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TAMRON SP 70-200mm 2.8 Di VC USD

29. Januar 2014 | Tech-tipps, Technik

Das Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD* batten wir jetzt einige Wochen im Einsatz und wir hatten es ja angedroht, dass wir darüber auch einen Test schreiben würden. Zeit ist jetzt genug verstrichen um das Objektiv einige Male im Einsatz gehabt zu haben und wirklich aus der Erfahrung heraus schreiben zu können. Wiedermals wollen wir keinen Testbericht in Form einer FotoZeitschrift abliefern. Wir haben weder ein Testlabor im Studio noch wollen wir irgendwelche Kreise und Linien damit abfotografieren. Frage für uns ist eher, wie verhält sich das Teil beim Fotografieren und was kommt unserem Gespür nach hinten bei raus.

Kaum zu glauben, vor 3-4 Jahren hätte ich Tamron nur mit Hygiene-Handschuhen angefasst, jetzt besitzen wir vier Tamron Objektive und sind mit allen mehr als nur zufrieden. Krass welche Änderungen bei einer Marke passieren können. Ist irgendwie wie der Audi100 zum heutigen Audi-Image 🙂

Das 70-200 von Tamron hat es uns in soweit angetan, als dass wir nicht sehr viel mit dem Klassiker aller Telezooms arbeiten und daher kein 2000 € teures Exemplar von Nikon oder Canon besitzen. Trotzdem gibt es aber unumstößliche Gründe für ein 70-200mm Objektiv gerade wenn es noch stabilisiert ist.

Komischerweise ist unsere Canon-Ausrüstung viel mehr auf Festbrennweiten aufgebaut, während mein (Martin) persönlicher Nikon-Rucksack von Zooms dominiert wird. Ich habe mir auch lange Gedanken gemacht, warum das so ist. Die Antwort ist Effizienz. Während bei Canon fast jede erdenkliche Festbrennweite im Koffer ist, wurde die Nikon Ausrüstung von Beginn an auf Größe und Effizienz getrimmt. Daher auch das 24-70 und das 70-200 zusammen mit dem sehr günstigen 50er 1.8. Damit deckt man dann wirklich sehr viel ab, wenn auch nicht in der gleichen Qualität wie mit Festbrennweiten. Dafür aber extrem effizient mit wenigen Objektiven. Kommen wir also direkt zum besagten Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD*.

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Angekommen war das Objektiv in einer ordentlichen Verpackung, Köcher etc… als mit dabei. Für uns echt egal… Objektiv wandert sowieso direkt in den Koffer und wird auch sonst nur in Fototaschen transportiert.

Als Erstes ist direkt aufgefallen, dass der Zoomring vorne am Objektiv und der Fokusring hinten am Body hängt. Gerade gegenüber andere 70-200mm Objektiven ist das eine Umstellung aber gut, wer hat schon 3-4 verschiedene 70-200mm Objektive in der Fototasche.

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Das Objektiv selbst macht einen sehr stabilen und wertigen Eindruck. Es wackelt nix, es klappert nix und der Body ist sehr solide in der Haptik. Stativschelle selbst macht auch einen sehr massiven Eindruck. Wenn es etwas zu meckern gäbe, dann das die Geli etwas satter schließen könnte. Wie bei einem guten Auto eben… Aber das ist für uns Fotografen wirklich völlig egal. Für uns kommt es auf die Bildergebnisse an. Schärfe, Details, Farben und Kontraste am Bildergebnis.

Viele hätten sich sicherlich schon früher diesen Beitrag gewünscht und haben auch schon seit dem FB-Foto drauf gewartet. Aber wir können erst unsere Meinung schreiben, wenn wir eine haben… 🙂

Und um diesen Test möglichst extrem zu halten haben wir uns das Objektiv für Nikon-Mount gekauft. Dort gibt es nämlich die D800 (die wir ja haben) und dieses Megapixel-Monster bringt Objektive erst wirklich zum Schwitzen.

