26.6.2009    17

NIKON CLS JORNS TEIL 5: LADY IN LATEX

26. Juni 2009 | Nikon CLS

Heute gibt es anstatt Andreas in Schriftform, ein Video mit Martin UND Andreas in bewegten Bildern und sogar mit Ton. Damit ihr den Meister auch mal live erleben dürft. 🙂 ENJOY!!! Viel Spaß damit!

LG

Martin

Kommentare (17)

17 thoughts on “NIKON CLS JORNS TEIL 5: LADY IN LATEX

  1. „steigt in mir hoch“ … nächstes Mal keine Bohnen vorher essen 😉

    Interessanter Beitrag, vor allem mit der höheren Gewichtung der hinteren Blitze, wobei mir (technisch) noch nicht klar ist, wie die TTL-Berechnung erkennt, welcher Blitz „hinten“ ist bzw. wie den einzelnen Lichtflächen auf dem Motiv dann die Blitze zugeordnet werden. Bei einem einzelnen Blitz kann ich TTL-Steuerung noch gut nachvollziehen, bei 3en setzt mein technisches Verständnis aus. ISO100 für höchste Qualität, ich glaube da müsste ich aber widersprechen. War bei Nikon (bzw. DSLRs inzwischen allgemein) nicht ISO200 die „native“ ISO-Einstellung und alles darunter/darüber wird nur berechnet? Ich dächte mal so etwas gelesen zu haben, dass man bei ISO200 die höchste Dynamik und Qualität erreicht, einige Nikons liesen sich ja gar nicht auf ISO100 senken, da war ISO200 der unterste Wert. Und zu guter letzt: das Hauptlicht ist ein weißer Reflexschirm, die hinteren „Streiflichter“ silbern – d.h. vom Hauptlicht kommt weniger Licht auf das Motiv als von den silbernen Schirmen, da ihr die Streiflichter gegenüber des Hauptlichts leicht überbelichten wollt, richtig?

    1. Also kurz auf die Kernfragen eingegangen…
      ISO um die Blitze zu schonen… Silber um mehr Leistung aus den Blitzen herauszuholen und Blitze zu schonen, weiß um mehr Streulicht und weicheres Frontlicht zu geben. So hab ich Andreas verstanden! Soll er aber selbst noch kurz schreiben.

  2. Hi zusammen!

    @Tyndal:

    Die Blitze erkennen zwar nicht wo sie stehen (GPS gibt es noch nicht in Blitzen *G*), aber der Fotograf weiß es. Du kannst bei AWL drei Gruppen steuern. Die Logik kann vom Fotografen kommen: z. B. ist „Gruppe A“ das Hauptlicht (im Film der weiße Reflexschirm) und „Gruppe B“ das Licht im Rücken des Models. Bei mir ist z. B. Gruppe A immer Hauptlicht.

    Die Kamera miss jetzt das Umgebunglicht und mit dem Vorblitz das reflektierte Blitzlicht. Daraus ermittelt die Kamera nun die Gesamtbelichtung! Mehr nicht (mehr geht nicht). An der Stelle ist der Film m. E. nicht ganz richtig. Es ist dann eine Frage der Messung der Kamera (Matrix, Lagesensor, Distanz, AF-Feld etc.), wie das Gesamtbild belichtet wird. Es wird auch nur ein mal gemessen und gesteuert – mehr geht nicht! Lichtgewichtung ist nicht Job von CLS oder AWL!

    Wer mir nicht glauben mag:

    Trennt den Vorblitz vom Hauptblitz! Aufbau wie im Film gezeigt. Kamera und Blitze auf Stativ, Motiv statisch. Normales Bild machen. Dann: Vorblitz getrennt auslösen. Blitzlichter näher ans Motiv ran. Zündung. Euer Motiv ist überbelichtet.

    Zur ISO-Zahl hast Du teilweise recht: Nikon rät zumindest im Falle der D300 von der Nutzung von Iso LO1 ab (Handbuch: „Der Kontrast fällt im Vergleich zur Standardempfindlichkeit etwas geringer aus.“). Die 3X hat aber einen anderen Iso-Bereich. Da ist das kein Thema.

    Übrigens bin ich selbst viel mit CLS unterwegs und werde daher diesen Blog hier mal verfolgen. 🙂 Meine letzten CLS-Bilder (alle vier geblitzt und _unbearbeitet_) finden interessierte hier:

    http://www.kielhorn-photo.de/neues.html#090612

    Viele Grüße!

