19.5.2010    43

EINSTEIGER: !!!STOP!!! DEN AUSRÜSTUNGSWAHN

19. Mai 2010 | Einsteiger Fashion und Portrait

Schon wieder gibt es einen EINSTEIGER-Beitrag der aber gleichfalls für alle anderen Fotografen, eingeschlossen uns, gilt. Es geht heute darum, dass gerade durch das Internet, auch Blogs und Foren wie dieses hier, eine Art Krankheit verstreut wird. Es ist die „MUSS ICH HABEN-KRANKHEIT“. Ich (Martin) habe mich vor Monaten schon damit angesteckt und irgendwie krieg ichs nicht los. Trotz aller Bemühungen. Aber gerade deshalb ist es heute auch meine Pflicht, eine andere Seite der Fotografie aufzuzeigen. Es geht dabei weniger um Ausrüstung, als vielmehr um das Foto an sich.

Zugebenen, bevor wieder Einwände per Kommentar oder Mail kommen, es gibt viele Gründe für Ausrüstung. Viele Kunden würden tot umfallen vor Lachen, wenn man wie mit zu wenig Ausrüstung ankämen. Oftmals zählt nicht der Sinn sondern einfach nur die Masse und die Imposante. Auch braucht man in manchen Fällen einfach die Zuverlässigkeit und die Qualität der teuren Produkte und dann gibt es auch die Dinge die eben wirklich sinnvoll verbessert werden.  Der wichtigste Punkt ist bei uns, dass man garantieren muss, egal welche Bedingungen herrschen, das versprochene Foto zu bekommen. Egal ob Sonne, Wind, Wolken oder sonst was…

Aber bevor jetzt wieder zu viel Text und Schwafelei kommt, lassen wir doch mal ein paar Fotos sprechen. Das sind jetzt ein paar Shots, wahllos herausgesucht aus dem Archiv nach einem bestimmten Kriterium. Welches, das klären wir gleich. Erst anglotzen…

HOW TO USE LESS GEAR

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Ok, das Kriterium ist denkbar einfach. Es ging bei der Suche nur darum, Fotos zu finden, die ohne zusätzliches Licht, nur mit Kamera und Objektiv und Speicherkarte gemacht wurden. Ok, maximal ein Aufsteckblitz beim Sonnenuntergangsfoto, aber der zählt ja irgendwie zur Kamera. Fast alle Fotos wurden dabei mit einer Vollformatkamera mit 50mm Festbrennweite gemacht. Und eigentlich sollte jeder jetzt die Message des Posts verstanden haben.

MAN BRAUCHT NICHT IMMER DIE NEUSTE AUSRÜSTUNG, MAN MUSS MIT SEINER AUSRÜSTUNG FOTOGRAFIEREN. BESSERE AUSRÜSTUNG BRINGT NICHT ZWINGEND BESSERE FOTOS. GANZ IM GEGENTEIL. OFT IST ES SO, DASS JE MEHR AUSRÜSTUNG MAN HAT, UMSO ABGELENKTER IST MAN. DAS GILT GERADE FÜR DEN EINSTEIGER, DER MEISTENS SCHON MIT DER KORREKTEN MODELLFÜHRUNG ÜBERFORDERT IST. WENIGER IST MEHR!!!

Es geht genau darum, dass man sich öfters mal an die „kurze Leine“ nimmt und selbst zur Räson bringt. Selbst wenn man Profi ist, zig Objektive, Blitze, Kameras und Dingsdumszeugs drumherum hat, die Kamera, ein Objektiv reicht oftmals. Und dabei muss es garnicht teuer sein. Soweit ich noch weiß, ich bin gerade zu gestresst in den EXIFs nachzuschauen, wurden 3 der Fotos mit dem 50mm 1.8 I von vor über 15 Jahren gemacht. Das war noch das 50er 1.8 mit Metallbajonett.