Vielerorts wird behauptet, dass es wenige Objektive gäbe, die mit der Kamera zurecht kämen bzw. das Potential ausschöpfen können. Das können wir mehr oder minder bestätigen aber viel wichtiger ist doch die Tatsache, wie viel des Potential ein Objektiv auschöpfen kann. Und da ist das Tamron unserer Meinung nach sehr weit vorne. Die optische Qualität ist absolut überzeugend und nur bei f2.8 sind seichte Vignettierungen teilweise störend. Die Schärfe am Bildrand ist sauber und chromatische Aberrationen kommen uns deutlich schwächer vor als z.B. bei früheren Canon L Linsen. Im Vergleich zum Nikon VRII ist die Optik einen Tacken unterlegen aber diese Unterschiede liegen in einem Bereich, der bloß bei perfektem Umgebungsbedingungen überhaupt sichtbar ist.

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PRO

  • Optische Qualität hervorragend
  • sauberes Finish und Haptik
  • Schneller Autofokus (ok, geht noch schneller!)
  • Sehr robust und selbst nach 7 Tage im Ostsee-Sand-Wind keinerlei Staub im Objektiv.
  • Gewicht mit einer größeren DSLR sauber ausjustiert.
  • Deutlich günstiger als das Nikon VRII Pendant
  • Der Bildstabilisator ist nach unserem Gefühl stärker als beim VRII.

CONTRA

  • Überall noch ein wenig Raum nach oben (Optik und AF)
  • Preis ist kein Schnäppchen (:-) LOGO)

Bei der Pro-Contra-Auflistung wird übrigens auch sehr deutlich unter welchen Aspekten wir ein Objektiv betrachten. Einsatz in der Praxis. Und genau solche Aspekte möchten wir hier auch beschreiben und ans Tageslicht bringen. Es mag ja interessant sein, welche mögliche optische Schärfe unter surrenden Idealbedingungen ein Objektiv hat aber oftmals viel entscheidender für die Praxis ist die Einsatzfähigkeit und die Robustheit. Und solche 10 Tage Tests am Strand bei unmöglichen Wetterverhältnissen und richtig miesen Bedingungen, das ist genau die Sache die hoffentlich wir einem Studio-Testlabor vorweg haben.

Im Vergleich zum 70-200 VRII von Nikon ist das Objektiv „nur“ 400 € günstiger :-). Bei einem Preis von fast 2000 € für das Nikon Objektiv macht es bei so manchem kaum noch einen Unterschied. Aber trotzdem sind 400€ eben 400€ und kein Witz. Vor allem unter dem Aspekt, dass die optischen Einbußen in 90% der Fälle gar nicht sichtbar sind. Und wir müssen sagen, 400 € tun schon weh auf dem Konto… keine Ahnung wie das bei euch ist.

Beim Bildstabilisator sind wir sogar der Meinung, dass Tamron deutlich besser als das Nikon Pendant arbeitet. Das kennen wir schon vom 24-70er von Tamron und setzt sich so auch im 70-200er fort. Damit meinen wir jetzt ganz explizit die Bewegungsstärke. Das Tamron kann gefühlt größere Bewegungen stabilisieren. Merkbar gerade beim Durchgucken beim Fotografieren und beim Filmen mit dem Objektiv. Die Standbildergebnisse zeigen diesen Vorteil im Gegensatz zum Bewegtbild allerdings kaum.

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Wir haben das Objektiv wirklich an seine Grenzen gebracht und können jetzt endlich sagen, es ist wie beim 24-70 jeden Euro wert. Qualitätsfetischisten und Test-Chart-Fotografen sei dann aber doch das VRII von Nikon oder das Mark II von Canon geraten. Die beiden Objektive schneiden im reinen optischen Vergleich etwas besser ab. Ob das dann nur Gefühl ist oder auch wirklich so, das mag sicherlich nur ein Computer analysieren können. Wir jedenfalls haben in der wirklichen Fotopraxis kaum einen Unterschied feststellen können. Dafür ist das Fotografieren dann eben doch etwas anders in der Praxis als im Testlabor. Wo Zeit knapp ist und es tausend Dinge rund um das Model und das Motiv zu tun gibt, da passieren eben immer wieder Patzer… wo nicht?

