TECHNIK: MOBILE BLITZE – VERGLEICH

29. Oktober 2010 | Technik

Mobiles Blitzen wird immer wichtiger. Nachdem mehr und mehr Fotografen nach draußen drängen um dort die tollsten Locations der Welt zu erobern und die Technik immer mobiler wird, um diese Wünsche auch zu erfüllen, müssen wir an dieser Stelle einfach mal ein paar Möglichkeiten besprechen. Was heißt denn hier „ein paar Möglichkeiten“. Wir wollen alle wirklich sinnvollen Möglichkeiten durchsprechen.

Wenn man on location unabhängig vom Stromnetz blitzen möchte, der kann dies heute in verschiedenen Formen tun.

Aufsteckblitze, Stromversorgungen für Studioblitze, Minigeneratoren, große mobile Generatoren und eben für die Zukunft auch mit Kombigeräten aus Studioblitz und Akkueinheit. Der Priolite MB500 steht an dieser Stellvertretend für eine kommende Generation von Geräten mit denen man sowohl im Studio als auch draußen arbeiten kann. Insgesamt haben wir hier bestimmte Geräte vorgestellt. Diese sollen für all die anderen Geräte anderer Hersteller hier stellvertretend gezeigt werden. Natürlich gibt es auch andere Marken in der Welt.

TECHNICAL PRIOLITE MB500

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Fangen wir an mit der ersten Lösung. OLD SCHOOL STROBIST… AUFSTECKBLITZE.

Jeder weiß, dass ich ein großer Verfechter der Aufsteckblitze bin. Kleine Technikwunder und mit so viel Potential. Aufsteckblitze sind aber dann doch in diesem Einsatzgebiet eine „leichte Vergewaltigung“ der eigentlich gedachten und geplanten Verwendungsmöglichkeit. Gemacht für den Blitzschuh AUF der Kamera blitzen wir damit in riesige Schirme oder Softboxen. Und das gar über Stunden und Tage. Ich denke man sieht schon jetzt den Knackpunkt bzw. das Gefahrenpotenial.

TECHNICAL PRIOLITE MB500

PRO:

KLEIN, HAT MAN SOWIESO OFT, GÜNSTIG (wenn man einfache Blitze kauft), TTL-AUTOMATIK, SCHNELL, UNAUFFÄLLIG

CONTRA: SCHLECHT ZU BEDIENEN, KOMPLIZIERT, WENIG AKKULEISTUNG, WENIG LEISTUNG, TEUER (reguläre Modelle kosten ja fast 350 €), NICHT WIRKLICH LICHTFORMBAR, SIEHT OFT AMATEURHAFT FÜR LAIEN AUS,

VERWENDUNG: Wir setzen Aufsteckblitze dann ein, wenn wir wirklich nur eine Tasche haben dürfen und wenn es um jedes Gramm geht. Zudem wenn wir auf die Automatik angewiesen sind, wenn wir nur ganz ganz wenig Blitzlicht brauchen und die meisten großen Blitze einfach zu stark wären und wenn wir die Vorzüge der TTL-Automatik nutzen wollen (HighSpeed).

FOTOGRAFENTYP: Wer nur ganz selten blitzt und gar kein großes Interesse an Studioblitzen hat, für den sind Aufsteckblitze die Wahl Nr. 1. Außerdem für Fotografen die unbedingt mobil bleiben wollen und mit möglichst kleiner Ausrüstung reisen müssen. Nix ist kleiner und portabler als Aufsteckblitze aber man muss trotzdem nach dem Geld gucken. Zwei oder drei Aufsteckblitze aktueller Art mit einigen Lichtformern und Zubehör kommt schnell auf weit über 1000 €. Nicht wirklich LOW BUDGET.

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Der TRONIX EXPLORER!

Wir sprechen hier über die Kategorie der USV. Also die Verwendung eines herkömmlichen Studioblitzgerätes an einer „umgebauten großen Autobatterie“ mit richtig viel Saft. Beim Tronix Explorer können Blitze bis einer Gesamtstärke von 2400Ws angeschlossen werden. Man kann also herkömmliche Studiioblitze on location verwenden und kann die normalen Schuko-Steckdosen-Kabel an den Tronix anschließen.

