20.3.2014    16

PANASONIC DG NOCTICRON F1.2 / 42,5mm ASPH. / POWER O.I.S.

20. März 2014 | Technik

Heute soll es mal über eine besondere Linse gehen. Und leider konzentrieren wir uns heute mal auf ein Objektiv für mFt Fotografen. Was heißt hier leider… nur weil Canon und Nikon-Jungs und Mädels mal nicht mitlesen brauchen? So ist es halt. Heute geht der Post an alle Panasonicer und Olymper. Der Titel sagt es ja schon. Eine mFt Linse von Panasonic mit 42,5mm Brennweite und weitester Blende von 1.2 von Panasonic. Das Pendant zum heiß geliebten 85mm f1.2 Objektiv von Canon. Wobei halt, die Linse entspricht vom Look wohl eher dem kostengünstigen 85mm 1.8er als dem vollformattauglichen 1.2er Objektiv.

Und genau das ist der Grund, warum ich garnicht so recht weiß, wie ich in diesen Beitrag einsteigen soll. Denn die Linse ist kein Pendant zu den oben genannten Objektiven. Vergleichen kann man eben eine mFt Kamera nur sehr schwer mit einer Vollformatkamera. Zudem existiert von Olympus ein preiswertes 45mm Objektiv mit Blende 1.8. Das Objektiv von Olympus kostet nur einen Bruchteil vom Leica-Objektiv. Weiterhin gibt es noch ein Olympus 75mm Objektiv, deutlich teurer aber immernoch unter dem Leica und ERST DANN kommt das neue LUMIX LEICA NOCTICRON.

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Was macht also das Leica von Lumix zu so einem besonderen Objektiv? Ist der Mehrpreis gerechtfertigt? Braucht man es? Die Antwort ist. wie immer auf unserem Blog, eher subjektiver Natur. Ich habe weder das eine noch die anderen Vergleichsobjektiv auf einen Prüfstand gespannt und mit Laser oder sonst was eingemessen.

Dafür haben wir schon einige Fotos mit allen Objektiven aufgenommen und ich kann meine persönliche Meinung an dieser Stelle mit gutem Gewissen kund tun.

Meiner Meinung nach, macht das Leica Objektiv (genauso wie das 25mm von Leica) die OM-D zu einer absoluten Topkamera. Bei anderen Objektiven vermisste ich doch manchmal etwas die maximale Schärfe im Vergleich zu den regulären Spiegelreflexkameras. Bisher waren alle Aufnahmen immer einen Schritt unterlegen. Aber eben nicht mit den beiden Leicas. Die Qualität ist eben doch noch ein deutliches Stück höher als mit allen anderen Objektiven an der Kamera.

Versteht mich nicht falsch, eine OM-D ist eine gute Kamera und ich fotografier persönlich noch immer ohne jegliches schlechtes Gefühl mit der ersten OM-D EM-5. Auch die ganzen bisherigen Objektive für die OM-D waren und sind immer ordentlich bis gut. Aber das Leica setzt dieser ganzen Liga eben noch die Krone auf.

Die Aufnahmen sind nicht nur in der Schärfe besser. Viel wichtiger bei einem teuren, tollen Objektiv sind Farben und Kontraste. Wir alle wissen wie stark Objektive durch unterschiedliche Gläser und Bauarten Farben und Kontraste verändern können. Gerade im Videobereich merkt man das oftmals mehr als bei der Fotografie mit Rohdaten. Und genau da spielt das Leica eben gaaaaanz weit oben mit.

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Das 42,5er ist wirklich wahnsinnig gut gebaut, es ist super treffsicher an der OM-D und kann mit dem Stabilisator der Kamera bis zu einer Zeit von 1/25 absolut makellos gehalten werden.

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Aber zugegeben, eine solche Linse kauft man sich nicht aus Vernunft. Alles was ich oben geschrieben habe, das rechtfertigt noch nicht den aktuellen Preis der Linse. Also der Preis mag gerechtfertigt gewesen sein aber die Frage für uns Fotografen ist ja, ob wir nicht eine andere günstige Methode haben. Und genau da kommt eben der Haken.

