oder rechts ein Objekt weiter als circa. 270° verfolgen möchte.

Das muss man sich so vorstellen, dass man einen Flug startet und die Kamera durch einen zweiten Operator bedient wird. Und dann fliegt man z.B. an einem Baum vorbei und möchte diesen Baum immer im Bild haben. ZACK, irgendwann stößt die Kamera ans Drehlimit an und die Aufnahme ist versaut… das passiert uns bei der Inspire echt oft. Mich ärgert das immer. Und meistens sind es übrigens die besten Flüge bei denen sowas passiert.

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Zum Rotorenproblem kann ich ein Beispiel aus Frankreich zeigen. Dort sind wir bei normalem See-Wind bei extrem guten Wetter auf eine Insel zugeflogen. Und ständig waren beide Rotoren oben im Bild. Und dabei waren wir nicht auf vollem Speed sondern sind relativ langsam gegen den Wind von der Seeseite her geflogen. Das bisschen Wind an diesem wolkenlosen Tag inkl. der reduzierten Fluggeschwindigkeit hat schon ausgereicht um die Rotoren ins Bild zu schieben.

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Bedeutet dann im Endeffekt enorme Arbeit und man muss das Bild locker um 30-40% croppen um die Rotoren aus dem Bild zu bekommen.

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Man könnte zwar auch die Kamera einfach weiter nach unten neigen aber das widerspricht irgendwie der Sinn der Sache. Das wäre wie wenn man sagen würde dass ein Objektiv eben nicht scharf ist bei f2.8, dann solle man halt einfach auf f4 abblenden. Ich kaufe doch ein Objektiv, weil es f2.8 hat und dann will ich es doch auch bei f2.8 nutzen. Bei ner Drohne will ich nicht dauernd nach unten filmen müssen, nur weil ich nicht ohne Rotoren nach vorne filmen kann.

Noch ein Vorteil den ich hier schlecht bebildern kann aber den sicher jeder Phantom-Pilot kennt. Die Schrägstellung der Kamera! Bei DJI muss ich die kontinuierlich den Horizont nivellieren. Ich habe das Gefühl, dass die Kamera bei der Typhoon H viel gerader gehalten wird.

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Rotoren Schnellverschluss

Die Rotoren werden gesteckt! Ich finds schneller als das Aufschrauben.

Einklappbare Rotorenausleger

Die Drohne kann sehr kompakt transportiert werden. Die offene Größe ist zwar fast doppelt so groß wie die der P3 oder P4. Verpackt und eingeklappt ist die Typhoon H lediglich ein paar entscheidende cm höher. Ich habe mal einen Kommentar gehört, dass die Phantom ins Handgepäck passen würde und das der Vorteil sei, ich hab aber noch nie am Flughafen einen Handgepäck-Test-Ständer gesehen in den offiziell eine Phantom rein gepasst hätte.

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Handy zum Fliegen?

Das ist eine Sache die mich persönlich und subjektiv sehr nervt. Für die DJI brauche ich ein Handy oder Tablet. Das kostet extra Geld. Wenn man jetzt Geld sparen möchte, dann nutzt man das Handy. Auf unserem RoadTrip für Mercedes Benz in Frankreich wurde ich drei mal angerufen beim Fliegen. Dann habe ich irgendwann genervt Anrufe geblockt und den Flugmodus aktiviert. Dadurch habe ich genau in dem Moment einen wichtigen Anruf verpasst. Zudem kommt das Handy-Akku-Problem. Es gab vor einigen Wochen einen Filmspot an dem wir versucht haben einen sehr schwierigen Shot zu bekommen und vier volle Akkus leergeflogen haben, war das Handy danach leer und ich konnte den letzten Akku gar nicht leer fliegen! NERV!!!!!

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Kriechgang

Ich weiß, bei der P3 und P4 kann man auch einstellen wie stark ein Kommando umgesetzt werden soll. Man kann also sagen dass ein voll eingeschlagener Lenkstick nur 20% der maximalen Geschwindigkeit erzeugt. Bloß haben die Jungs von Yuneec diese Funktion auf ein wirklich tollen Potentiometer auf der Rückseite der Fernbedienung gelegt. Man fliegt also z.B. mit vollem Stoff zur Location und bringt die Drohne in Position. Wenn dann wirklich schwierige und genaue Flugmanöver gebraucht werden, dann dreht man den Hebel von HASE auf SCHILDKRÖTE und schon kann man ganz feine Flugmanöver machen obwohl der Stick voll durchgedrückt wird.

Da dieses Spiel bei einem normalen Flug aber ständig gebraucht wird und man immer wieder Positionswechsel hat, ist dieser Regler einer der wichtigsten Einstellregler überhaupt geworden.

