1.4.2011    28

NIKON CLS LUDOLPH TEIL 1: FLUCH UND SEGEN – DAS NIKON CREATIVE LIGHTING SYSTEM

1. April 2011 | Nikon CLS

Patrick Ludolph

Moin moin (Anmerk. d. Red.: Patrick als alter Hamburger sagt so „HALLO“) liebe Blogleser,

Martin hat mich ja bereits kurz vorgestellt. Ich freue mich ganz besonders hier im Blog die Reihe rund um das Blitzen mit dem Nikon Creative Lighting System (CLS) fortführen zu dürfen. Andreas Jorns hat diesbezüglich bereits sehr gute Arbeit geleistet und so trete ich ein schweres Erbe an. Wir haben uns daher auch entschieden die CLS-Reihe von vorne zu beginnen, da es deutlich einfacher ist eine komplette Reihe selbst zu verfassen, statt eine Vorhandene zu ergänzen. So wird es zwar besonders am Anfang einiges an doppelten Inhalten geben, dafür haben aber auch Neueinsteiger die Chance die Reihe von Beginn zu verfolgen. Für mich ist es besonders wichtig die Kommentare von Anfang an zu verfolgen und diese auch zu beantworten. Erwarten könnt Ihr einen Mix aus technischen Artikeln, die sich um das Equipment und die Bedienung drehen und praktischer Anwendung mit entsprechenden Beispielfotos.

Genug geschnackt, ich will gleich loslegen und Euch erzählen was für mich die Beweggründe sind das Creative Lighting System zu verwenden und wo die Vor- aber auch Nachteile liegen. Einige der Features werden mittlerweile auch von anderen Herstellern angeboten, so dass sie nicht unbedingt ein Alleinstellungsmerkmal sind. Dennoch glaube ich, dass Nikon hier das fortgeschrittenste Gesamtpaket anbietet.

Master/Slave Steuerung eingebaut

Herzstück und größter Pluspunkt des CLS ist die Master/Slave-Steuerung, das Nikon Marketing nennt das AWL (Advanced Wireless Lighting). Ohne weitere Hilfsmittel kann ich entfesselt blitzen und das obendrein auch noch mit Unterstützung der ganzen Features wie TTL, der Kurzzeitsynchronisation oder dem Blitzmesswertspeicher. Es stehen prinzipiell sämtliche Funktionen zur Verfügung, die ich auch mit dem Blitz auf der Kamera nutzen kann. Für faule Menschen wie mich ist es Vorteilhaft, dass man sämtliche Blitze vom Master an der Kamera steuern kann. Wer mag, kann die Slave-Blitze auch manuell betreiben und die Leistung vom Master aus regeln. Sehr bequem.

Besonders hervorheben möchte ich die Möglichkeit den eingebauten Aufklappblitz vieler Nikon-Kameras als Master zu verwenden. Damit werden die kleinen Biester richtig wertvoll. D90, D7000, D300, D300s und D700 besitzen dieses Feature und so kann man mit nur einem Blitz bereits entfesselt blitzen bei voller TTL-Unterstützung. Nikon hat jetzt sogar den neuen SB-700* mit Master-Funktion ausgestattet, was der grösste Vorteil gegenüber dem Vorgänger SB-600 ist. Aber später dazu mehr, denn alleine die Technik der Nikon Master/Slave Steuerung wird einen ganzen Artikel füllen.

FP-Kurzzeitsynchronisation – Blitzen bei jeder Verschlusszeit

Wer sich mit der Blitzfotografie beschäftigt, stößt sehr bald auf das Thema Blitzsynchronzeit. Ich werde darauf auch noch einmal genauer eingehen, wenn ich mir das Thema detailliert vornehme. Aber pauschal lässt sich sagen, dass bei Verwendung eines Blitzes bei 1/250 Sek. Verschlusszeit Feierabend ist. Wer kürzere Zeiten benötigt, muss anfangen zu tricksen … oder das CLS verwenden 😉 Damit könnt Ihr auch bei Verschlusszeiten von bis zu 1/8000 Sek. noch den Blitz verwenden. Toll, oder? Leider ist dieser Segen auch gleichzeitig ein Fluch, denn dieses Feature frisst Leistung und das nicht zu knapp. Das Paradoxe daran ist: Immer wenn man kurze Verschlusszeiten benötigt, z.B. bei starkem Sonnenlicht, braucht man eigentlich auch viel Blitzleistung. Je kürzer die Verschlusszeit umso weniger Leistung hat jedoch mein Blitz.

