21.10.2016    19

FUJI X-PRO2 VS X-T2 IM DIREKTEN VERGLEICH

21. Oktober 2016 | Technik

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Weil es sicherlich auch interessiert, wie die Hintergrundverhältnisse sind. Ich besitze lediglich die X-Pro2 selbst, die in diesem Beitrag gezeigte X-T2 gehört Ines Thomsen. Mit Ines war ich 10 Tage in Spanien unterwegs und habe ausgiebig mit der X-T2 und ihren Linsen fotografieren können. Ines ist X-Photographer bei Fuji und damit offizielle Fuji Ambassador Fotografin und auch eine meiner liebsten Freundinnen. Ich habe mit der X-T2 circa 8 verschiedene Sets fotografieren können und meine Meinung basiert darauf und der monatelangen Erfahrung mit meiner eigenen X-Pro2.

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Immer wieder erreichen mich Emails mit Fragen nach meiner Meinung zur X-PRO2 und zur X-T2. Diesen Fragen möchte ich nun mit diesem Beitrag gerecht werden. Anscheinend ist ja das Interesse an Fuji wirklich groß und ich weiß auch warum.

Fuji hat sich in den letzten Jahren, gemeinsam mit Sony, zu einem der ernsthaftesten Kamerahersteller auf dem Markt hinaufgearbeitet. Nicht erst mit Ankündigung der Mittelformatkamera GFX50S spielt Fuji auch in der Championsleague der Fotokameras mit. Nein, mit X-T2 und X-PRO2 sind zwei wirklich großartige Kameras auf dem Markt und die Unterscheidung ist wirklich schwer.

Bevor wir aber zum eigentlichen Thema der beiden 2er Kameras kommen erstmal ein Vergleich zur 1er Linie (X-T1, X-T10 und X-PRO1).


Lohnt sich T2 und PRO2 wirklich?

Ich habe ja bereits sehr viele Fotos mit der X-T1 und der X-T10 gemacht. Die X-Pro1 hatte ich noch nie in der Hand. Ich habe die X-Serie von Fuji seit Beginn an gemocht. Sowohl vom Feeling als auch der optischen Qualität der Ergebnisse oder auch der außergewöhnlichen Objektivqualität.

Die X-T1 aber auch die X-T10 fand ich damals prima und erst die 2er Reihe hat mir gezeigt, wo noch Schwachstellen lagen. Das mag jetzt komisch klingen aber es ist einfach so. Ich möchte hier gar nicht schreiben dass X-T1 und X-T10 schlecht sind oder waren. Ich habe ja auch nie etwas vermisst. Trotzdem hat Fuji mit T2 und PRO2 noch so viel oben drauf gelegt. Wer 1 gewohnt ist und 2 fotografiert, der wird sprachlos sein ob der Verbesserungen. Und damit meine ich nicht nur Fokus sondern ich meine viele Kleinigkeiten. Knöpfe, Regler, Menü, Bediengeschwindigkeit, Displays, Speichergeschwindigkeit, Funktionen und und und… Von Fokus und Präzision mal ganz zu schweigen.

Die Kamera wurde einfach konsequent weiterentwickelt und zwischen der 1er Serie und der 2er Serie liegen vielleicht gar keine Welten in Bezug auf die optische Qualität (wobei ich auch hier subjektiv so empfinden würde!) aber es liegen Welten in der Praxis. Die T1 und T10 haben beide saumäßig Spaß gemacht zu fotografieren. Die T2 und die Pro2 sind einfach ein Genuss und eine wirkliche Klasse besser. Fuji hat zwischen den beiden Serien einen Sprung gemacht, den man sich bei Canon und Nikon in den letzten Jahren erwünscht hätte.

Ich tue es mir gerade echt schwer das zu formulieren. Wie so oft übrigens bei Fuji. Es lässt sich schwer in Datenblätter und objektive Worte fassen. Ich glaube aber fest daran dass jeder Nutzer der T2 oder Pro2 weiß wovon ich spreche wenn er auch gleichzeitig vorher Besitzer einer 1er Kamera war.

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Kommen wir also zu unserem Vergleich.

Bildqualität

Vergleich der beiden neuen 2er Kameras. Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich von den Bildergebnissen absolut keinen Unterschied erkennen kann. Ich habe es bei mehreren Fotos probiert, ohne auf die Exifs zu schauen kann ich nicht sagen welches Bild aus welcher Kamera kommt. Selbst wenn Fuji Sensoren verbessert oder die Algorithmen erneuert haben soll, aufgefallen ist es mir in Lightroom anhand der Ergebnis-RAWs nicht.

