1.11.2012    53

TECHNIK: YONGNUO YN622 TTL // SUPERSYNC // TEIL 2

1. November 2012 | Technik

So, jetzt gibt es schon 3 Teile zum YN622* (SHOPLINK) und ja liebe Blogleser. Das Teil ist goilomat… 🙂 65 € inkl. Märchensteuer für einen nahezu perfekten Auslöser der alles kan. Von Kamera auslösen, Blitz, ETTL, Supersync… 🙂 Eierlegende Wollmilchsau. Ich denke zu dem Preis gibt es zur Zeit keine Konkurrenz für alle Canon-Fotografen.

Zum YN622* (SHOPLINK) gibt es bereits:

TECHNICAL-23/1: YONGNUO YN622 TTL FUNKTRANSCIEVER

TECHNICAL-23/2: YONGNUO YN622 TTL // PRAXISBEISPIEL

TECHNICAL-23/3: YONGNUO YN622 TTL // SUPERSYNC // TEIL 1

Für diesen Beitrag heute ist der wichtigste Verständnisteil bereits gestern erklärt worden. Es handelt sich um die Grundfunktionsweisen hinter dem SuperSync aus dem Beitrag 23/3 Teil 1 (Link ist oben!). Nachdem wir nun also wissen warum diese Sache von so vielen Elementen bis aufs kleinste Detail abhängt, so können wir uns nun mit der Testreihe beschäftigen.

Angefangen hat die Sache mit dem SuperSync ja ursprünglich mit einem einfachen Nikon-Aufsteckblitz (unseres Wissens, bitte niemand soll sich auf den Schlipps getreten fühlen! Ist ja auch schnuppe wers erfunden hat, wir kennen das eben von Nikon her.). Dabei wurde mit dem Aufsteckblitz direkt auf die Fotozelle des Generators geblitzt und dabei dann entsprechend des ersten Beitrages zum SuperSync zu Auslösung begonnen.

Die Besonderheit mit den Yongnuo ist eben, dass die Auslöser über die PC-Buchse am Auslöser das Signal schon entsprechend des Vorblitzes ausgeben. Herkömmliche Funkauslöser bekommen von der Kamera das Signal über den Mittenkontakt erst, wenn die Kamera bereit ist. Dann ist es aber für den SuperSync schon viel zu spät.

Warum sollte man auch ein Signal zum Blitzen ausgeben, wenn die Kamera noch gar nicht fertig ist. Ich habe keine Ahnung wie, aber der YN622* (SHOPLINK) gibt das Signal aus, als ob ich mit dem Aufsteckblitz in die Fotozelle blitzen würde.

Was haben wir also gemacht für euch… wir haben einen Testlauf gemacht. So viele unterschiedliche Blitze und Kameras wie möglich gesucht und damit losfotografiert.

Von der EOS 60D* bis hin zur 1D Mark IV*, vom Studioblitz bis hin zum Mobilgenerator. Von günstig bis teuer…

Hier der Testaufbau. Es wurde immer ein Blitz mit einer Beautydish hochfrontal über der Kamera gezündet. Der Blitz befand sich in genau 2m Entfernung und hat möglichst frontal und rechtwinklig auf den grauen Hintergrund geblitzt.

  • Grau um den Helligkeitsverlust überprüfen zu können
  • eine Dish deshalb, weil die Dish ein relativ Licht fressender Former ist
  • 2m weil es die kürzeste Distanz ist, mit der man einen kompletten Menschen von Kopf bis Fuss einigermaßen gleichmäßig ausleuchten kann.
  • Hochfrontal damit der Blitz selbst durch einen schrägen Winkel keinen Verlauf erzeugt sondern plan und einheitlich die Belichtungsfläche füllt.

Genutzt haben wir immer ein Sigma 85 mm F1,4* welches im Idealfall bis 1.4 runter gefahren wurde.

