7.8.2015    36

Sony Flagschiff Alpha 7r II im großen Praxistest

7. August 2015 | Technik

Wir hatten am Dienstag die Möglichkeit, die erste serienreife Kamera in Deutschland genauer unter die Lupe zu nehmen. Inkl. dem Recht Bilder zu veröffentlichen und echte Erfahrungswerte in einem echten Fotoshooting sammeln zu können. Aus diesem einen Tag mit der neuen Sony Flagschiff-Kamera Sony Alpha 7RII gibt es heute den größten Kamerabericht ever auf dem K&G Blog. Inkl. Video und vielen Rohdaten, inkl. Vergleichsbildern und und und…

Aber seht doch selbst! Vorab das Video mit allen wichtigen Infos und einem kurzen Interview von Alexander Heinrichs zur neuen Sony Kamera.

Kurzum, die Kamera setzt neue Maßstäbe im Kleinbildsektor. Mit einer PhaseOne für 35.000 kommt der Sensor vielleicht noch nicht ganz mit, aber da sprechen wir ja auch aus genau diesem Grund um eine weitere Null hinten am Preis. Der Sensor ist aber eine Liga für sich und sucht im Kleinbildformat aktuell noch lange nach ebenbürtiger Konkurrenz. Wer das nicht glaubt, der sollte sich den Slider ganz unten mal genauer ansehen und sehen was an maximalen Grenzwerten in der Kamera steckt.

Generelles über die Kamera

Im Grunde genommen haben wir einige schlichte Erfahrungen mit der neuen Kamera gemacht.

  • Sony hat alle Features der bisherigen Kameras in einer Kamera zusammengeführt. Stabi aus 7II, SilentMode und 4K aus 7S und Auflösung aus 7R.
  • Der Spagat aus ISO und Megapixel ist mehr als gelungen. Der Sensor der 7R (D800) wurde zusätzlich deutlich verbessert und auch wenn bei ISO102400 das Rauschen in den Farben sehr stark abgleitet, es bleibt weiterhin verwertbar.
  • Die Kamera kann etwas mehr als der jeweils einzelne brauchen wird. Sie kann sowohl als exzellente Filmkamera in 4K eingesetzt werden mit Super35 Modus ohne RollingShutter-Effekt, wird dann aber wohl als Fotokamera nicht gebraucht werden oder anders herum, wird als HighMegapixel-Fotokamera eingesetzt und dadurch eher als Filmkamera brach liegen. Es gibt zu viele Features die jeweils nur einzelne Gruppen brauchen, aber genau das macht die Kamera halt auch so spannend.
  • Der Autofokus ist wirklich grandios besser geworden. Ich würde zwar sagen, dass der bei der 7II schon spitze war aber da hat Sony nochmals eine Nummer drauf gelegt. Gerade die Tracking und AF-C Funktionen sind spitze. Dort laufen Algorithmen im Hintergrund und Verfolgen wirklich Bewegungen und Richtungen. Das ist zwar nicht so gebräuchlich in der Peoplefotografie könnte aber gerade Reportage oder Sportfotografen sehr viel helfen. Mit Kontrast-Autofokus über den Sensor sind zwischenzeitlich viel mehr Dinge möglich als über herkömmliche AF-Sensoren. Die sind zwar immer noch etwas schneller, verfolgen aber z.B. keine Farben und Richtungen von Schärfepunkten.
  • 42 Megapixel braucht kein Mensch! Jedenfalls nicht ohne guten Grund. Produktionen oder für große Drucke sind solche Gründe aber nur für das heimische Urlaubsfoto ist das ne Atombombe auf einen Spatz! Trotzdem geil so viel Schärfe!!!
  • Die Akkulaufzeiten sind grottig wie eh und je! Allerdings muss man Sony dafür loben denn wer einen Sensorstabi und so viel Rechenpower für einen 42MP Sensor in eine Kamera steckt und dann die Ausdauer bei gleichem Akku ungefähr auf gleichem Level hält, der verdient Lob! Das sind alles extreme Stromfresser und sollten eigentlich für eine reduzierte Ausdauer des Akkus sorgen. Tun sie aber nicht…
    ZUSATZ! Ich höre immer wieder dass der Akku ca. 400 Auslösungen hält. Mit der Zahl kann man nix anfangen! Denn wer lange Zeit die Kamera an lässt und Sensor und Display damit aktiviert hält, der kann auch nur 10 Auslösungen schaffen. Daher will ich einfach mal eine Hausnummer sagen. Für einen Reportage-Tag in Island haben wir im Durchschnitt 2 Akkus gebraucht. Für ein Shooting in Deutschland brauchen wir ca. 3.
  • Dynamik und Farben wurden abermals verbessert. Zwar kein Quantensprung aber trotzdem. 6 Megapixel mehr sind deutlich und ich würde sagen die Dynamik hat sich um ne halbe Blende verbessert. Die Werte entstammen meinem Gefühl nach einigen tausend Bildern mit der Kamera! Kein Messwert im Labor sondern Praxisarbeit.
  • Der Sucher ist extrem schnell. Er fühlt sich wirklich noch schneller an als bei den anderen Alphas und gerade bei den Box-Sessions war keine Verzögerung zu vernehmen. Keine Streifen oder Schlieren. Alles war glasklar!
  • Die Sony 7R MarkI war eine ordentliche Kamera um einen grandiosen Sensor. Die Mark II macht jetzt um einen Spitzensensor eine grandiose Kamera. Egal ob Videofunktion in 4K, Fokus, Schnelligkeit, WLAN, Sensor, Auflösung, EVF und allen restlichen Features…
  • Der „neue“ Autofokus der 7RII wird für meinen Geschmack etwas zu sehr gehyped. Überall ließt man nur wie gut der ist!!! Ok, er ist besser geworden aber soooooooo gut???? DSLR-Kameras in der selben Preisregion sind dem Fokus der spiegellosen Systemkönigin immer noch überlegen in Punkto Geschwindigkeit. Wo man den Hut ziehen muss sind die Drumherum-Fokus-Methoden wie das Nachfolgen bzw. Verfolgen von Fokuspunkten oder das Analysieren von Gesichtern. Das rockt sowas von aber der Fokus ist noch immer nicht auf Spiegel-Niveau! Aber trotzdem deutlich besser als bei der 7R Mark 1.