Aussehen

Was allerdings auffällt ist der weiterhin gleichbleibende Designunterschied. PRO und T unterscheiden sich hauptsächlich durch das Design- und Kamerakonzept. Das fällt sicherlich auch sofort auf und liegt für viele Fotografen auf der Hand.

Während die T2 über einen rein digitalen Sucher verfügt, besitzt die PRO2 einen Zwitter. Man kann per Schalter zwischen dem Echtbild samt übergeblendeter Infos und dem volldigitalen Sucher hin und her wechseln. Ein versteckter Unterschied ist, dass der Sucher der X-T2 auch noch einen 100Hz Mode hat um damit Flimmern zu vermeiden und zudem auch eine höhere Vergrößerung. Das Bild wirkt also deutlich offener.

Zudem liegt der Sucher am äußeren Gehäuserand und nicht wie bei der T2 in der Mitte über dem Sensor. Das hat gerade für Langnasen und Rechts-Augen-Gucker echt Vorteile. Den Sucher habe ich in 100% aller Fälle auf dem voll digitalen Modus. Auf den Echtbildsucher könnte ich verzichten. Aber die Position des Suchers ist für mich einfach perfekt. So angenehm keine Fett-Nasen-Flecken auf dem Display zu haben.

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Ein Gefühl muss ich aber auch noch beschreiben und zwar habe ich das Gefühl, dass die X-Pro2 besser verarbeitet ist, fester und stabiler überhaupt gebaut ist. Es kann daran liegen dass das Gehäuse der T2 öfters für Knöpfe und Schalter durchlöchert ist oder auch an einer anderen Tatsache. Fakt ist aber trotzdem, dass sich die X-Pro2 für mich deutlich wertiger anfühlt.

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Fokus

Der Fokus der X-T2 soll nochmals gegenüber der X-PRO2 verbessert worden sein. Dass der Fokus beider Kameras in ganz anderen Ligen spielt als der der 1er Fuji Vorgängerreihe ist nicht streitbar. Trotzdem würde ich auch hier Fuji widersprechen. Die beiden Karmas hatten aktuelle Firmware aufgespielt. Ich konnte in der Realität, also beim wirklichen, echten Fotografieren keinen Unterschied wahrnehmen. Dabei habe ich absichtlich mit verschiedensten Objektiven bei jeweils offenster Blende fotografiert. Von Weitwinkel bis Tele und Blende 1.4 bis 2.0 waren die Kameras jeweils gleich gut.

Es kann gut sein, dass zwischen beiden Kameras ein AF-Unterschied besteht. Der ist jedenfalls aber nicht im Bereich People und Portrait erkennbar. Vielleicht bei durch die Luft fliegenden Motorrädern oder bei der Sportfotografie. Das kann ich jedoch an dieser Stelle nicht beurteilen und sollte daher auch nichts dazu von mir geben. Fakt bleibt für mich, dass ich keinen Unterschied wahrnehmen konnte.

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Größe und Gewicht

Mögliche Unterschiede in Gewicht und Größe sind auch absolut unrelevant in der Praxis. Ich möchte auch gar kein Datenblatt nach den genauen Gewichtsangaben durchlesen. Die wenigen Gramm Unterschied machen den Kohl nicht fett. Weder für oder gegen eine der Kameras. Es sind spiegellose Kameras und beide Kameras sind ordentlich leicht und klein. Ich würde die X-T2 als leichter einschätzen. Aber auch das ist nur eine subjektive Meinung eines einfachen Fotografen wie mir.

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Der Größenunterschied hat mich aber dann doch etwas erstaunt. Die X-T2 ist eigentlich das größere Arbeitstier aber komischerweise ist die Kamera kleiner. Vielleicht für den einen oder anderen dann schon wieder einen Hauch zu klein, ich könnte es jedenfalls verstehen. Die X-PRO2 fasst sich besser an und ist auch die „ordentliche Kamera“ wenn es um die Wertung des „in der Hand liegens“ geht.

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Bedienkonzept

In Punkto Handhabung und Bedienung finde ich die T-Serie einfach viel besser und praktischer als die PRO-Serie. Liegt an den getrennten Rädern für ISO und Zeit und den Zusatzfunktionstasten.