Hier mal ein Beispielfoto. Die Sonne steht links im Rücken des Models. Zur Aufhellung von vorne rechts kam ein SB-900 zum Einsatz. Durch die helle Sonne und die verwendete Blende f/2,0 ergab sich eine Verschlusszeit von 1/3200 Sek. Ohne Kurzzeitsynchronisation wäre ich aufgeschmissen gewesen, zumal ich auch keinen Reflektor dabei hatte. Ich hatte ISO 800 eingestellt, weil ich zunächst die mangelnde Blitzleistung durch einen höheren ISO-Wert kompensieren wollte. Das hat jedoch Leistung aufgrund der Kurzzeitsynchronisation gekostet … Ihr seht schon … es gibt einiges zu diskutieren 😉 Die Lösung lag letztendlich darin den Blitz möglichst nah am Model zu platzieren.

Ach so: FP steht übrigens für Focal Plane und bezeichnet den Schlitzverschluss, welcher uns den ganzen Salat mit der Blitzsynchronzeit überhaupt erst eingebrockt hat.

FV-Blitzmesswertspeicher – Kein Vorblitz und konstante Leistung

Der Blitzmesswertspeicher wird oft unterschätzt oder gar nicht beachtet, dabei ist er ein geniales Feature, das jeder CLS-Fotograf kennen sollte. FV steht für Flash Value. Diese Funktion speichert also die Blitzleistung. Ein Anwendungsfall ist z.B. bei Portraits. Stellt Euch vor, Ihr stellt mit dem mittleren Messfeld der Kamera den Fokus auf Euer Model ein und verschwenkt dann die Kamera um das Gesicht am Bildrand zu haben. Wenn Ihr jetzt auslöst, gehen die Messblitze am Modell vorbei und werden vom Hintergrund reflektiert. Die Kamera wird je nach Messmethode dem Hintergrund viel mehr Gewicht geben, was je nach Hintergrund zu deutlicher Über- oder Unterbelichtung führen wird. Mit dem Blitzmesswertspeicher könnt Ihr den Messblitz in dem Moment auslösen, in dem Ihr auch den Fokus auf das Modell einstellt und so passend auf die Haut die Belichtung einmessen. Nun ist die Leistung gespeichert und Ihr könnt beliebig die Kamera verschwenken, der Blitz wird immer die gleiche Leistung abgeben. Die Funktion ist auch sehr hilfreich, wenn Ihr starke Kontraste durch die Kleidung des Models habt. Der Klassiker ist das Brautpaar mit strahlend weissem Kleid und tiefschwarzem Anzug. Ihr könnt nun ganz selektiv auf die Haut der Braut den Blitz einstellen ohne die Kamera von zu viel Weiss und Schwarz zu verwirren.

Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass Ihr keinen Vorblitz mehr habt. Manche Menschen reagieren so schnell und sensibel auf den Vorblitz, dass sie blitzartig die Augen schliessen und diese dann auf dem endgültigen Bild zu sind. Nun könnt Ihr wieder den Überraschungseffekt nutzen 😉

Automatische Farbtemperaturanpasung

Ihr wisst sicherlich alle, dass verschiedene Lichtquellen unterschiedliche Farbtemperaturen haben. Daher machen wir ja auch den Weissabgleich in der Kamera, der meistens dafür zuständig ist die richtige Stimmung im Bild wiederzugeben. Die Nikon-Blitze entsprechen in etwa der Farbtemperatur von Tageslicht. Fotografiert Ihr damit z.B. bei Kerzenschein, Leuchtstoffröhren- oder Glühlampenlicht, so habt Ihr es mit sog. Mischlicht zu tun. Das CLS erkennt diesen Umstand und lässt die Informationen in den automatischen Weissabgleich einfliessen, was oft zu besseren Ergebnissen führt als wenn Ihr den Weissabgleich manuell einstellt.

Wichtig: Das Feature greift nur, wenn Ihr den automatischen Weissabgleich verwendet.

Nachteile des CLS

Jede Medaille hat auch eine Kehrseite und so gibt es auch beim Nikon CLS Nachteile, die man kennen sollte um nicht in die Falle zu laufen.

Da wären zunächst mal die Kosten. Für den Preis von einem SB-900* könnt Ihr Euch auch drei Chinablitze inkl. Funkauslöser kaufen. Ihr müsst die Blitze dann manuell einstellen, was je nach Situation auch vorteilhaft sein kann. Selbst Studioblitzköpfe bekommt man bereits in der Preisklasse eines SB-900*.