Woher kommt unsere Erfahrung mit der Kamera

Wir konnten mit der Alpha 7RII verschiedene Setups fotografieren. Ein Live-Action-Box-Setup im Ring. Eine wirkliche Sparring-Session zweier Boxer. Dann ein Glamour-Sport-Shooting mit Model und dann noch ein Makro-Set von ledrigen, alten Boxutensilien. Wir haben hier mal ein paar Fotos und weiter unten kommen wir zum Herz der Kamera. Dem Sensor. Insgesamt haben wir mit dem Team über 3000 Bilder geschossen und das an insgesamt drei Tagen.

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Wie oben schon angekündigt durften wir eine serienreife Kamera nutzen und hatten dabei die Freigabe zur Veröffentlichung von Rohdaten-Fotos! Und genau das wollen wir jetzt hier machen. Rohdaten aus der MarkII. Heiß und fettig weil so aktuell! Dabei hatten wir auch den Vorgänger 7R und haben das jeweilige Bild mit gleichen Einstellungen und gleichem Objektiv mit beiden Kameras aufgenommen. Dabei haben wir uns für das Makro-Setup entschieden und dort drei ausschlaggebende Stufen des Sensors getestet. Nicht alle ISO-Werte stumpfsinnig durch sondern die großen Schritte. Entweder fotografiere ich im Studio bei niedrigen ISO-Werten mit Blitz und anderem Kunstlicht. Oder aber ich habe Reportage-Arbeit bis gewöhnlich um die ISO1600. Das ermöglicht bei f1.4 Objektiven auch bei Nacht noch gut belichtete Fotos. Oder aber es geht in die Extreme und das wäre dann auch die dritte Stufe.

Nachfolgend sieht man unser „Testfoto“. Fotografiert wurde mit dem 90mm Makro von Zeiss und immer bei f16 mit Fernauslöser bei ISO200 ausgelöst. Fokussiert wurde mit dem kleinen Fokusfeld auf den oberen Bereich der beiden Ringe.

0005_ISO 1600_1-125 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7R_FE 90mm F2.8 Macro G OSS

Rohdaten zum Download / Bitte nicht alle gleichzeitig 🙂

ISO200, ISO1600, ISO25600 und weil die 7RII noch 102400 kann, die MarkI aber nicht, haben wir im vierten Download diesen ISO-Wert mit dem maximalen Wert der MarkI verglichen.


Vergleichs-Rohdateien ISO200 // 7R & 7RII
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Vergleichs-Rohdateien ISO1600 // 7R & 7RII
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Vergleichs-Rohdateien ISO25600 // 7R & 7RII
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Vergleichs-Rohdateien ISO102400 // 7R & 7RII
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Besprechung der Bilddaten

Was an den Bildern auffällt ist, dass die 7RII deutlich schärfer abbildet. Wir haben nicht falsch fokussiert und es war jeweils das gleiche 90er Makro Objektiv. Trotzdem schaut es aus als ob die 7RII sichtbar mehr Details liefert. Und dabei kann nicht nur vom Bonus der 6 Megapixel gesprochen werden.

Um nicht gleich alle Rohdaten herunterladen zu müssen haben wir hier auch den Vergleich ins Blog eingebaut. Nicht erschrecken, wir hatten das Slider-Tool eigentlich für einen VORHER-NACHHER Vergleich programmiert. Also in Bezug auf Bearbeitung. Heute missbrauchen wir den Slider einfach für die Bildvergleiche. Dabei muss man sich nur merken:

VORHER = SONY 7R MARK 1
NACHHER = SONY 7R MARK 2

Das hier ist der Detail Vergleich im Ausschnitt bei ISO200.