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CCC = CURVED CABLE CAM

Was eine Kabel-Kamera ist, wissen die wenigstens und doch irgendwie alle. Bei Olympia gibt es z.B. im Stadium Kameras die von einer Seite des Stadiums zur anderen Seite fliegen. Allerdings hängen die Teile an einem Kabel und flitzen vor und zurück. Cable-Cams sind Kameras für die ein Seil zwischen A und B gespannt wird. Daran bewegt sich die Kamera vor und zurück.

Die aller geilste Funktion der Yuneec ist die CCC. Dabei lege ich Wegpunkte für die Drohne fest, die Drohne verwandelt dann diese Punkte in einen geschwungenen Flugbahn und sobald man den Modus dann aktiviert, hängt die Typhoon H an dieser virtuellen Kabel-Linie und kann vor und zurück geflogen werden. Die Kamera folgt dieser geschwungenen Linie vor und zurück je nachdem ob ich den linken Stick vor oder zurück drücke.

Der Vorteil? Die Flugbahn ist absolut flüssig und die Biegung sorgt dafür, dass man keine Ecken oder Knicke der Flugbahn hat. Es ist fortgeschrittener und gefährlicher für den Piloten aber sieht viel besser aus. Man muss einfach nur höllisch aufpassen, dass man durch die fliesenden Kurven nirgendwo rein fliegt. Es kann nämlich passieren, dass man Punkt A-B-C festlegt und um diese Punkte zu verbinden fliegt die Drohne einen weiten Bogen und kracht ins nächste Haus… Da muss man einfach wirklich gut aufpassen!

Wenn man es aber drauf hat, dann fliegt man kinoreife, vollkommen flüssige Strecken. Der absolute Clou. Der rechte Stick steuert währenddessen die Kamera und kann die Kamera in alle Richtungen endlos bewegen.

ERGO: Mit einer Typhoon H kann ich alleine Flüge machen, bei denen ich sonst einen Pilot und einen Kameramann gebraucht habe.

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Echte 4K

Die Yuneec wartet nicht mit UHD sondern echt 4K auf. Das ist gerade dann gut, wenn man UHD produziert und etwas Verschnitt braucht. Drohnenmaterial passt nie zu 100% und muss immer beschnitten werden. Bei der Typhoon H hat man wenigsten circa 300 Pixel in der Länge über. Zudem finde ich das Material der GCO3+ etwas weicher als dass der DJI. Ich mag es, weil es oft vor Überschärfen schützt. Schärfe ist wie bei Kochen! Man kann immer noch nach würzen!

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Die Typhoon fliegt sich wirklich einfach und sehr ruhig. Auch die Landungen sind weniger ruppig als bei der P3. Und unseren geliebten POI-Modus gibt es natürlich auch. Damit kann man die Kamera einfach um einen selbst herum fliegen lassen. Aber seht doch selbst… Hier eine Demonstration des POI Modus vom RoadTrip noch mit der P3 auf 2700m Höhe.

Kleine nachträgliche Anmerkung: Wir haben bei unserem RoadTrip offen berichtet, dass wir die P3 dabei haben. Ich dachte, dass wüsste jeder und jedem sei auch klar, dass das nachfolgende Video nicht mit Yuneec gefilmt wurde. Das war falsch und dem ist nicht so. Ich hätte das nicht einfach voraussetzen sollen sondern NOCHMALS dazu schreiben sollen. Es wäre denkbar blöde ein Video mit einer weißen Fernbedienung zu zeigen und das mit Yuneec verbinden zu wollen. Sau blöde wie die Exifs zu vergessen zu entfernen und das Bild einer Mark3 für das Foto aus einer Handy Kamera auszugeben. Daher nochmals für alle die einfach nur diesen Beitrag gelesen haben und sonst nix von uns lesen! FALSCHE FORMULIERUNG VON UNS! Wir hatten zwei P3 in Frankreich dabei und damit haben wir gefilmt und fotografiert. Und auch das Video entstammt dieser Produktion. Es soll damit lediglich der Flugmodi erklärt werden. Also dass die Drohne selbstständig um einen herum fliegt. Dieser Modus ist sehr wichtig für uns und daher auch das Video! 

