3.8.2015    33

FUJI X-T1

3. August 2015 | Technik

Dieser Beitrag geht über das Fujifilm Kamera LineUp und ins besondere über die X-T1 als geniale Flagschiffkamera der Marke. Schärfe, Brillanz, Farben auf Höchstniveau verpackt in einer kleinen, sexy Retrokamera.


In diesem Beitrag steckt viel mehr Zeit und Aufwand als in vielen gewöhnlichen Blogbeiträgen zusammen. Denn hinter den nachfolgenden Ausführungen steckt die Arbeit von Monaten. Erfahrung baut sich nicht von heute auf morgen auf und ich weiß auch nicht ganz genau, wie man einen Kameratest in einer Zeitschrift mal kurz über 10 Tage machen kann. Ich jedenfalls brauche Ergebnisse aus der Praxis und viele viele Stunden an einer Kamera um Vor- und Nachteile überhaupt zusammen zu fassen zu können.

Für die Fuji X-T1 habe ich mir besonders viel Mühe gemacht und ich habe einige tausende von Fotos mit der Kamera aufgenommen, bearbeitet und fertig gestellt. Ich hatte den Beitrag vor Monaten angekündigt aber die Zeit bis heute musste ich mir nehmen um fundiertes Wissen zu sammeln. Ich habe so viel mit Olympus, Canon, Sony und Nikon fotografiert, dass ich es der X-T1 schuldig war, auch ihr genügend Chancen zu bieten. Und was soll ich sagen, die X-T1 hat mich nicht enttäuscht. Aber fangen wir am Anfang an.

Fuji fotografiert sich irgendwie anders!

Die Fuji serviert einem erstmal einen kleinen Schock. Von einer DSLR kommend erlebt man am Anfang direkt mal ein blaues Wunder. So ungefähr, wie wenn man im Winter nach Südafrika fliegt und dort in Winterkleidung aus dem Flugzeug steigt. 🙂 Die Fuji sieht nämlich nicht nur anders aus, sie fotografiert sich auch anders. Das Problem an der Sache, wenn man es nicht selbst gemacht hat, dann weiß man damit gar nix anzufangen. Man versteht auch nicht, was „anders“ bedeutet. Ich hoffe die anderen Fuji-Fotografen verstehen was meine Seele gerade schreiben möchte, meine Finger aber irgendwie nicht in Worte getippt bekommen. Es geht nicht darum dass man mit der Fuji langsam fotografiert. Man nimmt sich nur mehr Zeit. Und das finde ich sehr schön. Ich finde im Vergleich zur Fuji verleiten alle anderen Kameras förmlich zum Knipsen während die Fuji X-T1 deutlich manueller arbeitet. Die Ränder lassen sich ohne zwei Finger bzw. einem dritten Finger auf der Entriegelung nicht verändern. Man denkt daher wirklich mehr darüber nach, was man eigentlich gerade einstellen möchte. Ein wildes herumdrehen macht bei der Fuji kaum Sinn… Das ist aber nicht alles… denn mit der Fuji lässt man sich auch gerne blicken. Wenn Fotografie IN ist, dann ist es TURBO IN mit der Fuji umherzuwandern. Auch hier kann der eine oder andere sich mal nach dem Grund fragen, warum IN ein Kriterium für eine Kamera sein soll. Aber auch wenn es kein Kriterium für die Kamera selbst ist, für die Bilder macht es einen Unterschied. Personen agieren anders auf diese Kamera als auf eine große DSLR. Man hat die Kameras öfters dabei weil man sie eben auch gerne dabei hat. Und gerade da entstehen oft die besten Fotos.