Ich möchte an dieser Stelle eine noch subjektivere Einschätzung als alle sonst schon subjektiven Eindrücke hier abgeben. Fuji hat etwas mit Liebhaberei zu tun. Das wissen alle Fuji-Fotografen. Man muss Fuji lieben oder man hasst Fuji. Ich liebe die PRO in vielen Punkten. Aber jedes Mal wenn ich fotografiere und mit der PRO arbeite, dann hätte ich gerne die T. Die PRO ist eine Designkamera während die T zum Arbeiten viel mehr taugt. Ich möchte nicht sagen, dass man mit der PRO nicht arbeiten kann, aber es ist eben alles nicht so optimiert. Gerade für jemand der im manuellen Modus arbeitet ist das Verstellen von ISO sehr lästig.

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Obwohl die PRO im Namen PRO hat, ist die T die eigentliche PRO Kamera. Schneller, effizienter und besser im täglichen Einsatz.

Zusatzknöpfe

Gerade eben hatte ich es angesprochen und für manch einen Fotografen ist es Humbug. Für die Praxis ist eine Funktionstaste oft ein großer Unterschied. Wer den gleichen Vorgang jeden Tag mehrfach durchklicken muss, der freut sich über jede Taste um den Knopf-Workflow abzukürzen. Das spart nicht nur Zeit und Nerven sondern macht die Arbeitszeit an der Kamera auch effizienter. Und das verbessert die Bildergebnisse.

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Klappdisplay

Eine Sache die ich an der X-PRO2 wirklich vermisse ist das Klappdisplay. Immer wieder muss man schnelle Schüsse aus der Hüfte machen oder hat die Kamera in Bodennähe auf Stativ. Dann schaut man aus der Wäsche wenn man nicht mit seinem Körper den Boden putzen möchte. Das Klappdisplay ist eine wirkliche Erleichterung und wer es nicht braucht, der lässt es eingeklappt. Wenn das Klappdisplay eine Schwachstelle an der Kamera wäre, warum verbaut man es dann in die X-T2? Wenn es keine Schwachstelle ist und sicher hält, warum geht das nicht auch direkt in die X-PRO2?

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4K / USB3.0 / FPS

Ein sicherlich großer Unterschied in der täglichen Arbeit macht die X-T2 in Bezug auf Speed, Speed, Speed. Die Kamera kann mehr Fotos pro Sekunde schießen. Dieses Feature interessiert uns jetzt nicht wirklich. Wenn man Portraits oder Modelle fotografiert, dann braucht man keine 8 Bilder pro Sekunde. Man braucht nicht einmal 3 Bilder pro Sekunde.

Genauso handhabt es sich für uns mit dem USB3.0 Port. Der ist für ein eventuelle Tethered Shooting sinnvoll für mehr aber auch nicht. Bilder auslesen wird bei uns über die Karte selbst gemacht.

Und zu guter Letzt die 4K Funktion der X-T2. Die hab ich gar nicht ausprobiert und ich würde bei aktuell auch nur eine sensorstabilisierte 4K Videokamera nutzen. Alles Andere macht für uns!!!!!! keinen Sinn. Von daher enthalte ich mich bezüglich dieser Funktion.

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Fazit

Ich würde die Entscheidung zwischen PRO2 und T2 anhand verschiedener Kriterien treffen. Die zu stellenden Punkte sind bzgl. des Looks/Feelings und dann noch über die Fähigkeiten. Geht es rein nach den Fähigkeiten ist die X-T2 überlegen. Geht es um das Gefühl würde ich persönlich die PRO2 vorziehen. Die Kameras sind eigentlich gleich und dann eben doch verschieden. Es bleibt aber ein sicheres Wissen. Die X-PRO2 bedient sich schwerfälliger und handhabt sich träger als die effiziente X-T2. Von den Fotos macht es aber NULL KOMMA NULL Unterschied. Beide Kameras sind einfach spitze!

