26.6.2012    11

TECHNIK: PRINTING BIG TIME TEIL 1/3

26. Juni 2012 | Technik

Wir haben uns mal die Zeit genommen und wollen an dieser Stelle mal über das Drucken berichten. Wer also interessiert ist, seine Fotos aufs Papier zu bringen, für den sind die nachfolgenden Videominuten sicherlich total spannend.

Achtung, es gibt 3 Teile. Im heutigen, ersten Video sprechen wir relativ trocken-philosophisch über das Drucken selbst. Im zweiten Video wird es dann über einen Live-Druckvorgang gehen und dann im dritten und letzten Video geht es über die Kosten.

So, jetzt aber Vorhang auf… Film ab!

Lieben Gruß

Martin & Marc

ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNELITUNES PODCAST

Kommentare (11)

11 thoughts on “TECHNIK: PRINTING BIG TIME TEIL 1/3

  1. Ja Bilder ausdrucken ist schon was ganz anderes. Ich drucke so hin und wieder auch mal eins aus und hänge es ane Wand. Gefällt mir auch besser als nur auf die Glasscheibe zu schauen. Daher wird der Platz ane Wand langsam aber sicher mager.. 🙂

  2. Hallo Martin,

    vielen Dank für deine „Philosophischen Worte“ 🙂 ich kann nur beipflichten…das es wahre Worte sind!

    dazu noch eine aktuelle Geschichte meinerseits:

    Habe eine Hochzeit fotografiert. Und während der Hochzeit schonmal ein paar Fotos den Leuten auf dem Ipad gezeigt.

    Ergebnis: Das Display wurde schnellstens sauber gerubbelt 😉

    das beste Bild habe ich dem Paar jedoch groß ausdrucken lassen, gerahmt und als Geschenk zukommen lassen. Und ihr werdet nicht glauben,was das für einen Eindruck hinterlassen hat. Das Brautpaar hat mir dann später erzählt, dass Sie diese Geste als einen sehr persönlichen und emotionalen Moment empfunden haben und es ihnen ewig in Erinnerung bleiben wird…etwas was man denke ich nie mit ner DVD und hunderten Fotos erreichen kann…

    deshalb kann ich nur bestätigen…Klasse statt Masse!

    bin auf die weiteren Vids gespannt….

    Liebe Grüße,

    Chriss

  3. Das Problem ist nur, sich als Amateur so ein teures Gerät

    zu leisten. Dann mal von der Auslastung abgesehen.

    Kleinere Drucker bringen es teilweise nicht so

    gut. Wenn man die Bilder nach 2- 3 Jahren mal wieder

    vor holt, stimmen die Farben nicht mehr, die Oberfläche

    verändert sich, alles verblast deutlich.

    Es sieht nicht mehr so schön aus.

  4. bin gespannt auf die andern beiden teile… für stellt sich immer der Kostenfaktor dar …wie oft verkaufe ich print´s und wie oft digital rechnet sich ein epson r3800 für 700€ am ende oder komm ich günstiger bei meinem Labor … wie du schon sagtest es muss ja alles erstmal verdient sein und irgendwie über bleiben….. bin gespannt was du noch zu erzählen kannst

  5. Hallo Martin,

    du sprichst mir sowas von aus der Seele!

    Nach wie vor ist das gedruckte Bild das Maß aller Dinge in der Fotografie!

    Egal ob digital oder analog aufgenommen!

    Ein Druck ist IMMER wertiger als jede elektronische Darstellung!

    Dazu kommt noch (besonders bei LFP) daß die Ansprüche an die (technische) Qualität des Fotos exponentiell mit der Größe des Ausdruckes steigen. Was auf nem 72 dpi Monitor noch gut aussieht, kann auf nem 17″ Print schon komplett unbrauchbar sein.

    Abschließend kann Ich auch nur bestätigen, daß das Drucken den Fotografen noch mehr dazu veranlasst seine Bilder kritischer zu Filtern und bewusster zu Fotografieren.

    Wer hier noch mehr Einsteigen will, dem empfehle ich (neben Martins Einführung) die Zeitschrift Fine Art Printer. Zu finden hier: http://www.fineartprinter.de

    Gruß

    Giorgio

  6. Das wahr jetzt echt interessant! Ich selber Drucke erst ein Bield wen mich mein Gefühl dazu zwiengt,das Bield auf Papier zu sehen. Ich freu mich dan schon auf das nächste Video! Lg Seyit!

  7. Sehr gut!

    Finde es auch immer wieder echt „geil“, einen guten Druck in den Händen zu halten bzw. an der Wand zu sehen.

  8. Moin!

    Ich kann dem Ganzen auch nur zustimmen. War vor kurzem wieder mal auf ner Messe unterwegs und hab dann dort verschiedene Ausdrucke in der Hand gehabt. Das hat mir dann gezeigt, dass ich wirklich auch mehr drucken sollte. Viele tolle Bilder bringen nix, wenn man sie vorwiegend aufm ipad rumträgt. So nen tollen fertigen Ausdruck auf nem schönen Papier in der Hand zu halten ist nochmal ne ganz andere Dimension, wie Martin schon sagt: es gibt dem Bild Charakter und Tiefe, man betrachtet es ganz anders, man „swiped“ es nicht einfach so weg, in der Gewohnheit, die Folgebilder zu sehn. Man gibt sich dem Bild mehr hin.

    Ich bin froh über die Einsicht und drucke jetzt viel mehr (Epson R2880).

    Grüsse aus Hessen

  9. Genau so sehr ich das auch! Einige Kunden muss man erst mühsam von dem Gedanken abbringen viele Fotos zu wollen. Nach meiner Erklärung sehen die meisten ein, dass sie nicht viele Bilder, sondern vor allem gute Fotos wollen. Neben hochwertigen Fotobüchern habe ich mich daher auch entschieden ab sofort Fineart Prints auf Hahnemühle Papier anzubieten. Da die absolut perfekt werden müssen und das viel Erfahrung und Equipment benötigt, order ich die Prints bei einem Kollegen aus Wuppertal, der sich darauf spezialisiert hat! Dein Video werde ich jetzt erst mal auf meiner Facebookseite teilen, damit wir gemeinsam möglichst viele Menschen von guten Prints überzeugen können 🙂

    Viele Grüße

    Malte

  10. Spannendes Thema. Für mich als Fotofachlaborant, der gelernt hat, noch richtige Fotos auf Fotopapier zu entwickeln, spricht es aus dem Herzen.

    Was aber nicht ganz stimmt, der Druck auf den Auslöser kostet doch Geld. Zwar nicht mehr so wie früher, wo man den Film und dessen Kosten hatte. Aber der Kameraverschluss ist nur auf eine gewisse Lebensdauer ausgelegt, so 200 – 300.000 Auslösungen. Dann ist er kaputt, muss teuer ersetzt werden. Die Zeit für die Sichtung von 500 Massenbildern kostet Arbeitszeit und Zeit ist Geld. Lieber 100 gut überlegte Fotos, von denen man 90 Bilder aufhebt, als 500 und davon bleiben 90 übrig (90 % zu 18 % Ergebnis)

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