Zudem kommt eben auch die Größe und der Gewichtsfaktor. Ok, Olympus Kameras sind noch kleiner aber die Fuji ist meiner Meinung nach ein sehr guter Kompromiss aus Größe und Leistung. Der APS-C Sensor braucht einfach eine größere Bauform und auch die Objektive sind eben etwas größer. Aber „etwas größer“ ist immer noch deutlich kleiner als jede DSLR 🙂

Das Herzstück, der Sensor

Fuji Kamera heißt Schärfe. Kaum ein anderer Sensor bildet so scharf ab wie der Fuji Sensor. Man sagt dem Sensor zwar Schwächen bei hohen ISOs nach aber eine Unterstellung bzgl einem Mangel an Schärfe und Brillanz habe ich noch nie gelesen. Und auch meine Erfahrung bestätigt das. Teilweise ist der Sensor so scharf, dass es schon in der unbearbeiteten Rohdatei einen Wunsch zu negativer Schärfe gibt. Vielleicht bekommt Lightroom noch einen Unscharf-Machen-Regler nur wegen Fuji-Kameras.

Was dahinter steckt ist einfach eine Schärfe, die nicht sehr zart sein kann und so manchem Porträt zu viel Details verleiht. Gerade Portraits leben teilweise über eine Sanftheit auf. In der Landschafts- oder Architekturfotografie ist Schärfe hingegen ein absolutes Musskriterium. Da sieht man mal wieder, wie man es macht, macht man es falsch. 🙂 Oder eben richtig… denn Unscharf machen ist einfacher als Scharf machen.

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Einfachheit

Das Besondere an der Fuji X-T1 ist das Bedienkonzept. Im Grunde genommen habe ich am Anfang etwas Zeit im Menü verbracht, dann im Abstand von einigen Wochen ein paar mal die Tasten neu belegt aber nach sehr kurzer Zeit wurde die Kamera nur noch über die Knöpfe bedient und nicht mehr über das Menü. Das kann ich bei meiner Canon zwar auch aber irgendwie nicht so. Das „irgendwie nicht so“ scheint sich in diesem Beitrag zu wiederholen. Daher mache ich jetzt einfach meine Erklärungen an Bildern fest.

Die Einstellungen an der Fuji werden über Drehräder bedient. Selbst ISO, eine Einstellung die bei anderen Kameras über das kleine Kameradisplay verändert werden muss, hat ein eigenes Rad. Mit Links stellt man die ISO ein, wechselt dann auf die rechte Seite…

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…um rechts vom Okular dann die Belichtungszeit oder die Belichtungskorrektur einzustellen. Die Blenden werden über das Objektiv eingestellt sodass es auch dafür kein Rad sondern nur einen Ring gibt. Jede wichtige Einstellung wird dadurch mechanisch an der Kamera eingestellt, Räder müssen bewegt werden um ISO, Blende oder Zeit zu ändern. Nix mit schnell mal Daumenrad drehen oder so…

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Zusätzlich sind alle großen Haupträder noch mit den wichtigsten Unterfunktionen doppelt belegt. Es gibt also Unter-Drehrädchen die z.B. die Messmethode oder den Betriebsmodus der Kamera festlegen. Bei den meisten anderen Kameras müssen viele dieser Funktionen mindestens über das kleine obere Kameradisplay eingestellt werden.

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Dazu kommen noch die frei belegbaren Funktionstasten oben…

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…vorne…

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…und hinten an der Kamera.

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Darüber lässt sich wirklich alles fotografieren ohne einmal ins Quickmenü oder ins große Hauptmenü gehen zu müssen. Alleine das Verändern der Blende am Objektiv und nicht über die Kamera erzeugt ein anderes Fotografieren. Es klingt so banal und komisch aber es macht eben in der Praxis einen tatsächlichen Unterschied wo ich die Blende einstelle. Man spielt weniger Gameboy als bei anderen Kameras. Es geht mehr um die Arbeit mit der Kamera.

Zusätzlich bietet die Kamera aber auch die Möglichkeit moderne Features zu nutzen. Klappdisplay für bodennahe Aufnahmen, manuelles Fokussieren mit Fokus-Peaking und 100% Vergrößerung. Das hilft bei der Arbeit mit manuellen Objektiven und ist in vielen Situationen wirklich hilfreich.

