TECHNIK: YONGNUO RF-603C TRANS-CEIVER

27. April 2011 | Technik

Die Tage kamen die Sendung an. Innen drin befanden sich die brandneuen RF-603C Transceiver von Yongnuo. Vorab müssen wir offen bekunden, dass wir mit dem Vorgängermodel RF-602* (TEST BEI UNS IM BLOG HIER!) so zufrieden waren, dass wir die neuen 603er nicht gekauft hätten, würden wir nicht dieses Blog führen.

Das ist vielleicht schonmal die erste wichtige Aussage in diesem Blogpost. Die RF-602* waren schon so fantastisch und gut gebaut, verlässlich und absolut stabil, dass es eigentlich gar keinen Grund gibt für die 603er. Trotzdem hat Yongnuo einiges Neues in die Geräte verbauen lassen. Dazu gleich!

So kommen wir also direkt zum neuen Gerät. So sieht die Packung aus, spannend ist es nicht aber naja, gehört dazu!

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Ausgepackt befinden sich nur drei Dinge in der Packung. Zwei Transceiver-Geräte und ein Kamerakabel. Beim ursprünglichen 602er waren noch Batterien und zusätzliche Kabel für Studioblitze etc. im Lieferumfang. Die sind nicht mehr dabei, kosten absofort extra.

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Alles schön verpackt mit Silicat-Gel…

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Ausgepackt sehen die Geräte dann so aus. Das ist der komplette Lieferumfang.

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Und jetzt endlich wären wir beim eigentlichen Inhalt des heutigen Posts angekommen. Was ist denn jetzt dran an den neuen 603er und wie schlagen die Dinger sich im Vergleich zu den 602er.

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Beim Blick auf den Vergleich zwischen den alten Geräten (links) und den neuen 603er fällt direkt eine Sache ins Auge. Und zwar, dass die Geräte nun TRANSCEIVER sind und nicht mehr in Sender / Empfänger aufgeteilt werden. Transceiver sind Sender und Empfänger in einem Gerät. Das Gerät erkennt also in welcher Funktion der Fotograf das Gerät haben möchte und schaltet sich dann automatisch auf den richtigen Modus. Man braucht jetzt also keine Unterscheidung zwischen den Geräten und das ist ein riesen Vorteil. Geht z.B. ein Sender kaputt, dann musste man direkt einen Sender nachkaufen, denn sonst waren alle Empfänger sinnlos. Geht beim neuen 603er jetzt ein Gerät kaputt, dann können die restlichen Geräte dessen Position ersetzen, egal um was es geht – Sender oder Empfänger.

Diese Eigenschaft gibt natürlich auch weitere Sicherheit im Profieinsatz. Man braucht keine Sorgen mehr zu haben, dass man plötzlich ohne Sender da sitzt und muss auch nicht immer 10 BackUp Geräte mitnehmen.

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Im direkten Vergleich sind die neuen Transceiver größer geworden, sowohl in Länge als auch in Breite. Blitzschuh und Blitzfuss sind weiterhin an gleicher Stelle, wobei der ON-OFF-Schalter sich etwas bewegt hat. Dazu noch später mehr.

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Eine besonders positive Änderung ist, dass die Geräte jetzt allesamt mit AAA Batterien laufen. Bisher war es so, dass der Sender komische CR-Batterien benötigt hat, die dann auch extra gekauft und vorrätig gehalten werden mussten. Zu den unterschiedlichen Geräten kamen also beim 602er noch unterschiedliche Batterien.

Der Vorteil mit den neuen 603er ist also, dass alle Geräte nur noch AAA schlucken und dass diese Form von Batterien fast überall verfügbar ist. Im Gegensatz zu komischen CR-1234560XY-Batterien. Beim Blick in das Batteriefach zeigt sich dann auch noch die Funk-Kanal-Modul. Dort können zig verschiedene Kanäle eingestellt werden.

