15.9.2016    30

VIDEO // CRASHKURS PORTRAIT // Folge 01

15. September 2016 | Videotutorials

FOLGE 01

Heute starten wir mit Teil 01, in dem es über die Technik der nachfolgenden Strecke geht.


ALLGEMEINE INFOS ZUM CRASHKURS PORTRAIT

Wir haben die letzten Monate eine Strecke aufgenommen, die es in sich hat. Ziel: Portraitfotografie erlernen in 12 Wocheneinheiten. Wir hatten uns vor Monaten bereits ganz viele Gedanken gemacht. Wie kann man Tutorials noch besser machen, wie kann man noch besser erklären. Und die Antwort war simpel, denn es gibt Dinge die Tutorials wirklich brauchen.

  • Zeit, denn man kann das Fotografieren einfach nicht von heute auf morgen erlernen.
  • Mitmachen und selbst machen, denn man muss die meisten Dinge einfach selbst TUN!
  • Schritt für Schritt und nicht immer direkt das Maximale.

Ich muss ehrlich sagen, ich habe die Schnauze voll von Geschwätz wie „SO MACHT ES DER PROFI“ von Leuten die nur ein YouTube Video machen damit man zeigen kann, wie cool man ist. Ja, manchmal muss man Dinge lehren und dabei vielleicht auch die Wahrheit etwas ausdehnen. Manche Sachen muss man aber auch weglassen.

Der CRASHKURS PORTRAIT war geboren. Jede Woche ein Video und Schritt für Schritt Fotografieren lernen. Und jede Woche gibt es eine Aufgabe. Ihr macht einfach 12 Wochen mit. Bildbesprechung inklusive. Und weil wir das nicht 50.000 mal in Persona machen können, macht diese Erfahrung stellvertretend für alle eine hübsche junge Dame. Klar, verbunden mit der Fotoszene muss man schon sein. Wie sonst kann man 40 Fotoshootings in 12 Wochen machen. Aber ansonsten ist es fair und sinnvoll.

Viviana Galletta lässt sich von mir Fotografie beibringen und erlaubt uns jederzeit dabei zu sein. Sie erlaubt, dass wir ihre Bilder kritisieren und lässt uns alle 12 Wochen ihre Entwicklung begleiten.

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Hier geht es zu Viviana’s Fotografenseite bei Facebook und nicht zu sehr über die aktuellen Bilder staunen. Das könnt ihr auch nach 12 Wochen! Versprochen!


 

Speziell zur Photokina2016 haben wir zusammen mit Panasonic die komplette Strecke auf DVD gepresst. Über 12h Tutorial auf einer Scheibe. Wer also nicht 12 Wochen lang abwarten möchte, der kann auf der Photokina auf dem Panasonic Stand die DVD KOSTENLOS mitnehmen. Jedenfalls ein Exemplar und nur solange der Vorrat reicht. Ansonsten nicht böse sein, denn mit ein bisschen Geduld kriegt man alle Videos auch hier im Blog und über YouTube.

Panasonic findet man auf der Photokina in der Halle 03.2!

dvd-box-kopie

Kommentare (30)

30 thoughts on “VIDEO // CRASHKURS PORTRAIT // Folge 01

  1. Tolles Projekt ! Klasse das ihr diese Video Strecke öffentlich macht. Auch als nicht Anfänger habe ich mir das Video sehr gerne angesehen und freue mich auf die weiteren Folgen, man lernt ja niemals aus 🙂

  2. Ein sehr gutes Video bereits mit vielen kleinen Tipps & Tricks gespickt! auch wenn es ziemlich nach Schleichwerbung für die großen Sponsoren der Videostrecke aussieht.

    Hoffe sehr das nicht alle Zuschauer sich nun blindlings im Kaufrausch auf das gezeigte Equipment stürzen in der Hoffnung damit tolle Portraits zu zaubern, sondern vielmehr von dem eigentlich wertvollem der Videostrecke (nämlich Martins Erfahrungsschatz/Wissen) profitieren.

    Denn nicht das Equipment macht das Foto, sondern der Fotograf, welcher im Idealfall so improvisieren kann, dass er egal mit welcher Kamera bzw. mit oder ohne Equipment schöne Fotos zaubert.

    In dem Sinne…gerne mehr davon!