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Vor- und Nachteile

  • Schärfe
  • Optische Qualität
  • Retro-Look
  • Akkulaufzeit für eine spiegellose Systemkamera sehr gut!
  • Sau gute Verarbeitung (haben wir im Starkregen getestet!)
  • Geiler Kompromiss aus Sensorgröße und Kamera-System-Größe
  • Fehlender Sensorstabi!
  • Fokus könnte schneller sein!

Möglicher Raum für Verbesserungen

Wenn mich jemand zwingt etwas Negatives über die Kamera zu schreiben, dann würde ich Dynamik als wichtigsten Punkt anführen. So scharf der Sensor auch ist, so könnte er trotzdem etwas mehr Dynamik vertragen. Je nachdem wie man was fotografiert ist Dynamik wichtiger oder weniger wichtig. Für meine Art der Fotografie ist Dynamik sehr entscheidend. Ich probiere meistens die Kontraste so weit wie möglich auseinander zu ziehen und brauche daher Dynamik um jeden Preis. Gerade bei hellen Wolken kommt es im Extremen zu Abrissen der Weißwerte. Ich spreche dabei wirklich von extremen Korrekturen bei denen der Himmel um 2 oder gar 3 Blenden runter gezogen wird und vorher schon grenzwertig hell belichtet war. Ansonsten würde ich die Kamera so lassen wie sie ist aber evtl. noch ein Model in wirklichem Aluminium anbieten. Gebürstet und raue Oberfläche… Das wäre der Knaller.

Vielerorts liest man ja über den „ach so schlechten AF“… kann ich jetzt nicht bestätigen. Ich finde dass ich sogar in dunklen Straßen in der Nacht fokussieren konnte und immerhin hat die Kamera auch ein kleines Fokushilfslicht verpasst bekommen. Ist zwar nix Besonderes für Nikon aber Canon kriegt das anscheinend heute noch nicht in ihre Kameras verbaut.

Wenn man mit LowLight mosern möchte, dann könnte man über das rauschende Sucherdisplay herziehen. Wenn wirklich wenig Licht existiert und die Kamera evtl. noch kein so offenblendiges Objektiv aufgesetzt bekommen hat, dann kann der Sucher auch schon mal richtig rauschen. Das Rauschen führt dann bei aktiviertem Peaking manchmal auch zu fehlerhaften Schärfeanzeigen weil die Kamera das Rauschen für Scharfe Pixel hält. Das muss man einfach wissen und im Hinterkopf behalten.

Meine Kombination

Gestartet bin ich bei der Fuji mit einer Traumkombination aus X-T1 und 23mm 1.4 Objektiv. Umgerechnet kommt das einer Vollformat-35er Lösung sehr nahe und ist für mich die perfekte Reportagekamera. Mit 23 aka 35mm kann man alles fotografieren ohne einen zu starken Weitwinkeleffekt bei gleichzeitig schöner Freistellung. Die Lichtstärke sorgt selbst in schlechten Situationen für ausreichend Licht und selbst CloseUp Portraits kommen mit 35mm gerade noch schön. Nah aber eben immer noch schön. Optional war am Anfang auch das 56mm 1.2 in der Diskussion, gerade aber auf engem Raum ist das 56er doch zu lang. Es ist eine tolle Linse aber nicht so umfangreich zu nutzen wie das 23er. Mit dem 23er Objektiv hatte ich auch von der ersten Sekunde eine unglaublich scharfe und schnelle Linse an der Kamera und konnte die Merkmale der Fuji direkt austesten.

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Das 23er ist echt die schönste Linse ever. Klein, kompakt aber mit einer wahnsinns Schärfe. Lichtstärke von 1.4 ist einfach bombig. Bloß die Geli ist mir viel zu groß geraten und kippt die Dimensionen der Gesamtkombo etwas ins Negative.

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Für wen ist die Fuji X-T1

Ich würde behaupten mit der Fuji X-T1 kann man alles ausser vielleicht Sportreportagen beim FCKöln fotografieren. Prädestiniert finde ich die Kamera in der Fotografie mit Außenwirkung. Hochzeiten sind genauso toll damit zu fotografieren wie Street- oder sonstige Reportagen. Auch als Reisekamera macht die Kamera aufgrund ihrer Schärfe und optischen Qualität echt was her.