    Dennis

    1. Jein… also Dennis deine Ausführung zum Film sind nicht ganz richtig. Was im Film besprochen wird, ist die resultierende Belichtungs“steuerung“ aus der automatischen Steuerung heraus.
      Wenn man zwei Blitze auf ein Foto ausrichtet und der eine Blitz trifft nur 10% des Bildes, der andere Blitz 90% und beide Blitze sind in einer Gruppe, dann wird der Blitz mit den 10% das Foto heller belichten, bzw. die Stelle wird heller werden. So ist eben die Praxis! Völlig egal ob Matrix oder sonst was… es geht nur um die Gewichtung über die Fläche der Ausleuchtung.
      Aber du hast Recht, man hätte da genauer drauf eingehen sollen.

  3. admin :

    Wenn man zwei Blitze auf ein Foto ausrichtet und der eine Blitz trifft nur 10% des Bildes, der andere Blitz 90% und beide Blitze sind in einer Gruppe, dann wird der Blitz mit den 10% das Foto heller belichten, bzw. die Stelle wird heller werden.

    Hi „Admin“! (Vorname mir noch unbekannt)

    Das will nicht in meinen Kopf. :-/ Vielleicht kann man das mal ausführlicher erklären? Nach meinem Kenntnisstand (aber ich bin freilich nicht allwissend – daher die Nachfrage) misst die Kamera Helligkeitswerte. Die Kamera misst: „Ich gebrauche Wert X um das Gesamtbild auszuleuchten.“ Jetzt erfolgt die Zündung: beide Blitze geben so lange Licht ab, bis Wert X erreicht ist. Da beide zur gleichen Zeit zünden, kann es keine Rückmeldung geben. *hmmm*

    Hat mal wer einen Versuchsaufbau wo das wirklich sehr deutlich wird?

    Viele Grüße!

    Dennis

    1. Die Kamera misst sehr wohl die einzelnen Werte der Blitze. TTL MEssung wird auch „MEHRFELDMESSUNG MIT MESSBLITZ“ genannt. Du musst dir das so vorstellen, dass die Kamera zwei Fotos macht, einmal mit Blitz, einmal ohne Blitz. Und wenn du Slaves benutzt, dann kommen die eben noch dazu. So errechnet sich die Kamera die korrekte Gewichtung aus Umgebungslicht und Blitzlicht.
      Wenn du jetzt zwei Blitze in eine Gruppe packst, dann wird die Kamera immer so die Blitz einstellen, dass das Bild korrekt belichtet wird und zudem beide Blitze einen gleichen Anteil an der Belichtung haben. Und das ist der ausschlaggebende Faktor. Wenn beide Blitze das Bild zu einem gleichen Anteil ausleuchten, ein Blitz diesen gleichen Anteil auf weniger Fläche wirft, dann wird dieser Fläche heller als der Rest des Fotos. Daher bekommst du eine Überbelichtung der Streiflichter obwohl sie eigentlich keine Belichtungskorrektur aktiviert haben.
      Übrigens zünden beide Blitze niemals gleichzeitig sondern es werden mehrere Messblitze ausgesendet. Jeweils vom Slave als auch vom Master. Und durch diese vielen einzelnen Messblitze wird dann die Leistung gewichtet.

      Das mit dem „belichten bis der Wert X erreicht ist“, ist früher mal gewesen. Das war die Urversion des TTL Blitzens wo ein Sensor hinter dem Film eingebaut war, der dann den Blitz einfach abgeschaltet hat. Heute wird gemessen, dosiert und dann gefeuert! Auch im Master/Slave-Modus.

      Admin = MARTIN KROLOP
      LG
      Martin

  4. danke für den super post!

    hab mir jetzt auch 3 blitze und billigtrigger aus china zugelegt, aber muss alles manuell machen.

    ist etwas mühsam geht aber auch.

  5. Hey, bin zwar im Canonlager, allerdings muss ich da schon zugestehen, das Nikon wenigstens von der Steuerung der Einheiten komfortabler ist 😉 Das Video finde ich eigentlich recht informativ 🙂 Ich versteh nix vom Videos produzieren, aber vielleicht wäre ein kleiner Bildwinkel und mehr Schnitte gut, um etwas Dynamik reinzubringen. Allerdings macht das die Sache auch aufwendiger und ihr treibt eh schon einen riesen Aufwand. Großes Lob!