Die Master/Slave-Steuerung basiert auf optischen Signalen, d.h. es muss Sichtkontakt zwischen dem Master und dem Slave-Blitz herrschen. Je nach Setup kann das schon mal Nerven kosten. Draussen bei starkem Sonnenschein kann es sogar zum Totalversagen führen oder die Reichweite extrem einschränken.

Die kleinen Blitze sind nicht für exzessives Dauerfeuer ausgelegt. Speziell der SB-900 erreicht sehr schnell eine Temperatur, die ihn in den Streik treten lässt. Sehr schnell kommen auch die Aufklappblitze an ihre Grenzen, selbst wenn man sie nur als Master verwendet.

Vorteile des CLS

Die Features habe ich ja oben bereits aufgezählt. Das CLS spielt seine Vorteile aus, wenn man mobil und schnell sein muss. Events, Hochzeiten und Outdoor-Shootings im Guerilla-Style sind die Domäne des CLS. Einfach den Blitz von der Kamera nehmen, eine kleine Softbox davor und mit der einen Hand hoch halten. TTL kümmert sich um die Blitzleistung und dank AWL habt Ihr keine störenden Kabel. So habt Ihr mit leichtem Gepäck alles was man für ein tolles Foto benötigt. Dank des universellen Master/Slaves Modes könnt Ihr auch umfangreiche Setups steuern in denen sich sogar TTL und manuelle Steuerung kombinieren lässt. Bereits mit einer D90 und einem SB-600 hat man alles, was man für den Einstieg braucht.

So Leute, das war erst einmal eine recht trockene Einführung. Aber ein kleiner Überblick muss einfach sein. In den weiteren Posts werde ich mir dann einzelne Elemente herauspicken und diese versuchen anschaulich zu erklären.

Bis zum nächsten mal

Euer Paddy (Mehr von mir findet Ihr auf meinem Blog http://neunzehn72.de und auf meiner Facebook Page)

ANMERKUNG VON MARTIN & MARC… Paddy schreibt diese Reihe ja für euch. Bitte lasst ihn über die Kommentare wissen wo genau die Reise hin gehen soll, was ihr lesen und lernen wollt und zeigt auch, dass die Leserschaft von Krolop & Gerst einen wie Patrick verdient hat! Ran an die Kommentare auch wenn hier normalerweise die meisten STILLE LESER sind :-)…

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Kommentare (28)

28 thoughts on “NIKON CLS LUDOLPH TEIL 1: FLUCH UND SEGEN – DAS NIKON CREATIVE LIGHTING SYSTEM

  1. ich nutze zwar nicht Nikon und stelle meine Blitze eigentlich immer Manuell ein aber trotzdem finde ich es interessant ein Bisschen was über das CLS System zu erfahren 😀

    LG Beni

  2. Hallo Patrick, schön nun auch hier von Dir lernen zu können! 🙂 Ich habe eine Frage, die schon ein bisschen tiefer in die Materie geht, vielleicht magst Du sie mir trotzdem beantworten. Man spricht ja von 2 Belichtungen wenn man Blitze einsetzt, einmal die Blitzbelichtung und einmal die vom AL. Entspricht nun die Blitzbelichtungskorrektur direkt am Blitz genau der Blitzbelichtungskorrektur an der Kamera? Danke & Gruß, Tobias

    1. Hallo Tobias,
      das wird noch ein extra Beitrag werden. Aber ich kann Dir schon einmal vorab verraten, dass die Korrektur an der Kamera das komplette Bild betrifft, also auch die Blitzleistung beeinflusst. Die Korrektur am Blitz betrifft jedoch nur den Blitz.

  3. Finde gerade den frischen Einstieg in das Thema gut, da ich mit dem System so noch nicht zu tun hatte. Klar hat man schon öfter mal was vom indirekten Auslösen der Nikonblitze gehört, aber so richtig die optimalen Einsatzgebiete hab ich bisher dafür noch nicht kennen gelernt. Gerade weil ich bisher wegen maximaler Kontrolle doch eher auf der Seite des manuellen Modus stand.

  4. Moinsen, schön das die CLS Reihe endlich weitergeführt wird.

    Ich für meinen Teil lerne immer wieder was dazu, auch wenn ich das System häufig einsetze.

    Desweiteren freue ich mich das Paddy den Exkurs hier bei Martin & Marc abhält. 😉

    @ Paddy ich hoffe du bringst auch mal Schantalle mit. 😀

  5. Hallo Paddy,

    das ist doch schon ein guter Anfang! Ich freue mich auf weitere Posts! Gerade die Probleme und vor allem die Möglichkeiten sie zu umschiffen würden mich interessieren.

