TECHNIK: AKKUMANAGEMENT :-) FÜR AUFSTECKBLITZE

22. März 2011 | Technik

Heute wollen wir uns einer ganz speziellen Thematik des entfesselten Blitzens widmen. Und zwar geht es heute um die „Quelle des Safts“… Es geht um Akkus und Batterien also die Stromversorgung für diese kleinen Wunderteile an Blitzgeräten, welche uns ermöglichen tolle und gesteuerte Fotos zu erzeugen. In diesem Post soll es weniger darum gehen was man kaufen soll oder muss sondern vielmehr darum, wie das gekaufte so eingesetzt werden muss, dass es nicht kaputt geht und die größtmögliche Effizienz entwickelt. Ein paar Fehler an dieser Stelle und ihr werdet keinen Spaß haben wenn ihr mit Aufsteckblitzen arbeitet.

Auf vielen Fotoevents  treffen wir heute noch Fotografen die uns felsenfest erzählen, dass Batterien das Beste für die Blitze sind. Höhere Spannung gleich schnellere Ladezeiten etc… Und das ist heutzutage absolut falsch. Speziell auf Fotografie und Blitzgeräte ausgelegte Akkus sind deutlich effizienter als Batterien. Denn es kommt eben nicht nur auf die optimal angegebene Ladezeit durch eine 1,5V Batterie sondern auch wie diese Batterie den Strom abgeben kann, wie diese unter Last reagiert und über längere Zeit agiert. 1,5 Volt für die ersten 10 Sekunden und danach bricht die Zelle ein… welcher Fotograf will damit arbeiten.

Was bringt es, wenn die Batterie nach ein paar Auslösungen ihren Top-Startwert verloren hat und die Akkus im Gegensatz dazu eine etwas geringere Spannung aber konstant über lange Zeit leisten könnten?

Ganz zu schweigen von dem Müll der durch Batterien anfällt. Absolute Ökosünde!!! Leute, Batterien gehen mal garnicht.

Was müssen also unsere AA Zellen können?

  • Sie müssen möglichst lange die Spannung halten.
  • Sie müssen die Spannung perfekt bis zum Ende hoch halten und dann abrupt abbrechen.
  • Sie müssen einen sehr hohen Entladefluss haben und die Spitzen durch die Blitze gut abhalten können.
  • Sie dürfen durch kurzfristigen Extremeinsatz (schnelle Blitzfolgen) nicht übermäßig strapaziert werden.

Wir nutzen in all unseren Blitzen und auf all unseren  Shootings  ANSMANN MaxE Akkus*. MaxE steht bei Ansmann für eine stark reduzierte Eigenentladung. Lange Rede kurzer Sinn. Über ein Jahr Lagerungszeit verlieren die Akkus ca. 10% der gespeicherten Energie. Und die kommen sogar noch aufgeladen in der Packung an :-)…

Alternativ gibt es von SANYO noch die weißen ENELOOPS* mit der gleichen Technik. Die ENELOOPS haben die selben Werte und Innereien wie die MaxE von Ansmann. Wenn wir uns entscheiden können ob wir Ansmann mit Firmensitz in Hessen Baden-Württemberg unterstützen wollen oder SANYO in Übersee, dann fällt unsere Wahl patriotisch auf Hessen :-). Bleibt aber euch überlassen welchen Akku ihr haben wollt.

Es gibt nur zwei oder drei Hersteller solcher Akkus mit niedriger Selbstentladung. Soweit wir wissen sind die Sanyos mit den Ansmann innerlich identisch. (LAUT UNSEREN QUELLEN) Vom Produkt her gibt es keinen Unterschied für den Käufer, die Frage ist nur welche Firma man unterstützt… ANSMANN oder SANYO… Sanyo hatte ein Jahr vertraglich festgelegten Verkaufsvorsprung in 2006 bevor in 2007 dann die Ansmann auf den Markt kamen. Es kann sein, dass wir bzgl. der Innereien und des Labelings falsch informiert sind… ich glaube es allerdings nicht.