0007_ISO 200_1-15 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7R_FE 90mm F2.8 Macro G OSS-20006_ISO 200_1-15 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7RM2_FE 90mm F2.8 Macro G OSS-2

Anmerkung zu ISO200: Man sieht deutlich mehr Informationen in den Details. Einerseits durch etwas mehr Megapixel und andererseits aber auch durch einen besseren Sensor. Die Schärfe und die Details sind so viel besser, dass es nicht nur an 6 Megapixel PLUS liegen kann. Im Vergleich zur Mark II wirkt der alte Sensor fast schon irgendwie unscharf. Ich hatte im ersten Moment das Gefühl falsch fokussiert zu haben, war aber bei f16 wirklich nicht der Fall.

Gefolgt vom Bildvergleich bei ISO1600.

0005_ISO 1600_1-125 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7R_FE 90mm F2.8 Macro G OSS-20004_ISO 1600_1-125 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7RM2_FE 90mm F2.8 Macro G OSS-2

Anmerkung zu ISO1600: Während man bei der alten 7R bei ISO1600 schon ein leichtes Rauschen in den Schwarzwerten feststellen kann, so ist bei der 7RII kein Rauschen zu sehen. ISO1600 ist gefühlt wie ISO400, ISO800 oder ISO200. Perfekt!

ISO25600 ist für die Mark 1 das Maximum. Daher dieser Vergleich!

0003_ISO 25600_1-2000 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7R_FE 90mm F2.8 Macro G OSS-20002_ISO 25600_1-2000 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7RM2_FE 90mm F2.8 Macro G OSS-2

Anmerkung zu ISO25600: Unfassbar wie wenig die Kamera bei 25600 rauscht. Man erkennt deutliches Rauschen aber die Strukturen, die Farben als auch die Details bleiben dabei erhalten. So ist Rauschen nicht derart unangenehm wie bei der alten 7R Kamera. Die hat deutlich Farb-, Kontrast- und Detailverluste durch das Rauschen und bekommt schon bei ISO25600 einen Farbstich.

Hier nochmals der Extremvergleich. ISO25600 der 7R gegen 102400 der 7RII.

0003_ISO 25600_1-2000 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7R_FE 90mm F2.8 Macro G OSS-20001_ISO 102400_1-8000 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7RM2_FE 90mm F2.8 Macro G OSS-2

Anmerkung zu ISO102400: Wow, es rauscht wie bolle. Am schlimmsten ist die Farbveränderung in Richtung Magenta oder Rot. Aber! Das Luminanzrauschen ist bei der 7RII bei 102400 wie bei der 7R bei 25600. Absolut identisch.

Der Sony Sensor!

Und jetzt kommen wir zur Parade-Disziplin der Sony Kameras. Der Sony Sensor. Dieser Sensor dreht bisherige Regeln um. „Expose to the right“ oder sonstiger anachronistischer Bullshit gilt nicht mehr. Der Sensor ist in den Tiefen stärker als in den Lichtern und hat ein unglaubliches Potential an Farbe und Zeichnung selbst in wirklichen Tiefen. Ich weiß selbst noch nicht warum viele Lehrbücher so einen Dreck mit „Rechts vom Histogramm“ verzapfen! In der Praxis funzt es genau anders herum und die neuen Sensoren sind auch stärker im Dunklen als im Hellen.

Daher der Praxistest. Ich habe das Bild und den Ausschnitt 2,5 Blenden in Lightroom heller gemacht. Die Tiefen um 75 Punkte erhellt und dazu noch die Schwarzwerte um 15 hoch gezogen. Fieser kann man eigentlich zu einem Bild gar nicht sein. Das entspricht zusammengerechnet einer Aufhellung der Schatten um über 3 Belenden, eher gegen 4 gehend.

Bildschirmfoto 2015-08-06 um 15.03.13

Ausgangsmaterial war beides Mal das Bild mit ISO200.

0005_ISO 1600_1-125 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7R_FE 90mm F2.8 Macro G OSS-3 0004_ISO 1600_1-125 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7RM2_FE 90mm F2.8 Macro G OSS-3

Dieser Vergleich ist einfach nur der Wahnsinn. Wenn man sieht wie viel mehr Klarheit in den Tiefen existiert, einfach Bombe. Das Rauschen ist nur etwas reduziert, dafür bricht der Sensor aber nicht in den Farben aus. Die Schatten verfärben sich nicht leicht rötlich sondern bleiben neutral. Dazu existieren bessere Kanten und kleineres Korn. Einfach Bombe! Für mich die Verbesserung des Sensors schlechthin.