Lieben Gruß

Euer Martin

Kommentare (19)

19 thoughts on “FUJI X-PRO2 VS X-T2 IM DIREKTEN VERGLEICH

  1. Aufgrund des kompett weggefallenen Klappdisplays, haben es beide Kamera total „verkackt“. Im Grundegenommen beide sehr sehr gute Kameras. Aber trotzdem fehlt da „irgendwas“. Darum finde ich die Olympus OM-D EM-1 MkII am interessantesten und meiner Meinung nach die beste Wahl im Bereich der DSLMs 🙂

      1. Ja klar,… aber leider wider kein „Fully articulated“ für mich als ein immer „älter werdender“ und „“sich schlechter bückender“ ein NoGo! 😉

  2. Bin selbst (ganz ungeduldig) von der X-T1 auf die X-T2 umgestiegen. Meine Meinung bringt die X-T2 hier und da den Hauch, welcher der X-T1 gefehlt hat. Quasi eine X-T1s. 😉

    Mitunter mag aber auch Fujis Firmware-Politik daran Schuld sein. Andernfalls wären es nun Welten zwischen der X-T1 und X-T2. Das ist übrigens der entscheidende Punkte, den ich an Fuji mag, man verkauft uns nicht schon nach einem Jahr die gleiche Kamera mit „nur“ neuer Software.

    PS: Prüft mal euer Kommentarfehld im Chome. Bei mir verschwindet es nach mehr als zwei Zeilen gänzlich (lässt sich auch nicht vergrößern). Entsprechend schreibe ich grad blind. 😉

  3. Echt keine einfache Entscheidung … ich denke ich werde mir einfach mal beide ausleihen und selber testen. Für mich wäre es eine Hochzeitskamera – dafür würde die Canon weichen. Das muss sich halt auch lohnen. 😀

  4. nachdem ich letztes WE mit dem Fujifilm X-Photographer Oliver Bär geredet habe und beide Kameras testen konnte habe ich mich definitiv für die XT-2 entschieden.
    Wenn man eine Kamera in die Hand nimmt und man das gefühl hat als würde man sich schon Jahre kennen dann passt es.

    Klar, ich komme von der XT-1 und da ist der Unterschied jetzt nicht erheblich, aber bei der Pro2 hat es einfach nicht „zooom“ gemacht.

  5. vielen Dank für den Beitrag. Genau danach habe ich gesucht. Fujifilm hat mir die X-Pro2 samt diverser Objektive für meine Reise durch Marokko, wo ich mich gerade aufhalte, zur Verfügung gestellt. Ich bin absolut hingerissen von der Kamera und der Bildqualität. Selbst komme ich von der Canon 5D Mark III und hätte solche Resultate nicht für möglich gehalten. Jedenfalls habe ich innerlich bereits entschieden zu Fujifilm zu wechseln und bin hier seit Tagen an Reviews lesen, da ich wohl eher zur X-T2 tendiere. So ein direkter und ehrlicher, weil subjektiver Vergleich ist für mich sehr hilfreich. Danke dafür!

  6. Vielen Dank für den guten Beitrag Martin.
    Für mich ist der Sucher das absolute Argument für die X-T2. Wenn der in der X-Pro 2 ebenfalls verbaut wäre, würde mir die Wahl erheblich schwerer fallen. Das Design der X-Pro finde ich nämlich extrem cool.
    Ich nutze aktuell noch eine X-E2 von Fuji (steht bei ebay zu verkauf, falls jemand möchte. Übrigens auch noch ein Ranger Quadra …)
    VG
    Leon

    1. Hallo Leon, ich habe eben auch diesen tollen Vergleich gelesen und stehe nun vor der Entscheidung, unschlüssig bin ich dennoch. Hast Du inzwischen schon eine neue Kamera gekauft und ist es die T-2 geworden…oder doch die Pro :-)? Auch ich habe noch die X-E2 und mir gefällt das Design der Pro sehr gut. Dazu nutze ich das 27mm und 56mm von Fuji, letzteres soll ich auch gut an der neuen Kamera machen da ich es nicht hergeben möchte. Meist fotografiere ich Nachts und mache Astrofotografie. An dieser Stelle möchte ich mich noch für diesen informativen Blog bedanken. Hmm…wenn ich mich nur entscheiden könnte….und das obwohl es sich eigentlich um Luxusprobleme handelt. mfg Thomas

  7. Wenn ich sicher wüsste, dass die Canon 6D Mark II nicht alles das erfüllen kann, was die tolle X-T2 kann, und wenn ich dann noch überzeugt wäre, dass ich mit meiner Canon/Yongnuo Systemblitzausstattung trotzdem gut weiterarbeiten könnte (vermutlich ohne HSS), würde ich auf jeden Fall bei der X-T2 zugreifen. Aber vielleicht gelingt Canon ja auch endlich mal ein „großer Wurf“ für Amateur/Semiprof. Fotografen…

    Wenn ich nur die Auswahl zwischen Pro2 und T2 hätte, es wäre definitiv die letztere.