Das reguläre 45mm Objektiv mit Blende 1.8 ist soooo günstig, dass es die Vernunftlösung für Fotografen ist. Aber es ist eben deutlich schlechter in der optischen Qualität und die 1,4 Blenden Lichtstärkenunterschied sind eben kein Pappenstiel. Wir wissen alle, dass die letzten paar Prozente eben das Geld kosten und den Unterschied ausmachen können.

Wer also diese letzten 20% haben möchte oder haben muss, der muss eben 400% mehr Geld zahlen. Das ist aber immer so. Sei es bei Autos oder sonst wo in der Weltgeschichte. Außerdem muss man einfach anerkennen, dass die VF-Objektive einfach voll die Trümmer sind. Da muss man bald einen LKW mitfahren lassen. Im Vergleich zum 85mm 1.2 ist das 42,5er ein Winzling.

Ich muss unter einem Aspekt noch schreiben, dass ich durch das Objektiv entdeckt habe, wie viel Potential in der Olympus EM5 steckt. Gerade scheint es, als würde der Gebrauchtmarkt mit den EM-5 Kameras überschwemmt werden, weil jeder scheinbar nur noch die EM-1 haben muss. Klassische Fehlentscheidung auf die neueste Kamera. Haben-Muss-Problem :-). Ich finde mit der entsprechenden Linse macht die EM-5 noch krassere Bilder als ich jemals dachte und vielleicht sollte man doch eher auf derlei Entscheidungen zurück greifen.

Linsen hat man lange, Kameras definitiv nicht so lange. Linsen machen das Foto während die Kameras nur das aufnehmen was aus der Linse kommt. Das 42,5er macht Spaß und erzeugt an einer mFt Kamera einen absolute DSLR-Look.

Eine interessante Entdeckung kann ich aber auch noch an dieser Stelle schreiben. Und zwar geht es um etwas, was mir erst mit den extrem offenblendigen Objektiven aufgefallen ist. Die Sache ist relativ leicht zu beschreiben: Mit den offenen mFt Objektiven fotografiert man auch wirklich mit der Offenblende. 🙂 Mit den DSLR-Vollformatkameras ist die offenste Blende meistens viel zu offen und zu extrem. Man blendet ab um die optische Qualität zu steigern und dadurch verliert man auch die Offenblende :-). Die mFt Objektive sind selbst bei der offensten Blende irgendwie optimaler als ihre Pendants im DSLR-Bereich. Für diejenigen die gerne mit einem 85mm auf 2.0 arbeiten, die bekommen mit dem mFt Objektiv bei offenere Blende mehr Licht auf den Sensor, können dadurch kürzer belichten oder auch die ISO zusätzlich runter fahren.

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FAZIT: Das Objektiv ist mega… mega gut, mega scharf, mega Farben und Kontrast, mega schnell und megamega TEUER. Wer Optimum braucht, der kommt an seiner mFt Kamera kaum an dieser Glasdose vorbei. Aber Optimum kostet eben Maximum an Kohle. 🙁 LEIDER! Ich finde den Unterschied zum 45mm 1.8 schon ziemlich krass. Ob man es für die Facebook-Fotos braucht? Sicherlich nicht! Für so manchen Familenurlaub??? Sicherlich auch nicht. Aber man sieht den Unterschied deutlich! Wirklich deutlich! Bei anderen Objektivvergleichen habe ich bisher immer gesagt, dass der Unterschied klein, gering, marginal sei… HIER NICHT! Es muss daher bei einer möglichen Kaufentscheidung um den Anspruch und den Verwendungszweck gehen.

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Kommentare (16)

16 thoughts on “PANASONIC DG NOCTICRON F1.2 / 42,5mm ASPH. / POWER O.I.S.

  1. Hallo Martin,
    hast du die schon Linse gekauft? Wenn nicht, wirst du sie kaufen? Ist der Beitrag gesponsert?
    Du schreibst sicher deine ehrliche Meinung, aber es gibt auch journalistische Standards bei Produktrezensionen.
    Ansonsten schöner Beitrag über ein Pareto-Produkt.