    VG

    Winni

    1. Ist doch keine Schleichwerbung wenn wir offen darüber sprechen… mit einer Kamera mussten wir fotografieren und wir haben die Thematik ja am Anfang klipp und klar angesprochen.

  3. Hallo zusammen,
    eine interessante, grundlegende Einführung. Und schön, dass ihr auf den Qualitätsfanatismus hinweist, der seit langer Zeit am Laufen ist. Es muss nicht immer das Mega-Equipment sein, um gute Bilder machen zu können. Wir sitzen da zu oft den Marketingabteilungen auf 🙂 .

    Aber bei einem Punkt wage ich zu widersprechen (lasse mich aber gerne eines Besseren belehren): Hat PANASONIC wirklich als erster Hersteller den Bildstabilisator ins Gehäuse gesetzt? Ich würde behaupten, dass es Nikon war. Bei den DSLR war es KonicaMinolta mit der Dynax 7D. Bei den Kompakten müsste es aber Nikon gewesn sein.
    Evt. hat PANASONIC das als erster Hersteller bei MFT-Kameras umgesetzt. Weiß ich aber nicht.

    So, genug klugeschissen.

    Viele Grüße

    Chris

  4. Sehr coole Idee! Auch wenn ich schon eine ganze Weile fotografiere, kann ich hier bestimmt noch was lernen. Das mit dem simulierten Foto im Sucher bei den spiegellosen Kameras wusse ich z.B. noch nicht. Ist das bei allen spiegellosen Kameras so? Also z.B. auch bei einer Sony a7? Und wenn ich bei meiner D750 die Abblendfunktion benutze, habe ich doch eigentlich das Gleiche, oder?

    Beste Grüße
    Georg

    1. Bei den meisten spiegellosen Kameras kannst du einstellen, ob du ein simuliertes Bild mit den aktuellen Einstellungen möchtest oder ein helles Bild, damit du unabhängig von Einstellungen das Motiv erkennen kannst. Letztere Einstellung ist immer dann interessant, wenn du mit Blitz als alleinige Lichtquelle arbeiten möchtest und mit den simulierten Einstellungen sonst immer nur ein schwarzes/dunkles Bild sehen würdest.
      Deine D750 kann das mit der Abblendtaste nicht simulieren, denn du schaust damit im Gegensatz zu den Spiegellosen nicht auf einen Monitor sondern durch ein Prisma durch dein Objektiv. Die Taste dient lediglich dazu, dass du den Schärfebereich einschätzen kannst. Achte mal auf deine Blende wenn du fokussierst wann sich diese auf den eingestellten Wert schließt, ist ganz interessant zu beobachten.

  5. Ich freue mich schon auf die folgenden 11 Teile. Wenn diese genau so lang ausfallen (gute Stunde) wie die Teil 1, dann wäre das echt klasse.
    Quasi eine Anfänger-DVD for free.

    Das man mit irgendeinem Kasten knipsen muss, ist klar. Das man, eben weil es ein Tutorial ist, mehr Ausrüstung hat, ist auch klar.
    Aber für nen Anfänger werden trotzdem bereits Sachen übersprungen oder es wird mit Geld und Wissen geprotzt.

    Es wird eine 2.000,–€ Ausrüstung zusammen gestellt. Wieso? Kamera-Glas-Budget von 500 – 750 € wären realistischer gewesen, weil eben der Großteil der Menschen kaum mehr als die Kamera vom Grabbeltisch kaufen, bzw. neben den beiden Kit-Zooms bestenfalls noch ne 50er Brennweite kaufen – und damit eingeschränkter sind, als wenn man mit den 3 Pana-Primes unterwegs ist.
    Den Sun-Sniper und due Tasche können wir ignorieren.
    Bzgl. der Reflektoren hätte ich mir gewünscht, ein kleines Wort darüber zu verlieren, daß man auch mit nem 5in1-Reflektor für 20,– € quasi die gleichen Ergebnisse erwirken kann (aus Amateursicht).

    Ansonsten frage ich mich, wie Ihr die Kritiken, sollten sie sinnig seid, in die Serie aufnehmt? Die DVD’s sind gepresst; die Videos abgedreht…? Es fühlt sich so an, als wenn man nur eine Pseudo-Diskussion haben will: Ob ihr was schreibt oder nicht, ist egal, solange die Community aktiv ist.