TECHNICAL PRIOLITE MB500

PRO: PREIS, PREIS, PREIS, PREIS… aber eben nur für das Einzelgerät. Den Preis der Studioblitze darf man nicht dazu rechnen. Dann sieht die Rechnung wieder anders aus. Leistung von 2400Ws. Geschwindigkeit.

CONTRA: Offene Bauart des Tronix (Staub, Nässe). Schukosteckdosen-Kabel-Gewirr, GEWICHT!!!, Ersatzlösung!!!, ein Station für mehrere Blitzlichtquellen bedeutet unglaubliches Gewicht für Kabeltrommeln etc.

VERWENDUNG: Ich denke nicht, dass die Tronix-Lösung eine dauerhafte Lösung ist. Es geht eher darum einen kleinen Outdoor-Bereich mit möglichst wenig Kosten abzudecken. Und das macht der Tronix echt gut.

FOTOGRAFENTYP: Wer schon eine komplette Studioanlage hat und die Studioanlage noch kompatible ist, dann ist der Tronix einfach die erste Wahl. Kaum Kosten und man kann die gesamte Studioausrüstung verwenden. Wer also 90 % Studio und nur 10 % draußen arbeitet, für den ist der Tronix sicherlich DIE WAHL.

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Der ELINCHROM RANGER Q!

Es gibt seit ca. 1 Jahr sehr kleine Generatoren. Der Ranger Q ist der wohl kleinste und mobilste Generator in dieser Rubrik. Es gibt noch andere 600W Generatoren aber der Ranger Q ist eben konkurrenzlos in dieser Rubrik…

TECHNICAL PRIOLITE MB500

PRO: Gewicht, Verarbeitung, Kopfgröße, Qualität der Röhre, Dimensionen, Bauart mit externer Lichtquelle am Kabel.

CONTRA: Leistung der Akkus, oft viel Plastik, kein wirkliches Einstelllicht, nur mit Adapter an Sobos zu verwenden, PREISSSSSSS!!!!

VERWENDUNG: Actionfotografie, Fotografen ohne großes Team und ohne viele Tragehelfer…

FOTOGRAFENTYP: Würde ich nur mobil in den schlimmsten Locations dieser Welt arbeiten, dann wäre der Q meine Wahl. Wer also Kompaktheit extreme Portabilität braucht, ab zum Ranger! Dafür aber nicht zu verwenden im Studio und Geld muss man auch nicht zu knapp haben!

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Der große Bruder ELINCHROM RANGER RX!

Der Ranger RX mit 1100Ws steht einfach mal für großen Generatoren. Jeder große Hersteller von Blitzen hat einen großen mobilen Generator im Programm. Die gehen ab 1000Ws los bis hin zu 2400Ws. Viel Power für viel Geld…

TECHNICAL PRIOLITE MB500

PRO: POWER POWER POWER, Verarbeitung, Qualität bei extremen und schlimmen Bedingungen (Regen, Schnee, Wasser, Sturm), Verlässlichkeit.

CONTRA: Größe, Gewicht, Preis mehr Nachteile gibt es nicht… aber diese wiegen schon schwer!

VERWENDUNG: Es gibt eben keine Alternativen zu großen mobilen Generatoren für professionellen Einsatz. Wer mobil sein will und trotzdem die besten Möglichkeiten in fotografischer Hinsicht haben muss, der braucht eben diese Dinger. Dann aber egal was sie kosten und wiegen. Man hat ja Assistenten und Helfer.

FOTOGRAFENTYP: Dauernd gegen die Sonne oder wäre ich ein Liebhaber von extrem weichem Licht, dann wäre ein Generator meine Wahl. Und man sollte ein paar Richtige am Samstagabend getippt haben ;-). Die Leistung wird über Geld und Gewicht bezahlt. Sehr viel teurer und auch sehr viel schwerer. Dafür sind die Ladezeiten wieder kürzer und gerade bei langen Produktionen ON LOCATION braucht man eben auch SPEED!!! Das geben die kleinen Blitze eben niemals so her wie diese Lichtmonster!