Wichtig ist lediglich, dass ihr keine Akkus nutzen solltet, die sich selbst zu stark entladen. 2 Wochen nicht geblitzt und schon sind alle Akkus leer (überspitzt gesagt :-)).

ANSMANN MAXE ANSTATT ENELOOPS

Die MaxE gibt es in zwei Varianten. Einmal mit 2100 mAh und einmal mit 2500 mAh. Aus unserer Erfahrung lohnen sich die „normalen“ mit 2100 mAh mehr. Wir merken fast keinen Unterschied bei unserer Arbeit egal welchen Pack wir im Blitz haben.

ANSMANN MAXE ANSTATT ENELOOPS

Damit hätten wir besprochen und geklärt welche Akkus zur Verfügung stehen. Damit erreicht man, dass man gegenüber Batterien eine deutlich bessere Lösung bekommt. Bei diesen Akkus kann man voller Leistung bis kurz vor dem Ende der Akkus fotografieren, erreichen die Akkus ihren Grenzwert, dann fallen die beiden Zellen so schnell ab, dass man beim ersten Anschein eines verzögerten Ladens die Akkus wechseln kann. Und dabei kann man auch sicher sein, dass wirklich nix mehr drin ist.

Bei Batterien haben wir oft das Gegenteil vernommen. Die fangen sehr stark an und brechen dann nach kurzer Zeit in der Leistung ein. Dann geht es immer länger und länger mit dem Laden und selbst wenn man denkt, da geht nix mehr, dann kommt immernoch ein Blitz raus. Man muss nur ewig warten. Aus der Erfahrung heraus kann man von dieser Arbeitsweise nur abraten. Es versaut den Spaß am Fotografieren.

Kommen wir zum zweiten Hauptteil dieses Beitrages. Akkumanagement im Einsatz! Hier sind die wichtigsten Punkte aus dem heuten Beitrag!

  • Immer 4er Blister zusammenhalten 

    Der Grund dafür ist, dass bei vier Akkus im Blitz die Leistung und Qualität des schwächsten Gliedes die maximale Leistung der anderen Akkus beschränkt. Vermischt man aus Versehen einen schlechten/alten Akku mit 3 neuen Akkus, dann kann man alle drei neuen Akkus direkt mitwegwerfen, solange man „die faule Tomate“ nicht identifizieren kann.

  • Akkutester für PRE-CHECK 

    Ein Akkutester informiert euch vor eurem Shooting über die enthaltene Ladung. Wichtig, damit man nicht aus Versehen alte Akkus einsetzt.

  • Akkus konstant abnutzen 

    Wenn man einen Akkupack aus dem Blitz nimmt und läd, dann nicht wieder direkt in den Blitz. Man muss alle Pakete konstant abnutzen. Hat man 3 Pakete à 4 Akkus, dann nutzt man erst Paket 1, dann 2, dann 3 und dann erst wieder 1. Nimmt man Paket Nr. 3 aus dem Blitz, lägt man das Paket an das Ende der Reihenfolge und nutzt Paket Nr. 1 weiter.

  • Akkus für gleiche Verwendungszwecke 

    Blitzakkus sind Blitzakkus und werden nicht mit Zellen vertauscht, die dann über Monate im Funkauslöser hängen. Man zerbricht keine 4er Pakete und nutzt auch kein Paket für „andere Zwecke“.

  • Beschriftung der gesamten Pakete 

    Öffnungsdatum der Packung und PaketNr. gehören auf jeden Akku. Damit vertauscht man nie wieder Akkus untereinander.

  • JahreswechselAkkus sind wie Öl im Auto. Man muss die auch regelmäßig wechseln. Wir wechseln alle Akkus nach einem Jahr Laufzeit. Wundert euch nicht über das Datum weiter unten. Das 4er Paket existiert so nicht mehr.

ANSMANN MAXE ANSTATT ENELOOPSANSMANN MAXE ANSTATT ENELOOPS

Wir halten unsere Pakete entweder mit Gummibändern zusammen oder aber eben in einer Transportbox aus Plastik. Wichtig ist, dass man sofort erkennt, wann Akkus voll geladen sind und wann verbraucht.