    Die Bedienung ist ja wirklich kinderleicht und CLS macht viel Spaß!

    weiter so…

    viele Grüße,

    Stefan

  6. Moin Moin Und Gruß aus Berlin,

    hevorragendes Timing, dass gerade jetzt, wo ich einen SB-700 für meine D90 bekomme eine neue Reihe zum Thema CLS beginnt, das ist ja fast wie ein betreuter Workshop für lau 😉 Mich würd‘ besonders deine Meinung zum Thema „CLS meets Funk oder wie ich unverschämt viel geld für Taschenzauberer ausgeben kann“ interessieren. Du hattest ja erst gestern deinen ersten Eindruck zu den Pocketwizards in deinem Blog veröffentlicht, cool wäre natürlich, wenn du ein bisschen auf Sinn und Unsinn solcher Gadgets im Vergleich zum lichtgesteuerten CLS eingehen könntest in einem deiner späteren Beiträge…

    In diesem SInne allen ein schönes Wochenende, Grillen nicht vergessen 😉

    1. @profo: Pauschal kann man sagen, dass Funk halt mehr Reichweite hat, durch Wände und auch strahlendem Sonnenschein funktioniert. Die Vorteile liegen schon auf der Hand. Die Frage ist, ob es Dir das Geld wert ist, denn so ein PW-System für zwei Blitze kostet ja schnell mal 700 Euronen. Anwendungsfälle gibt es dafür, die Frage ist, ob Du sie auch hast. Ich komme wie erwähnt sehr gut mit dem optischen System klar. Aber ich denke dazu werde ich auch noch etwas passendes schreiben.

  7. Toll, dass die Reihe zum CLS fortgesetzt wird. Ich freue mich schon auf die nächsten Folgen.

    Eine Frage: das AWL funktioniert doch auch schon mit der D70/D70s, oder?

  8. Moin Paddy,

    freut mich, dass es nun wieder eine CLS-Reihe hier im Blog gibt. Mich würde mal interessieren wie man den Zoomreflektor beim entfesselten Blitzen mit CLS optimal einsetzt und wie man ihn einstellt um die Blitzleistung optimal zu nutzen. Gerade bei Verwendung von solchen Minisoftboxen.

    LG

    Julian

  9. Hallo Patrick,

    find ich super interessant!

    Kannst du vielleicht in Nachfolgenden Beiträgen so ein klein Bemerkungen von Abweichungen oder anderen Unterschieden zu Canon gerade nebenbei mit reinnehmen ?

  10. Hallo Paddy,

    toll jetzt auch hier von Dir zu lesen. Mein gefällt einfach Dein Stil. Beim CLS habe ich echte Wissenlücken, die ich mit Deinem Buch und dieser Blogreihe hier sicher schliessen kann.

    Übrigens kann schon der Aufklappblitz der D70s als Master eingesetzt werden (jedenfalls mit dem SB800). Habe dieses Gehäuse und benutze es gelegentlich als Zweitgehäuse. War mir einfach zu schade es für wenig Geld bei ebay zu verticken.

  11. Freut mich sehr, dass es weitergeht / von vorne anfängt 🙂

    Schöner erster Beitrag!

    Ich interessiere mich besonders für die FP-Kurzzeitsynchronisation und die Möglichkeiten in der Outdoor Portraitfotografie bei offener Blende :-)))

    LG

    Peter

  12. Hi Patrick,

    CLS Reihe.. Echt Klasse! Bin auch einer der eher stillen leser und unter anderem dieses Thema interessiert micht sehr.

    Mich würde auch interessieren wie in meinem Fall der SB-900 genau misst.

    Ich freue mich auf die Update Reihe (:

    Lg Patrick 😉

  13. Hallo Patrick, die Serie interessiert mich sehr. Mich würde noch der Mischbetrieb von Blitzen interessieren, die neben den Nikon Blitzen auch das iTTL unterstützen, wie z.B. die Blitze von Sigma und die auch, wie die Nikon Blitze, per entfesselter Steuerung genutzt werden können. Ebenso ist für mich die Frage interessant ob es Situationen gibt, in denen trotz TTL ein Belichtungsmesser sinnvoll / erforderlich ist. An der Stelle auch mal an alle ein herzliches Dankeschön für die Bereitschaft das Wissen von euch an uns weiter zu geben! Grüße, Patrick PS: auch ein „stiller leser“ … der Besserung gelobt 😉