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Der innovative PRIOLITE MB500!

In ein paar Jahren wahrscheinlich der Standard. Studioblitze mit Akku. Also eigentlich kann man dazu garnicht mehr Studioblitz sagen. Eben ein Blitzgerät für egal wo. Der Priolite MB500 ist dabei der erste Blitz dieser Gattung auf dem Markt. Und sicherlich werden andere Hersteller dem deutschen Priolite folgen.

TECHNICAL PRIOLITE MB500

PRO: Verwendungsmöglichkeiten fast ohne Ende, ein Gerät, keine Kabel, Verarbeitung, Preis-Leistung-Möglichkeiten-Relation, Akku extrem stark.

CONTRA: Akku nicht wechselbar, Gewicht und Größe.

VERWENDUNG: Wir sind bei unseren Shootings ziemlich begeistert davon, dass kein Kabel rumhängt. Das ist echt super hilfreich für Lichtsetzung aber auch für die Arbeit im Studio. Also wenn man mal nen Kindergarten fotografiert, dann nur ohne Kabel :-)… die Verwendung ist beim Priolite schwer zu beschreiben. Denn er taugt für so viele Arbeiten. Man kann alles machen, was man mit einem 500Ws Studioblitz auch machen könnte und man kann es eben auch überall auf der Welt machen… vielleicht hilft die Beschreibung bei „Fotografentyp“ weiter.

FOTOGRAFENTYP: Ich denke man sollte zu 65 % stromunabhängig arbeiten. Wenn man mehr „mit Steckdose“ arbeitet, dann macht ein herkömmlicher Studioblitz mehr Sinn. Keine Extremsituation wie „Schnee oder Sandsturm“. Wer ON LOCATION (Hotel, Clubs, Indoor, angenehme Situationen vom Wetter her, Wohnungen) arbeitet, für den ist der Blitz perfekt. Für Extremsituation (10h Produktion im Studio, Shooting in den Alpen im Schnee… etc.) ist sicherlich eine der obigen Speziallösungen besser. Gerade um aber die Eierlegendewollmilchsau zu haben, zu blitzen können egal wo man ist, ist eben der Blitz gedacht. Würde ich nur 2 Blitze für unter 2000 € auf dieser Welt haben dürfen, so wären es ohne Frage die Priolite MB500 und ich könnte damit sicherlich 80% aller Blitzlichtshots machen.

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Fazit: Kein System befriedigt alle Wünsche. Das kann es nicht geben. Die Entscheidung hängt von Geldbeutel und Einsatzgebiet ab. Hier nochmals eine kurze Zusammenfassung.

– Studio vorhanden -> TRONIX

– Fast nie draußen -> AUFSTECKBLITZ

– ultraportable -> AUFSTECKBLITZ

– ultraportable + prof. -> RANGER Q

– mobiler PROFI egal um welchen Preis -> RANGER RX

– Meistens draußen aber auch oft drinnen -> PRIOLITE MB500

– So wenig Geld wie möglich -> AUFSTECKBLITZ (günstig)

– So gut wie nur Studio -> Herkömmlicher STUDIOBLITZ

Kommentare (28)

28 thoughts on “TECHNIK: MOBILE BLITZE – VERGLEICH

  1. Besten Dank für die Übersicht über die Lösungen!

    Der neue MB500 ist ja sehr robust (laut deinem Beitrag). Was wenn es mal zu regnen beginnt? Machen ein, zwei Tropfen etwas aus?

    Jetzt muss jeder für sich entscheiden… =)

    Gruss

    Dani

    1. Also bei uns hat er schon während des Drehs ein paar mehr dicke Tropfen abbekommen. Aber die waren alle extern am Gehäuse und es ist nix ins Gehäuse rein… Regen ist sicherlich uncool aber er ist nicht aus Zucker.