AN DEN ALPEN ANGEKOMMEN…Für diesen 360 Grad Selfie haben sich die ganzen Kurven und Haarnadeln doch gelohnt… // Desiree Timm Modelpage Kim

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Posted by Krolop & Gerst on Sonntag, 19. Juni 2016

THE MAGIC STICK

Das absolut geilste (und ich beiße mir täglich in den Hintern weil wir auf unseren RoadTrip die P3 mitnehmen mussten) ist der Wizard Stick. Es ist ein vollwertiger Controller der Drohne aber viel wichtiger, er kann als Tracker dienen. Einfach den Stick einpacken und die Drohne folgt dem Stick in immer gleichem Abstand. Und wenn jemals GPS verloren geht, dann kehrt die Drohne an den letzten bekannten Ort des Controllers zurück. SABBER!

Wir nutzen den Stick nicht zum Fliegen. Da ist mir selbst doch irgendwie eher „komisch“ im Bauch. Ich brauch da zwei Sticks an den Daumen. Aber wir nutzen den Stick eben als Tracker zusätzlich zur regulären Fernbedienung.

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Foto- und Videokamera

Ich lege hier gezielt eher weniger Wert auf einen Qualitätstest des Sensors. Das hat verschiedene Gründe. Ich bin Kameras der Klasse D810, Sony 7rII oder Sony7s2 gewohnt und wenn ich einen streichholzkopfgroßen Sensor schon sehe, dann wird es mir mulmig im Bauch. Aber darum geht es meinerseits bei derlei Drohnen nicht. Es geht um besonderes Bildmaterial aus der Luft. Tiefenschärfe etc. sind nicht gleich wichtig wie auf dem Boden. Wer das wirklich braucht, der kommt nicht umher, eine wirkliche Fotokamera in die Luft zu senden. Auch das machen wir von Zeit zu Zeit, dann buchen wir uns aber einen entsprechenden Profi dazu.
Das Material aus P3, P4 und der TyphoonH ist absolut ausreichend für viele Situationen. Man muss mit den Highlights extrem aufpassen und ich würde raten immer nach Histogramm zu fliegen und die letzten 5 % des Histogramms komplett zu vermeiden.

Ich habe mir vorgenommen mal einen ausführlichen Kameratest zu machen. Dafür muss ich mir aber erst mal eine P4 besorgen. Dann gibt es mehr. Vorab kann ich sagen… Als Fotograf sind für mich alle in derlei Drohnen verbauten Kameras genügend aber eben keine DSLR oder SLR Qualität. Punkt! Die Unterschiede selbst finde ich im Vergleich zu unseren gewöhnlichen Kameras echt Wumpe. Wer sich darüber zu viel aufhält, der schießt für mich am Thema einer 1500 €!!!! Drohne vorbei. In ner Kleinbildkamera kostet alleine der Sensor sicherlich 1000-1500 €!

ERGO

So, ich lass das alles mal so stehen. Ihr wisst ja, wir sind Technikfanatisten. Aber genauso lieben wir auch Underdogs. Bei der Fotografie war das ne Zeitlang Fuji, Olympus und Sony und bei den Blitzen war und ist das immer noch Jinbei. Trotzdem zeigen wir, wie man mit wenig Geld tolle Bilder macht.

Dieser Beitrag soll einfach nur aufklären und vielleicht kennt der eine oder andere die oben genannten Funktionen gar nicht. Wir wussten davon nix… und warum teurer kaufen wenn die Leistung dann sogar noch weniger ist??? Ich würde sagen die Yuneec Typhoon H spielt in der Liga der Inspire One und nicht in der der P4. Abgesehen von der Kamera natürlich! Einzig und allein die Akkulaufzeit ist ein wirklicher Negativpunkt für die Yuneec. Bei normalem Fliegen ist nach 17-18 Minuten Schluss. Das darf eigentlich nicht sein. Trotzdem überwiegen alle Vorteile diesen einzigen Nachteil um Welten. Es gibt Tests die auch besagen,  dass die P4 Kamera besser wäre. Ich würde behaupten, dass ich keinen großen Unterschied wahrnehmen kann. Was ich aber wahrnehmen kann ist das Schnittpotential der echten 4K Auflösung. Das nehme ich bei jedem einzelnen Take im Nachhinein beim Schnitt sehr deutlich wahr.

Sicherlich ist die P4 ne geniale Drohne und damit lässt sich viel tolles Zeugs filmen. Aber was bringen mir im Endeffekt 50 KM/H wenn oben dauernd die Rotoren im Bild sind? Was bringt mir optisches Tracking wenn die Sicht verloren gehen kann? Was bringt es mir, wenn DJI die Rallye Monte Carlo sponsert und ich dafür 400 € mehr zahlen muss.