0004_ISO 1600_1-125 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7RM2_FE 90mm F2.8 Macro G OSS-3 Kopie

Dafür sollte man sich einfach mal die beiden Kanten im Dunklen anschauen. Die sind klar erkennbar und werden durch das Rauschen nicht ausgefranst. Das ist einfach nur mega stark und klassisch Sony Sensor wie es ihn auch mit dieser Brillanz in der D800, D810 und D750 gibt.

Und damit wir diesen Beitrag auch gebührend abschließen gibt es jetzt noch einige „echte“ Rohdaten aus unserem Shooting in Berlin. Einfach fantastisch wie die Kamera auflöst. Das Bild unten zeigt das Auge in 1:1 in einem 960px Crop.

0002_ISO 100_1-160 Sek. bei f - 4,0_90 mm_ILCE-7RM2_FE 90mm F2.8 Macro G OSS Kopie

Hier gibt es vier verschiedene Fotos zum Download. Einfach auf das ZIP-Zeichen unten klicken, dann fliegen 46MB pro Rohdatei durch das Netz auf euren Rechner.

0004_ISO 100_1-160 Sek. bei f - 4,5_85 mm_ILCE-7RM2_E 85mm F1.80003_ISO 100_1-125 Sek. bei f - 5,6_90 mm_ILCE-7RM2_FE 90mm F2.8 Macro G OSS0002_ISO 100_1-160 Sek. bei f - 4,0_90 mm_ILCE-7RM2_FE 90mm F2.8 Macro G OSS0001_ISO 200_1-8 Sek. bei f - 16_90 mm_ILCE-7RM2_FE 90mm F2.8 Macro G OSSzip-symbol-240zip-symbol-240zip-symbol-240zip-symbol-240

In diesem Sinne schließen wir die technischen Erfahrungen zur Kamera ab und enden mit einigen noch subjektiveren Meinungsäußerung.

Fazit

Die Alpha 7RII verdient aktuell den Namen Flagschiff-Kamera und zeigt was Sony in den letzten Jahren gelernt hat. Natürlich könnte man abermals in den altbekannten Streit zwischen Spiegellos und Spiegelreflex verfallen. Möchte ich aber nicht. Diskutieren darüber ist einfach müsig. Es sind unterschiedliche Systeme und ich streite auch nicht darüber, warum es ein Cabrio und ein Coupe gibt. Beides können vorzügliche Autos sein und warum braucht man denn beim Autofahren schon ein Dach???

Die Kamera kommt mit 3500 € jetzt nicht gerade in die Ausgaben aus der Portokasse aber was man dafür bekommt ist phänomenal. Sensorentechnik vom Feinsten in einer äußerst nutzbaren Form. Das verblödete Menü-System der ganzen Sony Kameras kauft man sich leider mit aber einen Tod muss man ja sterben. Vielleicht könnte Sony da nochmals einen Experten dran setzen weil die ganzen Alphas einfach nicht wirklich produktiv in der Bedienung sind. Jedes Mal wenn ich eine „seltene Funktion“ brauche, dann suche ich mir bei den Alphas den Ast durch tausend horizontal gleichwertig angeordnete Bereiche ab. In der Praxis hat man die Kamera spätestens am dritten Tag im Betriebsmodus und dann arbeitet man sowieso nur noch mit den rudimentären Rädchen. Trotzdem bleibt ein fahler Beigeschmack im Bedienkonzept. Vor allem gibt es bei jedem Blick auf die Ergebnisse und bei jedem Klick auf 100% Darstellung in Lightroom genug Gründe sich daran zu gewöhnen.

Welche Alpha ist die Richtige?

Diese Frage ist sehr schwer und unglaublich differenziert zu betrachten. An erster Stelle sollte immer die Frage stehen, ob man mit einer spiegellosen Kamera glücklich wird. Das muss wertneutral erfolgen und bei den meisten Fotografen ist das eine reine Gefühlsentscheidung. Pro und Kontra haben beide Systeme. Guckt man durch oder schaut man sich das Bild eben auf einem Display an? Der eine sagt so, der andere fühlt ganz anders. Richtig gibt es dabei nicht.

Wenn die Entscheidung über die Art des Kamerasystems gefallen ist, dann ist es eigentlich gar nicht mal so schwierig zu entscheiden welche Alpha die Beste für einen ist! Ich möchte das hier an dieser Stelle einfach mal in Stichpunkte fassen:

  • Geld spielt keine Rolle, es soll das Beste sein = 7RII
  • Studio, Portrait, People mit viel Megapixel und Dynamik = 7R oder 7RII je nach Geldbeutel
  • Filmen oder Reportage wo 12MP und hohe ISO perfekt sind = 7S
  • Vollformat als Allroundkamera für günstig Geld = 7
  • Vollformat als noch bessere Allroundkamera mit deutlich besserem Fokus-System = 7II
  • Schnelle Motive und viel Hektik = 7RII oder 7II

In diesem Sinne, euch ein frohes Fotografieren. Und nie vergessen! Man braucht keine Sony Alpha 7rII um tolle Fotos zu machen. Neueste Technik macht die Arbeit evtl. einfacher, meist wie in diesem Falle auch technisch hochwertiger, aber der Ausgangspunkt für tolle Fotos macht der Kopf, die Idee, der Blick und das Verständnis von Licht und Motiv. Wer fotografiert nicht gerne mit einer so tollen Kamera wie der 7RII aber auch ich muss morgen wieder ohne 7RII fotografieren und wenn ich meine gute alte 5D Mark II ans Auge setze, dann muss ich mich damit nicht veraltet fühlen. Macht tolle Fotos und achtet dass es darauf ankommt. Soviel Wort zum Sonntag muss noch sein!