Canon 50mm 1.8… geht genauso wie…Canon 50mm 1.2 L

Der Kaufpreis des Canon EF 50mm 1.8 (*SHOPLINK) ist dabei weniger als 1/10 des CANON EF 50mm 1.2 L (*SHOPLINK). Ich weiß echt nicht, ob man den Preisunterschied in ganz vielen Situationen im Alltag und vor allem beim Hobby sieht. Es ist immer eine Frage wie sehr man an die Grenzen der Optik geht.

Also lieber Leser dieses Blogs, der ganzen technikverliebten Internetforen und auch dieser „BEGINNERS-REIHE„. Es geht in der Fotografie nicht darum ständig neue Dinge zu kaufen, sondern Fotos zu machen.

Und für alle fortgeschrittenen Leser, wie wärs mit einer kleinen Fotostrecke ganz ohne zusätzliche Ausrüstung???

Kommentare (43)

43 thoughts on “EINSTEIGER: !!!STOP!!! DEN AUSRÜSTUNGSWAHN

  1. Hey Martin,

    schöner Beitrag.

    Meine Freundin brachte mich letztens auch – mit nur einem Spruch – zum Nachdenken als ich mal wieder wie ein Irrer durch jegliche Onlineshops gesurft bin.

    „Helmut Newton hatte vor 60 Jahren auch keine 1000Ws Blitze mit Porty“

    Ich fotografiere jetzt seit ca. einem guten Jahr und wollte am Anfang auch immer gleich jeden Technik-Schnickschnack haben.. Mittlerweile lege ich aber viel Wert auf Natürlichkeit im Rohbild und ggf. das Licht mit anderen Möglichkeiten zu führen als gleich den dicken Blitzkopf auf Personen zu richten 🙂

    Gruß

  2. Nachdem ich in den vergangenen Monaten alles über Licht-Technik aufgesogen habe wie ein Schwamm, war ich in den vergangenen Tagen auch öfters nur mit meiner Kamera und meinem (manuellen) 50mm-Objektiv unterwegs. Und es macht Spaß! Hier stimmte auch das Licht, es war ein leicht bewölkter Tag, am frühen Abend: http://matkirsch.de/blog/2010/05/kate-lassen-hof-in-flensburg/ Man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren, wie ihr es gut auf den Punkt gebracht habt.

    Grüße

    Matthias

  3. Hej Martin,

    erstmal noch vielen Dank für meinen Preis ist echt super die DVD!!!

    Ich finde ein Artikel wie dieser war schon lang mal fällig!

    Ich selbst hab auch das 50 1.8 aber leider das II mit Plastikanschluss was aber der Qualität im nichts nachsteht. Wenn ich nicht diesen 1,6er Cropfaktor hätte, dann wäre es mein „Immerdrauf“ ;o)

    Hatte es letzten bei einer Hockzeit im Einsatz und nur Drinnen gegen ein Weitwinkel getauscht. ABER… alle Bilder mit dem 50er waren viel besser, da ich mehr gezwungen war mich mit dem Motiv auseinander zu setzen und dadurch öfter den „Fusszoom“ einsetzte, was zwangsläufig auch zur veränderung der Lichtführung führte und dies dann kritischer beurteil werden musste….. ui … was fürn langer Satz!

    Fazit: wie @Rouven schon sagte Newton hatte auch nicht die Ausrüstung von Heute und bestimmt meist auch nur FBs aber seine Bilder bewundern wir immer noch!!!

    Es gibt für mich nix schlimmeres als wie letzten auf der Suche nach einem Tele mir ein Fotobuch eines Fachverkäufers ansehen zu müssen mit Vogelaufnahmen. Darauf hin folgte der Spruch „Sehen Sie hier man kann jede Feder zählen und ich war Meilen weit entfernt“… Schön und gut aber das Bild war so nichtssagend und langweilig in Komposition und Belichtung der hätte mich nichtmal mit 50% Rabatt davon überzeugen könneN *grins-hüstel*

    Natürlich wollen wir alle ne tolle Ausrüstung und für den Ernstfall gwappnet sein aber das lenkt doch, wie Martin schon sagte, viel zu sehr vom Eigentlichen ab…. DEM FOTO!