Ein Bereich der dieser Kamera eher weniger zugeschrieben wird ist die Peoplefotografie. Obwohl die Ergebnisse unten zeigen wie toll die Aufnahmen aus der X-T1 sein können, traut man der Kamera fälschlicherweise diesen Bereich fast nicht zu. Völlig falsch. Ich würde sogar behaupten, dass die Kamera aufgrund ihrer Schärfe und des Looks sich vorzüglich gerade für die Studiofotografie anbietet. Fokus ist meiner Meinung nach noch ein Thema für Fuji und dort kann die Kamera noch deutlich einen drauf setzen. Schärfe und Optik, würde ich behaupten, hat nicht mehr viel Luft nach oben. Insgesamt habe ich 70% der Fotos manuell fokussiert und habe dank Fokus-Peaking und 100% Vergrößerung damit nie ein Problem gehabt.

Man sollte allerdings nicht den Fehler machen und die X-T1 mit Zooms zu verschandeln. Fuji baut extrem gute Standardzooms aber der Look der X-T1 kommt eben bei einem f1.4 oder f1.2 Objektiv nochmals mehr zum Vorschein.

Bilder anstatt Worte sprechen lassen

In den letzten Monaten habe ich die Fuji oft dabei gehabt. Sei es jetzt auf einem Trip ins Ausland oder nur zu einige Freunden. Ich habe auch viele Modelshootings nur mit der X-T1 gemacht. Dabei habe ich besonders auf Herausforderungen geschaut. Gegenlicht, LowLight bei Nacht, ein kleines Led-Strahlerchen im Hotelzimmer, Regen oder einige wenige Glühbirnen im Hintergrund waren meine Lichtquellen. Schaut euch doch selbst die Bilder an und entscheidet welche Grenzen die Fuji X-T1 wirklich hat und was man ihr nur böswillig nachsagt. Die Fotos sind alle entweder mit dem 23mm 1.4 oder mit dem Handevision Ibelux 40mm 0.85 gemacht worden.

Lieben Gruß, euer Martin

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Kommentare (33)

33 thoughts on “FUJI X-T1

  1. Danke für den Bericht. Das Video ist noch besser als der Text, so finde ich 🙂

    Spiegelt meine Meinung der X-T1 wieder und es waren auch Aspekte dabei an die ich nicht gedacht habe. Und andere Dinge hast du bestätigt, wo ich mir selbst nicht so sicher war ob mich mein Eindruck wegen meiner Begeisterung nicht täuscht 🙂

  2. Hallo und vielen Dank für das Review (Blog & Video) der Fuji X-T1.
    Schade, dass Du auf den aus meiner Sicht wirklich tollen EVF nicht eingegangen bist.

    Zum Thema AF-Speed eine Frage: hast Du hier noch mit der X-T1 und Firmware 3.11 fotografiert? Oder war schon die neue Firmware 4.0 aufgespielt? Falls nicht, teste die X-T1 nochmal mit neuster Firmware 😉

    Beste Grüße
    Sven

  3. Ich verstehe da etwas nicht: wenn der Sensor APS-C ist, sind doch die Objektive bei gleicher Brennweite und Offenblende genauso groß wie bei allen anderen APS-C-Kameras.

    Alles andere wäre doch optisch gar nicht zu bauen!?

    1. Hallo Frank,
      das hängt – wenn ich das alles richtig verstanden habe – mit dem fehlenden Spiegel zusammen, wodurch das Objektiv viel dichter am Sensor sein kann (geringe Schnittweite / Auflagemaß). Dadurch werden die optischen Konstruktionen gerade im kürzeren Brennweitenbereich einfacher und kleiner. Schau Dir beispielsweise mal ein 35 / 1,4 für eine Leica M bzw. eine SLR an – das Leica Objektiv ist auch aus eben diesem Grund kleiner (beide für Kleinbild konstruiert).
      Gruß
      Sven