Ciao Martin 🙂

Kommentare (36)

36 thoughts on “Sony Flagschiff Alpha 7r II im großen Praxistest

  1. Ich hatte vor ein paar Tagen die Möglichkeit, die Sony Alpha 7R II für ein paar wenige Stunden zu testen. Selbst diese kurze Zeit hat mir vollkommen ausgereicht, die Kamera als hervorragend zu bewerten. In wirkliches Spitzengerät. Leider gibt es jedoch auch einen wesentlichen negativen Punkt. Dieser betrifft die Anzahl der verfügbaren Objektive. Hier ist die Auswahl doch wirklich sehr, sehr eingeschränkt. Erst wenn Sony dies in den nächsten Jahren auf ein wirklich akzeptables Niveau bringen kann, bin ich bereit mir einen Umstieg von meiner Canon 5DS R zu überlegen. (Einen Adapter zu verwenden, scheidet bei mir eindeutig aus.)

    Einen Qualitätsunterschied bei den Bildern (man mag es mir in beide Richtungen verzeihen) habe ich nicht feststellen können.

  2. @Michi

    Es sind derzeit fast 20 objektive für vollformat für die Alpha 7er Serie verfügbar.
    In den nächsten 6 Monaten kommen 8 Linsen dazu. Für mich reicht es wirklich. Ich kann mir alle ohnehin nicht leisten 🙂 Lg

  3. „Einen Tod muss man ja sterben“ – genial! Hab mich schlapp gelacht. Sehr schöner Artikel! Und wirklich ein gelungenes Fazit!

  4. Hallo Herr Krolop,

    vielen Dank für Ihren ausführlichen Bericht. Nachdem man diesen gelesen hat, möchte man gleich die Kamera bestellen. Aber in Sachen Bildqualität scheint sie dem „alten“ Modell nicht generell überlegen zu sein. Wenn man in den Beispielbilder nachschaut, findet man auch Bereiche in der die Schärfe und die Details des alten Modells der der Neuen deutlich überlegen sind. Ein Beispiel: In den Vergleichsbilder (RAWs) bei ISO 200 und ISO 1600 sehe ich etwas oberhalb und links von dem von Ihnen gewählten Ausschnitt am Hanfseil und daran befindlichen Metallstück beim alten Modell viel mehr Details und Schärfe. Woran kann das liegen? Weder eine zu große Blende oder das Objektiv sollten dafür verantwortlich sein. Die RAWs habe ich nur in PS geöffnet, ohne irgendwelche Anpassungen vorzunehmen. Kann das von anderer Seite bestätigt werden?

    Viele Grüße,
    Alexander Döhling

    1. Ja, hast du Recht… teilweise lässt es vermuten, dass der Fokus falsch sitzt. Bei f16 und einer Entfernung von über 100cm ist das aber eher unwahrscheinlich…

  5. Vielleicht sollte auch die Ergonomie einmal angeschaut werden. Ich hatte bei einem Workshop (eine Woche in einem Schloss) einen Teilnehmer mit der Sony Alpha 7R. Nach einem Tag legte er entnervt die Kamera beiseite und fotografierte wieder mit seiner alte DSLR-Sony. Die Ergonomie und die umständliche Menüführung brachte ihn zum Verzweifeln. Ich arbeite selbst auch zwischendurch mit kleinen Kameras (Olympus OM-D Mark II), aber für meine Aktprojekte verwende ich immer die grösseren, bedienerfreundlichen Kameras.

    1. Das macht auch irgendwie keinen Sinn. Die Menüführung der aktuellen Kameras ist definitiv eine Weiterentwicklung der DSLRs von Sony. Natürlich hat sie bedeutend mehr Funktionen, die müssen natürlich untergebrahct werden, ansonsten gibt es aber klare Vorteile in Ergnomie: 4 Räder (PLUS(!!) Modusrad) und 9-10 Buttons, die man quasi frei belegen kann. Sorry, das konnte keine Sony DSLR (die hatten maximal 1 belegbare Taste). Daher ist also das einige, was ihn zum Verzweifeln bringen konnte, die Trägheit, in was neues sich einzuarbeiten. Klar, das kostet Zeit. Aber bedienerfreundlich sit eine A900 definiiv nicht…

  6. Normalerweise halte ich ja große Stücke auf Euch und empfehle Euch auch regelmäßig und gerne weiter – das gilt vor allem für all die lichttechnischen Tipps.