Bei uns gilt: Schauen alle Akkus in die selbe Richtung, dann ist das Paket voll. Schaut auch nur ein Akku in eine um 180° verdrehte Richtung, dann muss das gesamte Paket geladen werden.

ANSMANN MAXE ANSTATT ENELOOPS

Es gibt auch spezielle Akkuboxen* die für unsere Zwecke aber oft zu viel Platz verschlucken. Die Sortierung und Unterscheidung zwischen geladenen Akkus und leeren ist dabei oft noch einfacher.

ANSMANN MAXE ANSTATT ENELOOPS

So, dat war es zur Aufsteckblitz-Akku-Kunde. Vergesst nicht, wenn euer Blitz kein Saft hat, dann macht das Blitzen auch keinen Spaß und dann versaut man sich dadurch die Fotos. Wenn wir schon keine 300 € für einen Ersatz-Lithium-Akku für einen Porty zahlen müssen, dann können wir doch ein paar Mark für die Stromversorgung investieren. MÜSSEN WIR SOGAR.

LG

Martin

PS: Und da ÖKO echt wichtig ist, gehen die „alten“ Akkus von uns dann in den Hausgebrauch. Es ist eine Sache, dass wir uns beruflich auf die Dinger verlassen müssen aber eine andere Sache ist es, leicht „alte“ Akkus in der Maus am Computer oder in der Fernbedienung am Fernseher zu haben.

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Kommentare (26)

26 thoughts on “TECHNIK: AKKUMANAGEMENT :-) FÜR AUFSTECKBLITZE

  1. Vielen Dank für die Aufklärung. Kommtz genau richtig, da ich nun (endlich) auf Akkus umsteigen will. Kurze Frage zum Aufladen: Ist Schnellaufladen mittlerweile in Ordnung?

  2. Hallo Martin,

    die Firma Ansmann hat zwar ihren Firmensitz in Hessen, lässt aber ihre Akkus in China produzieren. Ist also nicht viel besser als SANYO 🙂

    Gruß Hans (der trotzdem immer noch viel von Dir hält)

  3. Es gibt nur drei Hersteller von solchen Akkus mit geringer Selbstentladung. Sanyo ist einer davon, Ansmann keiner. Warum nicht lieber gleich zum Original greifen?

  4. @Hans Eder: Dann ist es also GB Batteries? Noch ein Grund zu Eneloops zu greifen: Sie werden mit Solarstrom aufgeladen und NICHT in China produziert.

  5. Der Test ist zwar schon einige Tage alt, jedoch immernoch interessant:

    http://www.chip.de/artikel/Megatest-Akkus-fuer-Digicams-und-MP3-Player-AA-AAA-5_29020749.html

    Hierbei muss ich sagen, dass ich von den getesteten Akku´s einige angeschafft habe und mit Labormessgeräten sehr testnahe Ergebnisse erhalten habe. In meinem dauerhaften Akkuarchiv habe ich von damals noch immer

    – 16x Varta Professional 2700mAh und 8x Sanyo 2700mAh, letztere bringen Trotz ihres alters durchschnittlich 2400mAh. Die Selbstentladung ist bei Sanyo2700 stärker als im Test von Chip, die Varta Prof.2700 mindestens gleich der Eneloops. Bei den Varta´s gibt es eine gewisse Serienstreuung, ich habe immer wieder welche nachgekauft. Ein paar meiner Varta´s haben noch nach 20 Tagen mehr als 2400mAh geschafft und das ist mehr als ein Eneloop voll schafft. Meine Akkus werden jedoch in gewissen abständen von einem Laborladegerät wieder fit gemacht.

    Die Enelops fand ich persönlich zu teuer für die Leistung. GP2700er waren nach einigen wochen Tot.

  6. Hochinteressantes Thema und viel zu oft vernachlässigt. Ganz besonders von den gelegenheits Fotografen. Wobei die Akkus von Metz für Stabblitze auch nicht überzeugen.