  4. Hallo,
    sehr schöner Test. Ich nutze selber auch eine Fujifilm X-T1 und bin immer noch sehr begeistert. Und mit jedem Update wird die Kamera noch ein Stück perfekter. Fujifilm hat vielen Herstellern etwas voraus: während andere Hersteller ein neues Kamera Model mit nur kleine Änderungen herausbringen, bietet Fujifilm seinen Kunden kostenlose Updates für ihr Kameras an. Die Fujifilm Kameras erhalten durch die kostenlosen Updates, immer neuen Funktionen (neueres Autofokussystem, Elektronische Verschluss, verbesserte Videomodus, usw.) und bleiben so sehr lange auf dem aktuellen Stand. Echt Klasse. I love Fujifilm :->

  5. Hallo Martin,
    Toller Bericht! Ja die XT hat schon ein gewisses Etwas! Bin ihr ganz verfallen, meine D800 ist in Teilzeitrente!
    Auch ich fotografiere fast nur noch mit den Festbrennweiten 14, 23, 56 und 90 mm.
    Zur Zeit hat es mir das 90er angetan! Wahnsinniges Bokeh! Offenblende 2.0 ein Gedicht.

    LG
    Gerd

  6. Hallo Martin,
    habe mich schon lange auf deinen Bericht zur XT1 gefreut.
    Du triffst es auf den Punkt! Fuji baut mit der XSerie einfach geile Kameras, die wirklich großen Spaß machen und die man einfach gerne in die Hand nimmt. Die Qualität der Kamera und der Bilder ist erfreulich gut. Persönlich würde ich sagen, dass man schon einen deutlichen Unterschied zu MFT spüren kann. Wenn der Fokus verbessert und ein Stabi ins Gehäuse gebaut wird, ist die XT1 „unschlagbar“ 🙂
    Schade, dass du nicht mehr zu den Objektiven sagen konntest. Gerade das 56er und das 14er hätten mich interessiert.
    Wie gesagt, wieder mal ein super Artikel von dir. Danke dafür!
    VG aus Dreieich
    Leon

  7. Vor einigen Wochen angekündigt, ist er nun da: Martins Bericht über seine Erfahrungen mit der X-T1. Ich war schon recht interessiert, zu lesen, wie bei „Maddin“ als technikaffinem Profi dieses Kamerasystem ankommt, wo ich meine Erfahrungen als Hobbyfotograf bestätigt sehe und wo unterschiedliche Ansichten zutage treten.

    Anfang 2014, kurz nachdem die X-T1 auf den Markt kam, habe ich für eine weitere Reise meine D300s einschließlich Objektiven und sonstigem Systemzubehör auf dem Speicher eingelagert und durch die X-T1 mit zunächst zwei Festbrennweiten, zwei Zooms und weiterem Zubehör ersetzt. Genau die Tatsache, dass diese echt gelungene Symbiose aus Leistung und Gewicht sowie die Attraktivität der Kamera mich viel mehr motiviert hat, sie immer wieder mitzunehmen, dabei zu haben, habe ich auch festgestellt. Dieses Fotografie-Werkzeug macht wirklich rundum Freude und liefert noch dazu eine astreine Qualität.

    Relativieren würde ich die Aussage zu den Zooms. Das XF 18-55 mm/f 2,8-4 ist sehr kompakt, passt gut zu den Proportionen der Kamera und liefert m. E. eine sehr gute Abbildungsqualität. Bei vielen Inseltripps der ersten Rundreise mit der X-T1 hatte ich nur die Kamera mit diesem Zoom an einem BlackRapid Metro dabei, inklusive Regenwald-Wanderungen und Wasserdusche auf dem Liegenetz zwischen den Katamarankufen. Diese Kombi hat alles mitgemacht, ich habe nichts vermisst und mich dabei jede Minute darüber gefreut, das erste Mal seit langem ohne kiloschweren Fotorucksack auszukommen. Bald nach der Rückkehr habe ich mein Nikon-Equipment verkauft, zunächst noch mit etwas Zweifel. Mehr als ein Jahr später kann ich sagen: Hab’s nicht einmal vermisst!

