11.1.2010    21

VIDEOTUTORIAL: MUSCLE LIGHT

11. Januar 2010 | Videotutorials

Wir haben die nächsten Tage noch dicke mit dem Datencrash zu tun. Daher gibt es heute 2 Beiträge, zwei volle Videos… für alle Blogleser und wir melden uns wieder, sobald etwas Ruhe eingekommen ist.

Nachdem dieses Video auch noch online ist, muss ich wenigstens keine Angst haben, dass ich euch im Stich gelassen und nix ins Blog gesetzt habe.

Also, ohne weitere Worte direkt zum Video.

LG

Martin

PS: ICH HASSE FESTPLATTEN!!!!!!

Kommentare (21)

21 thoughts on “VIDEOTUTORIAL: MUSCLE LIGHT

  1. Ooo man.. das mit Schlimmste, was einem passieren kann. Ein Festplattencrash mit Backup-Crash 🙁

    Mein herzliches Beileid an die verlorenen Daten. Hoffe es ist noch was zu retten? Ansonsten nicht den Kopf hängen lassen.

    Beste Grüße,

    der Heiko

    1. Hallo Heiko,
      also ist kein Weltuntergang. Wir haben relativ viele Backups und unsere „externen“ Backups lagern an einen anderen Ort als die sonstigen Daten. Problem ist bloß, dass die externen Backups von uns immer nur alle paar Wochen mal ausgewechselt werden. Das sind so die letzten Sicherheitsbarrieren :-)…

      LG
      Martin

  2. Hallo Martin!

    Datencrash ist immer was Tolles. 😉

    Darf man fragen, wie euer „Backup-Konzept“ aussieht und was der Grund war für den „Datenverlust“?

    Bin gerade dabei, meine Daten redundant abzuspeichern und es wäre toll zu wissen, was dich/euch die Praxis gelehrt hat.

    Dachte da an folgende Schritte:

    1. Bilder von den CF Karten/externen HDDs werden nicht auf die PC-Festplatte (Systemplatte), sondern in das RAID 5/6/10 NAS eingespielt.

    2. Bilder werden sortiert und unbrauchbare gelöscht.

    3. Kopie der zu bearbeitenden Bilder wird erstellt.

    4. Bilder werden in Adobe RAW Converter -> PS bearbeitet und gespeichert.

    5. Man hat nun ein Verzeichnis, mit den zwei Unterverzeichnissen „RAW“ und „Bearbeitet“.

    6. Backup erfolgt jeden Tag auf zwei externe HDDs und wöchentlich (nicht monatlich) auf Tape (zB WORM-fähige LTO Bänder), welches extern in einem PELI-Koffer gelagert wird. Warum PELI-Koffer? Falls es in der externen Lagerstelle zu einem Brand kommt, macht die Feuerwehr alles nass. 🙂

    Bin mal gespannt was der Martin hierzu sagt.

    Cool wäre es auch zu wissen, wie bei dir das Namensschema der Bilder aussieht (wie heißt das RAW-File, wie das bearbeitete).

    Habe hier schon so viele gute Tipps & Tricks erfahren, aber eines der wichtigsten Themen, das richtige Speichern und Archivieren von Bildern, kommt leider immer etwas zu kurz.

    Wenn Ihr euch wieder vom Datencrash erholt habt, wäre ein Beitrag darüber sicher nicht uninteressant. 🙂

    LG

    Flo

    1. Hallo Flo, ist das jetzt deine Backup-Lösung oder wäre das bloß eine imaginäre Idealvorstellung???
      Ich habe jetzt zwei-drei Post für dieses Thema geplant.

      Ich kann dir an dieser Stelle nur eines sagen. Unsere Gesamtdaten sind ca. 7TB groß!!!! Nur mal um so die Dimension festzulegen. Mit kurz mal auf ne Platte ziehen ist es also leider nicht getan. Die Platten müssen erst noch erfunden werden!