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Wir haben lange überlegt ob wir an dieser Stelle Rohdaten zeigen sollen oder vielmehr die Daten sogar zum Download anbieten sollen. Haben uns dann aber dagegen entschieden. In letzter Zeit haben wir einige Objektive und Kameras durchgetestet und sind zu einige festen Ergebnissen gekommen. Das wichtigste Ergebnis war unter anderem, dass das Licht des jeweiligen Tests ausschlaggebend für die Ergebnisse ist. Mit unserem schnellsten Broncolor Blitzgenerator sind alle Ergebnisse um Welten schärfe als mit Elinchrom oder Priolite Blitzgeräten.

Es gibt genügend RAW-Beispiele des Objektives im Netz. Da wollen und müssen wir nicht weiter mit machen. Unsere Meinung hingegen steht fest auch ohne RAW-Testchart-Fotos.

Dafür gibt es einige Fotos die mit dem Objektiv gemacht wurden. Sagt doch viel mehr über die Verwendung der Linse aus und zwar in der Praxis. Alle Fotos an der D800 gemacht und können unten angeschaut werden. Die Fotos aus Zingst sind leider noch auf der Festplatte und nicht fertig 🙁

Unser Fazit: ES BLEIBT IN DER NIKON D800 TASCHE DRIN! Absolut fraglos und wird auch vielerorts und oft eingesetzt. Das ist unser Fazit und mehr brauchen wir dazu auch nicht sagen.

Viel Spaß beim Fotografieren…

Martin & Marc

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Kommentare (37)

37 thoughts on “TAMRON SP 70-200mm 2.8 Di VC USD

  1. Hallo zusammen,

    ich besitze die Tamron 28-75 mm und 70-200 mm, beide ohne „“Wackeldackel““ und bin davon angetan. Qualität hat seinen Preis und jeder muss für sich und mit seinem Geldbeutel, entscheiden, was und wie er mit seinem Können und den Mittel aus kommt. Daher komme ich für mich zu dem Schluss, Fremdobjektive sind eine gute Wahl wenn es den Geldbeutel schont.

  2. Schöne Bilder die dabei rumgekommen sind!

    Ich gebe euch recht die optische Leistung ist nicht alles. Aber hat Tamron wirklich so aufgeholt?

    Für mich ist der Punkt Allround ganz arg wichtig. Beispielsweise habe ich bei meinem Einstieg damals

    mit der D50 auch ganz klein angefangen. Erst das Kit, dann ein Sigma 17-70 und dann kam als das klapperte

    ein gebrauchtes 17-55mm von Nikon her. Und ja das Nikon ist in vielen Situationen optisch nicht das Beste,

    aber ob es regnet oder echt schnell gehen muss die Bildergebnisse kann ich abliefern, wackelt bis heute nicht und wird wohl auch nicht aufgeben. Da habe ich leider bei vielen anderen mit den Jahren mechanische Probleme bekommen.

    Wie denkt ihr ist die Mechanik mittlerweile so solide, dass da auch in einen Jahr nix wackelt?

    Und was ist mit AF-Pumpen oder ähnlichem.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Original-Linsen oft wesentlich teurer sind – optisch nicht die Besten aber absolut stimmig und allroundfähig – was meint ihr?

    Bei mir ist seit Jahren das günstige 70-200mm F2,8 von Sigma in der Tasche – günstig in der Anschaffung um die 600 Tacken. Bildergebnisse sind sehr schön und die Optik ist solide. Aber ab und an hat das gute Stück AF-Probleme. Ärgerlich immer dann wenn es natürlich schnell gehen muss….

    Gruß Ingo

  3. Hallo, es ist ja sehr gut, wenn Sie einen Praxistest schreiben.

    Aber die 400,-€ wären gut in einem Deutschkurs angelegt.

    Wenn Sie seriös sein wollen, sollten Sie auch entsprechend schreiben.

    Nichts für ungut!

