15.10.2010    16

LETS BOUNCE 23: COVER LOOK

15. Oktober 2010 | Arbeiten mit Reflektoren

Mit einem einfachen Reflektor kann man so viel machen. Und warum immer Licht hinzufügen. Eine umso wichtigere Funktion von Reflektoren ist das Wegnehmen bzw. Reduzieren von Licht. Normalerweise gibt es dafür Diffusoren in verschiedenen Transparenzen. Aber die maximale Art und Weise Licht wegzunehmen ist natürlich mit einem vollkommen nicht-transparenten Reflektor alles Licht wegzunehmen was möglich ist. Auf los geht los… los…

Kurzbeschreibung des Videos: Der Sunbounce PRO als „Schattengenerator“. Mehr brauchen wir nicht für ein unglaublich weiches Licht. Die Logik dahinter: Das Wegnehmen des direkten Sonnenlichtes erzeugt automatisch eine weiche „Restlichtquelle“. Einfacher geht es nicht.

Video gibt es hier… und nicht vergessen Leute. Ihr könnt das Video in einer SD und einer HD Version im Itunes-Podcast mit euch nehmen und überall angucken wo es gefällt. Und wer vielleicht noch nicht den YouTube-Channel kennt. Dort gibt es derzeit über 8 Stunden Video! Rund um „HOW TO TAKE COOL PICTURES“! Links gibt es unter dem Video!

Martin

ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNELITUNES PODCAST.

Kommentare (16)

16 thoughts on “LETS BOUNCE 23: COVER LOOK

  1. Mir stellten sich beim gucken zwei (dumme?) Fragen:

    1. Könnte das Modell nicht komplett im Schatten stehen? Z.B. vom Baum? Oder hätte das einen (gravierenden) Unterschied gemacht?

    2. Offtopic: Sind 80mm an einer Mittelformatkamera auch 80mm?

    Die zweite Frage ist ernst gemeint: Gibt es denn da vielleicht auch etwas wie einen Crop Faktor? Logischerweise müsste der dann negativ sein?!

    Vielleicht bin ich auch völlig auf dem falschen Dampfer, kam mir aber so in den Kopf.

    Bin für ne Auflösung dankbar!

    1. Also die eigentliche „Brennweite“ wird beim Mittelformat natürlich verändert. Sowas wie ein negativer Cropfaktor. Das kann sich aber trotzdem in kleinen Bereichen halten. 1.1 oder 1.2 ist nicht unnormal. Die genauen Daten stehen bei jeder Kamera und jedem Objektiv dann in den technischen Daten. Bzw. beim digitalen Rückteil.

      Zur Schattenfrage: Natürlich geht jeder Schatten. Nur normalerweise findet sich genau dort kein Schatten, wo der HG perfekt wäre bzw. der natürliche Schatten ist oft so groß, dass er viel zu viel Licht um das Model herum wegnimmt… Aber natürlich geht es auch mit natürlichem Schatten. Oftmals sehr einfach und effizient. Nur nicht vergessen, dass es um das Model herum „leuchten“ muss.

  2. Der California Sunbounce SunSwatter ist schon toll und ich bin von der Wirkung wirklich begeistert. Solange man nur Portrait-Aufnahmen macht, ist auch alles gut. Was aber, wenn das Model ganz fotografiert werden soll? Dann ist immer der Schatten des SunSwatters auf dem Boden zu sehen und es sieht aus, als stünde das Model auf einem dunken Teppich. Gerade bei Aufnahmen am Strand hatte ich damit Probleme.

    Wie löst Ihr dieses Problem? Auf dem Rasen am Pool ist das im Video gut zu sehen.

    @weit-winklig:

    Interessante Frage mit dem negativen Crop-Faktor!

    Dank,

    Gruß,

    Andreas

    1. Das war aber gerade kein Swatter im Video Andreas. Das war ein einfacher Silber-Reflektor.
      Wir haben auch noch ein Video was kommt, was die Thematik beschreibt, dass man den Schatten „versteckten kann… geht aber nur auf unruhigem Untergrund. Oder mach nutzt einfach eine Größe größer 🙂 geht aber meistens nicht oder aber man blitze den Schatten auf… sieht aber auch nicht immer so dolle aus…

  3. Ich hätte vielleicht noch gezeigt wie man dieses riesige Segel so befestigen kann. Ich nehme man an das sind 2 Stative mit Gripheads, oder?

  4. @admin @weit-winklig:

    Die Brennweite einer Linse bleibt als physikalische Eigenschaft des Objektivs immer gleich, egal an welcher Kamera. Der Bildwinkel kann jedoch anders sein (bei anderem Aufnahmeformat).

    Martin, der Crop-Faktor, von dem Du schreibst, bezieht sich i.d.R. auf (ein) Mittelformat. Was Weit-winklig aber vermutlich meint ist ein Vergleich zum Kleinbild.

    Natürlich gibt es einen „Crop-Faktor“ vom jeweiligen Mittel- zum Kleinbildformat. Der ist zwar nicht negativ, aber unter 1.

    Die Rechnung hab ich schonmal aus demselben Grund durchgeführt, hab’s aber nicht mehr im Kopf.

    Eine Internetrecherche nach der Berechnung des Crop-Faktors von APS-C liefert einem die Formel. In diese setzt man dann einfach die Sensorgrößen vom (jeweiligen) Mittelformat und KB ein und bekommt so den Faktor.

    Das Ganze ist auch interessant, um den Unterschied bei der Tiefenunschärfe zw. MF und KB einzuschätzen. Nach meiner Berechnung ist der erstaunlicherweise geringer als zw APS-C und FF (zumindest mit dem relativen kleinen MF, mit dem ich gerechnet hatte).

  5. Bezogen auf das Kleinbildformat ist der Crop-Faktor ungefähr 0,71. Bei dem P45+ Rückteil. Das heißt, dass 80mm hat einen Bildwinkel wie ein 56,8mm an Kleinbild bzw. 90mm an APS-C.

  6. > Das war aber gerade kein Swatter im Video Andreas. Das war ein einfacher Silber-Reflektor.

    Ja, Recht hast Du Martin! Sorry, da habe ich wohl nicht genau hin gesehen!

    Also mal ganz Pauschal: „Der Schattenmacher“!

    Dank,

    Gruß,

    Andreas

    PS: wie kommt man hier eigentlich zu einem „Avatar-Foto“ und einem festen Benutzernamen?

  7. Wollte an dieser Stelle mal ganz kurz ein ganz dickes Lob aussprechen. Hab euch über iTunes gefunden und schau euch seit ein paar Monaten regelmäßig zu und freu mich immer über neue Videos 🙂

    Auch wenn neben dem Studium leider zu wenig Zeit zum Fotografieren bleibt, kann ich so wenigsten anderen dabei zuschauen 😉

    Ist echt immer sehr interessant und ich bin begeistert!

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