Unser Testaufbau hatte zum Ziel mit verschiedenen Blitz/Kamera-Kombinationen herauszufinden:

  1. Wie gut funktioniert der Blitz zur Nutzung unter Super-Sync?
  2. Wie hoch ist der Leistungsabfall im Bild (Helligkeitsverlauf)
  3. Wie hoch ist der generelle Blitzleistungsverlust zur Belichtung

Daher haben wir erst mit dem Belichtungsmesser die Leistung ohne Super-Sync herausgefunden. Und dann langsam die Blende geöffnet und dabei die Zeit entsprechend verkürzt.

Haben wir z.B. angefangen bei f11 und 1/250s kam danach f8 bei 1/500s danach f5.6 bei 1/1000s.

Hat dann im Endeffekt die Leistung nicht ausgereicht haben wir die ISO als zweiten Schritt angepasst um zu schauen wieviel Leistung im Vergleich zum Einsatz eines Graufilters verschenkt wird.

Und dann haben wir ca. 500 Bilder gemacht. 3 Anläufe haben wir gebraucht um alles korrekt zu bekommen. Im Endeffekt mussten wir alles immer weiter runter reduzieren. Es gab Blitze und Kombinationen bei denen wir am Anfang sofort erkannt hatten, dass es eben nicht funktioniert. Hier nun ein Teil des Lightroom-Imports danach… 🙂

Viele Kreuze und viele viele Bilder zum Vergleichen. Jetzt wisst ihr hoffentlich auch was das für eine Arbeit war… und erst die Auswertung danach 🙂 Aber wie gesagt, oft konnte man wenigstens auf dem Display der Kamera erkennen, dass ein Blitz eigentlich nicht wirklich zur Debatte stand und konnte dann direkt die Sache auch sein lassen. Das sah dann auf dem Display hinten so aus 🙂

Hier sieht man auch mal einen Teil der Blitze die wir getestet haben… 🙂

Von klein bis groß war alles dabei… aber dazu gleich noch später mehr.

Im Endeffekt haben wir also hunderte von Testfotos gemacht. Aufgebaut und abgebaut und wieder aufgebaut. Es ist also an der Zeit direkt zu den Ergebnissen zu kommen. Schauen wir uns mal ein Negativbeispiel an.

Bereits bei 1/800s hatte ein Blitz bei ISo200 einen starken Helligkeitsverlauf über das Bild. Um den Helligkeitsverlauf weiter zu messen haben wir die RAW-Datei in Lightroom geöffnet und dann einen Verlauf entgegen des Verlaufs im Bild gelegt und damit die Belichtung erhöht.

Anhand der Änderung im Verlaufsfilter konnten wir direkt ablesen wie viel Verlauf der jeweilige Blitz auf dem Bild erzeugt hat. Anbei mal ein Screenshot bei dem ganze 2,8 Blenden von oben nach unten notwendig waren um den Verlauf auszugleichen. SO GEHTS NICHT IN DER PRAXIS! Da bringt Super-Sync garnix!

Dann gab es aber auch positive Beispiele. Wie z.B. auf dem Screen der 60D zu erkennen ist. Hier betrug der Verlauf gerade mal 1,5 Blenden. Das ist „ok“. Nicht perfekt aber OK…

So, also was haben wir festgestellt. Wir können hier eigentlich kaum was schreiben was selbst gleiche Modelle unterschiedlicher Fabrikation unterschiedliche Ergebnisse erzeugen können. Wir haben vier Canon 60D Kameras und jede hatte ein etwas anderes Ergebnis. Also müssen wir die Ergebnisse für euch verwertbar erklären. Was haben wir also herausgefunden was euch was bringt… VIEL: 🙂