    Wolfgang Brueggemann

    1. Hallo Wolfgang

      Absolut fehl am Platzt, und Respektlos!!!!. Solche Kommentare gehören in die Tonne. Anstatt sich zu freuen daß sich jemand die mühe macht ein Objektiv zu beurteilen wird doof wegen „Deutschkompetenzen“ rum geblubbelt. Außerdem ist er ja auch Fotograf und kein Deutschlehrer. Aber Klugscheißer gibt es ja immer, und eigentlich sollte man diese einfach nur Ignorieren dann verschwinden die von selbst. (hoffentlich)
      Solltest du Fehler finden kannst du sie gerne behalten, und mit anderen Klugscheißern einen Schampus darauf Trinken !!

  4. alter weischt, so kommentahre wi die kanns echt inne tonne haun mein jung.

    Nein wirklich, haben Sie einen schlechten Tag Herr Brueggemann?

    Sie sollten sich auch für das Tamron entscheiden.Ich empfehle Ihnen für die so ersparten 400€ einen Kurs für Umgangsformen, da es nicht sonderlich förderlich für Ihr Gegenüber ist, Kritik ohne konstruktiven Inhalt zu erhalten.

    1. Hallo Tobias
      evtl hätte Herr Brüggemann per email und nicht ins Forum schreiben sollen.
      Der Test hat mir sehr gefallen, aber trotz meiner beschränkten Deutschkompetenzen bin auch ich über fehlende Worte etc. gestolpert. Wenigstens jetzt nach der Kritik gönne man sich doch bitte eine Korrektur.
      Beste Grüße
      Andreas

  5. Hallo Martin,

    diesen Satz verstehe ich nicht so recht:

    „Das wichtigste Ergebnis war unter anderem, dass das Licht des jeweiligen Tests ausschlaggebend für die Ergebnisse ist. Mit unserem schnellsten Broncolor Blitzgenerator sind alle Ergebnisse um Welten schärfe als mit Elinchrom oder Priolite Blitzgeräten.“

    O.K., ich vermute mal, dass das was mit der der Abbrenngeschwindigkeit zu tun hat – aber was hätte die Geschwindigkeit bei den gezeigten Aufnahmen bewirkt?? Oder liege ich komplett daneben?

    LG Uwe.

  6. Danke für den ausführlichen Bericht. Meinungsaustausch ist immer gut.

    Es zieht mich auch zu einem 70-200, aber habe es noch nicht, da ich eben so gerne das 85er einsetze. Und dann eben knapp 2000,-? Insofern ist eine fast so gute Alternative eine gute Option 🙂

  7. Das ist ja mal ein geiler Bericht, hab mir das gleiche objektiv bestellt, kann es in 2 tagen abholen, allerdings für eine Sony alpha 77, hoffe es macht dort auch so eine gute Figur..

  8. Eigentlich habt ihr Recht, auch wenn ich mein 70-200 2.8 IS II nicht missen möchte. Bei 400€ wäre mir der Unterschied nicht groß genug, zumal der Wiederverkaufswert des Originals deutlich höher liegen wird. Aktuell liegt der Unterschied aber bei 950 !!!! €, das sieht das schon ganz anders aus.

  9. dieser Deutschnörgler hat doch den gleichen Senf schonmal bei nem andern Beitrag abgeliefert, meine ich, mich erinnern zu können..
    dont feed the trolls…

  10. Hallo Martin deine Meinung hat sich aber radikal verändert nach dem Workshop in Pirmasens vor ca 6 Jahren und im Night pearls in Saarbrücken wo ich damals schon sagte das Sigma und Tamron gute Objektive bauen habt ihr noch die Nase gerümpft. Woher kommt der Paradigmen Wechsel?
    Gruss Patrick

    1. Wir sprechen hier nicht über die Objektive von vor 10 Jahren 🙂 Warum kann sich eine Firma nicht mausern? Genau das sagen wir doch. Früher eher mau, die heutigen Sachen eher wow…

  11. Seh das genauso!
    Wir Käufer können versuchen die Anbieter zu erziehen.
    Tamron, Walimex und Sigma legen mal so richtig was vor!

    Was nutze ich am häufigsten… Was bremst mich aus… Wo muss ich evtl. mehr investieren?