    Das wären bislang meine Kritikpunkte an dem Format; es betrifft also Details. Das Gro ist natürlich klasse – zumal es gratis ist.
    Ich freu mich auf die kommenden Folgen – vllt. könnt Ihr ja für nen schlanken 5er die DVD nachpressen? 😉

  6. Hallo Martin und Team!
    Ein super Projekt! Was ich besonders an den Videos aus dem Hause Krolop-Gerst toll finde ist, das ihr euch wirklich Gedanken macht, welche Fragen und Probleme die Zuschauer haben könnten. Und diese arbeitet ihr dann ab. Dafür möchte ich mich mal stellvertretend für lernwillige Zuschauer bedanken. Ich glaube, dass dies auch das Erfolgsrezept von euch ist. Nicht einfach cool etwas presentieren, sondern richtig dolle überlegen, welche Fragen ungeübte haben könnten. Hier in dieser Videoreihe treibt ihr es auch noch damit auf die Spitze, in dem ihr stellvertretend für uns ein Model im Studio habt, die die Fotografie erlernt. Einfach nur Hammergut!
    Vielen Dank für diese vielen Mühen!!
    Das Video wurde von mir sofort weiter geteilt, weil einfach super!!
    LG Olaf

  7. Super cooles Projekt. Echt mal was anderes. Den „Abschatter“ kannte ich somnolent nicht, wird auf der Kina mal angesehen. DVD werde ich natürlich auch versuchen zu ergattern. Werden die DVD’s evtl. noch einmal gepresst oder wirklich nur auf deinem Kanal Woche für Woche veröffentlicht? Würde schon gerne alles auf einem Medium haben. Vivian fotografiert aber schon länger People oder? Habe mir mal die Facebook Seite rückblickend angesehen und muss sagen das Vivian echt ein riesen Talent hat. Dachte erst das es wirklich ein „Anfänger“ ist. Aber spielt Ansicht ja auch keine Rolle, denn zusammen macht es echt Spaß euch zuzusehen. Wirklich informativ und trotz der Länge des ersten Kapitels (und das auf Technik bezogen) ist es kurzweilig und macht sehr viel Freude. Beide Daumen gehen hoch. Wirklich ein tolles Produkt. Den Kommentar von Olaf kann ich voll und ganz unterstreichen! Es gibt viele viele „Lernvideos“, viele prahlen aber einfach mit dem Wissen und bringen das, was wichtig ist nicht rüber… Ich habe schon einige Videos erworben und lande aber am liebsten hier. Fachlich, informativ, sympathisch, und die große Auswahl gefallen mir sehr gut. Es sind schon einige Videos die ich von euch erworben habe und jedes kann ich zu 100 % empfehlen. NEIN, ich gehöre nicht zur Crew, kenne keinen persönlich und würde nicht bezahlt. Danke an Euch und die vielen tollen Projekte!!! Viele können sich nicht vorstellen wieviel Zeit und Arbeit solch ein Projekt kostet und wissen es nicht zu schätzen. Danke und hoffentlich viele weitere tolle Projekte. Grüße aus NRW. Marco

    1. Ja Viviana hatte vorher schon ne D90 und hat als Model immer wieder durch die Gegend geknipst. Sie wollte es mal wirklich lernen und daher hat das perfekt gepasst. Aber ich denke man erkennt an den Fragen die auch kommen wie weit sie jeweils war ist und sein wird…

      Und vielen vielen Dank für das Lob! Die Strecke wird noch besser und besser!

      1. Hallo Martin. Danke für dein Feedback. Okay, ist natürlich absolut genial, als Model selbst noch so ein wahnsinniges Gefühl hinter dem Sucher zu haben. Damit besitzt Sie das, was viele Fotografen nicht haben. Das wissen, wie es ist, vor der Linse zu stehen. Ihre jetzigen und damaligen Werke, gefallen mir echt sehr gut und ich freue mich auf die weiteren Videos. Ich hoffe ich schaffe es nächste Woche zur Kina. Gibt einige Stände, die ich gerne besuchen möchte und würde die DVD unheimlich gerne einpacken. Euch allen eine tolle kommende Woche.