  3. @admin

    Hallo Martin, im Moment sieht so mein Plan aus, mir ist aber auch klar, dass das nur mit meinen kleinen Datenmengen von ein paar hundert GB möglich ist und du ja schon mit TB zu kämpfen hast. Kenne aber Fälle (nicht im Fotobereich) wo schon die PB an die Tür klopfen. 😉

    7TB mal eben kurz auf ne Platte ziehen habe ich auch nie verlangt. 😉 Ich gehe hier von einem inkrementellen Backup aus. Es werden täglich nur die Änderungen gespeichert.

    Ihr habt aber nicht alle 7TB online, also jederzeit verfügbar, oder? Falls doch, dann habt ihr ja eh schon längst wo nen 19er Schrank stehen mit NAS-Raid Einschüben mit redundanten Netzteilen und 1-2 LTO Drives. *daklingeltdiekasse*

    Super für die zwei bis drei Posts die geplant hast, vielen Dank!

    Falls sonst noch Fragen hast, Mailadresse ist für dich eh sichtbar. 😉

  4. Ohje, ist immer scheiße so ein Crash und mit viel Arbeit verbunden.

    Bin ja mal gespannt was der Grund war. Vor allem das auch das BackUp hinüber ist und wie Ihr bis jetzt eure Sachen gespeichert habt.

    Ich habe hier eine Synology DiskStation mit BackUp auf Externe Platten.

    Sind aber bis jetzt auch nur knapp 3 TB da geht das noch bis jetzt.

    Bei größeren Datenmengen müssen eben auch größere Geräte her. Aber gibts alles von Synology 😉

    Dann hoffe ich das Ihr das alles wieder hin bekommt…

  5. Backup ist doch immer ein nettes Thema 🙂

    LTO-Magnetbänder, eigene Sicherungsserver, Raid5, Raid1, feuerfester Safe zur Aufbewahrung, zusätzliche

    externe Kopien, … 4 Gebäude + 1 Safe müsste man zerstören um das Backup zu gefährden.

    Und trotzdem … ein paar kleine Zufälle nacheinander (und wenn was schief geht, dann ordentlich)

    können ausreichen um so eine Sicherung lahmzulegen …

    Passieren kann immer was, und meistens etwas mit dem kein Mensch rechnet.

    Also kümmert Euch alle gut um Eure Backup-Lösungen 🙂

  6. Oh-Oh-Oh!, mein Herzliches Beileid!

    Das Thema von Datenausfällen hab ich schon zu oft gesehen! Bei eurer Datenmenge von 7TB, so denke ich, handelt es sich um „bisher angesammelten“ Datenbestand. Ich hoffe natürlich, dass ihr das nicht mal hier auf ner Externen, da ne Kopie auf ner weiteren externen und dort n Stapel DVD´s habt (hab ich schon bei Firmen mit ~30 Mitarbeitern gesehen) womit alle Daten gelagert werden….

    Wenn doch wird es höchste Zeit, dass ihr euch (In meinem Fall gern kostenfrei, als Gegenleistung für die tollen Video´s) den Rat von Berufsadministratoren und Fotofreunden über Strategien zur Datenlagerung, Sicherung und Verfügbarstellung holt.

    Es wäre zwar noch Denkbar in eurer Größenlage mit mehreren Stand-Alone-Servern zu arbeiten, jedoch würde ich es ebenso wie Florian sehen das gehört in 19“ Dimension. Und wenn es der Ordnung halber ist, sieht einfach aufgeräumter aus! Einziges Kontra für die Rack Variante legt man durchaus etwas mehr hin…

    Sicherung auf LTO wäre ebenso als „Wichtig“ einzustufen, ich sichere lieber mit kleineren Medien jedoch dafür mehrfach, geht’s ein Band hops, hält sich der Verlust in Grenzen, jedoch klingt das nach den erwähnten „externen“ Backups.