    Meine 5dm3 und 7d habe ich mit dem lichtschwächeren Canon 70-200 f4 ohne! IS bestückt weil mir der Fokus des Tamron etwas zu langsam war. Wir haben 2 Hunde die ich mit einem Zoom besser gebannt bekomme als mit einer Festbrennweite. Deswegen muss der Fokus verdammt schnell sein. Klar hat der Preis auch eine Rolle gespielt. Sonst hätte ich das Canon 70-200 f2.8 IS II genommen. Aber meine Hunde kommen mit etwas weniger schönem Bokeh auch noch sehr gut weg.

    Dafür hab ich aber auch extra ein lichtstarkes Sigma 85 f1.4 weil ich eher mehr Porträts als Sport schiesse… Da geb ich dann auch gern mehr aus.

    Wir haben uns beim 24-70er gegen Canon und für Tamron entschieden weil der Stabi bei einem Allrounder in unseren Augen wichtig ist und der Preis wieder bei 50% lag. Da muss der Fokus wieder nicht ganz sooo rasend schnell sein.

    Beim 50mm haben wir uns für das Sigma f1.4 und gegen das veraltete Canon Aquivalent entschieden, weil das Sigma das schönere Bokeh produziert. Auch wenn es 50€ teurer war als das Original das zugegebenermaßen den treffsicheren und schnelleren AF bietet.

    Letztendlich wird die nächste Entscheidung für ein 35mm auf das Sigma fallen weil die eigenen Tests gezeigt haben dass das Canon Pendant mit f2 zwar den Stabi an Bord hat, auch knackig scharf ist und mittlerweile günstiger als das Sigma hergeht… Aber das Sigma 35 f1.4 rockt offen alles andere weg und sieht einfach geil aus.

    Nur bei den Superweiwinkeln können wir uns nicht zwischen dem Canon 17-40 f4, dem 16-35 f2.8 oder dem preislich in der Mitte liegenden Tokina 16-28 f2.8 entscheiden und haben die Hoffnung auf ein Canon 14-24 f4 unter 1000€ noch nicht aufgegeben! Bis dahin leihen wir uns selten mal ein 16-35 aus wenn wir es für Veranstaltungen unbedingt brauchen. Da hab ich bestimmt schon ein halbes 17-40er an Miete gezahlt.

    Das zieht sich weiter über nur original verwendete 580er und 430er Blitze weil wir mit den Yongnuos leider leider schlechte Erfahrungen gemacht haben… dafür sind die Youngnuo 622er Blitzfunksender bzw. Empfänger sympathischer als 5x den überteuerten funkfähigen 600er Canon zu kaufen. Der Highspeedsync ist genial und ein Pärchen geht für nur 70€ über die Theke.

    Bis jetzt sind wir so ziemlich gut gefahren und als Semi-Semi-Semi-früher-mal-Profi bin ich echt dankbar für den Markt aus dem ich wählen kann und auf dem die Konkurrenz Früchte trägt.

    Bestes Beispiel: wer hätte vor 2 Jahren geglaubt dass man eine Sony 7 für unter 1300€ mit einem genialen Vollformat Sensor bekommt und ich easy mit einem Metabones meine Canon Objektive adaptieren kann? Wenn das keinen Druck auf Canon ausübt!
    Herrlich!

    Um diese ganzen Entscheidungen treffen zu können sind wir auf Leute wie Paddy und Martin angewiesen. Nicht jeder hat wie wir hier in München mit dem Photo Sauter einen großen Photoladen greifbar. Nicht überall ist das Personal geduldig und plaudert aus dem Nähkästchen.

    Also danke Danke Danke! Ihr macht nen genialen Job!
    und Euer letzter Podcast war mal wieder sehr informativ und ich hab paar mal richtig laut auflachen können.