  2. Hallo Martin,

    momentan arbeite ich outdoor mit dem Tronix und 2 Elinchrom D-lite´s 4.

    In der Praxis eine recht gute Lösung. Was aber nervt sind die ganzen Kabel beim Auf- und Abbau + Anschließen der Funkauslöser. Daher ist der Priolite MB500 die Zukunft.

    Es ergibt sich folgender Haupt-Vorteil:

    Zeit die zum Fotografieren bleibt.

    Ich denke man kann den Priolite in nicht mal 2 min. aufbauen (

    Blitz + Beauty Dish)….einmal Lichtmessung…evtl. Leistung anpassen….und schon macht die Kamera klick.

    Bei 10 Locations kann man sich mal ausrechnen, was das ganze an Zeit spart.

    Grüße und DANKE für diesen Vergleich

    Michael

  3. hi danke für die Mühe,

    eine Frage bleibt : Ist der Tronix wirklich so anfällig was äußere Einflüße angeht?

    Und wie gut erledigt er seinen Job in der Praxis ( laufleistung, ladephasen und sonstige kriterien)?

    LG Mehrshad

  4. Hi,

    blitzen mit Kompaktblitzen ist ne tolle Sache. Wenn man aber länger und bei voller Leistung blitz kann es sein das nicht alle Blitze mit dem laden fertig sind. Das nervt dann schon wenns nicht so funktioniert wie man es will.

    Deswegen haben wir die Try and Buy Aktion von Elinchrom genutzt und den Ranger Q getestet. Sehr schönes leichtes Teil. Bei voller Leistung kann man aber keine grossartig Sachen gegen die Sonne machen, was uns schon wichtig wäre wenn man soviel Geld ausgibt. Da wir Elinchromstudioblitze haben wollten wir uns den Tronix anschauen. Für nen richtigen mobilen Generator käme dann nur der Ranger RX in Frage.

    Wieviel kann man mit dem Tronix blitzen (bei 400-500Watt) bis ihm die Luft ausgeht?

    Viele Grüße

    Die Schayers

  5. Ich bevorzuge weiterhin ein Gerät mit externem Akku. Da ich hier den Schwerpunkt auf dem Boden habe und gleichzeitig den Akku als Gewicht auf dem Lampenstativ verwenden kann. Blitz + Softbox außen haben schon eine sehr große Angriffsfläche und leider ist es nicht immer Windstill beim Fotografieren. Durch den separaten Akku kann ich mir häufig den Sandsack fürs Lampenstativ sparen. Ich finde dies sehr praktisch.

    Gruß

    Michi

  6. Hi,

    schöne Gegenüberstellung.

    Ich habe mir vor 2 Wochen einen mobilen Blitz von Jinbei gekauft (400 Ws).

    Habe 550€ dafür gezahlt: 400 Ws Akku, Blitzkopf, 50cm Beautydish + Grid, 120cm Octa, Reflektor und Boom Stand ..

    Nerven tut die Wiederaufladezeiten, aber vom Preis/Leistungsverhältnis bin ich doch sehr beeindruckt!

    Bekommen tut man die bei http://www.fotokonijnenberg.nl/

    Gruß

  7. Ich hab für mein Semesterprojekt Studioblitze (Elinchrom & Hensel) an Tronix Akkus benutzt und bin sehr zufrieden. Bei rund 3-4 Stunden pro shooting, mit jeweils zwei angeschlossenen 500 Watt Blitzen haben wir die Explorer nur recht selten platt bekommen. Von mir gibts dafür einen Pluspunkt für die Leistung.

    Die mitgelieferte Tasche für den Tronix schützt diesen sehr gut vor Regen ab, da sollte man sich mehr sorgen um die Blitze machen.

    Einzig das erwähnte Kabelgewirr und das hohe Gewischt für den Tronix und Kabeltrommen sind streßige Faktoren. Wobei der Tronix bei Wind ein schönes Gegengewicht am Stativ abgibt.

    Die Priolites wirken da wesentlich angenehmer. Sollte die Ausrüstung also mal erweitert werden, fiele die wahl wohl auf die Priolites.