  2. Auch wenn ich „nur“ eine Pen E-P5 habe, habe ich mir dieses Objektiv bestellt, nicht weil ich es „brauche“, sondern weil, wie „das Maddin und da Paddy“ immer so schön sagen „haben besser ist als brauchen“ 😉 Mal etwas sachlicher: Ich habe zur Pen auch das 1,8/75mm und habe an einem sonnigen Tag, mal ein paar Vergleichsfotos mit meinem Lieblingsobjektiv dem 1,2/85mm an der D5 Mark 3, bei Blende 1,8/400 ISO gemacht und war beim Öffnen in LR erstmal enttäuscht. Die CA beim 1,2/85 war gegenüber dem 1,8/75 „gruselig“ und das obwohl es ja um ca. eine Blende abgeblendet war gegenüber dem 1,8/75 und ließ sich auch nicht soweit korrigieren, das es dem 1,8/75 ebenbürtig war. Andere Unterschiede waren kaum zu erkennen, und wenn, nicht immer eindeutig zu Gunsten des 1,2/85 (die Schärfentiefe ist dabei ein anderes Thema). Wenn also das 42,5/1,2 dem 75/1,8 „noch eins ‚draufsetzt“ ist es sicher seinen Preis wert, auch wenn das 45/1,8 von Olympus für gerade mal 250€ oder so, sicher die vernünftigere Entscheidun ist. 😉

  3. das ist der Grund warum ich mehrere Kamera im Einsatz habe. Für Familie und Spazieren gehen die Oly. Zum Arbeiten und Protzen die Nikon D600. Für meine Wallpaper Sammlung nehme ich die Sigma dp3.

    Zum Fotografieren braucht man keine verkaufsfördernde Feature. Deswegen ist der 5er genau richtig. Wer noch mehr sparen will holt sich gebraucht die Panasonic G6.

  4. mein bester Kumpel hat über die Arbeit stetigen Zugang zur Canon 1dx mit den feinsten L und Zeiss Gläsern…
    Privat jedoch zieht er es vor eine analoge Olympus OM1 und die OMD 5 zu nutzen.
    vorher hat er eine Canon 60d und eine Pana Lumix GH3 genutzt… er ist immernoch mehr so der Video Guy und schielt nebenher auf die GH4.
    Auf jeden Fall hat er berufsbedingt und aus Geschmacksgründen ein Auge für Hauttönde, Kontraste – eben Objektives.

    Als Canon 5dm3 und ganz frisch begeisterter Oly OM2 Nutzer habe ich immer drauf rum geritten, dass aber die m43 Sensoren mit einem Crop von x2 eben auch bei der Schärfentiefe von f2.8 bei f5.6 landen…
    ohne große Erwartungen leih ich mir seine OMD aus und nutze mit Extra 🙂 das 12 f2, das 42,5 f1.2 und das 75 f1.8 bei Offenblende.
    Was soll ich sagen?! die sehn sehr gut aus! chromatische aberration – kaum eine Spur! der cineastische Look ist da.

    Klar dass alles über ISO 1600 nicht ganz an die vollformatigen Bilder herankommt… wenn man ständig auf 200% in die Bilder einzoomen muss.
    Aber!! bei fast all meinen Objektiven blende ich hier und da aus „Sicherheit“ leicht ab. Ich will ja kein Problem in der Nachbearbeitung. Das ist bei dieser m43 Sensor-Objektiv Kombi nicht nötig.

    Dazu kommt bei niedrigen ISOs auch noch der hohe Dynamikumfang! also geb ich zähneknischend zu, dass die OMD unbestritten saugut aussieht(nicht dass sie an den klassischen Look 🙂 einer analogen OM 1 oder OM2 rankommt),
    einen sauschnellen Fokus hat(ja bei dem mehr an Schärfentiefe auch etwas leichter realisierbar) und
    auch wirklich ne Spur über alltagstaugliche Eigenschaften hinwegkommt.
    Das Gewicht, die Kompaktheit, der Look, die Verarbeitung und Haptik der Objektive ist aller Ehren wert! da können sich CaNikon gern ein Stück von abschneiden.