    Aber wenn ich so was lese:

    „„Expose to the right“ oder sonstiger anachronistischer Bullshit gilt nicht mehr. Der Sensor ist in den Tiefen stärker als in den Lichtern und hat ein unglaubliches Potential an Farbe und Zeichnung selbst in wirklichen Tiefen. Ich weiß selbst noch nicht warum viele Lehrbücher so einen Dreck mit „Rechts vom Histogramm“ verzapfen! In der Praxis funzt es genau anders herum und die neuen Sensoren sind auch stärker im Dunklen als im Hellen.“

    frag ich mich, was das soll? Erstens ist die Sprache ziemlich daneben – Bullshit und Dreck sind sicherlich keine geeignete Ausdrücke um eine Methode zu charakterisieren, die nachgewiesener Maßen das Optimum an Bildqualität liefert- selbst wenn es jetzt plötzlich einen superhubba Sensor geben sollte, bei dem das, warum auch immer, nicht mehr gelten sollte.
    Widerlegt wird das aber weder dadurch, dass eine Kamera auch bei Belichtung auf 18% Grauwert bereits sehr gute Resultate liefert (sehr gut ist nicht gleich Optimum) noch durch Euren „Test“ hier – der hat mit Exposure to the right nämlich gar nix zu tun…

    Ansonsten stimmen die Vergleichsbilder im Fokus leider nicht 100% überein – Blende 16 hin oder her. Bei der hohen Auflösung ist das besonders kritisch.

  7. Da macht ihr es uns ja nicht gerade leicht… ich überlege auch zu wechseln, bzw. erstmal zweigleisig zu fahren. Was für tips habt ihr für Umsteiger? Welches objektiv wäre ein must have? Was empfiehlt ihr, wenn ich Canons 16-35 4l, 24-70 2.8 ii, 70-200 2.8 ii, 100 2.8l und Sigma 35 1.4 Art habe?

  8. Hallo Martin,
    danke für den wirklich tollen Bericht. Spannend wären aber noch drei wesentliche Aspekte, die aber in der Kürze der Zeit vielleicht nicht machbar waren.
    1. Wie sieht es mit den Verschlusszeiten aus? Man hört immer wieder, dass die extrem hoch auflösenden Sensoren (810/7r/5ds) nur noch bedingt im Alltag zu gebrauchen sind, weil entweder ein Stativ notwendig ist oder man nur mit extrem kurzen Belichtungszeiten wirklich scharfe Fotos hinbekommt.
    2. Wie verhält sich der kamerainterne Stabilisator in Kombination mit den E-Mount-Objektiven, die ja ebenfalls über einen Stabi verfügen?
    3. Das Objektivangebot bei E-Mount ist noch recht überschaubar. Ich selbst nutze auch eine 5d Mark III und frage mich, ob Sony-Objektive mit denen von Canon (z.B. 2.8 70-200 USM II) mithalten können und ob die vorhandenen Zoomobjektve annähernd das Auflösungspotential des Sensors wiedergeben können oder ob man da zwingend zu den Festbrennweiten greifen muss.
    Vielen Dank und viele Grüße
    Gustav Förster

  9. Ich tüftle auch grade an der Kamera herum und verzweifle am 4K Filmen. Welche Speicherkarte habt ihr verwendet (wenn man schon ohne Atoms filmen kann sollte man das ja auch nutzten :))? Ich habe mittlerweile verschiedene San Disk Extreme Pro ausprobiert – grade eine UHS-I U3 Karte vor mir liegen – bei der mir die liebe Kamera sagt ich solle genau so eine einlegen, diese aber nicht akzeptiert…
    Danke schonmal!

  10. Also die Bilder sind ja sehr beeindruckend, ich glaube ich muss mir so ein Teil auch mal ausleihen 🙂 Allerdings bin ich der Meinung das ihr das Boxbild gestellt habt, da gibt es bei einer 1/125 einfach zu wenig Bewegungsunschärfe. 🙂 LG Michael

  11. Sehr bedeutsam empfinde ich auch die Qualität der Verarbeitung. Mit 500.000 Auslösungen liegt sie sogar deutlich über einer EOS1. Mehr als 3x so viele Auslöungen kann diese Kamera, als die neue Canon 5DsR.

    WAS hat Canon falsch gemacht?
    Früher fanden wir Bonanza und Derick toll. Patrick Duffy begeisterte mit seinem tollem Schauspiel die ganze Welt als “ der Mann aus dem Meer“. Von einem DER KAMERAHERSTELLER erwartet man mehr als ein paar Pixel drauf, wieder einmal. Canon hin oder her und alles was diese Firma geleistet hat, so nicht! Denn

    das Leben ist Veränderung!