Ich will das hier auch gerne abschließend an einem Beispiel bringen. Bei DJI wird man gezwungen einen Sonnenschutz extra zu kaufen. Obwohl DJI eigentlich klar sein sollte, dass man draußen am Tag ohne Sonnenschutz gar nicht filmen oder fotografieren kann. Warum verkauft man eine Drohne und lässt ein fast überlebenswichtiges Teil einfach weg und deklariert es als „optionales Zubehör“? Ich komme mir da als Kunde ver“apple“lt vor. 🙂 Yuneec legt die wichtige, paar Euro Plastik kostende Sonnenblende einfach mit dazu. Ohne Aufpreis oder Zubehör!!!

Entscheidet selbst, ihr seid mündige Leser.

In diesem Sinn,

Euer Martin

Kommentare (22)

22 thoughts on “Yuneec Typhoon H HEXACOPTER

  1. YUNEEC Typhoon H Hexakopter (CGO3 plus Kamera 12 MP, 4K UHD Videofunktion, 17,8 cm (7 Zoll) Touchscreen, Intel-Prozessor) schwarz

    Das Ding scheint noch eine Nummer besser zu sein!
    Das würde mir ja zusagen, wenn ich so was brauchen täte. Anschauen und stauen, denn die kann diese Kurventechnik voll alleine und weicht jedem Hindernis aus. Da ist man hin und weg!
    Gruß Joachim

    1. „Die TYPHOON H hat 6 Rotoren, kann einen sogar im Flug verlieren und fliegt immer noch. Durch die Größe und die sechs Rotoren fliegt die Drohne weitaus stabiler als die PHANTOM 4.“

      Das ist falsch. Die Yuneec H ist weitaus wackeliger in der Luft als die Phantom 4 Dieses sieht man auch sehr gut im Review von Tom David Frey (siehe Review) Tom musste hier sehr oft die Yuneec nachjustieren und die P4 stand ohne Probleme in der Luft. Das die Typhoon H ein Rotorblatt verlieren kann ist natürlich richtig.

      „Füsse im Bild“

      Ich hatte bei meinen Aufnahmen mit der P3 noch NIE die Füsse in Bild, die Rotoren kommen auch erst ins Bild bei sehr agilen Flugmanövern oder bei Wind. Wenn man das weiß kann man das verhindern.

      360° Filmen ist ein Vorteil der Typhoon H aber kein Kaufargument zumindest für mich.

      „Zum Rotorenproblem kann ich ein Beispiel aus Frankreich zeigen. Dort sind wir bei normalem See-Wind bei extrem guten Wetter auf eine Insel zugeflogen. Und ständig waren beide Rotoren oben im Bild. Und dabei waren wir nicht auf vollem Speed sondern sind langsam geflogen. Das bisschen Wind an diesem wolkenlosen Tag inkl. der reduzierten Fluggeschwindigkeit hat ausgereicht um die Rotoren ins Bild zu schieben.“

      So ein Schwachsinn. Kamera paar Grad nach unten, wären die Rotoren weg gewesen. Und man scheint schon Gegenwind gehabt zu haben. 1-2 km/h langsamer wären sie vllt auch raus gewesen. Spricht für keine Erfahrung mit Drohnenflügen. Sorry.

      „Die Rotoren werden gesteckt! Viel schneller als das blöde Schrauben!“

      Richtig aber ich habe ein Koffer, da brauch ich nichtmal die Rotororen abschrauben. Vermutlich gehen Schnellverbinder auch eher kaputt. Sehen wir in der Zukunft.

      „Die Drohne kann sehr kompakt transportiert werden. Die offene Größe ist zwar fast doppelt so groß wie die der P3 oder P4. Verpackt und eingeklappt ist die TYPHOON H lediglich ein paar entscheidende cm höher.“

      Auch totaler Unsinn. Typhoon H passt nicht mehr ins Handgepäck DJI Phantom 4 schon. Siehe hier auch Review von Tom Tech Time.

      „Bei Yuneec ist das Tablet immer verbaut und es stört nie ein blöder Anruf!“

      Richtig aber ihr hapt keine Map auf dem Handy. Weiterhin keine vernünftige Aufzeichnung und keine Möglichkeit schnelle kurze Flüge auf Instagram zu stellen. Siehe hier auch Review Tom Tech Time.

      „Da dieses Spiel bei einem normalen Flug aber ständig gebraucht wird und man immer wieder Positionswechsel hat, ist dieser Regler einer der wichtigsten Einstellregler überhaupt geworden.“

      Auch vollkommener Schwachsinn, die Steuerausschläge der Fernbedienung kann man in der DJI App auch konfigurieren, sich sogar auch Profile anlegen. Dann ist das hier ebenfalls möglich.

      „CCC = CURVED CABLE CAM“

      Okay, Krop & Gerst kennen Litchi nicht.

      „THE MAGIC STICK“

      Sollte meiner Meinung nach verboten werden. Aus Sicherheitsgründen sollte der Pilot jederzeit an der Fernsteurung sein!