  12. Hallo zusammen
    Interessanter Testbericht. Vor ein paar Monaten habe ich meine Nikons 24-120 VR und 70-200 VR II verkauft und stattdessen das Combo Tamron 24-70 f2.8 und 70-200 f2.8 mit Bildstabi für meine beiden D800 gekauft und kann nach 5 Hochzeitseinsätzen sagen, dass sich der Tausch wirklich gelohnt hat. Im direkten Vergleich zwischen dem 24-120-er von Nikon und dem 24-70-er von Tamron löste das Letztere bei allen Blenden und Brennweiten im überlappenden Bereich immer eine Spur höher auf, insbesondere an den Rändern. Zudem ist der Kontrast des Tamron besser. Bei meinem 70-200-er VR II muss es sich um ein Montags-objektiv gehandelt haben. Während in der Bildmitte die Schärfe einfach überragend war, ließen Auflösung und Kontrast zum Rand hin schon sehr früh nach. Besonders bei Hochformat-aufnahmen, bei denen sich die Augen einer fotografierten Person genau im äußeren Drittel befanden, störten mich der nachlassende Kontrast und die bereits bei 33% sichtbare Unschärfe enorm. Lediglich der AF des Nikkors war eine Spur schneller. Die Abbildungsleistung des Tamron ist hingegen viel ausgewogener. Alles in Allem bin ich mit beiden Tamron-Objektiven sehr zufrieden und weine dem 70-200-er von Nikon keine Träne nach.

    Viele Grüße
    Tom

  13. Hallo Ihr beiden,

    ich habe guteTestberichte über das Tamron 70-200/2,8 mit Bildstabilisator im Internet gesucht und bin zufällig auf eure Seite gestoßen.

    HERVORRAGEND!! (auch der Bericht über das Tamron 24-70/2,8), kein BlaBla sondern alles genau auf den Punkt gebracht.

    Ich bin auch ganz fest der Meinung dass die Qualität/Preis/Leistung ausschlagbend ist und nicht der Name der auf dem Objektiv steht.Warum mehr zahlen wenn es auch günstiger geht bei nahezu gleicher Qualität.
    Ich möchte jetzt von der Canon 7D auf die 6D wechseln und möchte von Dir wissen wie die Kombinaton Eos 6D und das lichtstarke Tamron 70-200mm mit Stabilisator in der Hand liegt. Immerhin ist das Objektiv um einiges schwerer als die Kamera und könnte mir daher vorstellen dass das Ganze kopflastig wird. Wie ist die Qualität bei offerner Blende 2,8?

    Ich werde weiterhin Eure, an Informationen ausgiebige Seite besuchen,

    viel Erfolg
    Gruß
    Gerd

    Gruß Gerd

    1. Also ich finde ein 70-200 liegt sowieso in der Haupthand und da ist die Kamera dann eher egal. Es sei denn ist ne große 1D… Aber ob 7D oder 6D macht echt keinen Unterschied!

  14. Schöne Testbilder! Auch wenn ich eure Berichte auf krolop-gerst.com sehr schätze, tut doch bitte den Lesern einen Gefallen und lasst eure Texte vor der Veröffentlichung durch jemanden korrekturlesen.
    Die ständigen Sprünge in der Zeit- und Erzählform, überflüssige Floskeln, Grammatik- und Rechtschreibfehler, machen die Berichte schwer lesbar und wirken im Gegensatz zu den Bildern alles andere als professionell.

  15. Zitat: „Kaum zu glauben, vor 3-4 Jahren hätte ich Tamron nur mit Hygiene-Handschuhen angefasst“

    Wundert mich. Das Tamron 90mm Makro ist seit gefühlten Ewigkeiten legendär …

  16. Noch zwei Anmerkungen, die für mich leider gegen das Tamron sprechen:

    Den ersten Punkt habt Ihr schon angesprochen, dass der Zoomring vorne am Objektiv und der Fokusring hinten am Body hängt. Das mag für viele egal sein. Aber spätestens wenn ein Ringblitz an der Kamera hängt, wird dadurch der Zoom nicht mehr bedienbar.

    Der zweite Hinweis betrifft die Brennweite im Nahbereich. Bei typischen Portraitentfernungen verliert das Tamron deutlich an Brennweite. Bedingt durch die Innenfokussierung bleiben von den 200 mm nur ca. 150 mm übrig. Das Nikon verhält sich wohl ähnlich. Das Canon 70-200mm 2,8 L IS II ist da deutlich besser.

    vg Klaus

  17. Hallo zusammen,
    toller Test, vielen Dank dafür.

    Verfügt ihr vielleicht auch über Erfahrungen mit diesem Objektiv bei Regenwetter? Hält es auch einem stärkeren Regenguss stand?