    Was den Aufpreis von f1.8 zu f1.2 angeht… was manche so zwei mal im Jahr für Ihren Urlaub ausgeben… klar ist es schön und wichtig mal rauszukommen.. ich möchte selbst den alltäglichen Spaziergang mit meiner Frau und den Hunden optimalst festhalten.
    Das kann jeder halten wie er will. Mir schwirrt mein(mittlerweile nur noch Hobby) immer im Kopf rum und somit kam ich immer wieder an Grenzen, die überschritten werden wollten.
    Was Jobs angeht – sieht der durchschnittliche Kunde den Unterschied? na klar! nicht. Aber die Kunden, die man gewinnen möchte, sind verwöhnt. Egal welches Format, wie abgefahren die Präsentation auch immer sein mag. Letztendlich gibt es immer einen Entscheider, den man mit Qualität überzeugen muss. In meinen Augen lohnt sich so eine Investition, um sich von der Masse abzusetzen. Leica Branding hin oder her.

    Wenn einen mal wieder die Gear-Lust packt, einen ein Gimmick nicht ruhig schlafen läßt…die Frau schon darunter zu leiden beginnt…

    kann ich jedem nur empfehlen, sich eine alte analoge Olympus OM1/OM 2 zu holen und nur damit rauszugehn.
    Beide haben bedeutende Photo-Geschichte geschrieben. Der Sucher ist groß. Sie sind leicht und halten eine Menge aus. Was meine wohl schon so gesehn hat?
    Einen Ilford 400 oder – solang es sie noch gibt – einen Fuji Velvia 50(so ein gelb sieht man nur analog) mit einer herausragenden Dynamik bzw. den Kodak Ektar 100 eingelegt, erlebt man man so manche oha! ahaaa Momente.
    Für Blitz Enthusiasten den 310er TTL(ja genau das war der allerallererste!) für kleinstes Geld besorgt…
    Das entschleunigt sensationell und wenn man seine DSLR oder Spiegellose wieder in Händen hat, schätzt man den modernen Komfort und die Bildqualität.

    Ein Fazit mag ich jetzt nicht mehr ziehn. Außer dass das 42,5 f1.2 meinem Sigma 85 f1.4 das Wasser reichen kann. Fast 😉

  5. Hallo und danke für den Bericht.

    Was ich mich frage: vermisst denn niemand eine größere Blende mit mehr Freistellung? Das Objektiv entspricht einem KB Äquivalent von f/2.4 und man trifft doch selten Leute, die sich mit f/2.4 am KB zufrieden geben. Da werden tausende Euros ausgegeben um f/1.8, f/1.4 oder gar f/1.2 am KB zu bekommen und dann bekommt man hier den Eindruck, dass f/2.4 vom Bildlook völlig ausreicht und man eigentlich gar nicht mehr benötigt. Im Gegenteil: Die größere Schärfentiefe wird sogar als Vorteil beschrieben, wo ich ein KB Objektiv ja auch immer auf diese Schärfentiefe abblenden kann.
    Ist mir irgendwie nicht klar wieso bei einem System f/2.4 völlig ausreicht und geil ist und am anderen System immer einer größeren Blende hinterher gejagt wird. Finde ich unlogisch, oder?

    Schönen Sonntag Euch allen.

    1. Holger, genau mein Eindruck!
      Es sind meistens sogar dieselben Leute, die auf einmal das µFT-System hypen, während sie die ganze Zeit auf die Freistellungsfähigkeiten der Vollformater geschwört haben. Ich glaube erst dran, wenn K&G alle Kameras mit größeren Sensoren als µFT verkauft hat und nur noch die kleinen Kameras benutzt!
      :-))

    2. Häufig haben die Objektive bei den beiden großen Herstellern einfach generell eine bessere Abbildungsleistung was jedoch noch lange nicht heißt dass diese auch bei Offenblende genutzt werden. Und dann halt immer diese Zahlenspiele 🙂 Ist doch genauso wie mit dem plötzlichen high iso hype obwohl über 90% der Bilder wohl eher mit max Iso 800 aufgenommen werden.