      1. Darauf sag ich jetzt nicht viel… oder doch, das kann ich so nicht stehen lassen. Jeder darf seine Meinung haben. Nein, ich kenne kein Litchi nicht und wir sind keine Drohnenprofis. Wir fliegen alle paar Tage mal und nicht jeden Tag. Jeder weiß, dass wir Fotos machen und Drohnen nur nebenher fliegen. Ich find aber genau das ist der Sinn einer 1500 € Drohne. Ich hab Kollegen die fliegen mit 15000 (TAUSEND!) € Bereich.

        Ja, mit „ihr habt keine Ahnung“ kann man natürlich alles irgendwie schlecht machen. Nix Anderes machst du hier.

        1. Auch ne DJI passt nicht in deutsches Handgepäck. Jede Fluglinie definiert Höhe, Breite, Tiefe und ich kenne keine Fluglinie, bei der eine Phantom mit darf. Und bei uns reisst die Drohne sowieso im Hard-Case-Koffer und nicht im Handgepäck. Aber hey… bist halt kein PRO, dann ist das schon klar 🙂 Merkste was???

        2. Du hast die Drohne mit Rotoren im Koffer und nimmst sie im Handgepäck mit??? Was????

        3. Ein paar Grad nach unten neigen und die Rotoren sind raus? Das ist ja gerade ein Mega-Schwachsinn! Gerade darum geht es doch. Ich möchte nicht aufpassen dass die Rotoren nicht rein kommen. Die Dinger sollen einfach draußen bleiben aus dem Bild. Ja, ich weiß, bin kein Profi! Kann nicht mitreden, einfach langsamer fliegen. Ich halt auch meine Schnauze… flieg einfach anders…

        4. Ich hab 3 DJIs und 1 Yuneec und die Yuneec fliegt am ruhigsten. Wenn Tom das anders sieht, ist doch auch sein gutes Recht! Aber hey… vielleicht hat das ja gar nicht Tom geschrieben und das Video kommt nur von Tom, weil DJI es bezahlt hat? Yuneec hat ja auch uns bezahlt??? 🙂 Haha…

        5. Wir filmen und fliegen was es braucht. Wenn man nem Auto hinterher fliegt (RoadTrip mit DJI P3), dann kann ich einfach nicht auf die Rotoren achten. Ich fliege und versuche das Auto nicht zu verlieren und flüssig und rund zu fliegen! Ja, nenn mich Amateur… aber darum geht es mir ja. P3 hab ich billiger Amateur Rotor drin, Yuneec flieg ich kein Stück besser oder mehr PRO… nix Rotor!

        6. Litchi für CCC… ich will mir keine Zusatzsoftware kaufen von Fremdherstellern um Funktionen freizuschalten. Ich will, dass das Teil einfach funktioniert. Sonst hätten wir ne Drohne auch selbst zusammen geschraubt. Haben wir nicht. Wir haben die Plug-Play-Idioten-Lösung genommen. Erst DJI P3 und jetzt Typhoon H. Ja jetzt kommt gleich wieder das Argument… KEINE PROFIS! Ja, wir sind keine Profis! Trotzdem will ich fliegen und gute Ergebnisse! Dafür ist ne P3 oder so ne Billigdrohne da. Sonst geh ich zu meinem Freund und sag er soll seine große Drohne nehmen. Will ich aber nicht! Und ich will auch keine Sonnenblende kaufen nur weil DJI zu geizig ist die mit rein zu legen. Und ich will nicht immer mein Handy verbrauchen… und nen extra Tablet kotzt mich auch an…

        Und mir muss niemand Geld zahlen, damit ich hier meine Meinung sage! Und wer mir hier so kommt, fliegt…

        So, um die ganze Sache zu entschärfen. Lieber Jens, wenn du mit der P3 happy bist, dann sei damit glücklich. Mein Beitrag hier soll nicht heißen, dass die p3 oder P4 keine gute Drohne ist. Wir haben Jahre damit tolles Material aufgenommen. Aber ich finde es schade wenn direkt so Marken-Bashing kommt. Ich gehöre weder Yuneec noch DJI. Ich sage hier meine Meinung. Wenn du anderer Meinung bist, dann sag es anständig, neutral und konstruktiv. Aber ich finde die Art deines Kommentars sehr feindlich und unangenehm. Trotzdem verstehe ich deine Aussage und ja, du hast Recht. Man kann super tolle Sachen auch mit der P3 und der P4 machen. Manches ist schwieriger, manches braucht man mehr können und manchmal eine Zusatzsoftware. Und ja, du hast auch Recht, dass wir keine Drohnenprofis sind. Wir fliegen wo wir es brauchen und der Kunde keinen extra Piloten zahlen möchte und mit unserer reduzierter Qualität zufrieden ist. Dann geben wir aber trotzdem unser Bestes und versuchen auch das Beste Ergebnis abzuliefern.