    In diesem Sinne eine schöne Woche noch und an Martin und Co schön fleissig weiter posten ;o)

    Gruß

    Chris

  4. Hallo Martin,

    ich Verfolge immer gespannt deine Beiträge bei FotoTV wie auch in deinem Blog hier.

    Die Serie für Anfänger gefällt mir sehr gut. Ich bin zurzeit noch im Begriff das Fotografieren zu meinem großen Hobby werden zu lassen. Im Moment bin ich bis auf einen Aufsteckblitz, deinem besagtem Canon 50mm 1.8 und dem Kit Objektiv der 1000D sowie einer Tamron Megazoomscherbe noch nicht weiter ausgestattet. Da man aber bei dir sieht, das auch wirklich tolle Bilder ohne viel Schnick-Schnack rauskommen können würde ich mich über so eine Bildserie sehr freuen.

    Grüße aus dem schönen Erzgebirge

    Janek

  5. http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=642174

    Der enstspannte Amateuer

    Wie schön ist es doch Amateuer zu sein. Fotografieren zu können wozu und wann man Lust hat.

    Bekenne Dich frei zum Ausrüstungsfetisch!

    Voraussetzung zum Glück ist ein entspanntes ehrliches Verhältnis zu Dir und Deiner Leidenschaft. Z.B. LBA (Lens Buying Addiction – Objektivkaufsucht) ist kein Problem. Ein Objektiv kann auch Freude machen, wenn man es nicht nutzt. Es kann tatsächlich einfach auf dem Nachttisch oder im Schrank Freude machen und ist da, wenn man es dann doch mal braucht.

    Sogar die Ausrüstung einfach so begrabbeln oder mal die Fototasche aufmachen und reinschauen, kann einem Amateuer Freude machen. Der Profi muss auch wenn er nicht will. Andere schauen sich Bilder, Briefmarken, Wellensittiche, Aquarien und sontswas an. Ein Uhrensammler schaut auch nicht nur wegen der Uhrzeit auf seine Armbanduhr. Einem Kunstsammler würde nie einfallen sich zu rechtfertigen nur weil er seine Bilder nicht „nutzt“, sondern anschaut. Man darf sich auch eine schöne Fotoausrüstung nur mal anschauen. Sie ist ein technisches Meisterwerk und darf gefallen auch ohne Nutzung und kann deshalb auch nie groß und umfangreich genug sein!

    Das Motiv? Bleibt als Problem, zugegeben. Also mindestens ein zweites Hobby oder Interesse entwickeln und sich mit Kunst und Kultur beschäftigen. Dann kommen die Ideen von selbst. Und wenn nicht? Ist doch schön, wenn man fotografieren könnte.

  6. Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen.

    Fotoausrüstungen scheinen gelegentlich wie das Leistungspaket unter einer Motorhaube betrachtet zu werden.

    Danke für das klare Wort.

  7. Da sprichst du wahre Worte Martin. Auch ich bin diesem Wahn nach immer neuerer und tollerer Ausrüstung erlegen, doch auch ich merke nun nach und nach, dass dadurch das eigentliche – das Foto – total auf der Strecke bleibt. Man Überlegt viel zu viel, welche Ausrüstung man nun mitnimmt und einsetzt und kümmert sich nicht mehr um die Bildgestaltung.

    Seit zwei Wochen bin ich häufig nur mit dem 50er und wenn überhaupt einem Aufsteckblitz unterwegs und lerne nun ganz andere Seiten der Fotografie kennen. Viel intensivere Gedanken zu den Motiven und der Lichtgestaltung. Einfach nur klasse.

    Grüße Bernd

  8. Kein unwahrer Ansatz, eins darf aber nicht vergessen werden: Ich wette dafür steckt in den Bildern eben durchaus auch Photoshop/Lightroom, der letztlich den finalen Look entscheidend mitbestimmt. Wenn schon ohne jegliches Blitzgeraffel, dann doch ehrlicherweise auch ohne zusätzliche Bildbearbeitung. In der kann man sich nämlich ebenso gut verlieren und verlaufen wie im Kauf/Einsatz zusätzlichen Equipments.