    Für mich ist die X-T1 die perfekte Reisekamera. Auch Deine Empfehlung für Reportage/Street und People kann ich voll unterschreiben; Deine Bildbeispiele bestätigen das für ‚People‘ ja mit jedem Bild überzeugender.

    Abschließende Empfehlung: Bei den Zooms schaue Dir doch vielleicht auch mal das XF 10-24 mm/f 4,0 an.

    Vielen Dank für Deine Erfahrungen und Eindrücke zu einem Kamerasystem, das für mich der ‚Jaguar‘ unter den Sternen, Ringen und Viertelkreisen auf unseren Straßen ist.

  8. Danke Martin, du schreibst mir aus dem Herzen! Ich liebe diese Kamera und das Setup mit dem 23mm 1.4er als Immerdrauf. Abseits aller Tech Spec Sheets einfach unfassbar überzeugend, vom ersten Bild an. Meine 5D Mk II hole ich nur noch in Ausnahmefällen raus. Tipp: ich habe mir noch die Echtleder-Halb-Tasche von Gariz (bei Amazon erhältlich) gegönnt. Top Optik und etwas mehr Grip für Männerpranken.

  9. Hallo Martin,

    super Bericht den du mal wieder abgeliefert hast. Allerdings muss ich dir (aus meiner subjektiven Meinung) was den Dynamikumfang betrifft einfach widersprechen (Allerdings beruhen sich meine Erfahrungen auf die X-E2, die ja den gleichen Sensor hat):

    Mit Fuji-Kameras ist es durch die DR100%, DR200% bzw. DR400%-Einstellungen möglich, die Dynamik bis zu zwei Blenden zu erhöhen. Umgekehrt zu anderen Kameras werden jedoch nicht die Schatten aufgehellt, sondern die Lichter wieder retour geholt. Funktioniert so, dass z.B. bei DR400% die ISO auf 800 gestellt wird, Belichtungskorrektur so einstellen, dass die dunklen Bereiche korrekt belichtet werden – Die Folge: der Himmel frisst aus. Durch die DR400%-Funktion werden nun die ausgefressenen Bereiche partiell mit ISO 200 belichtet, somit werden die Lichter gerettet. Das wird auch auf den RAW-Files übernommen.

    Für die weitere Bearbeitung in Lightroom hast du dann einen ERHEBLICH größeren Dynamikumfang, da die Regler bei den Lichtern alle neutral gestellt werden, und die Lichter ja schon um 2 Blenden korrigiert wurden.

    DAS ist für mich persönlich das Hauptkriterium für die Fuji-Kameras. Mit keiner Kamera bekomme ich so schöne butterweiche, cremige, pastellige Fotos raus.

    Kannst ja auch mal hier nachlesen (ich hoffe ich darf den Link hier teilen):

    https://fujixsecrets.wordpress.com/2014/08/19/isolos-fotografieren-mit-der-fujifilm-x-serie/

  10. Hallo,

    das Bedienkonzept mit den vielen Rädern, finde ich genial. Da ich noch mit einer alten Analogen (Canon AE1) gestartet bin rennt man damit bei mir offene Türen ein und ich finde es herrlich damit zu fotografieren. Irgendwie geschieht das ganze damit bewusster.
    Genau aus dem Grund, steht eine Fuji APS-C auch ganz oben auf meiner Liste, wenn ich meine D90 irgendwann mal austauschen sollte.

  11. Hallo. 😉

    Ein super Beitrag zu der Fuji XT-1, ich nutze sie auch seit Monaten für sämtliche Bereiche und bin super zufrieden:
    Ich hatte so gar meine Canon 5D Mark III dafür eingetauscht. 🙂

    Weiterhin gut Licht

    Sven Asmus

  12. Super Review und toll zusammengefasst. Ich weid auch genau was gemeint ist, mit den Umstieg auf Fuji. Es ist halt „anders“. Ich als Canon Benutzer, fotografiere noch selten mit der „Großen“. Packe immer öfter meine kleine Fuji ein. Schärfe ist auch wirklich mega. Bin gespannt was Fuji noch so bringt. Die X-T10 haben wir ja schon 😉

  13. danke für den aufschlussreichen bericht. Ich gedenke auch die x-t1 anzuschaffen, als immer-dabei-kamera. bin schon neugierig, ob bei mir auch die 5d mk3 in rente gehen wird. die gezeigten aufnahmen beweisen nur, dass in erster linie der fotograf wichtig ist und nicht, welche kamera er besitzt. obwohl sie natürlich ein wunderschönes werkzeug ist.