        Lass uns unsere Meinung, wir lassen dir auch deine…

        LG
        Martin

        1. Wie geil… gerade erst gesehen. So ein Kommentar muss von jemand kommen, der bei Facebook ne DJI im Profilbild hat 🙂 Is klar, wer da Feind Nr. 1 ist… 🙂

          Und dann noch bei FB Kommentare wieder löschen nur weil man nicht so gutes Feedback auf den eigenen Kommentar bekommt… Schwups, weg war der Kommentar. Aber hey, war bestimmt eine böse Firma die für bezahlt, dass irgendwie Beiträge verschwinden… Verschwörung…

          Bildschirmfoto 2016-07-23 um 21.48.17

  2. Hallo Martin,
    das ist nicht fair. Jetzt hast du mich bezüglich der Drohne echt heiss gemacht. Würdest du die Pro- Version kaufen, und hast du Erfahrungen mit dem Support gemacht, der bei Amazon ziemlich schlecht weg kommt. Hattest du auch Abbrüche der Verbindung zur Kamera beim Fliegen? Vieleicht wurde ja inzwischen auch nachgebessert. Allerdings bist du mit der Pro- Version schon bei ca. 2100,00 € , nochmal zwei zusätzliche Akkus und ein schnelleres Ladegerät und und und….
    Naja Spaß scheint es aber zu machen und deine Bilder sehen auch gut aus.
    Danke und Grüße Marco

  3. Ja, ich bin auch aus Enttäuschung auf DJI zu Yuneec gekommen und habe es bis heute nicht bereut.

    Aber wenn Ihr schreibt „Und unseren geliebten POI-Modus gibt es natürlich auch. Damit kann man die Kamera einfach um einen selbst herum fliegen lassen. Aber seht doch selbst…“ und dann hat der Pilot den berühmten weissen Sender mit Handy Aufsatz in der Hand, dann macht Ihr Euch und Euren Artikel selbst unglaubwürdig – schade!

  4. Hallo,
    ich bin ja auch Yuneec-Fan und fliege zur Zeit noch den Q500 4K. Meine nächste Anschaffung wird sicher der Typhoon H Pro mit Realsens sein. Jedoch will ich noch bis zum nächsten Frühjahr warten und hoffe, dass bis dahin die Kinderkrankheiten ausgemerzt sein werden. Speziell der Typhoon H Pro mit Realsens scheint mir das Beste in dieser Preisklasse zu sein. Ich freue mich jetzt schon darauf.
    Zu dem Video, welches Ihr in den Bericht eingefügt habe muss ich leider bemerken, dass Ihr da nicht bei der Wahrheit geblieben seid.
    Wenn man sich das Video genauer anschaut und darauf achtet, welche Funke der Mann in den Händen hat, wird jeder der sich mit den verschiedenen Produkten befaßt hat feststellen, daß es sich zweifellos um die Fernsteuerung der P3 oder P4 handelt.
    Ansonsten bin ich von der Typhoon H genauso begeistert wie Ihr.

    Gruß
    Anton

    1. SIEHE OBEN ODER JEDEN ANDEREN BEITRAG ZUM ROADTRIP! Das war absolut missverständlich und blöde formuliert. Gerade weil wir zig Fotos gepostet haben, die zeigen mit was das Video gemacht wurde. Also Verschwörungstheorien sind fehl am Platze! Wir haben zig mal geschrieben, dass ne P3 in Frankreich mit war. Siehe z.B. diese Fotos aus einigen Beiträgen aus Frankreich.

      Ich wollte eigentlich nur den POI Modus zeigen.


      Wer uns wirklich kennt, der weiß, dass wir geliehene Produkte offen Kennzeichnen und immer dazu schreiben, wenn etwas nicht uns gehört. So z.B. in diesem Beitrag!

      http://blog.krolop-gerst.com/technik/sigma-24mm-f1-4-art-im-test-review/

  5. >Aber seht doch selbst…

    Das Video wurde offensichtlich mit einem DJI-Produkt aufgenommen
    Sowohl FS als auch Kopter sind offenbar keine Yuneec-Geräte.

    Lächerlich.