  1. Vollformatkameras sind aufgrund des größeren Sensors weniger gut wie APS-C Kameras.
  2. Je billiger der Blitz umso besser klappt es!
  3. Beträgt der Verlauf mehr als 1,5 kann man die Sache knicken!
  4. Zeiten bis 1/500 oder 1/800 sind fast immer problemlos möglich, egal welches System und welche Kamera (STICHWORT: FAST!!!!)
So und jetzt mal konkreter… zu den Kameras
  • Die 60D hat besser abgeschnitten als die 5D Mark II oder 5D Mark III. Deutlich!
  • Die 1D Mark IV hat komischerweise sehr schlecht funktioniert. Weiß der liebe Herrgott warum…
  • Insgesamt funktioniert Canon schlechter als mit der Nikon über den Aufsteckblitz direkt die Fotozelle zu zünden.
Und zu den Blitzen…
  • Priolites sind zu schnell! ÄTSCH! Zu schnelle und kurze Abbrennzeiten sind ja eigentlich gut. Hier hindert es am Supersync! … beide, sowohl der Studio- als auch der Akkublitz sind wohl einfach zu gute und teure Blitzgeräte.
  • Broncolor hat sich nur gerettet über die Power. Der Gesamtverlust war so stark, dass nur die schiere Kraft das Ergebnis gerettet hat. Die Blitze sind so schnell, dass die meiste Energie einfach vorher schon verpufft und 1200Ws abblitzen um 30 zu nutzen… naja… AUTSCH!
  • Beim Elinchrom Ranger hat es relativ gut funktioniert. Wer hier die A-Köpfe hat, der hat viel Geld für die schlechtere Variante ausgegeben. Die normalen S-Köpfe arbeiten besser im Super-Sync.
  • Der Ranger Quadra hat komischerweise schlechte Ergebnisse geliefert. Es wird wohl zum Aufhellen taugen… aber das wars auch schon… Vielleicht liegt es an unseren Kameras oder sonst was. Ich kenne nämlich auch andere Fotografen bei denen klappt es deutlich besser. Trotzdem unser Fazit: Ranger Q und Speed-Köpfe… NIX GUT!
  • Walimex-Studioblitze!!! 🙂 PERFEKT!!! Die Dinger sind so lahm, da freut sich jeder Kamera im Super-Sync! Klappt prima!
  • Schätzungsweise: Alle anderen Chinablitze sollten auch super klappen! 🙂
  • Die normalen Blitze von Elinchrom haben leider extremen Lichtverlust gehabt. Der Lichtabfall im Bild war nicht so besonders. Schätzungsweise aufgrund der Geschwindigkeit wie beim Broncolor-Generator wurde die meiste Energie sicherlich ins Nichts gefeuert…
Aber eine Besonderheit gab es auch noch. Denn wir haben den FLII500 von Jinbeii (*SHOPLINK) auch noch am Super-Sync getestet und was sollen wir sagen.
FAZIT: Weder großer Energieverlust noch ein wirklich sichtbarer Verlauf… 🙂 Und das für einen mobilen 500Ws Blitz! Wow, das wird die neue Traumkombo für uns. FLII500 (*SHOPLINK) und YN622* (SHOPLINK) und damit 1/8000 syncen ohne Lichtverlust. Haltet euch fest wenn ihr hört, was genau da raus kommt…

So sieht die Datei direkt aus der Kamera aus… Bei ISO100, 1/8000 und f1.4! Ja, ihr lest richtig. Maximalwerte! Ihr werdet aber erst umfallen wenn ihr hört, dass wir auf den Blitz sogar in der Leistung runter drehen mussten.

Auch hier haben wir wieder die Dish in 2m Entfernung aufgebaut. Das Bild war absolut überbelichtet…

Wir mussten den Generator von 500Ws = 5.0 auf dem Display auf 3.0 = 125Ws runter fahren. Ja, ihr lest richtig! 125Ws haben ausgereicht für 2m ISO100 bei f1.4 und 1/8000s. 🙂

Bei 4m Entfernung mit einer Dish hatten wir auf voller Leistung dann das identische Ergebnis. Und ich bin immer noch platt. Das bedeutet nämlich, dass man selbst mit extrem großen Softboxen aus 2-3m Entfernung das Bild komplett belichten kann. Und zwar problemlos!

Und immer im Hinterkopf behalten. Die Dish ist ein wahrer Lichtvergeuder über die indirekte Bauart mit der Innenscheibe in der Dish.

Hier nochmals zum Beweis das Bild auf dem Kameradisplay fotografiert…

Und wir haben den Test in LR4 gemacht und siehe da,  der Verlauf ist ca. 1 Blende über das komplette Bild!