  8. hab mir die por 2 gekauft, amazon england:) ich lieb sie….der manuelle fokus macht super viel spaß, vorallem das man erst mit af-l schaf stellen kann und dann verfeinern.

  9. Hallo Martin,
    hast du die X-T2 auch mal mit der X-T1 verglichen, was die fertigen Fotos angeht?
    Wenn ja, kannst du Unterschiede erkennen? Insbesondere bei den SOOC Jpegs, was Farben und Kontraste angeht?
    VG aus Dreieich,
    Leon

  10. Hallo Martin
    Vielen Dank für den Bericht. Ich habe jetzt den ersten Schritt gemacht, APS-C Nikon durch die neue X-T20 ersetzt, und bin überzeugt, die optimale Reise, Mitnimm-Kamera, gefunden zu haben. Die Nikon Vollformat habe ich allerdings noch nicht verkauft.. mit der Betonung auf „noch nicht“.
    Was mich gestern bei einem Testshooting mit einem Model irritiert hat ist folgendes: Das Liveview funktioniert ja ganz gut, das Bild wird angezeigt, wie das finale Foto auch wird. Nun habe ich mit Blitzanlage fotografiert, also Kamera auf f11 + 1/125sec voreingestellt für die Biltzbelichtung. Das Model stand also praktisch im Dunkeln (ein wenig Umgebungslicht), dh. fast schwarz wenn ich durch den Sucher geschaut habe. Da ich den Fokuspunkt auf die Augen setzen wollte, war das aber wesentlich schwieriger als bei einer DSLR, welche auch bei wenig Licht genügend zeigt um den Fokuspunkt zu setzen. Ich nehme an, Du weisst ungefähr was ich meine, und hast ev. ein Tip, wie Du vorgehst. Schärfe bei Volllicht einstellen, oder Blende öffnen zum einstellen ist auch nicht wirklich praktikabel, da sich das Model ja bewegt.. es kann natürlich gut sein, dass ich einfach noch was übersehen habe. Die AF-Lampe hilft ja schon, aber ev. gibts noch was Gescheiteres 🙂

    Vielen Dank für Deine Seite, immer spannend und inspirierend zum Lesen.
    Bruno

  11. Wie ist eigentlich mit dem Autofokus bei LowLight von X-T2?
    Frage weil: X-T10 hat bei freihand und LowLight mir 70-80% der Fotos versaut. Der Fokus war einfach falsch.
    Nach 10Tagen habe ich die Kamera zurückgeschickt.
    Dagegen Sony RX100M3 von meiner Frau bei selben Bedingungen im Automodus hat schärfere Fotos gemacht.

    Selbst bei guten Lichtbedingungen war es einfach schwer meinen Hund zu erwischen, verglichen zu Sony.

    Hintergrundgeschichte:
    von vorne rein ich bin kein Profi, und mein primäres Zielfeld sind kleine Kinder in LowLight zuhause (60%,), Tiere in Bewegung (10%), ungestörtes Fotogtraphieren von Menschen und Objekten bei Low-Light freihand(30%)
    d.h. elektronischer Shutter ist ein muss, ansonsten schaut meine Tochter gleich zu mir und lässt die Sachen liegen – no Go! Kein Foto ist Wert, wenn es das Kind oder Mutter beim Stillen stört.

    Ich habe vor einem Jahr mit X-T10 + XF16-55 versucht. Nach vielen Jahren mit Sony war ich gewöhnt auf den Auslöser zu drücken und der bewegte Motiv war scharf gefangen.
    Angefangen mit Kompaktkamera, später Sony-Bridge, die bei guten Lichtverhältnissen super Fotos gemacht hat, aber nicht mal alpha-Serie war! und deshalb bei LowLight mangelhaft war.
    Bei gutem Licht konnte ich mich zu 90% auf den Motiv/Objekt und Auslösemoment fokussieren.
    Egal ob es Hund der mir entgegenkommt, oder eine Person : Fokus war bei 80% der Bilder korrekt.

    Mein Urteil zu X-T10 war, dass die Kamera nur für Stativ-Fotographie geeignet ist. Mit Stativ ist sie Spitze! Sehr rauscharme Bilder. Ist bei X_T2 jetzt nun besser?

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