      1. „Die Typhoon fliegt sich wirklich einfach und sehr ruhig. Auch die Landungen sind weniger ruppig als bei der P3. Und unseren geliebten POI-Modus gibt es natürlich auch. Damit kann man die Kamera einfach um einen selbst herum fliegen lassen. Aber seht doch selbst…“

        impliziert doch eindeutig, dass das Video mit dem YTH gemacht wurde. Und eben nicht nur blosse Demonstration des POI-Mode war

        Man könnte auch einfach sagen „Sorry missverständlich formuliert“
        Aber nein: Man erklärt stattdessen den kritisierenden Leser für zu dämlich und begriffsstutzig.

        Alles klar.

        1. Ich versteh nicht ganz was du meinst Karl? Wo sagen wir dass du dämlich und begriffsstutzig bist?

          Ich habe doch oben klipp und klar geschrieben, dass es blöde und falsch formuliert war und habe noch eine zusätzliche Beschreibung in KNALLROT hinzugefügt? Wo genau regst du dich jetzt auf?
          Ich hab geschrieben, dass es DENKBAR SCHLECHT FORMULIERT WAR und dass wir es HÄTTEN DAZU SCHREIBEN SOLLEN? Was genau ist also jetzt das Problem?

  6. Ein solche Drohne ist primär ein Werkzeug für Film- und Fotoaufnahmen. Warum geht ihr in eurem Review auf jede Menge unwichtige Nebenbaustellen ein, aber in keinem einzigen Wort auf die wichtigen Dinge wie:
    – Schärfe
    – Rauschverhalten
    – Verzerrung
    – Dynamikumfang
    – Farbtreue
    – logarhythmische Farbskalierung (LOG, SLOG, CINELIKE)
    – chromatische Aberration
    – Helligkeitsanpassung
    etc.

    Was nützt es, wenn die Füße nie im Bild sind, wenn man das Footage am Ende des Tages nicht gebrauchen kann, weil es unscharf ist? Mehrere angesehene Drohnenexperten wie Arthur Konze ( https://www.youtube.com/watch?v=tu-WuHnMb3c ) oder auch Tom Frey ( https://www.youtube.com/watch?v=eKsZMSfeYNo ) berichten übereinstimmend darüber, dass die Kamerleistung des Typhoon H deutlich schlechter ist, als die des Phantom 4. Und ihr geht nocht nicht einmal auf die Kamera ein? Das sieht mir schwer nach einem bezahlten Product Placement aus. Würde mich nicht wundern, wenn auch der Kommentar nie zu sehen sein wird.

    1. Gegenfrage… was nützt es, wenn das Material gut sein kann, aber dauernd die Rotoren drin sind und man es nicht gebrauchen kann? Hat schon einen Grund warum wir die Inspire gekauft haben mit der X5 Kamera. Weil einfach zu viel Material unbrauchbar war aufgrund Beine und z.B. Rotor-Sonnen-Flackern.

      Also… was bringt noch so gutes Material wenn man es nicht nutzen kann? Verena, ich finde du hast die Reihenfolge verwechselt… Material steht hinter Flugtauglichkeit. Erst dann kann man das Material überhaupt nutzen.

      Ich will dir aber mal einen kurzen Kommentar aus unserer Sichtweise geben. Wir haben viel Material weg werfen müssen wegen Rotoren und Flimmern. Wir haben noch kein Material wegwerfen müssen wegen Rauschen oder Farbtreue. ColorGrading kommt sowieso drüber und Entrauscher kann man auch heute echt geile Algorithmen dazu kaufen. Daher auch mein Bericht in dieser Art. Er bezog sich einfach auf die von mir genannten Punkte. Das was du „unwichtige“ Nebenbaustellen nennst, sind für mich primäre Fähigkeiten einer Drohne. PRIMÄR… die heutigen Kameras unterscheiden sich so unmerklich… vielleicht sollten da die DrohnenGurus vielleicht mal bei uns Fotografen ein bisschen mitlesen. Ne x5 ist ein anders Kaliber, ne GH4 oder gar ne Sony Alpha unter ner Drohne. Aber ob CGO+ oder P3 oder P4 Kamera. Ich merke in der Praxis da nicht viel Unterschied und wie gesagt, mehr Unterschied merke ich bei deinen NEBENBAUSTELLEN. Die versauen einem immer das Video. Und zwar wenn es in kurzer Zeit darum geht die Shots zu liefern die der Kunde will, obwohl er keinen Profi-Flieger bezahlen möchte und trotzdem 2-3 Sekunden Material drinsaßen will.

      Weißt du was, ich biete dir an du kommst mit deiner P4 vorbei und wir machen einen Fotokamera Vergleichstest. Mit der P3 wollte ich jetzt fairerweise nicht vergleichen. Das wäre unfair gegenüber DJI gewesen.