    Gruss

    FALL_P

  7. Ich habe die MaxE 2500er von Ansmann. Kann mich dem Martin anschließen was die Entladecharakteristik beim Blitzen angeht. Allerdings nur wenn sie in einem Nikon Blitz stecken. Als „schwarzes Schaf“ hab ich noch einen 58er Metz, da brechen die Ansmann sehr schnell zusammen, so dass ich da immer Alkalines nehme. Keine Ahnung warum.

    Zum laden nehme ich die Steckerlader für bis zu vier Akkus. Hab mir da nen Koffer gebastelt mit fünf Ladegeräten für unterwegs. Nach 1,5 Stunden sind die wieder voll und bei den ältesten Akkus die jetzt etwa ein Jahr alt sein müssten, kein Verschleiß erkennbar.

  8. @Didi

    Wie ich schon geschrieben habe, konnte ich damals mindestens 3 Hersteller aus dem Zeitraum testen meine ergebnisse haben zwar ihre unterschiede gehabt, aber waren für mich zufriedenstellend. Die Platz 3! Sanyo´s Funktionieren immernoch Tadellos

  9. Ich habe ca. 40 Eneloops im Einsatz, ob im MB-D10, in den Aufsteckblitzen, bei kommen keine anderen mehr rein. Nutze sie schon seit 3 Jahren ohne Probleme.

  10. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen:

    – Die Eneloops sind ihr Geld wert. Ich habe für 8 Stück ca. 13 .-€ gezahlt (da kannst nit Meckern).

    – Wichtig ist auch hier dass man die Akkus mit einem „inteligenten“ Ladegerät hegt und pflegt. Sonst hat man mit den Akkus auch keine Freude.

    Ich verwende z.B. ein BC700. Es hat sogar schon alte (GP, Energizer, Varta….) Akkus wiederbelebt und diese tun jetzt ihre Dienste in div. Haushaltsgeräten.

    – Richtige Lagerung: Lagert euere Akkus am besten in der Wohnung (zwischen 10°C und 30°C). Extreme Kälte sowie auch Hitze mögen sie nicht. (also nicht im Auto liegen lassen 😉

    – Gebt eueren Akkus hin und wieder mal eine Auszeit. Pflegt sie im Ladegerät, sie werden es euch mit einer besseren Kapazität danken. Hierzu ist z.B. das BC700 gut geeignet.

    Um nochmal auf das Thema Akkus in Blitzen zurück zukommen:

    Wichtig ist die Energiemenge die ein Akku oder eine Batterie zur Verfügung stellen kann. Wie Martin schon sagte haben die Akkus zwar keine so hohe Spannung aber dafür bleibt die Akkuspannung bis zum Schluß (fast) konstant. Akkus haben den Vorteil einen geringen Innenwiderstand zu haben und somit einen höheren Ausganstrom zuzulassen. Das führt zu einem schnelleren aufladen der Blitzakkus.

    Fazit: Raus mit den Batterien aus den Blitzen und rein mit den Akkus.

    Viva Akku 😉

    Gruß Marcel

  11. Der Beitrag kommt genau Richtig 🙂 will auch bald auf Akkus Umsteigen 😀

    Danke für denn Beitrag.

    LG aus der Schweiz Beni

  12. Zellen von Panasonic und Sanyo haben bei mir mit am besten abgeschnitten. Meine Erfahrungen mit Varta, bisher recht negativ. Über Ansmann kann ich bis heute auch nichts negatives sagen. Die waren bei Garantiefällen auch immer sehr kulant. Auf jeden Fall sollte man beim Ladegerät nicht sparen. Es sollte eine „Einzelschacht Überwachung“ besitzen und „Multivoltage“ fähig sein, damit es auch im Ausland verwenden kann.

    Was sehr praktisch ist: Wenn man man die vier Akkus für einen Systemblitz so zusammen legt, wie sie in den Akkuschacht kommen und diese auf einer Seite mit einem Gummiband befestigt. Dann kann man dieses „Paket“ sofort in einem und recht schnell in den Blitz schieben und muß nicht erst lange nachschauen, sortieren und die Akkus einzeln einlegen.