Und für alle die es nicht glauben gibt es hier die RAW-Datei zum Download. Dann dürft ihr mal selbst gucken!

DOWNLOAD!

TECHNICAL Vergleich Fotos

 

FAZIT: Also wir können euch nix garantieren. Niemand kann das. Ihr müsst es im Endeffekt ausprobieren mit eurer Kamera-Blitz Kombination… nur so findet ihr heraus was geht und was nicht… 🙁 Sorry, jetzt wisst ihr aber hoffentlich wenigstens was dahinter steckt. War dann heute mal ein Beitrag zum Thema… PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN.

Im Endeffekt steckt ein unglaubliches Potential im Super-Sync und den YN622* (SHOPLINK). Bildgestaltung und Ausleuchtungen sich auf und was früher nur mit unglaublichem Aufwand möglich ist, das ist plötzlich mit einem Blitz für 420 € und einem Auslösepaar für 130 € möglich… WOW!

Übrigens ist uns beim Test eine PC-Buchse kaputt gegangen. Ich denke sooooo schlimm war der Zug auf dem Kabel nicht aber es ist trotzdem abgebrochen. Sicherlich ist die PC-Buchse eine Schwachstelle des YB622. Ich rate allen Nutzern am Empfänger die PC-Buchse mit samt dem Stecker/Kabel mit einem großen Klebestreifen zu sichern und irgendwie einen möglichen Zug vorab schon zu entlasten.

LG Martin & Marc

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Kommentare (53)

53 thoughts on “TECHNIK: YONGNUO YN622 TTL // SUPERSYNC // TEIL 2

  1. Klasse Arbeit die da geleistet habt! Respekt!! Was ich jetzt doch in diesem Zusammenhang interessant fände währe der direkte Leistungsvergleich einer Kombi z.B. Nikon D800 mit PocketWizards und zum Beispiel des leider überaschenderweis vergleichbar schlechtabgeschnittenem Ranger Q!

    Der Ranger Q war mein nächstes Sparobjekt und nun bin ich maximal verunsichert! Vielleicht klappt es ja mit den Wizad´s besser?!

    Na vielleicht habt Ihr ja auch den Ergeiz das noch mal zu testen?!

    Nochmals viellen Dank für Eure gewinnbringenden Beiträge hier im Blog, bei FB und vor allem bei YouTube! Sicher nicht nur für mich immer wieder ersehnt und ein Highlight eure Beiträge!

    Beste Grüße und Euch einen schönen freien Tag!

    Ronald S.

  2. Jetzt habe ich ja etwas Blut geleckt mit dem Jinbei… wollte in nächster Zeit sowieso einen Porty holen.

    Wie wäre es mit einem kurzen Artikel zu eurer neuen günstigen „Traumkombi“ mit dem Jinbei FL-II ?

  3. Cooler Beitrag. Danke für die Mühe! Gibt es die Bezeichnung „SuperSynch“ eigentlich offiziell schon? Solltet ihr Euch patentieren lassen… 😉

    Hattet ihr auch den Porty ausprobiert?

    VG

    Peter

    1. Ne, aber Porty liegt so zwischen Ranger Q und Ranger, Peter. Es kann klappen, aber ich schätze die Chance eher gering ein. Und wenn dann mit hohem Lichtverlust. Das Teil ist zu gut aber Vorteil: Das TEil hat ja sowieso enorm Bums…

  4. Kleine Kritik: Der Jinbei FL-500 hat nur 400Ws (zumindest laut Foto-Morgen… Waren also nur ca. 100Ws bei eurem Test.

    Die Kombi Nikon mit FL-500 (ich hab noch die alte Version) und Pixel Kings für Nikon klappt auch bis 1/8000s Synchronzeit. Mehr dazu bald auf meinem Blog 😉

  5. Toller Bericht, chapeau. Folgen noch Tests mit Nikon, oder wird es euch zu viel? Du hattest ja in einem der anderen Beiträge etwas von Nikon-Version gesprochen, die zu 99% die Funktionalität haben sollte. Vielleicht habe ich da auch etwas falsch verstanden.