      Und zu deinem Kommentar. Man merkt dass du keine Erfahrung mit unserem Blog hast. Hier testen wir dauernd Objektiv oder Kameras oder Blitze und das von den unterschiedlichsten Marken. Und weißt du was, wenn die P5 mir besser gefällt, dann werde ich über die P5 schreiben. Dein Kommentar bleibt stehen, in voller Güte und Pracht.

    1. Wir lassen uns hier nicht ins Wohnzimmer kacken! Das ist unser Blog und hier werden keine Unhöflichkeiten, Unterstellungen, Anschuldigungen oder sonst was toleriert…

  7. Das bekommt langsam richtig unterhaltungswert hier.
    Ich schreibe ja selten mal etwas, aber Leute worüber regt ihr euch alle auf. K&G schreiben IHRE Meinung und Erfahrungen die sie in ihrem Berufsalltag sammeln. Das war so, ist so und wird immer so kommuniziert. Für eine völlig objektive Bewertung müsste man die Dinger sowieso unter Laborbedingungen testen. Vielleicht hat das Tom Tech irgendas (ich will jetzt nicht mehr nachlesen) gemacht. Sehr gut dann findet ihr ja dort was ihr sucht. Hier bekommt ihr – welches Wunder – die persönliche Meinung von K&G.
    Ach und ich habe übrigens gar keine Drohne, bin noch nie mit einer geflogen und habe auch nicht vor eine zu kauen.
    Dafür kenne ich Litschi! Wird in China auch Liebesfrucht genannt. Also seit mal alle wieder supersmooth!
    Liebe Grüße, Michael

  8. Hallo,
    als Amateur-Dokumentarfilmer hat mich die Möglichkeit der Kopter-Filmerei schon seit einiger Zeit begeistert. Aus Sicherheitsgründen wollte ich unbedingt einen Hexakopter und war hin und weg, als ich zum ersten Mal etwas über den Yuneec H zu Gesicht bekam. Seitdem klicke ich alles im Netz durch, was mir vor die Nase kommt. Vor allem interessieren mich Tests und Meinungen über den „H“ und das direkte Konkurrenz-Modell DJI Phantom 4 und finde, dass jede Seite gute Argumente hat. Offensichtlich scheint nun – relativ „objektiv“ – die DJi Phantom 4 die deutlich bessere Kamera zu haben, was meinen Enthusiasmus für die Yuneec stark gedämpft hat. In diesem K&G-Beitrag von erfahrenen Fotografen UND Kopternutzern wird das zu meiner Erleichterung stark relativiert. Sprich: Die Kamera der Yuneec kommt nicht an GH4 u. Co heran, aber die Phantom eben auch nicht. Und wenn man sich die diversen „Footage“-Beispiele im Netz anschaut, sehe ich nichts, was wirklich unbrauchbar wäre, z. T. braucht es evtl. „nur“ etwas mehr Nacharbeit… Fazit: die DJI-Kamera ist wohl besser, aber kaufen werde ich die Yuneec! Und den Ausschlag gab heute dieser Beitrag von K&G – vielen Dank dafür!
    Herzliche Grüße,
    Peter Uhl

  9. Hi,
    ich plane mir den Typhoon H Pro zu kaufen. Er sieht beim Kunden einfach optisch professioneller aus. Auch wenn das vielleicht für den ein oder anderen kein Grund ist. Nun habe ich aber in einem anderen Forum einen Bericht gelesen, dass die Kamera etwas unschärfer sei als bei dem P4. Hier mal ein Vergleichfoto:
    http://www.rc-quadrocopter.de/wp-content/uploads/2016/06/vergleich-yun-dji.jpg
    Hat von euch auch schon ml wer so eine Erfahrung gemacht? ich habe noch einen P3Pro aus der 1. Serie, da war die Kamera im fotobereich ehrlcih gesagt auch für die Tonne. Im Videobereich war sie Top.
    Warum kann nicht ein teil in einer Preisklasse einfach alles gut haben??????????

    Danke

    Achim

  10. Arbeite mit dem Typhoon H professionell und bin sehr zufrieden. Andere Mütter haben sicher auch schöne Töchter, aber ich habe mich für eine entschieden. Wenn es an der Zeit für eine Neue ist, dann werden die Karten neu gemischt und vielleicht ist es dann ne DJI, Yuneec oder eine Marke, die wir noch nicht auf dem Plan haben?

    Egal was Ihr fliegt: Macht Videos, Fotos und habt Spaß an dieser wundervollen Möglichkeit! Wer es perfekt mag macht es wie Martin in Island. Rein in den Heli und Tür auf, Kamera in die Hand und Füße auf die Kufen 🙂

    Haut rein!

    Mark

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