    Cheers !

    🙂

  13. Hi ihr Akku-Experten,

    da hier auch vom BC-700 die Rede war, wollte ich Euch mal kurz anzapfen.

    Ich bin nämlich damit ganz böse auf die Nase gefallen.

    Als ich gerade vom Metz 58 AF-1 auf den neuen 58 AF-2 (Nikon) umgestiegen bin, habe ich ebenfalls komplett auf Eneloops umgestellt und mir das Technoline BC-700 dazu geholt.

    Gerade eine Woche war der Blitz alt, als er während eines wichtigen Formations-Tanz-Shootings mit frisch geladenen Eneloops schon nach ca. fünf Minuten Einsatz einfach aus ging, was mich sehr stutzig machte. Sowohl der Blitz als auch die Akkus waren ja praktisch neu und nur 1-2 mal benutzt worden. Der Blitz war richtig heiß und somit warf ich mal einen Blick ins Batteriefach.

    Dann musste ich mit einigem Erschrecken einen Eneloop-Akku aus dem Batteriefach des 58-AF-2 holen, der dabei war auszulaufen.

    Sowohl in das Fach als auch auf die Akkus ist die Säure ausgelaufen.

    Ihr glaubt gar nicht, was das mitten während der Tanzes für ein Adrenalin-Schub war… HORROR!

    Das Shooting musste ich dann ohne Blitz und bei entsprechenden ISOs absolvieren, was schlicht desaströs war und eine komplette Arbeits-Woche Photoshop nach sich zog, um die Ergebnisse wenigstens auf ein passables Level zu holen.

    Metz hat den Blitz dann überprüft und für fehlerfrei befunden, mir aber aus Kulanz das Batteriefach ersetzt.

    Der Eneloop-Händler schließt einen Defekt aus und schiebt’s auf das Ladegerät. Aber das BC-700 hat wirklich, wo man auch hinschaut, fantastische Rezensionen, weshalb ich das kaum glaube. Im sonstigen Betrieb mit anderen Akkus für den Hausgebrauch gibt es auch keinerlei Probleme oder Auffälligkeiten.

    Für mich ist jetzt vor allem das Problem, die Fehlerquelle zu finden.

    Ich kann mich ja schlecht in die Wohnung stellen und bei entsprechendem Testaufbau hunderte von Blitzen abfeuern, bis wieder was ausläuft.

    Und bei einem Einsatz kann ich schlecht riskieren nebenbei Tests zu fahren.

    Seitdem lasse ich daher die Finger von den Dingern und behelfe mir mit Batterien.

    Das einzige, was mir nach der bisherigen Recherche eingefallen ist: Ich hatte die Eneloops im BC-700 auf „Discharge“. Somit werden sie geladen, nachdem sie vollständig entladen wurden. Ich hatte überall stets vernommen, dass dies die beste Methode ist Akkus zu laden.

    Inzwischen habe ich gelesen, dass Eneloops das nicht mögen. Aber meint ihr, dass es sie zum Auslaufen treiben kann?

    Danke für alle Ideen im voraus.

    Beste Grüße,

    Felix

  14. Hi Zusammen,

    die Frage mit dem Akku ist ja nun geklärt, ich frage mich nun welches Ladegerät in Ordnung ist. Da bei Ansmann wenigstens ein Teil der Gewerbesteuer in Deutschland bleibt, würde ich mich über tipps zu deren Geräten freuen:)

    dachte z.B. an diese:

    – Ansmann Energy 8 Plus (Soll laut amazonbewertungen aber ziehmliche Streuung haben)

    – Powerline 5 Zero Watt (klingt für mich gut – würde aber lieber paar € mehr ausgeben, wenn das energy 8 zu empfehlen ist)

    – Powerline 4 (steckerladegerät mit vor und nachteilen)

    LG

    Alex

  15. Ich habe 2 Ladegerät, das BC700 und das Ansmann energy16, mit beiden bin ich top zufrieden. Das Ansmann bietet eben den Vorteil dass man auf die Schnelle seinen Vorrat laden kann. Ansonsten wäre das BC700 mein Favorit.