    Viele Grüße

    Josef

  6. Achja, eins fällt mir noch ein: Die Pixel Kings haben ja die selbe PC-Buchse wie die Yongnuos; ich hab mittlerweile ein Kabel, das nicht über den Mittenstift des Steckers gehalten wird, sondern mit dem äußeren Ring in das Gewinde der PC-Buchse geschraubt wird. Dadurch wird der Stift in der Mitte entlastet, und die Buchse dürfte länger halten. Das Kabel war bei den Pixel Kings dabei: http://www.amazon.de/gp/product/B005IXBN3C/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B005IXBN3C&linkCode=as2&tag=synczeit-21

    🙂

  7. Da ich gerade das Portfolio von Jinbei anschaue…. ob Supersync / TTL auch mit dem DC600 klappt (gleiche Frage wie von Marco). Spricht eigentlich nix dagegen, oder?

  8. Hey das ist doch mal eine echt spannende Versuchsreihe. Ich schiele schon länger auf die Varianten von Jinbei. Was ich mich allerdings noch Frage ist, ob ihr auch einmal zeigen könntet, wie weit die verschiedenen Kameras da auseinanderliegen. Also mal von einem Blitz Vergleichsbilder mit 60D,5DII,1DIV,… zeigen könntet um damit zu sehen, wie der Lichtverlust und der Verlauf sich da auswirken. Klar ihr sagt, dass APS-C besser liegt als VF und die 1DIV komischerweise schlechter da steht. Sind die Unterschiede so groß, dass die in der Praxis klare Unterschiede liefern oder sind die eher „nur messbar“?

    Besten Dank jedenfalls für die viele Arbeit die ihr da rein gesteckt habt! Echt spannend!

  9. Na auf das Ergebnis hätte sicher kaum einer gewettet. Vielleicht ist das Ergebnis ein kleiner Anreiz für Euch, den FLII500 von Jinbeii mal einem generellen Test zu unterziehen. Das Ergebnis/Eure Meinung dazu interessiert mich nach diesem Test doch sehr.

  10. So groß war „mit unglaublichem Aufwand“ nun auch nicht, einfach PW’s aus der TTx-Reihe beschaffen, das war es auch schon. Klar, die sind teurer, dafür aber auch einstellbar – was die Chance, dass es funktioniert, deutlich verbessert – und gehen auch mit der 1DIV und dem Ranger Quadra.

  11. @ Michael

    Hallo Michael,

    also der „Aufwand“ war nicht bezogen auf das Kaufen der Dinger sondern die Testreihe. Wir standen tatsächlich über 12h an den Fotos und haben auf- und abgebaut. Für einen Blogbeitrag ist das ziemlich viel Vorarbeit, ohne den Rest drumherum mitzurechnen…

    Und bezüglich der TTx-Reihe der PocketWizards. Ich finde es schön wenn du mit PocketWizard, Ranger Q und 1DIV keinerlei Probleme hast. Wir haben die Testreihe aber auch nicht hauptsächlich auf dieses Budget ausgerichtet sondern eher auf die vielen Blogleser, denen ein Auslöserpaar für 500€ doch etwas hoch erscheinen mag. Bitte versuch dich doch an dieser Stelle auch in Fotografen reinzuversetzen, die eben nicht sooooo hohe Budgets haben.

    Lieben Gruß Martin

  12. Sehr schöner Bericht ihr lieben 🙂

    Danke…

    Ich hab mir vor 2 Wochen den FL-500 II gekauft….

    Schön zu sehen, wie er bei euch performt.

    Vielleicht macht ihr zu dem ja auch mal nen ausführlichen Bericht, so als alternative/vergleich um Quadra Q.

  13. „Insgesamt funktioniert Canon schlechter als mit der Nikon über den Aufsteckblitz direkt die Fotozelle zu zünden.“

    Sind ja auch unterschiedliche Methoden. Die Yongnuo YN-622 sind ja bisher nur für Canon erhältlich.

    Wie sieht es denn aus, wenn mit einem Canon-Blitz auf „traditionelle“ Weise in eine Fotozelle geblitzt wird?