Aber ein Punkt ist mir direkt ziemlich stark und sehr negativ aufgestoßen. Wo zum Henker ist das 1/4 Zoll-Gewinde für den Einsatz auf dem Stativ? Im Blitzfuss ist natürlich das Signal für die Auslösung versteckt. Dort wo normalerweise das Gewinde war ist jetzt nix mehr! Man kann den Auslöser also nur noch auf einen Fuss aufstecken. Nicht mehr aufschrauben!!! Wie mies ist das denn???

ABSOLUTES NO GO! DAS SCHRÄNKT DIE VERWENDUNGSMÖGLICHKEIT FÜR ENTFESSELTES BLITZEN ENORM EIN!!!

Denn: die einzige Möglichkeit wäre z.B. die Verwendung des Auslösers auf dem mitgelieferten Blitzfuss-Schuh-Plastik-Dingsbums-Halter.

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Der Auslöser/Empfänger hat aber kein Feststellrad, nix um den Transceiver fix und foxi auf dem Schuh zu befestigen. Der Auslöser wird also ständig auf dem Schuh rumlabbern und der Blitz ist ständig in der Gefahr vom Stativ zu fallen.

Das gleiche gilt übrigens auch für die Kamera. Dort kann vom neuen Transceiver das TTL-Signal an den Blitz auf dem Kamera weitergeleitet werden. Problem ist bloß, dass der Transceiver nicht auf der Kamera hält. Er ist eben nur aufgesteckt und wackelt wie Grütze auf dem Gerät. NO GO NR. 2!!!

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Auf dem obigen Foto sieht man auch ein weiteres Problem. Vorhin schon angesprochen wurde ja der nach hinten gerückte ON-OFF-Schalter. Man kann den Auslöser nicht wirklich bedienen, man kommt mit normalen Männer-Frauen-Händen nicht an den Knopf. Rumgefummel ist abzusehen. Wobei man ehrlich sagen muss, dass auch beim 602er das Anschalten des Empfängers bei vielen Blitzen nicht möglich war.

So, damit hätten wir eigentlich schon ein gutes Zwischenfazit.

Yongnuo hat ein geniales Produkt auf den Markt gebracht. Genial in Verarbeitung, Qualität und Zuverlässigkeit. Aber leider und das ist unsere ehrliche Meinung haben Sie den Sinn und Zweck von Entfesselt-Blitzen auf Stativen etc. nicht erkannt. Die Geräte sind ohne weiteren Adapter/Stellschraube/Blitzfuss-Adapter absolut SINNLOS für die Verwendung im OLD-SCHOOL-STROBIST-STYLE.

Der Auslöser besitzt zwar am hinteren Ende eine reguläre PC-Sync-Buchse entsprechend einer jeden Fotokamera, man könnte also die Blitz über ein X-Kontakt-Kabel auslösen. Da frage ich mich aber direkt, warum dann überhaupt einen Auslöser kaufen, der ja ohne Kabel und Adapter funktionieren soll :-)… SCHWACHSINN… die PC-Buchse ist eher für Studioblitze gedacht.

Trotzdem… der 603er hätte ein so schönes Gerät werden können. Aber Pustekuchen! Man hat dem Transceiver eine universelle PC-Buchse spendiert und Abstand genommen von dem früheren Yongnuo-Kontakt… Man hat die Akkus viel einfacher zu handhaben gemacht. Man hat die Auslösung über ein universellen Klinkenkontakt möglich gemacht. An jeder Ecke wurde das Gerät brauchbarer und universeller einsetzbar. Es gibt keine spezifischen Hersteller-Anschlüsse mehr. Ein Ganz zu Conrad-Elektronik reicht aus um sich Adapter und Kabel zu basteln. Was bringt es aber, wenn man das Ding nicht befestigen kann :-9… GRRRRRRRR!!!

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Die Geräte sind eher dafür gedacht Kameras auszulösen. Daher auch das mitgelieferte Kabel für die vorher auszuwählende Kameramarke.

