TECHNIK: DER SUN SNIPER

28. Juli 2009

Hallo und guten Morgen die Damen und Herren…

heute möchten wir uns wieder mit einem technischen Ausrüstungsteil beschäftigen. Es geht um KAMERAGURTE… und naja, man mag erst denken, dass es sich um Geringfügigkeiten handelt aber dem ist nicht so. Wenn man stundenlang arbeitet und mit der Kamera umhersteht/läuft/rennt/bückt/kniet/schleppt und schufftet, dann kann ein kleiner Gurt einen großen Unterschied machen. Nämlich zwischen: „Schatz ich bin zuhause“ oder „Schatz, hol die Rheumasalbe, ich kann meinen Kopf nicht mehr bewegen“.

Wir haben endlich die Lösung gefunden und wollen die nicht mehr vor euch verstecken. Es ist der Sun-Sniper… Ihr habt ja gesehen, dass wir schon lange Zeiten auf den Making-Of-Fotos alle diesen Gurt tragen… jetzt wisst ihr auch gleich warum!

Daher für euch ein kleines Video… Natürlich muss man bedenken, dass wir nur aus der Sicht der Peoplefotografen sprechen können. Street- und Landschaften sind ja bekannterweise nicht sooooo unser Ding.

Einfach im Kopf behalten. Wir wissen, dass das hier eher für die Arbeitsfotografen gelten mag. Wer nur ein paar Minuten pro Monat die Kamera nimmt, für den tun sich da nicht die gleichen Probleme auf wie für uns. Aber trotzdem gibt es einige Punkte die sehr sehr ausschlaggebend sind.

  • Materialschonend weil die Kamera an der Seite hängt und nicht vor dem Bauch!
  • Man merkt die Kamera nicht mehr, egal ob mit riesigem Tele oder kleinem Objektiv.
  • Man kann viel schneller fotografieren (also das gilt wohl eher für die Street- und Reportagefotografen da draußen)
  • Sicherer Halt der teuren Ausrüstung
  • 2!!!!! Hände frei!

Auch wenn wir hier in höchsten Tönen vom Gurt reden (weil wir das Teil einfach wirklich lieben und dauernd nutzen), so haben wir doch leider zwei Punkte vergessen ins Video aufzunehmen, die ihr definitiv wissen solltet.

  • Der Gurt wird genau da befesetigt, wo euer Hochformatgriff ist. Das heißt, im Hochformat, habt ihr dann mitten in der Hand die Knubbelschaube. Dies gilt allerdings nur bei kleinen Objektiven ohne Stativschelle, wir wollen hier aber nicht verschweigen, dass es stören kann. Aber wie gesagt, die Alterantive ist Nacken brechen 🙂
  • Der Gurt kostet 49 € plus Versand… das ist ein ordentlicher Preis für einen Gurt. Zu dem Punkt lässt sich sagen, dass wir täglich damit arbeiten und wir haben viel mehr Dinge die öfters kaputt gehen als so ein Gurt… also die Preis/Leistung ist unserer Ansicht nach absolut top. Leistung nämlich auch in Hinsicht, dass wir damit täglich arbeiten können und das über Monate evtl. Jahre.

Wer eine andere Möglichkeit, eine DIY-Möglichkeit sucht… der muss diesem Link hier folgen!

So, dann bis die Tage… für Martin geht es jetzt direkt erstmal wieder zu FotoTV, neue Videos aufnehmen…