    Ist Canon dann immer noch schlechter als Nikon oder ist das Ergebnis dann identisch?

  14. Ich nehme an, dass Ihr diese doch recht große Menge an Arbeit nicht einfach nur so für einen Blogbeitrag auf Euch genommen habt. Ihr seid ja nicht die Caritas. 😉

    Viel eher ist es wahrscheinlich ein „Abfallprodukt“ des schon legendären Aufsteckblitz/E-TTL-eBooks von Euch.

    Deshalb mal wieder die Frage: Wann kommt es denn? Kann man zu Weihnachten damit rechnen?

  15. Grandiose Beitragsreihe! Mit dem DC 600 klappt es auch (5D MK II). Bei mir zumindest. Da oben ja 2 Leser gefragt hatten. ABER: Nur mit dem Blitz in der A-Buchse, bei zweitem Blitzkopf in der B-Buchse (schwächer, asynchron) blitzt unter 1/160tel nur die A-Buchse mit. ?? Jemand eine Ahnung woran das liegen könnte. Hab es beim Testshooting mit nem Kumpel ein paar Mal probiert, aber es nie geschafft beide Blitze auszulösen… 🙁

  16. Noch was: Ist schon, wie Martin & Marc geschrieben hatten sehr viel Trial und Error. Hab es outdoor getestet, hab kein Studio. Lichtabnahme von oben war schon stark, hab dann einfach die Dish höher gefahren. 😉

    Grüsse, Linsenbub

  17. @ Patrick

    Ja, auch da ist Canon „schlechter“. Ich glaube die Nikon haben intern eine schnellere oder langsamere Schaltung. ich weiß es nicht. Egal wie, mit Nikon klappt es deutlich besser mit dem SuperSync.

  18. Wow, vielen Dank für den tollen Beitrag und die viele Arbeit! Habt ihr den FLII500 von Jinbeii vielleicht auch mit der 5D III probiert? Bin am überlegen mir den Porty eventuell zuzulegen und dann nicht mehr auf den ranger q zu sparen =)… Lg

  19. Hallo Martin, hallo Marc!

    Ihr seid wirkich die Besten. Danke für die vielen tollen Beiträge auf eurem Blog!

    Beste Grüße aus Dreieich!

    Leon

  20. @ Sabi

    Denk dran, dass dir der Jinbeii nicht hilft, wenn du Bewegung mit dem Blitz einfrieren willst und nicht mit der Kamera! Das wäre z.B. der Fall, wenn du bei weniger Umgebungslicht und niedrigen ISO-Zahlen fotografierst.

    Viele Grüße,

    Thomas

  21. Hallo Leute,

    es geht mit jedem sender ausser wie RF-603 die man nicht mit verbindung auslösen kann, meine alten V2s hab jetzt aus der schublade geholt und ausprobiert, funktioniert einwandfrei, so wie das geht:

    – FP fähigen blitz auf die camera, manuel auf 1/128 leistung einstellen

    – den zweiten ausgang des blitzes mit dem sender verbinden (bei SB-800, 900, 910 gibt es einen zweiten ausgang die anderen weiss ich leider nicht)

    – empfänger mit dem blitz verbinden

    – camera auf FP einstellen

    – auslösen 🙂

    habe vor 1 stunde ausprobiert, kein problem sogar mit 1/4000, blitz auf full power 🙂

    equipment:

    – Nikon D90

    – SB-900

    – Jinbei DM2-400

    – V2s sender empfänger

  22. Super Test.

    Es wird wohl nicht mehr all zu lange dauern, bis die Portys den „SuperSync“ draufhaben werden – ohne dass dazu gebastelt werden um sich dann trotzdem auf den Zufall verlassen werden muss.

    Das Bedürfnis scheint mer derzeit so stark zu sein, dass die Hersteller die Anforderungen unmöglich übersehen können.

    Eigentlich brauchts ja nicht gerade eine wissenschaftliche Sonderleistung um den „SuperSync“ gebrauchstauglich zu realisieren. Im Fall von Elinchrom müsste ein SL-Head, also SLow Abbrenzeit produziert werden.