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Nutzt man den Transceiver am Blitzgerät, dann steht man direkt vor der Frage wie man das Gerät überhaupt auf dem Stativ befestigen kann. Wir haben dafür noch keine sinnvolle Lösung gefunden. Wir halten euch aber auf dem Laufenden.

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Einige interessante Möglichkeiten könnte die Verwendung des ETTL-Blitzes auf der Kamera bei gleichzeitiger Ansteuerung von externen Blitzen im manuellen Modus sein. Man könnte dann z.B. das ETTL-Kabel von Achatzi verwenden um das Führungslicht zu steuern und kritische Effektlichter oder Streiflichter im Hintergrund manuell zu steuern. Auf dem Bild unten sieht man übrigens die vorhandene PC-Sync-Buchse hinten am Auslöser.

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So, dat wars mit dem Technical… UNSER TIPP: Bleibt beim 602er und schaut, dass ihr lieber noch 10-12 Packungen günstig her bekommt… 🙂 Die gibt es in Deutschland z.B. noch bei ENJOY YOUR CAMERA (*SHOPLINK) in Hannover.

Und weil sicherlich noch die Frage aufkommen wird, ob die Geräte kompatibel zwischen 602 und 603 sind? Wir haben es nicht geschafft mit dem 603er einen 602er auszulösen und umgekehrt. Bei gleichen Einstellungen an den Kanälen tut sich nix! Garnix.

Gruß

Martin & Marc

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*Affiliate Link zu Amazon

Kommentare (44)

44 thoughts on “TECHNIK: YONGNUO RF-603C TRANS-CEIVER

  1. Eine Möglichkeit die Dinger am Stativ zu befestigen wäre doch sicher einen Schirmhalter zu kaufen wie diesen hier oder?

    http://www.amazon.de/gp/product/B001OJYB6U/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=httpwwwkrolop-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B001OJYB6U

    Den aufs Stativgewinde dann oben den Empfänger ein…festschrauben und siehe da es hält….:)

    So nutz ich das bei den 602ern und sie sind noch nie abgesegelt oder so.

    Wäre doch sicher ne möglichkeit.

    LG

    1. Stimmt, das wäre eine Möglichkeit. Wir nutzen aber nur und ausschließlich SCHIRMNEIGER mit Bolzenanschluss. Und ich möchte auch nicht jetzt alles verkaufen…

  2. Schade, hatte gehofft das mit den neuen Modellen endlich eine Feststellschraube am Fuss des Transceiver kommt wie bei den Pocket Wizard Geräten. Damit liessen sich die Teile auf nem Schirmneiger fixieren und müssten nicht immer mit Gaffa Tape gesichert werden..

  3. Danke für denn Bericht.

    Jetzt bin ich wieder auf dem neusten Stand.

    Ich werde auf jeden fall beim 602er bleiben und schauen das ich mir noch ein Paar besorgen kann.

    LG Beni

  4. admin :

    Stimmt, das wäre eine Möglichkeit. Wir nutzen aber nur und ausschließlich SCHIRMNEIGER mit Bolzenanschluss. Und ich möchte auch nicht jetzt alles verkaufen…

    Man braucht doch nur nen einfachen Cold Shoe mit Metallgewinde, wie zum Beispiel von Stroboframe (http://cgi.ebay.de/Stroboframe-2000-Blitzschuh-/170631386382?pt=DE_Foto_Camcorder_Lampenstativ_Zubeh%C3%B6r&hash=item27ba6c550e) oder die neuen Dinger von Frio (http://www.friocoldshoe.com/)

    Gibt auch einen von Manfrotto, der soll aber net so gut sein. Glaube der hieß 143S oder so.

    Grüße,

    Micha

  5. @ Martin: Kann ich die 603er auch als reine Empfänger nutzen wenn ich den Sender des 602er Sets habe`?

    das Wäre für mich sehr interessant zu wissen:)

  6. @ Alexander Bartsch

    Pocket Wizard hat mit dem MiniTT1, FlexTT5 und AC3 ZoneController ne Funklösung im Angebot die E-TTL unterstützt inkl. Ratios, Gruppierung etc.. allerdings massiv teurer als Yongnuo 😉

  7. Hallo Martin,

    schau Dir doch mal den Cactus Trigger V5 an. Der ist auch ein Transciver und ist auf dem Stativ befestigbar. Außerdem ist die Kanalwahl außen und kein Mäuseklavier sondern ein Drehrad.