    Viele Grüße
    Alexander

  18. Ganz große Klasse!
    Ich war kurz vor der Entscheidung, mir das Nikon 70-200 f2,8 zu holen. Kam aber dann zu Tamron (Preis!). Nach deinem Beitrag wuchs in mir die Überlegung; Brauch ich es? Nein! Meine Aufnahmen in dem Bereich mache ich eher selten und das bei guten Lichtverhältnissen und Bewegungsabläufe. Also reicht mir ein Tamron 70-300 f 4-5,6 (wenn ich es mal brauche)
    Dafür habe ich mir das Tamron 17-50 f 2,8 gekauft, weil das der Bereich ist wo ich zu Hause bin!
    Für mich ein „sehr guter Beitrag“ von dir. Ich habe viel Geld gespart, und das mit guten Fotos belohnt.
    Wenn man die Fotoausrüstung zur Selbstbestätigung braucht, dann bitte. Jedem das seine!

  19. Hey,
    Danke für den tollen Testbericht. Hab diese Seite über die Google Bildersuche mit dem Begriff „Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD“ gefunden 😉
    Hat mich schon ziemlich überzeugt, auch eure Fotos.
    Hab aber noch ein paar Fragen.

    1. Die 4 Fotos von den hübschen Damen sind doch mit dem Objektiv gemacht worden oder?

    2. Hat das Objektiv ein 77 mm Filtergewinde?

    3. Das einzige was mich noch zögern lässt ist das Canon EF 70-200 mm / 1:2,8 L USM Objektiv
    Das ist zwar schon urisch alt (2001), aber die Kundenbilder (rechts unten bei Amazon) sind extrem viel besser als beim Tamron.
    Könnte man diese Fotos denn auch ohne Probleme mit dem Tamron Objektiv machen?

    http://www.amazon.de/Canon-EF-70-200-Objektiv-Filtergewinde/dp/B00005LESG#DP_IMAGE_GALLERY_BUTTON_CONTAINER

    4. Ich hatte letztes Jahr ein Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD – das könnte ich dann ja einmotten. Bis auf die Tatsache, dass ich mehr als 200 mm dann nicht mehr abdecken könnte. Habt ihr da noch eine Idee wie ich das adäquat ersetzen könnte, ohne jetzt etwas doppelt abzudecken.

    Wer will kann sich ja auf meiner privaten Seite mal bei den Fotos umschauen.
    Werde mir eure Seite auch mal abspeichern und würde mich über Antworten freuen.

    Viele Grüße
    Christian

  20. Schöne Vorstellung des Tamron Telezooms. Meiner Meinung nach gehört ein 70-200mm Objektiv ja in jede Fototasche.
    Ein Modell mit f4 wäre für viele bestimmt eine interessante Alternative, die schön kompakt, leicht und relativ günstig zu haben ist.

    Von Tamron werden wir bestimmt noch viel hören, das zeigen auch die neuen Festbrennweiten. Das der Hersteller grundsätzlich in der Lage ist, herausragende Optiken zu fertigen, hat er mit dem beliebten 90mm Makro bereits bewiesen.

    Liebe Grüße
    Dominik

  21. Dieser Bericht war genau das, wonach ich im Internet gesucht habe!
    Schon seit Monaten überlege ich, ob es sich lohnt, das 70-200 f2.3 von Canon zu kaufen, oder ob das von Tamron „ausreicht“.
    Ihr habt mir da sehr weiter geholfen! Jetzt habe ich mich für das von Tamron entschieden.
    Vielen Dank und weiter so 🙂

  22. Ich kann Euch gerne meine Vergleichsfotos o.a. Tamron gegen Nikkor 70-300 1:4.5-5.6 (ja ja mein Methusalem) schicken, aus denen ganz eindeutig zu ersehen ist, welche Güte dieses so hochgelobte Tamron wirklich hat. Wer dann noch für das Tamron plädiert, dem kann ich nicht helfen. Ich habe jedenfalls die Linse nach 12 Vergleichsaufnahmen wieder zurückgegeben. Für mich als Tierfotograf (vor allem dynamische Geschichten aus voller Bewegung heraus etc.) ist diese Linse unbrauchbar.

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