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TECHNIK: COLOR CHECKER PASSPORT RAW KALIBRIERUNG

4. April 2013 | Technik

Vielleicht glaub der eine oder andere Fotograf noch dran, dass eine Kamera von Werk ab Fotos so aufnimmt wie diese wirklich existieren. Pustekuchen! Canon und Co. probieren ihr Bestes aber wirklich perfekt ist es nie. Die eine oder andere Kamera hat dominanzen auf den Rottönen oder nimmt bei hohen ISOs die Blautöne anders auf. Also je nach Kameraeinstellung, je nach Objektiv und je nach Kamera selbst kann es zu Abweichungen kommen. Wer wirklich farbneutral arbeiten möchte, für den gibt es den X-Rite Passport ColorChecker*. Wie der funktioniert, was damit passiert und wie man es anwenden muss, das klärt das nachfolgende Video. Viel Spaß damit!

ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST

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Kommentare (6)

6 thoughts on “TECHNIK: COLOR CHECKER PASSPORT RAW KALIBRIERUNG

  1. Hey Martin , deine Beiträge sind echt super !

    Hab mir grade ein teccobook in Din A3 bestellt und stehe jetzt vor der Frage , wie und wo ich es in Auftrag printen lassen kann ?

    Was fotografie angeht bis du ja echt der Oberguru ! 🙂

    würd mich total freuen wenn du da eine Adresse kennen würdest 🙂

  2. Zwei Dinge noch dazu:

    1. Auch verschiedene Objektive (je günstiger, desto drastischer) haben unterschiedliche Farbwiedergaben! Zur Sicherheit sollte man also beim Objektivwechsel nochmals kurz den Colourchecker reinhalten. (Ich habe noch ein günstiges 17-35 von Tamron, was eine komplett andere Farbwiedergabe hat)

    2. Auch wenn man nicht unbedingt korrekte Farben benötigt, ist eine Kalibrierung von Vorteil, wenn man mit Presets oder Aktionen arbeiten will. Erst wenn meine Aufnahmen in Helligkeit, Kontrast und Farbwiedergabe „genullt“ sind, kann ich auch abschätzen, welches Resultat meine Presets oder Aktionen mir im Endeffekt liefern.

  3. hey ihr 2, ich als werbefotograf kann euch nur voll und ganz recht geben. im bereich der portrait fotografie finde ich es ungemein wichtig, die hauttöne der portraitierten korrekt wieder zu geben. ein business portrait mit falschen geht nicht – ist jedenfalls meine meinung. so ist der kleine passport color checker immer in meinem kamera rucksack und wird mit eiserner konsequenz bei jedem location shooting eingesetzt. im studio nutze ich meist nur die normale graukarte – da ist das licht aber auch einheitlicher (bei mir) da ich ausschliesslich profoto blitzköpfe verwende und deswegen kaum mischlicht situationen habe.

  4. Hallo! Schönes Video zur Problematik. Alles bestens – nur ich würde dazusagen, dass die Cams ähnlicher werden – aber sicher nicht absolut ident. Ist bei den aktuellen Kamersensoren aller Marken nicht möglich – die Fehler – im typischen dE angegeben – liegen z.B. deutlichst höher als beim schönen Eizo Monitor im Video. Also dass ein Canon dann einem Nikon bild wirklich gleicht könnte ich nicht sagen… Ähnlicher wird es, yes.

    Und nochmal ganz wichtig für alle: Weissabgelich hat nix mit dem Kameraprofil, Farbraum zu tun – das ist nur ein kleiner Teil dessen… Ein falsches Rot wird vielleicht wärmer oder kühler – es bleibt falsch wenn man nicht versucht es mittels besserem Profil in den Griff zu bekommen…

    SG Walter

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