    Danke euch für euren ausführlichen Test und die hilfreiche Zusammenfassung.

    gruß

    stephan

  8. Eine umfassende Übersicht, auch wenn ich in manchen Punkten nicht ganz zustimmen kann, denn es gibt durchaus günstige Alternativen….

    1) Aufsteckblitze : Verzichtet man auf I/ETTL, kann man für rd 60-100 (Yongnuo 460II oder 560) schon ordentlich Licht machen. Für den Preis eines 580er kann man sich schon einiges zusammenkaufen und ordentliche Ergebnisse erziehelen – natürlich nicht mit dem Komfort von Automatiken, dafür aber für deutlich weniger Geld

    2) Ranger – ihr habt ja mal selber den Porty von Walimex vorgestellt, hat auch 400Ws und ist dabei recht kompakt und mit 500€ erschwinglich und (soweit mir bekannt) auch mit Walimex Bajonett (Lichtformer!) Klar, nicht die Qualiät der Rangers, aber auch hier ne Menge Blitz fürs Geld (habt ihr ja auch selber in nem Video mal so rübergebracht).

    Ich möchte damit jetzt keines der vorgestellten Systeme abwerten/schlechtmachen, sondern nur auf die Alternativen hinweisen 😉

    Gruß

  9. Danke für diesen nützlichen Überblick!
    (Genial… damit ist ja gleich meine Frage aus dem Kommentar zum Briolight-Artikel bzgl. der Quadras beantwortet.)

    Gruß,
    Manuel

  10. Mir fallen da auch noch ein paar Tronix oder USV Vorteile ein.
    Notebook laden, kleine Nebelmaschine, Kaffee kochen, sonstige Stimmungssteigernde Geräte und gut für Hobbyfotografen mit Bastelspaß. (man kann leicht und günstig mit Autobatterien oder Motorradbatterien die Kapazität steigern)
    Zu bedenken ist auch das „leihen“. Dann holt man sich nur das was man gerade braucht, gleich das beste für den Zweck, denn alles in ausrechender Menge hat man nie.

  11. Hallo Martin,

    Danke für den tollen Vergleich der unterschiedlichen Systeme. Eine Frage hätte ich noch, wie sind die Softboxen für den mobilen Einsatz im Bezug auf Aufbau. Genauso gut wie Elinchrom?

    Grüße.

    PS: Denkst Du mal an die MOFS.

  12. Interessant wäre hier vielleicht noch die Reihe von Bowens gewesen (damit natürlich ich arbeite^^)
    Studioblitze für die ich auch einen Akuu habe. Outdoor wirklich nciht die schnellsten allerdings Preis / Leistung ziemlich gut und habe die Geräte schon mehrere Jahre im EInsatz und laufen imemr noch (+ guten Service von Calumet).
    Ohne hier Werbung machne zu wollen kann ich das System nur empfehlen wenn man nicht grad in der Oberliga Fotografiert. Dann würde ich wohl auch zu Elinchrom etc. greifen.
    Kleines Manko evetll. das die Lichtformer scnell recht teuer sind bei den Blitzen, naja, muss man vorher abwägen was wichtig ist 😉

  13. Für reine Studioaufnahmen halte ich die Anschaffung eines Studioblitzes statt eines Aufsteckblitzes auch für sinnvoller. Das Preis-/Leistungsverhältnis spricht hier ganz eindeutig für den Studioblitz.

    Für Gelegenheitsaufnahmen auf Feiern (nicht Auftragsfotografie z.B. auf Hochzeiten) ist sicherlich ein Aufsteckblitz eine Alternative

    Der Bericht beinhaltet interessante Aspekte, vielen Dank

  14. moin,

    habe selbst 2 Qudara Sets und überlge jetzt statt einem dritten Quadra, mir eine Ranger RX Speed AS mit A-Kopf zuzulegen. Wie sehen da die Erfahrungen mit dem Akkus aus? Lohnt das to-go-Set mit Extra Akku, oder kommt man in der Regel mit einem vollen Akku hin?