  8. Tolles Video, und wie Olaf bereits geschrieben hat, habt Ihr Euch wirklich Gedanken dazu gemacht, ganz toll, bin begeistert.
    Leider schaffe ich es auch nicht zur Photokina und werde wohl die 12 Wochen durchhalten müssen. Ich schaue mir ja Eure Videos immer wieder gerne an, auch wenn ich schon seit Jahren Portraits fotografiere, nimmt man immer mal etwas neues mit (auch mit dem Hintergrund, dass ich seit einem Jahr neben meiner KB Kamera ein MFT System -Panasonic- aufgebaut habe).
    In diesem Sinne – Macht weiter so !!!

    Gruß Alex

  9. Schade, dass ich e sicht zur Photokina schaffe, dann werde ich wohl auf die YouTube Ausgabe warten müssen.
    Aber eine gute Idee, um den Herbst/Winter mit ein paar Zielen zu überbrücken? Ich bin gespannt!

  10. Bei den Formaten habt ihr ein bisschen was durcheinander gehauen.
    Im Detail interessiert das auch garnicht weiter, weil der Kernpunkt und die daraus resultierenden Effekte ja wie immer hervorragend erklärt wurden.
    Aber ein paar Widersprüche und Ungenauigkeiten waren halt drin:
    Der erste Punkt war – Sensorformate sind immer 3:2 skalliert.
    Wenn man nun genau die Hälfte der längeren Kante nimmt kommt man auf ein Seitenverhältnis von 2: 1,5 => 4:3 =/= 3:2. Hier ist also geometrisch der Wurm drin.
    Zweitens ist der Cropfaktor immer auf die Diagonale gerechnet und dementsprechend der euklidischen Norm der Kantenlängen nachempfunden. Bedeutet ein Cropfaktor von 2 heißt 1/4 der Sensorfläche. APSC ist folglich ungefähr die Hälfte von Vollformat (exakt die Hälfte wären 24x18mm und das trifft APSC ja schon recht gut, in der Praxis sinds ja irgendwie ~22×15) und MFT ungefähr die Hälfte von APSC (theorie 18×12, praxis ~17×13) bezogen auf die Fläche. Also wurde der MFT-Sensor doppelt so groß dargestellt, wie er eigentlich ist.

    Tut der Grundaussage keinen Abriss und die Vereinfachung trägt vermutlich auch der Verständlichkeit bei und in der Praxis interessieren die Zahlen eh nicht. Aber wenn mir jemand sagt 1 + 1 = 4 bin ich doch ein bisschen verwundert.

    Davon ab wie immer ein tolles Video 🙂
    vG Manu

    1. Dachte ich auch,….. bei 20 Minuten beginnt die Verwirrung: Ich habe mal nachgesehen= Kleinbild ist fast 4x GRÖSSER als MicroFouThirds und NICHT wie im Video gesagt „nur“ die Hälfte. Und im Vergleich zu der Nikon D90, welche die Dame im Video selber hat ist der Sensor fast 1,6x Grösser als MicroFourThirds, also auch mehr als die Hälfte. Der Martin weiss zwar das richtige, aber er hat wohl ohne Script gearbeitet, was er aber besser bei solchen Fakten besser tun sollte. Oder er sollte besser Fotos oder Grafiken der technischen Dinge zeigen…Zahlen verwirren sowiso und bleiben nicht hähngen. Die mFt Sensoren sind aber mittlerweile so gut, das ich mir mittlerweile Geld für eine Olympus OM-D E-M1 MkII zurücklege mit dem 12-100er und dem 25/1,2er das ist praktischer und wetterfester als alles was ich habe….. und die 5DII von Canon bleibt dann wohl öfter Zuhause 😉

  11. Lieber Martin,
    endlich ein Kurs um auch meine Frau das Fotografieren näher zu bringen. Sie ist so begeistert, das sie sich die GX80 gekauft hat und ich mit etwas Neid von meiner schweren DSL auf sie Blicke, -vielleicht darf ich die kleine ja auch mal benutzen ;-).
    Eine Frage hätten wir beide, denn wir finden nicht die Einstellung um auch die „Blendeneffekte“ im Live-View zu sehen, -die Effekte der Belichtungskorrektur sind sichtbar.
    VG Christian

    1. Das heißt KONSTANTE VORSCHAU oder abgekürzt KONST VORSCHAU und findet sich im C-Menü (Schraubendreher mit C) und blau bei Punkt 5 von 9.

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