  14. Hallo zusammen,

    Danke für euren tollen Bericht. Wie immer Tip Top und einfach klasse zu lesen bzw. anzusehen.

    Ich habe jetzt vielleicht ne blöde Frage aber habt ihr oder jemand aus der Community Erfahrungen mit der XT1 und SuperSync gemacht?

    Grüße Daniel

  15. Die Fuji X-T1 ist ein feine Kamera, aber sie ist im ISO-Bereich auf dem Niveau einer Fullframe von 2005. Leider reichen „echte“ ISO3200 heute nicht mehr überall aus. 2-3 Stops mehr und man könnte ihr fast nix mehr vorwerfen. Ein Dualcardslot ist bei ernsthaften Aufträgen auch unabdingbar.

  16. Hallo,
    super Bericht. Du sprichst genau die Punkte an die mir so gut an der XT 1 gefallen. Die Kombi mit dem 23mm Glas ist was für immer drauf.
    Super auch das es keine Datenblätter gibt, sondern die Beispiel-Aufnahmen. Letztlich ist es das Bild was zählt und nicht irgendwelche Testdaten.
    Würde auch gerne wissen ob Du schon die neue Firmware (4.0) genutzt hast.

  17. Hey Martin,

    mit deinem Test hast du mir richtig Lust auf Fuji gemacht! Seit vielen Wochen hadere ich mit mir, vorallem, weil mir die unglaublich tollen Festbrennweiten so sehr zusagen! Ich hab mir in den letzten Tagen „erstmal nur eine kleine“ Fuji x100t bestellt. Wenn die mich überzeugt, wovon ich stark ausgehe, heißt es bald „Tschüss Nikon!“ und ich setze auch komplett auf Fuji mit der xt1 und dem 23/1.4!

    Liebe Grüße aus Kassel
    Lukas

  18. Hallo Martin.Hab seit 1Jahr auch die Fuji XT1.Bin aber mit den Farben nicht zufrieden,Sie kommen oft zu blas ,einfach nicht so kräftig wie ich sie eigentlich sehe.Und der Autofokus,obwohl ich nicht schnell bin, sitzt manchmal einfach nicht.Aber gerade die blassen Farben,gerade bei weniger Licht,stört mich am meisten.Hattest du das nie bemerkt.Gruß Uli.

    1. Farben sind für mich eine Sache des RAW-Konverters. Sättigung hoch!!! Dass einzelne Farben schlecht dargestellt werden finde ich nicht. Ich finde den Sensor der Fuji muss sich absolut nicht verstecken. Was DRO und Schärfe betrifft eher das Gegenteil!!! Und Farben habe ich nie bemängelt!!!

  19. Hallo Martin!

    Super Artikel und Hammer-Bilder! Schade nur, dass man nicht erkennen kann, welches Bild mit welchem Objektiv gemacht wurde. Ich ringe mit mir selbst, welche Kamera ich mir anschaffen soll: die X100T oder doch die X-T10 mit einem 23 mm 1.4 Objektiv. Eigentlich will ich neben meiner DSLR eine Immer-Dabei-Kamera. Aber bei den Fotos hier – ich weiß, du bist ein professioneller Fotograf -, überlege ich mir, ob ich doch nicht langfristig von der wuchtigen DSLR weg komme. Gibt es eigentlich für die X-T10 und die 23 mm Linse eine passende, kompakte Ledertasche in Retro-Look? Ich habe nur welche für die langen Zoom-Objektive gefunden.

