13.2.2013    22

QUICKTIPP: HEKTIK BEIM FOTOGRAFIEREN

13. Februar 2013 | Quicktipps

Am Wochenende war ich zufällig Zeuge eines Fotoshootings. Und das soll auch Anlass sein, um eine Sache aufzugreifen die mir beim Betrachten aufgefallen ist. Das soll jetzt nicht hämisch klingen oder irgendwie von oben herab. Mir ging und geht als hinter der Kamera genauso.

Der Fotograf dem ich zuschauen durfte/musste/konnte hat sich selbst ins Knie geschossen. Jedes Mal wenn er nicht mehr weiter wusste oder wenn ein Foto nicht wurde wie erhofft, fing er an wie vom Teufel gestochen hin und her zu springen. Er machte nur noch Einzelaufnahmen und nach jeder Aufnahme guckte er auf das Display und machte einen Satz nach vorne, nach hinten, nach links, nach rechts, nach oben oder unten… es verging keine Minute ohne dass nicht eine neue Position förmlich gesucht wurde.

Meine Begleitung an dem Tag gab mir auf Nachfrage das selbe Urteil. Obwohl fotografiefremd, wurde das Gefühl vermittelt, der Fotograf hätte garnix drauf. Schade, denn er konnte in Wirklichkeit wirklich gut Fotografieren. Damit es euch nicht so geht habe ich ein Video herausgekramt. 🙂 Ist zwar nicht der absolute Gral aller Quicktipps aber eine so selbstverständliche Sache darf trotzdem ein kleines 3-Minuten-Video abbekommen. Nicht?

 

ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNELITUNES PODCAST

LG

Martin & Marc

Kommentare (22)

22 thoughts on “QUICKTIPP: HEKTIK BEIM FOTOGRAFIEREN

  1. Das Problem der Hektik und eigenen Unsicherheit kenn ich zu genüge. Am besten hillft da üben üben üben =)

    Allerdings: kann es sein, dass das das falsche Video ist?

    Gruß aus Rostock,

    Alexander

  2. Weißer Martin…an weißem Tisch = weise (sinnreiche) Worte!!! 🙂 Diese Kombination bleibt Perfekt!!!

    find ich gut….

    Gurß,

    Chriss

  3. Lieber Martin, alles ist super bei dir. Wenn es möglich wäre, dann schau mal mit dem linken Auge durch den Fotoapparat und nicht wie jeder Anfänger mit dem rechten Auge. Falls du das noch nicht wissen solltest – deine Kameras sind dazu gebaut. Ich kann dir das auch gerne mal erklären weshalb das so wichtig ist, bevor du aufs Korn genommen wirst.

  4. Dann ist das mangelnde Gehirnintegration, das kannst du lernen. Zirka 15 % der Menschen haben dieses Problem. Es wäre auch eine gute Altersvorsorge das zu trainieren, da du mit hohem Risiko sonst im Alter an einer Gleichgewichtsschwäche leiden wirst (Gehhilfe, Rollstuhl …). Also, üben – das ist für die Fotos gesund und für deinen Körper 🙂

  5. Guter Tipp.

    Zuerst dachte ich, dass Ihr jetzt auch noch auf den Kochsendungenzug aufspringt ;-)))

    Für den Fall das Ihr drüber nachdenkt, bitte nicht! 😉

  6. das interessiert mich aber auch! Habe in allen Kamerabüchern gelesen man soll das linke auge schließen und durch das rechte sehen. Sonst stoßt ja rechte Auge und die Nase gegen Kamera bzw. Hand am Auslöser. 😉

    Aber bin ja immer für neues offen.

    LG Ulf

  7. Wenn man alle 24 Rückenwirbelknochen gerade haben möchte, das ist sinnvoll für eine stabile Haltung beim Fotografieren – dann sollte man bei der üblichen Rechtshänder- Spiegelreflexkamera mit dem linken Auge durchsehen. Das gibt eine besonders stabile Haltung , wenn man gerade im kritischen Bereich von langen Verschlusszeiten arbeitet, dann ist das sehr hilfreich. Ein positver Nebeneffekt: Die wirklich unappetitlichen , schmierigen Fettflecken am Kameradisplay werden ebenfalls vermieden.