    3. Ein 1.2 auf m43 entspricht von der Tiefenschärfe her einem 2.4er auf VF, aber den Vorteil der Blendenzahl kann man trotzdem nutzen,
      also geringere ISOs oder kürzere Verschlusszeiten (um Äquivalenz zu bemühen kann ich bei 1.2 und ISO 400 mit m43 fotografieren, an meiner Vollformat D610 müsste ich mein 85er auf 2.4 und iSO 1600 einstellen um die selbe Tiefenschärfe und Belichtung zu erhalten).
      Man kauft m43 nicht wegen der geringen Tiefenschärfe, sondern wegen der Portabilität gepaart mit guter Bildqualität. Es gibt aber trotzdem Leute die beides wollen und damit auch in Extrembereiche gehen für die der Sensor primär nicht gemacht ist (für mich spielt m43 die Stärken bei Teleobjektiven aus die deutlich kleiner und leichter gebaut werden können). Wenn ich mit dem 85iger fotografiere and der D610 nutze ich hauptsächlich 2.8-4 damit mehr als nur die Augen scharf sind. Nur bei größerer Entfernung oder Blumen nutze ich Offenblende. Vf hat für mich Vorteile selbst bei größerem Abstand besser freizustellen (dann kann mag aber auch noch das 75mm nehmen) und bei Weitwinkelobjektiven.
      Ein Sigma 35mm/1.4, bspw., gibt es so bei m43 nicht.
      Was mich an Vollformat oft stört ist der Mindesabstand (85cm fürs 85iger, beim 42iger an m43 50 cm). Ich habe zwar ne Nahlinse, aber weniger wäre besser.
      Ich für mich habe deswegen beschlossen beide Systeme zu Nutzen, m43 für Makro und Tele (vor kurzem ein altes Soligor 200mm meines Vaters per m42-Adapter angeschlossen: gibt äquivalent 400mm Brennweite bei 20cm Länge und 650g Gewicht) und Vf mit den 1.8er Nikon Objektiven wenn ich hohe Auflösung + geringe Tiefenschärfe möchte, sowie Landschaftsaufnahmen. Ausser bei großen Ausdrücken kann man den Qulitätsunterschied weniger häufig erkennen als ich dachte.

    1. Der Vergleich ist schlicht falsch, das Nocticron ist definitiv immer schärfer als das 45mm-Olympus! Ich habe selbst beide und natürlich sofort verglichen.

      Das 75mm hat eine viel zu lange Brennweite, wirklich praktikabel für Portraits ist eigentlich das Panaleica 25mm/1.4. So gesehen sind auch die 42,5mm speziell.

  6. Hallo,

    habe das 25mm Leica an meiner GH3 und bin davon immer wieder begeistert. Das 42,5mm ist bestimmt der Knaller. Wenn man es nicht sofort „haben muss“, wird es sicherlich auch noch etwas günstiger. Wert ist es das Geld bestimmt.

    VG Siggi

  7. Kommentar: „Häufig haben die Objektive bei den beiden großen Herstellern einfach generell eine bessere Abbildungsleistung“

    Das stimmt so nicht, denn Olympus stellt immer noch die FT-Serie her, also für DSLR-Kameras. Und diese Objektive („Zuiko“) sind meineys Erachtens oft besser als die Vollformat-Konkurrenz, wobei Nikon eher noch rankommt als Canon. Grund ist das telezentrische Design, welches für scharfe Ränder sorgt.

    Leider haben sich die DSLRs von Olympus nicht durchgesetzt, obwohl es gerade bei den Telebrennweiten sehr, sehr gute Linsen gibt. Als Beispiel sein das superbe 150mm/f2 genannt, welches ich habe. Eine perfekte Bildleistung für damals 2100€. Was kostet ein Canon 300mm und was wiegt es…? 😉

    Immerhin kann man diese Objektive an der OMD-M5 adaptieren, und bei der M1 gibt es sogar den schnellen Phasen-AF. Ansonsten tut es wirklich die OMD-M5, die schon manchen Vollformater bekehrt hat. Das geringe Gewicht ist verlockend und auch das hier im Bericht geschmähte 45mm/1,8 ist sehr gut!

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