    LG
    Eugen

  20. Bin seit einiger Zeit auch bei Fuji hängen geblieben. Vor ein paar Wochen habe ich meine X-E2 mit der „noch“ alten Firmware im Autofokus, mit dem 18-55mm f2.8, erfolgreich beim Handball getestet. Ein ziemlich schneller Sport. Aber was soll ich sagen, sie meisterte es ohne Probleme. Von daher kann ich das für die XT1 mit ihren erweiterten Auto-Fokuseinstellungen erstmal sagen, sie wird das noch viel einfacher schaffen. Ich kann also nun (habe es selbst auf Risiko getestet und bin erstmal von ausgegangen der Tag wird ein totaler Reinfall) sagen, Fuji kann sehr wohl Sport und das sogar Super 🙂

  21. Hallo Martin!
    Genialer Artikel und Mörder-Bilder! Schade nur, dass man nicht erkennen kann, welches Bild mit welchem Objektiv gemacht wurde.

    Ich selber fotografiere mit dem kleinen Bruder, der X-T10. Tuen sich ja beide was die Bildqualität angeht nichts.

    Noch eine kleine Anmerkung: Wäre toll wenn Du mal öfters auf Kommentare antworten würdest 😉

    Beste Grüße,

    Tom

  22. Meine Frage als Eigentümer und Nutzer einer X- T1 > Kann ich die Fotos direkt mit der Aufnahme beschriften, also kann ich eine Standard Beschriftung hinterlegen? Für mich als Gewerbetreibender sehr wichtig, spart viel nachträgliche Zeit. Gruß Rolly

  23. Klasse Testbericht zur Fuji X-T1, der mir persönlich sehr bei meiner Kaufentscheidung geholfen hat.
    Ich komme von der X-Pro1 und die X-T1 hat mich bisher auf ganzer Linie überzeugt. Mit dem Akkugriff komme ich mit dem Energiemanagement gut zurecht und mit dem Fuji 56mm liegt die KOmbination auch sehr ausbalanciert in der Hand. Der Autofokus ist auf einem Niveau, mit dem ich auch unter schwierigen Bedingungen arbeiten kann, könnte aber schneller sein. Mal sehen was hier die X-Pro2 bringt.

    VG Dominik

  24. Hallo,

    ich bin neu im Fujifilm-X-Lager und schon jetzt wegen der Verarbeitung meiner X-E2 und der übersichtlichen klassischen Gestaltung und Bedienung begeistert. Nun, ich habe mich mit dem Menü befasst und stoße hier auf den Dynamikumfang, den ich ja variieren kann. Da ich überwiegend Landschafts- und Porträtfotografie mache, mich meine Canon aber nie nach dem Dynamikumfang gefragt hat, weiß ich nun nicht genau, was ich einstellen sollte. Der Sensor umfasst ja nur einen Teil des natürlichen Dynamikumfangs eines Objektes. Also schlußfolgere ich daraus, dass ich kontrastreiche Motive, wie bei einem hellem Himmel und einem dunklen Baum, besser mit einem doppelten Dynamikumfang abbilde. Ist das so? Standardmäßig ist ja nur der einfache Dynamikumfang voreingestellt. Wie mache ich das bei einem Porträt?

  25. Lieber Martin

    Sehr begeisternder Beitrag! DANKE!! —
    Wie steht es, nach Deiner Erfahrung, mit der Wetterfestigkeit für das Objektiv 23mm f/1.4?
    Fotografiertest Du in leichtem Regen – ohne Schäden? — Oder um Sand herum?

    DANKE für eine Antwort und alles Gute –

    Martin

    1. Also bei Verarbeitung und Bauart mache ich mir bei Fuji echt keine Gedanken. Ich würde jetzt nicht im „REGEN“ fotografieren aber Sand und Feuchtigkeit hält das Teil bei uns absolut aus!

  26. Die Blende öffnet sich nicht, ausser wenn man sie mit dem mech. Blendenring auf maximal einstellt und auslöst, sonst bleibt sie immer auf 8 geschlossen. Dadurch ist das Sucherbild zu dunkel, der AF arbeitet nicht immer. Bedienungsfehler? Da es bei allen Objektiven so ist, muss es am Gehäuse liegen. Was tun?

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