  14. Patti schön das du den Weg von Andras weiter gehst.

    Frage: habe die Nikon D700 und die Sigma DG 530 ST super BLitze ( dazu muss ich sagen die hab ich weil der Martin dafür geworben hatte auf der Sigmaseite) nun ja ich weiß nicht wie weit du das cls mit ittl und dem ganzen krimskrams auf fremdhersteller getestet hast falls dies der Fall ist wäre dies auch bestimmt für einige andere von intesse da wie du ja schon geschrieben hast nicht bei allen die Patte so logga sitzt für die nikonblitze… wie gesagt habe Sigma und muss aber alle manuell einstellen obwohl mir auch die ittl in manchen situationen zeit ersparen könnte und ich leider noch nicht erfharen habe ob das mit der nikon funktioniert ( entfesseln ja aber ittl = i dont no )

    Gruß Mike

    1. Hallo Mike,
      würde ich liebend gerne mal testen, aber ich besitze nur die Nikon-Blitze. Vielleicht schriebe ich mal Metz und Sigma an und frage höflich nach, ob sie nicht mal ein Testgerät sponsorn wollen.

  15. Ich kann nur meine Erfahrungen mit Metz hier weiter geben, neben meinen beiden Nikon Modellen SB600 und SB800 nutze ich schon seit einiger Zeit den Metz 58AF-1. Das Modell 48AF habe ich auch schon zusammen mit Nikon im Einsatz mehrfach im AWL Einsatz. Meine Erfahrungen sind die, dass gerade die von mir eingesetzten Metz Modelle den Nikon Modellen in nichts nachstehen. Das einzige kleine Problem beim 58AF-1 ist die Position des Sensors für den AWL Betrieb, dieser muss schon sehr genau ausgerichtet werden, ansonsten reagiert er etwas zickig. 😉 Dieses wurde aber bei dem Modell 58AF-2 geändert.

  16. wolln die nicht glaub mir die geizen 😀 also ich hab mal probiert mit dem Sigma 530 DG EX ST Super man mussin der nikon das strobo einstellen (bei D700) sonst wirds nix… und eben manuell den blitz bei metz weiß ich nicht hab ich nicht ^^.

    PS.: hab dich mal im Facebook hinzugefügt bzw gibts ja nur ne fanseite 😀

  17. Vielen Dank für diesen Blog! Da ich noch Anfänger bin, stand ich neulich erst da und wunderte mich, dass mein Blitz in der FP und sehr kurzer Verschlusszeit so wenig Leistung bringt. Jetzt habe ich die Antwort erhalten. Vielen Dank!

    Über den Blitzmesswertspeicher würde ich gerne noch mehr lesen.

    Gruß

    Sven

  18. Hallo Paddy, habe deinen Blog mit Aufmerksamkeit gelesen. Habe selber schon Fotos im Bereich Food/Still mit dem Master/Slave gemacht und bin total begeistert. Werde mich da auch mal im Bereich Portrait ranwagen. Weiter so und LG – Olli vom Ammersee

  19. <>

    Wie willst Du denn mit einer höheren ISO die Reichweite beim FP-Kurzzeitaufhellblitzen erhöhen? Die bleibt doch immer exakt gleich. Egal ob ISO, Blende, Verschlusszeit geändert wird, da die Änderungen ja automatisch nu einer Anpassung der anderen Parametern führt um eine Überbelichtung durch das Umgebungslicht auszugleichen.

    Beispiel: Der SB-900 hat bei 1/500s, 50mm FX, ISO100 eine LZ von 18,4. Wenn ich jetzt mit 1/500s, Blende 8, ISO100 blitze komme ich 2,3m weit (18,4 durch 8).

    Erhöhe ich die ISO auf 400 dann hat der Blitz eine LZ von 36,8. Nun muss ich aber eine 1/2000s nehmen damit das Bild nicht überbelichtet. Bei 1/2000s hat der SB-900 aber wieder LZ 18,4.

    VG Totti

  20. Hallo.

    Ich habe mir gerade einen SB600 zu meiner D300 zugelegt. Bisher war ich mit dem Yongnuo YN560 rein manuell unterwegs. Nun bin ich ein wenig am Experimentieren und da ist nun folgende Frage aufgetaucht: Gehe ich recht in der Annahme, dass es nicht klappt den SB600 über AWl oder CLS (mit Kabel) anzustueren und den YN560 als „dummen“ Slave mit reinblitzen zu lassen?! Wäre ja toll, aber funktioniert wohl nicht oder evtl. doch über den Blitzbelichtungsspeicher?

    Beste Grüße und DANKE für die CLS-Serie, Thomas

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