    Neue Wege und Herangehensweisen sind kein Fehler und ich kann jedem „alten Hasen“ empfehlen, Voruteile mal über Bord zu werfen und sich diese Kamera oder eine der anderen Spiegellosen Sonys genauer anzusehen. Durch die Veränderung der Sichtweise entsteht auch Kreativität und Canon ist leider alles andere als das. Platten waren toll, dann kam die CD, auch die hat es nicht überlebt und heute …. na, heute sollte zumindest der Kunde überdenken, ob das was Canon da macht noch am ZAHN der Zeit liegt.

    Ihr fleißigen Bienchen,
    vielen Dank für den Bericht und die Bereitstellung der Downloads.
    Ich weiß bis heute nicht, ob es für Euch so etwas wie Pause oder einen ausgiebigen Schlaf gibt. Großes Kompliment für Lückenlose und tolle Berichte die uns allen helfen.

    und ein Gruß aus Refrath

  12. Hallo Martin,
    danke für das ausführliche Video !!
    Ich bin selbst im Moment am Überlegen, mein Nikon D800 Equipment gegen die neue Sony alpha r2 (mit Sony Objektiven) zu tauschen. Mein Bereich ist hpts. die Peoplefotografie und auch Highspeed !
    Was kannst du mir raten (wenn überhaupt) : Systemtausch oder nicht ?

    Danke für einen Ratschlag von dir / euch !
    Alles Gute
    und danke für die tollen Videos !
    LG
    Mike

      1. ….. ist mir persönlich von der Happig alles schon lange zu „bullig“;
        Ergebnisse der Kamera = mir nicht scharf genug, auch unter Verwendung verschiedenster High end Objektive..
        … und insgesamt kommt von Nikon nix mehr gescheites= Langweilig !
        Bin mir nur sehr unschlüssig, wie die Abbildungsleistung der Sony (mit den entspr. Objektiven natürlich ) tatsächlich im Verhältnis zur D800 ist ( ohne vorher einem Verkäufer alles „rausleiern“zu müssen )
        … aber mal ehrlich…verspricht die Sony echt das mit was geworben wird ??

        Vielen Dank und alles Gute weiterhin !!!

        Mike

  13. Systemkamera die zweite – oder „die Latte höher gelegt“.

    Über den Entwicklungsstau der beiden Nochmarktführer habe ich (und viele andere) gebloggt.

    Hier noch mal der Versuch (zum aktuell technischen Stand) den Systemvergleich der beiden Welten zu wagen. Dabei möchte ich mich dem Funktionsprinzip der veraltet-bewährten DSLR-Technologie nur im Ansatz widmen.

    Auch der Größen-/Gewichtsvergleich spielt keine entscheidende Rolle. Und wer ausschließlich nach den Kriterien von Preis&Leistung entscheidet ist mit einer DSLR immer noch gut bedient.

    Die vielzitierte Universalität mit einer breiten Zubehörpalette von Original- und Fremdherstellern muss ich zumindest unter einem Aspekt in Frage stellen: Die Adaption von Objektiven an eine Systemkamera ist so leicht und preisgünstig – mit rein mechanischen Adaptern ist so gut wie jedes optische Projektionssystem anzuschließen.

    An meine Fuji X-Kameras kann ich das komplette Nikon-Objektivprogramm aus meinem Kameraschrank anschließen. Insbesondere die „alten Schätzchen“ mit Blendenring am Objektiv funktionieren problemlos in der Zeitautomatik.

    Als lichtgestaltender Fotograf sehe ich den Hauptvorteil der Systemkameras im „WYSIWYG“ (What You See Is What You Get) in der available light-Fotografie. Im großen und hellen hochauflösenden Sucher sehe ich das Belichtungsergebnis bereits vor dem Druck auf den Auflöser. Evtl. sogar schon das von der finalen jpg-engine aufbereitete Bild.

    Bei Einsatz eines Blitzgerätes, im Studio (Blitzanlage!) oder der Sportfotografie schwindet dieser Vorteil allerdings. In allen anderen Genres ist dieses System den „Klapp(er)spiegelkabinetten“ der DSLR hoch überlegen. Ganz abgesehen davon, dass ich das fertige Bild unabhängig vom Umgebungslicht und hochaufgelöst im elektronischen Sucherdisplay kontrollieren kann.

    In der Sportfotografie kommen DSLRs zumindest bei der Bildfolgezeit schon an ihre technisch bedingten Systemgrenzen. Bei einer Systemkamera (mit elektronischem Verschluss) entscheidet nur noch die Leistungsfähigkeit der Kameraelektronik und der Speicherkarte – wenn man nicht gleich einen Videoclip dreht und das beste Bild herausschneidet.