  8. Danke für den ausführlichen Test. Ohne Stativgewinde kann ich mit den Teilen echt nichts anfangen. Natürlich gibts ne menge Möglichkeiten die Dinger an einem Stativ zu befestigen aber, man braucht weiteres Zeugs dazu. Und mitschleppen tut man bei Gott wirklich genug. Sehr schade Yongnuo, war bis jetzt sehr begeistert von den Sachen, aber dieses hier war wohl ein Griff ins Klo 🙂

  9. Danke für den ausführlichen Test!

    Ein ständiges Ärgernis ist bei den 602 für mich die Position des On/Off-Schalters. Mit einem 580EX oder einem Yongnuo 560 ist es unmöglich, den Schalter zu erreichen. Warum Yongnuo diesen Konstruktionsfehler nicht behoben hat, ist mir ein Rätsel und ich finde es enttäuschend. Dies wäre für mich ein Grund gewesen, auf den 603 um zu stellen. Die Gewindebohrung vermisse ich nicht so schmerzlich. Ich habe mit einige Metall-Blitzschuhe mit seitlicher Rändelschraube gekauft und z.B. an den flash2softbox Halterungen, etc. verbaut. Damit kann ich die Yongnuos sicher fixieren und verhindern, dass der Blitz mit Funk-Auslöser ab fällt.

    Den einzigen Vorteil beim neuen Modell, sehe ich in der bidirektionalen Funktionsweise, die es erstapert, Sender und Empfänger getrennt zu kaufen und zu verwenden. Damit einher gehend, natürlich auch der verzicht auf die teuren CR-XX Batterien.

    Doch sehe ich es so wie Ihr. Ich werde nicht meine 4 Yongnuo 602 Empfänger und meine beiden Sender gegen die neuen Modelle tauschen.

    Gruß aus dem Norden

    Andreas

  10. Betreibt ihr die Yongnuo Empfänger auch mit Akkus wie bei den Blitzen oder sind hier Batterien günstiger? Wie lange hält eigentlich ein Satz Akkus/Batterien im Yongnuo? Habe meine im 602er noch nie getauscht.

    lg

    Julian

  11. @Christian

    Ich habe diese Schirmhalter, beim befestigen des Blitzes (beim RF-603 schauen die Kontakte genau so raus) werden die Kontakte teilweise kurzgeschlossen … keine Ahnung was dabei mit der Elektronik passiert.

  12. @panorama-kontor

    habe auch ständig probleme mit wackligen, unzuverlässigen blitzschuhen. mir gefallen die mit seitlichen schrauben eigentlich am besten. nur wo bekommt man die einzeln zu kaufen. hast du nen tipp?

    grüße,

    robert

  13. O Mann, Martin, da hsst du ja den Test sehr negativ ausfallen lassen!

    Tja, ich hab mir „versehentlicherweise“ die Pocketwizards zugelegt. Waren zwar richtig „sch…“ Teuer, aber es ist halt doch wirklich ein extremer Unterschied was Qualität betrifft.

    Der Spruch meines Arbeitskollegen stimmt also doch noch: „Wer billig käuft, käuft dreimal!“

  14. Mal eine dumme Frage: Wenn man generell Funkauslöser benötigt, weil man noch keine hat; die neuen kaufen und dann mit extra gekauftem Cold Shoe mit Gewinde befestigen, oder die alten versuchen noch aufzutreiben?

    Generell sind ja die neuen in vielen Punkten angeblich besser (andere Batterie etc.), verstehe ich das richtig, dass das negative Urteil größtenteils wegen des fehlenden 3,5mm Gewindes so ausfällt?