    Gleichzeitig müsste wohl der Skyport mit neuer Firmware bestückt werden dessen Synchrozeit neu bis 1/8000 geht. Dazu muss lediglich ein Test wie der von Krolop plus ein wenig naturwissenschaftlicher Background erarbeitet werden. Das ganze in der Software niederschreiben und fertig…

    Da der Skyport im Quadra integriert ist, wird wohl ein Update nicht so einfach von statten gehen, weshalb man dann evt. gezwungen sein wird noch nen neuen Empfänger zu erstehen.

  23. Hi Martin,

    ich hab da mal eine Frage. Ich habe den Quadra mit A & S Köpfen, sowie eine 5Dmk2 und eine mk3. Bei keiner Einstellung habe ich ein „helles“ Bild auf dem Display. Irgend eine Idee?

    Lg aus Hamburg

    Markus

  24. Hi Martin,

    vielen Dank mal wieder für Eure Mühen.

    Vielleicht wäre ein weiterer Blog Eintrag über einen Test des Jinbei FL 500 II tatsächlich eine Überlegung wert. Vor allem, wenn er auch auf dem zweiten Blick ein so gutes Gerät ist. Ich denke auch, wenn ihr das Gerät häufig einsetzen sollte, wäre ein Langzeit bzw. Härtetest eurerseits für viele Interessierte mit nicht ganz so dickem Geldbeutel sehr interessant.

    Ich würde mich zumindest sehr über einen Beitrag über das Gerät freuen.

    Grüße Holger

  25. Hei, vielen Dank für den Test und die Arbeit die ihr auf euch genommen habt.

    Nun muss ich wirklich mal meine Jinbeis draussen im Synchmodus testen. 🙂

    Grüsse aus der CH

  26. wow, so cool!!! vielen Dank für die Arbeit, die Ihr da reingesteckt habt! ich hab auch schon die YN-622 im Einsatz und bin – aktuell noch (vorläufig) mal ohne Supersync — höchstbegeistert. Weiter so, lasst die Supertipps nicht abreissen!

    Grüße aus Bayern,

    Tilo

  27. Würde es im Falle, dass ich produktiv Bewegung „einfrieren“ möchte…

    Einen Unterschied machen:

    – Ob ich einen lahmen Jinbei auf 1/8000 im pseudo HSS

    – Oder einen P.C. Buff Einstein mit 1/15000 ohne HSS, mit ND Filtern nutze?

    1. Ich würde das Pseudo HSS bevorzugen. Ich denke das AL fickt dich in Punkte Schärfe und nicht die Abrennzeit des Blitzes. Lieber mit 1/8000 das Bild belichten als schneller Blitz mit 1/250…
      Wobei gehe eher mal von 1/1000 Zeit aus… schneller und du musst die Blende zu weit öffnen… Ich schätze 1/4000 bei ISO400 ist ein guter Deal.

  28. Wow, vielen Dank für den Artikel, bzw. die Artikelsammlung.

    Ich habe selber vor etwa zwei Wochen fast genau das gleiche ausprobiert. Jinbei Millenium II 500 Blitzköpfe über die HSS-Anstuerung der Pixel KINGS’s auszulösen.

    was ich nicht so ganz verstanden habe ist die Tatsache, das bei etwas geschlossener Blende der Helligkeitsabfall extrem wurde, alle um die Anfangsblende war bei mir im Bereich von einer Blende über das ganze Bild. Bei mehr als drei Blenden wurde der Helligkeitsverlauf so stark, das es nicht mehr verwendbar war.

    Vielen Dank für die sehr ausführliche Erklärung, ich warte auch schon auf euer nächstes E-BOOk.

    LG

    Heinrich

  29. Pingback: Anonymous
  30. On yor test with the FLII500, wich camera have you use? Do you have try with the Mark II, with all the power levels?

    Thanks!

  31. Hi

    Thanks, this is a very interesting article.

    With wich camera do you have made the JINBEI FLII-500 test? It works with the Canon 5D Mark II?