    Bei uns arbeiten redundante Server mit mehreren Plattenverbänden, ein Raid (5) fürs Serverbetriebssystem, ein weiteres für Netzwerkanwendungen, ein nächstes für Userprofile, eins für SQL Datenbanken und und und. Fällt irgendwo eine Platte aus steht eine Hotspare (bis eben noch Arbeitslos) zum Dienst bereit. Passiert auch da etwas, bekommen der zuständige Admin eine SMS. Zur Reserve arbeitet der Server, im benachbarten 19 Zoll Schrank, dann eben erst einmal mit der Schattenkopie weiter. Ach Stromausfall? Wir sind zwar keine Klinik, haben dennoch eine 10KVA USV (glaube jedoch nicht, dass ihr so viel braucht. 😀 Selbst wir bleiben damit mehrere Stunden im Betrieb, es wurde jedoch nur 1x getestet und 3x genutzt)…… Aber ich Fotografiere die Verwandtschaft auch mit einer 1D beim Rodeln

    Von einem Telekommitarbeiter wurde ich gefragt „Arbeiten sie für die Nasa?“ – Nein!, für ein Mittelständiges Unternehmen, dass vor meiner Einstellung schmerzhafte Erfahrungen gemacht hat.

  7. Hallo Martin

    Erstmals möchte ich euch zu eurem Blog gratulieren. Ihr bringt Woche für Woche hilfreiche und unterhaltsame Tipps und Tricks, die für mich als Quereinsteiger Gold wert sind. Vielen Dank.

    Euer Ein-Blitzkopf-Shooting find ich beeindruckend. Aber wie macht ihr das Teethered-Shooting? Mit Capture One? Oder habt Ihr dafür auch eine günstigere Lösung?

    Gruss

    André

    1. Für Nikon gibt es eine kostenlose Lösung. Mir fällt der Name gerade nicht ein. Können die anderen Leser mal kurz einspringen. Wie heißt das Remote Capture App für Nikon welches Kostenlos ist.

      Ansonsten gibt es Camera Controll PRO 2 von Nikon.

      LG
      Martin

  8. Da scheinen wohl noch ein paar Leute sich mit dem Thema Backup genauer auszukennen. 🙂

    @Lex: hoffe die Backups im feuerfesten Safe sind dort in nem PELI-Koffer, weil wenn die Jungs von der Feuerwehr da „Wasser marsch!“ rufen, sieht es für Medien aller Art schlecht aus 😉

    @Sebastian_P: bin da ganz deiner Meinung 🙂

    @Martin: Gibt da DCamCapture, hoffe das Programm war gemeint.

  9. angenommen ich photographiere mit Kompaktblitzen, kann ich dann ohne externen Belichtungsmesser auch die Belichtung korrekt einmessen? Gibs dafür irgendwelche tricks, oder geht das ganze dann über probieren und dann solang bis mir eben die Belichtung gefällt, was ja eigentlich immer der Fall sein sollte.

    danke 🙂

  10. Hey das ist mal wieder ein nettes Tutorial, ich liebe persönlich dieses Filmlicht, auch wenn es nur ein „Licht“ ist kann man damit soviel machen.

    Und Jungs ihr bekommt das mit der Sicherung (en), will mir jetz auch ein NAS bestellen damit die Sicherungen immer mal wieder durch laufen.

    LG

  11. Du hasst Festplatten? Frag mich mal, ich hasse die ganzen Computer, die stehen mit mir auf Kriegsfuß. Innerhalb der letzten 14 Monate konnte mein System vier oder fünfmal neuaufgebaut werden. Erst verreckt ein Rechner, es wird ein neuer angeschafft. Sechs Monate später verreckt dort die Festplatte, eine Woche später die Festplatte im Laptop beim Shooting vor Ort. Alles neumachen lassen. Im Dezember Wasserschaden, System putt. Also neu. Ende Januar funktioniert mein Mailprogramm nicht mehr, also wieder neu. Backup einspielen lassen, was schief geht. Dann die ehrenvolle Aufgabe, 10.000 Mails neu zu sortieren. Jetzt bin ich endlich fertig damit. Und was lernen wir daraus: Die guten alten Zeiten, so richtig mit Fim und eigenem Labor, dazu die gute alte Schreibmaschine, das waren schöne Zeiten.

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