  15. Wenn ich das richtig gesehen habe sind die Kontakte bei der Nikonversion anders als bei der Canonversion der rf 603. Ist das nur damit man die Kamera damit auslösen kann ? Kann ich die rf 603 für Nikon auch auf der Canon zum auslösen von Blitzen verwenden?

    Danke

    LG

    Julian

  16. ich liebe die 602er.

    ich befestige sie mit einfachen schirmhaltern/neigern am stativ.

    wenn man günstig einkauft kommt man so auf 35 € pro stativ/rf602/neiger/schirm kombi. das ist einfach unschlagbar.

    aber das mit den 603ern hat mich jetzt nciht überzeugt.

    werde mir wohl noch ein paar receiver zulegen.

  17. Martin, die Dinger heißen „Transceiver“ – ein Kunstwort aus „Transmitter“ (=Sender) und „Receiver“ (=Empfänger). Aber das hat natürlich mit dem Bild, das am Ende rauskommt, rein gar nichts zu tun 😀

  18. Vielen Dank für den test der RF-603er.

    Ich habe sie mir gekauft passend für Canon Eos 60D.

    Jetzt habe ich etwas bemerkt, dass mir gar nicht gefällt.

    Anscheinend funktionieren die Dinger nicht im Liveview (nur durch den Sucher.

    Bei Thetering via Eos Utility vom Laptop oder mit einem App vom Tablet geht auch nichts, weil ja ja auch Liveview ins Spiel kommt.

    Gibt es da einen Trick / Einstellung.

    Ich bin viel draussen in der Natur und auch tief am Boden und verwende häufig Liveview oder thetered shooting.

    Danke schon mal und lg und nur das Beste für 2011

  19. Die von euch aufgeführten „NO GOs“ sind meiner Ansicht nach nicht wirklich relevant. Ich habe 4 603er im Einsatz und kann in keinster Weise klagen. Die RF’s schaltet man vor dem Einsatz ein und hinterher wieder aus (muss ich ja bei allen anderen Geräten auch machen). Ich sehe keinen Sinn darin, zwischendurch mal die Funkempfänger ein oder aus zu schalten. Und mit den bereits erwähnten Coldshoes lassen sich die 603er mit aufgesetzem Blitz vollkommen sicher auf jedem Standardgewinde befestigen, ohne Ruckeln oder Wackeln, bombenfest. Der Sender auf der Kamera hält ebenfalls in absolut ausreichendem Maß, da ich nie zusätzlich einen Blitz oben aufstecke (und auch keinen tieferen Sinn beim entfesselten Blitzen darin sehe).

    Einziger Kritikpunkt ist meiner Ansicht nach, dass man mit dem 603er die Blitze zur Lichtmessung nicht remote auslösen kann, ohne gleichzeitig die Kamera auszulösen. Da arbeite ich aktuell noch an einem Workaround.

  20. So, ich habe meinen 603er jetzt so weit, dass ich zur Lichtmessung auch remote einen Blitz auslösen kann, ohne dabei ein Bild machen zu müssen. Das Ganze habe ich mit einem Blitzschuhadapter (für ca. 7€) realisiert, da ich nicht den Yongnuo Transmitter zerrupfen wollte. In dem Adapter habe ich vom Mitten- zum Focus-Kontakt einen 47kOhm Widerstand und einen kleinen Schalter eingelötet. Jetzt kann ich einen 603er auf diesen modifizierten Blitzschuh schieben und mit dem Schalter den Blitzauslösemodus ein- und ausschalten. Bei Betätigung des Auslöseknopfs am 603er zünden dann die Blitze, prima Sache.

  21. Moin,

    eine kleine Frage hierzu hätte ich:
    Wäre es möglich auf den Transciever noch einen weiteren Funkauslöser raufzusetzen?
    Quasi um systemblitze und gleichzeitig Studioblitze eines Fremdanbieters auszulösen.
    Der Transciever müsste den fremden Funkauslöser doch theoretisch wie einen normalen Aufsteckblitz ansteuern oder?

    Gruß
    Mixel

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