    Sportfotografen werden oft mit einer anderen Haltung beobachtet. Sportfotografen schauen mit dem rechten Auge durch den Sucher um das Geschehen besser mit dem anderen Auge zu beobachten. Hier wird aber üblich mit einem Einbeinstativ fotografiert.

    Wer Modelfotografie als sein Steckenpferd nennt, der sollte dann auch mit dem linken Auge durch den Sucher schauen.

    Bezüglich Körperhaltung und Kamera könnte ich ein Buch schreiben 🙂

  8. Du kannst dir doch nicht anmaßen zu sagen mit welchem Augen ein Fotograf durch den Sucher zu gucken hat.

    Ist dir klar, dass sehr viele Leute ein schwächeres und ein besseres Auge haben?

    All diese Leute werden automatisch mit dem Auge durch den Sucher gucken, mit dem sie am schärfsten sehen – da erübrigt sich doch jegliche Diskussion…

  9. @Krunda, ich maße mir gar nichts an. Du kannst ein Küchenmesser auch auf verschiedene Arten halten. Ein Koch lernt zuerst sein Werkzeug richtig zu halten. Ein Fotograf sollte das auch beherrschen, nämlich die Kamera richtig zu halten. Wenn der Koch sich den linken Zeigefinger abgehackt hat, dann kann er auch mit der anderen Hand schneiden. Das wird akzeptiert, aber ob`s besser geht das lassen wir mal offen.

  10. Ich schau auch mit dem rechten Auge, mein linkes ist nämlich von der Sehstärke her merklich schlechter. Muss ich wohl jetzt wohl das Hobby aufgeben.

  11. Auch psychologisch gesehen kann es von Vorteil sein, mit dem linken Auge durch den Sucher zu schauen. Die Informationen, die das linke Auge sammelt, landen nach Wahrnehmungspsychologishen Erkenntnissen in der rechten Gehirnhälfte, die für ganzheitliches, bildhaftes und emotionales Denken und Fühlen verantwortlich ist. Die linke Gehirnhälfte hingegen ist rational, logisch geprägt… Bildgestaltung und Visualisierung sollte also einfacher / intuitiver sein, wenn man mit dem linken Auge durch den Sucher blickt.

  12. Not that science rocket!

    Ich finde es allgemein persönlich schon praktisch das linke Auge zu nehmen, weil ich meistens dabei echt strange gestikuliere!

  13. Zugegeben, ich habe mich auch von rechts auf links um gewöhnt und finde es inzwischen auch „geschickter“ mit links.

    Dennoch sollte doch jeder so fotografieren, wie er es am Besten kann und wie er möchte. Die Vorteile, die man mit dem linken hat sind nicht soooo überwiegend und von daher ist es auch ok, wenn man mit dem rechten Auge fotografiert.

    Ok, meine Umgewöhnungsphase war für die Modelle ziemlich nervig, weil ich mehr auf mich konzentriert war als aufs fotografieren. Aber inzwischen hat die Umgewöhnung ja hingehauen.

    Die Schmierflecken gibt es übrigens mit jedem Auge, da kann man nichts dagegen tun

    Und gegen den vorzeitigen Hirnabbau hilft auch Sudoku ;-))

  14. @goenz

    Es gibt Menschen deren Augen unterschiedlich gut sind. Der Dioptrienausgleich kann ja nur normale Kurz- oder Weitsichtigkeit ausgleichen.

    @Peter

    Die Sehbahn kreuzt halb. D.h. was auf der rechten Hälfte der Netzhaut ankommt (also der linke Teil der Wirklichkeit) kommt ins rechte Hirn. Und das von beiden Augen gemeinsam. Sonst gäbs auch Schwierigkeiten mit dem räumlichen Sehen.

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