    Noch etwas off-topic: Auf euerer Hochzeitsseite, in der Gallerie, im Bereich Reportage, das dritte Bild… Ist das zufällig das „Haus Schlesien“, irgendwo bei Bonn? Da war ich vor ca. 1 Jahr auf einer goldenen Hochzeit. Dazu muss man sagen, dass ich aus München komme und das schon für einen sehr großen Zufall halte, dass ich das auf euerer HP wiederfinde (sofern es denn das ist ;-))

  6. Das mit dem “belichten bis der Wert X erreicht ist”, ist früher mal gewesen. Das war die Urversion des TTL Blitzens wo ein Sensor hinter dem Film eingebaut war, der dann den Blitz einfach abgeschaltet hat. Heute wird gemessen, dosiert und dann gefeuert! Auch im Master/Slave-Modus.

    Bei den älteren aber auch den aktuellen Metz Blitzen mit der hauseigenen Automatik gibt es etwas ähnliches auch heute noch. Der Blitz misst mittels Sensor die Lichtmenge und schaltet dann bei optimaler Belichtung einfach ab.

    Vorteil: Keine Messblitze und damit keine Gefahr von Schlafaugen. Daher ist das auch speziell bei Minolta/Sony-Besitzern sehr beliebt.

    1. SCHON WIEDER WAS GELERNT… war mir neu 🙂 danke dir Dominik… find ich echt interessant. Dachte nämlich, dass es besser wäre über Vorblitze, da das Blitzgerät dann effizienter mit Folgeblitzen und der Gesamtleistung umgehen könne.

      LG
      Martin

  7. Hallo Martin!

    Hmmm, ich _meine_ zumindest von Nikon zu wissen, dass die Vorblitze gleichzeitig gezündet werden. Wie Du schon sagst – gedanklich macht die Kamera zwei Bilder. Und da muss die Gesamtlichtmenge ran. Ich muss mal nach der Quelle suchen.

    @Dominik: Du meinst aber jetzt nicht die Automatik, oder? Also Messung mit Photozelle? Übrigens kann man die Schlafaugen reduzieren, wenn man den Vorblitz vom Hauptblitz löst. Bei meiner Kamera ist das so eingestellt. Sensible Naturen werden eben ausgetrickst! 🙂

    Noch ein Tipp übrigens: Legt Euch auf einen anderen Knopf die Funktion „Blitz temporär aus“. Ich kann nicht mehr ohne! 🙂

    Heute muss ich erstmal die Hochzeit meines Cousins fotografieren. Vielleicht kann ich morgen mehr berichten oder eben sagen: „Mensch – wieder was dazu gelernt.“

    Bis dahin immer gutes Licht.

    Dennis

  8. Dominik, die Eigenautomatik der Blitze (wenn sie denn noch eine haben) zu nutzen, ist auch bei Nikon durchaus ratsam, solange man keine Nikonblitze benutzt. Denn Nikon hat auch in der dort AA-Modus getauften Betriebsart Vorblitze integriert, die da normal überhaupt nichts verloren haben. Das dient scheinbar dazu, auch HSS in AA zu ermöglichen, was IMHO aber ziemlich sinnfrei erscheint. Jedenfalls muß man, will man vorblitzlose Automatik haben, den Blitz austricksen (SB-800: SU-4 Modus und DANN auf AA, aber nur wenn auf Kamera, SB-900: Einstellicht in den Individualfunktionen für AA ausschalten), A benutzen und die Blende per Hand übertragen (da versteh einer den Sinn der Sache) oder gleich einen Blitz von Metz nehmen – da ist TTL TTL und A die Eigenautomatik mit Datentransfer Blitz->Kamera.

    Die ganze Vorblitzerei ist eh nur ein Workaround, weil man nimmer echtes TTL hat, also auf der Filmoberfläche gemessen. Ein Sensor hat an der Oberfläche eben ein eher streuendes denn refletierendes Verhalten, das wird sich erst dann ändern, wenn die Sensoren auf Basis organischem Films Marktreif sind (derzeit wird noch an deren Farbfähigkeit gearbeitet).

    Die Kamera macht keine 2 Bilder, sondern es wird das refketierte Licht des Vorblitzes gemessen und dann der Hauptblitz gezündet.

    In wirklich kritschen Situationen und bei einigen Kamerasystemen (vor allem Pentax und Minolta/Sony) liefert die Eigenautomatik des Blitzes oft die besseren Ergebnisse. Ich hab jedenfalls bei diesen beiden Systemen fast nur den Blitz auf A stehen gehabt, weil TTL nur unschöne Ergebnisse lieferte, die ich vom analogen TTL vorher nicht gewohnt war …

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