  16. Martin, dem kann ich nur beipflichten!

    Ich bin seit Jahren begeisterter Eneloop + BC-700 Be-Nutzer!

    @Fotofelix: og. Auslaufschaden schiebe ich jetzt mal auf den Blitz: ein ähnliches Problem hatte ein Bekannter von mir mit seinem Metz Stabblitz.

    Mit dem BC-700 kann man sehr schön die Kapazität und die Ruhespannung messen und danach die Zellen selektieren und zu passenden Gruppen zusammenstellen.

    noch was:

    Vorsicht! Eneloops mögen (wie fast alle Akkus) keine Tiefenentladung, hatte mal vier etwas ältere Panasonic Infinium Akkus (ähnlich den Eneloops) in meiner EOS 30e vergessen, das haben zwei davon leider nicht überlebt. :/

    Die bisher schlechtesten Erfahrungen habe ich mit GP-Akkus gemacht; sie hatten nicht die angegebene Leistung und waren schon nach nem halben Jahr hinüber.

    MfG Andreas

    http://www.Knueppixx.Blogspot.com

  17. Noch eine kleine High-End-Verfeinerrung ist wenn man ein Ladegerät mit mAh Zähler hat kann man die Akkus beim entladen messen wieviel Saft drinn ist und neu gruppieren. Wenigstens wenn man gleichzeitig mehrere 4er Päckche kauft. Am besten mal bei den Modellbauern vorbei sehen wenns um Akkus geht.

  18. Hallo Martin,

    danke für den tollen Beitrag zum Thema Akkumanagement! Werde demnächst auch umstellen auf Ansmann bzw. Eneloop und werd die Tips zur Beschriftung befolgen und die Haltbarkeit optimieren:)
    Was mich noch interessieren würde, es gibt ja bei einigen Ladegeräten die Möglichkeit den Ladestrom zu verändern. 200,500 und 700 habe ich dabei zur Auswahl. Könnt ihr mir dazu einen Tip geben bzw. habt ihr Erfahrungen damit gemacht zwecks Auswirkung auf die Akkus? Momentan wähle ich die Werte je nachdem wieviel Zeit ich zum Einsatz der Akkus hab.

    Beste grüße

    Kevin

  19. Hi also jetzt noch mal auf den firmensitz zurück zu kmommen ist ja schön das ansmann ne firma in deutschland ist und warum steht dann auf den akkus made in china drauf^^

    schade halt

  20. Danke für den Beitrag!

    Auch wenn er schon etwas älter ist, hat er ein paar gute Denkanstöße gebracht. Selber nutze ich mittlerweile die Eneloop-Serie (hatte mit Ansmann zuvor schlechte Erfahrungen, aber vielleicht habe ich der Pflege auch zu wenig Beachtung geschenkt) und bin super zufrieden damit.

    Da ich selber gerade verstärkt in das entfesselte Blitzgeschäft einsteige und nicht direkt bei dem wichtigsten Element Fehler machen will, war Euer Artikel genau richtig. Dank Eurer Tipps kann jetzt ja nichts mehr schief gehen! 🙂

    Beste Grüße

    Matt

  21. Ein sehr schöner und aufklärender Bericht über das Akku-Management im Bereich der Fotografie. Leider haben noch viele Fotografen Vorurteile gegenüber Akkus, zu Unrechte wie ich meine. Denn die Technologie der NiMH Akkus wird ständig weiterentwickelt und hat bereits jetzt einen guten Leistungsumfang erreicht. Das beweisen auch aktuelle Testmessungen.
    Der Akku-Fachhändler akkuline.de veröffentlicht neuerdings aufschlussreiche Testmessungen zu Akkus. Und zwar vor dem Hintergrund, dass ein Akku eben immer nur so gut ist, wie er passend zur Anwendung z.B. zum Betreiben von Blitzgeräten etc. ist.
    http://www.akkuline.de/test/

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