  15. Hallo!
    Danke für die letzten Testberichte und den tollen Abschluss mit dem Vergleich.

    Ich hätte auch ne Frage bitte:

    Wenn man eben kleines Heimstudio hat und vorzugsweise dort arbeitet ist der Prolite auch das Ding der Wahl? (Zwischendurch schon auch On-Location aber vorwiegend doch eher zuhause)
    Kann ich den Prolite dann über die Steckdose verwenden?
    Was hat der für Nachteile zur Prolite Netzsteckervariante?

    Also du schreibst das 5 Blenden Dynamik nicht zu wenig sind?
    Haben nicht die meisten (selbst billigen wie Walimex) ab 400 Watt mindestens 6 Blenden? Geräte von Multiblitz sogar 7 glaub ich.
    Ich arbeite halt sehr gern mit offener Blende um 1,8.
    danke Euch.

  16. @Ulf

    Also ich denke nicht, dass 5 Blenden zu wenig sind, arbeite selbst mit 400Ws und 5 Blenden Regelbereich. Damit kommt man in den meisten Fällen gut hin. wenn du mit F1,8 arbeiten willst, wirst du sowieso ein Problem mit dem AL haben, weil ISO 100 1/250 ja die Einschränkungen sind, wenn du blitzt und dann ist F1,8 (bei mir jedenfalls) meist schon zu hell.

    Multiblitz Profilux (die teureren) haben nur 4 Blenden Einstellbereich.

    Ich arbeite übrigens mit dem Explorer (Zottl hat mir den auch empfohlen) und ich denke, dass es durchaus auch eine dauerhafte Lösung für on Location darstellt.

    Liebe Grüße Aaron

  17. Hallo,

    seit Jahren komme ich mit meinen Canon 580ern und 430ern eigentlich ganz gut über die Runden. In letzter Zeit wächst jedoch der Wunsch nach einer kleinen aber feinen Studioblitzanlage.

    Angesehen habe ich mir zunächst das Elinchrom Ranger Quadra – Pro Set – A Heads. siehe Link http://www.elinchrom.com/products.ph…b=sets#content

    Zu diesem Set gibt es ja auch eine Menge Threads im Forum, mobil ist sicher toll für Shootings im freien, jedoch sind mir die knapp € 2000,– dann doch ein wenig zuviel. Zumal ja noch die Softboxen usw. hinzukommen würden.

    Alternativ habe ich aber, ebenfalls von Elinchrom, folgendes Set entdeckt.

    Elinchrom D-Lite-it 4 To Go

    Link dazu: http://www.elinchrom.com/sets.php?base_set=93

    Zwar nicht mobil, aber es soll ja in erster Linie für meinen Fotoraum gedacht sein. Sollte sich mal mobiles ergeben ist man in dem Fall halt an eine Stromquelle angewiesen. Preislich jedoch um einiges günstiger € 739,– und inkl. der Softboxen, Stative etc.

    Zu beiden Produkten gibt es einige Threads: diese habe ich bereits gelesen jedoch stellen sich mir noch 2 Fragen deren Antwort für mich noch nicht eindeutig geklärt ist.

    Kann an dem 3,5 mm Jack ein YongNuo Funkauslöser betrieben werden, ich würde dann über die YongNuos die Blitzanlage und die bereits vorhandenen Canons auslösen?

    Kann man die D-Lites mit dem Funkauslöser EL-Skyport Transmitter SPEED fernsteuern?

    Was haltet Ihr generell von den Produkten, welches wäre aus Eurer sicht am besten für den ambitioniert Hobbyisten geeignet.

    Um die Sache leichter zu machen, möchte ich folgende Dinge mit der Anlage anstellen: Portrait, Ganzkörper, Stilleben, Experimentales, Kunst, vielleicht auch einmal etwas in richtung High-Key.

    besten Dank im Voraus für Eure Hilfe.

    Edit: habe gerade diesen Thread entdeckt, tendiere dennoch zu Elinchrome http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=625182

    __________________

    lg

    Tobias

  18. Pingback: Priolite mb500

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