    Thanks

  32. Nur mal eine kleine Frage: Denkt ihr es waere machbar 4 YN-568 im HSS zusammen zu schalten um eine mehr oder minder leistungsstarke alternative zu Ranger und Co. zu erhalten?

  33. Toller TEST!

    Mich würde, wie auch oben genannt ein Test mit dem Jinbei DC1200 interessieren?! Ist der dieser Blitz mit dem FL500 zu vergleichen?!

    Erhält man an Port B vom DC1200 bessere HighSpeedSync-Werte?!

    Tollen wenn Ihr hier mal „forschen“ könnt!

    Viele Grüße und danke für eure tollen Beiträge,

    F.Zimmermann

  34. Zu der Sache mit der PC-Buchse der YN-622: Ich musste schon oft über euer „PC-Buchse im Arsch“ Label in den Videos lachen 😀 Jetzt hat es mich bei einem meiner Auslöser auch getroffen.

    TIPP: Das Ganze lässt sich sehr einfach reparieren. Die Buchse bricht nicht wirklich, der Kunststoffstift innen in der Buchse rutscht nur heraus bzw. drückt sich hinein. Man kann den 622 mit einem kleinen Schraubendreher öffnen (es sind 5 Schrauben, genau in der Mitte ist eine unter dem Aufkleber versteckt!). Wenn man den Kunststoffeinsatz wieder in Position bringt, kann man ihn mit etwas Zweikomponentenkleber sichern und das Ganze ist wieder wie neu – Zeitaufwand 5 Minuten 🙂

    Bei der Gelegenheit werde ich direkt noch eine Frage los: Habt ihr darauf geachtet, wie sich der FL-II mit dem YN622 bei „normalen“ Synchronzeiten verhält? Ich habe eine 6D und musste feststellen, dass bei den (ohnehin schon schlechten) 1/160s bereits ein dunkler Balken unten im Bild sichtbar wird. Erst wenn ich die Belichtungszeit bis auf 1/80s verlängere, verschwindet dieser Balken vollkommen. Alternativ funktioniert SuperSync wie von euch beschrieben wunderbar. Ist das sonst noch jemandem aufgefallen?

    Viele Grüße,
    Philipp

  35. Insgesamt tolle Strecke, danke dafür!

    Zwei Fragen sind für mich noch offen:

    a) Ich habe auf meinen Bildern unten einen kleinen schwarzen Bereich. Das kann ich mir nur so erklären, als dass der Blitz zu spät auslöst und der Shutter schon über den Sensor gefahren ist. Dazu müsste ich ja den Hauptblitz früher auslösen. Wenn ich euren Artikel richtig verstanden habe, geht das nur, wenn ich den Abstand zwischen dem ersten Messblitz und dem Hauptblitz vergrößere. Wie bekomme ich das hin? Ich habe den YN-622-TX, aber dort kann ich scheinbar nur die Zeit zwischen Messblitz und Hauptblitz verkleinern (wenn ich größere Werte bei der SuperSync-Korrektur einstelle, wird der schwarze Bereich im Bild größer).

    b) Ihr schreibt im Artikel, dass es bei (fast) allen Geräten mit 1/500s oder 1/800s funktioniert. Aber ist das nicht wesentlich anspruchsvoller als mit 1/8000s? Bei längeren Belichtungszeiten muss die Blitzleistungskurve ja in diesem Bereich ja relativ konstant sein.

    Gruß
    Björn

  36. Hallo,

    ich arbeite bei der Sportfotografie häufig mit kurzen Verschlusszeiten ab 1/800s bei meiner D800. Ich habe HSS/FP fähige Blitze im Einsatz und löse über den Yongnuo 622-TX aus mit den passenden Empfängern. Nun zu meiner Frage: Der Leistungsabfall im HSS ist bei meinen Systemblitzen ja enorm, gibt es eine Möglichkeit sich die SuperSync Methode auch bei Systemblitzen zu nutze zu machen?

    LG Kirsten

      1. Hallo Martin,
        danke für die Schnelle Antwort. Du meinst die PC Buche am Aufsteckblitz oder meinst du die Verbindung von Kamera zum Sender?

        Gruß
        Kirsten

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