    Ich bin gespannt, mit welcher Systemkamerainnovation die Nochmarktführer Mr. SONY Paroli bieten wollen. Jedenfalls war der verzweifelte Versuch, mit einer weit unterhalb des Premiumsegments angesiedelten spiegellosen Kamerafamilie, kleinen Sensoren und einer neuen Objektivreihe das Ergebis halbherziger Unternehmensentscheidungen. Geprägt von Kannibalisierungsangst.

    Noch haben sie die Chance wegen des eher dünnen Objektivangebots, aber die Zeit läuft… und wenn sich ein Kunde für das derzeit innovativste Kamerasystem entscheidet, dann ist die Zeit davongelaufen!

    Dieser Kunde kehrt nie (!) mehr zurück.

    Michael Kurz
    Im September 2015

  14. Hallo –
    eigentlich brauche ich nur einen Aufnahmechip im Vollfprmat für meine Objektivsammlung.
    Mal ausprobieren durfte ich die 7s und die 7II.
    Fazit: im Weitwinkelbereich verfärbt die Aufnahme in den Ecken mit der 7II – die 7s bleibt erfreulich neutral (hat aber nur 12MP).

    FRAGE: Wie sieht es mit dem neuen Aufnahmechip/Konzept der 7RII aus?! Hat sich Sony auch bezüglich der Nutzung von Fremdobjektiven in diesem Punkt mit der 7RII hier verbessert?!?

    Danke

      1. Hallo Martin
        Danke für den Test. Betreffend „Exposure to the Right“ von mir eine klare Ausführung dazu: (ich komme aus dem Videosektor) Das Rauschen „versteckt“ sich in den dunklen Bereichen. Ziehst Du diese nun hoch, so wird es in den sichtbaren Bereich kommen und das Bild stören. Belichtest Du „to the Right“, kannst Du das Bild dann „runterziehen“, womit das wenige Rauschen noch weniger sichtbar wird. Das ist auf keinen Fall veraltet.

        1. Hallo,
          ich denke hier ging es eher um den Dynamikumfang.
          Lichter brennen eher aus als tiefen absaufen.
          Also belichtet man eher nach links und holt die Tiefen hervor und was Sony da leistet ist der Hammer. Nimm zwei Bilder und ziehe die Tiefen mal 3 Blenden hoch und du wirst wissen welches mit der Sony gemacht wurde.
          LG
          David

  15. Hallo Martin,
    Ich hätte fast die Fuji X-Pro2 gekauft, wäre ich nicht auf deine Webseite gestossen. Ganz herzlichen Dank für die ausführlichen Test und klaren Deutsch. Es macht echt Freude, deine Laufbilder und Kommentare zu sehen und lesen.
    Und vor allem das Herunterladen der RAW-Dateien. Das ist echt Klasse und man bekommt selber einen eigenen Eindruck über die Qualität der Kamera!
    Ja, die a7rII ist schon einen Knaller. Ich werde diese kaufen und die Zeiss Batis auch noch dazu. Ach, ich freue mich auf die nächste Austellung und die WOW-Effekte der Besucher freuen.
    Freundlicher Gruss aus der Schweiz
    Jean Pierre

  16. Der Vergleich zur alten 7R zeigt zwar nicht unbedingt die Überlegenheit bzgl. der Detailauflösung des neuen Sensors aber des Autofokus…
    Bei den Bildern der 7R II sitzt der Fokus wie gewünscht auf dem oberen Teil der Ringe, bei der 7R (wie so oft) leicht dahinter. In der 1:1 Darstellung ist bei dem Bildwinkel eines 90mm Objektives und der Motivdistanz auch bei Blende 16 der Bereich der Schärfentiefe relativ klein.
    Manueller Fokus wäre hier zielführender gewesen.
    Zudem reduziert bei Blende 16 schon die Beugung die maximal mögliche Abbildungsqualität.
    Trotzdem vielen Dank für den ausführlichen Test.
    Fotomas (demnächst mit 7R II unterwegs…)

  17. Gibt es vergleichende Erfahrungen von Leica M9 – Usern bezügl. der Bildqualität? Techn. Details naturgemäß außen vor! Herzlichen Dank für Eure Rückmeldung.

  18. Hallo Martin !
    echt super cooler Bericht von dir ! danke hierfür !!!!!!

    Ich habe nur mal eine frage, ..
    kann es sein, dass bei den zip Dateien, die man herunterladen kann die Bilder falsch beschriftet sind ?
    Weil bei fast allen Bildern, schaut es so aus, als ob die 7r schärfer ist und mehr Details hat als die 7rii.
    Sind die Bilder nur als beschriftet worden oder ist das tatsächlich so ?
    weil im Beitrag hast du ja gesagt, dass die 6mpix mehr bei der 7rii ausschlaggebend sind für mehr Details und Schärfe.
    Merkbar ist es stark finde ich an der Metallasche und an dem Seilfransen darunter.
    bin gerade ein wenig durcheinander ?!?!?!?!?

    freue mich auf deine Antwort
    Mit freundlichen Grüßen Patrick

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