  9. Hallo Martin,

    ich danke Dir für diesen Beitrag. Ich als Anfänger in der DSLR-Fotografie ertappe mich auch ständig dabei, dass ich denke ich brauche noch dies und jenes um auch so tolle Fotos machen zu können. Mittlerweile muss ich aber sagen, bin ich diesen „Hochglanzfotos“langsam überdrüssig. Die Fotos, die Du hier zeigst, haben doch einen eigenen Charakter. Das gefällt mir viel besser als die Fotos die scheinbar nur dazu da sind zu zeigen, schau mal her, ich kann super Fotos machen kann 1000 Photoshop-Tutorials darauf anwenden.

    In diesem Sinnen viele Grüße

    Thomas

  10. Moin,

    Recht habt Ihr…

    Aber manchmal, besonders bei Hobbyisten, ist es nicht die Frage von BRAUCHEN,

    sondern von HABEN WOLLEN….

    Auch das ist OK, denke ich….

    Wenn man alles auf Logik und Sinnhaftigkeit untersucht,

    brauchen viele Leute praktisch nichts von dem, was sie haben….

    Und in einem Hobby schon gar nicht….. me2 🙂

    Frank

  11. Ich kann dir zu 99% zustimmen, bei mir als Anfänger (wie lange ist man das eigentlich?) setzt der Haben-Will-Reflex auch öfter ein. Inzwischen ist bei mir aber auch eine Sättigung eingetreten, was Zubehör (Objektive vorallem) betrifft. Erst war ich scharf auf ganz tolle, halt auch teure Objektive… einige davon hab ich mir auch zusammen gespart. Wenn ich jetzt losziehe bleiben bleibt ca. 3/4 meines ausgegebenen Geldes zu Hause im Schrank. Das 24-70 Hole ich zum Beispiel nur raus, wenn es um Hochzeiten und Ähnliches geht, wo man durch Objektivwechseln was Wichtiges verpassen könnte. Aber bei irgendwelchen geplanten Sachen, oder wenn ich einfach mal mit der Kamera losziehe, begleiten mich eigentlich nur 17-40, 50/1.4 und 85/1.8… hätte ich mir vor 2-3 Jahren noch nicht träumen lassen, dass ich das als völlig ausreichend ansehe. Ich hab auch schon drüber nachgedacht, mich wieder von dem einen oder anderen Objektiv zu trennen. Grade am Anfang misst man der Ausrüstung wirklich viel zu viel Bedeutung bei.

  12. Die „MUSS ICH HABEN-KRANKHEIT“ bekommen viele Neueinsteiger, dass es auch den Berufsfotografen so ergeht dachte ich mir aber auch.(Danke Martin für dein Outing :-))

    Ich selbst hatte für sehr lange Zeit eine Digitale Knipse (IXUS), ab und zu beneidete ich einen Bekannten mit seiner 400D. Mit erscheinen der 450D legte ich mir meine erste Spiegelreflex zu und merkte, dass mit Ihr das übliche „Geknipse“ nicht mehr so die Erfüllung war. Also merkte ich >Fotografieren muss man also erst erlernen!meinen< ansprüchen am besten Entspricht (und ich ein gutes Exemplar ausgelesen habe). Natürlich gab es da den Hintergedanken des wuchtigen Aussehens, die Linse macht an einer 1D mehr her als ein 50mm 1.8 I/II :-).

    Und Brauche ich das Equippment: Nein, aber ich habs und benutze es auch 🙂

    http://www.drehgasbloeder.de.vu/Sarah.jpg – Kein Blitz, Keine Reflektoren, Kein gescheites Hintergrundsystem *grml*. Nachbearbeitung: Hautgeglättet nach der zweiten Methode (hier aus dem Blog)

  13. @Andreas: die digitale Fotografie ist ideal für Bildbearbeitung. Ein Verzicht darauf steht in keiner Relation, beim Analogfilm veränderst du auch durch Abwedeln oder Nachbelichten das Foto, bis es dir gefällt.

    Aber stimmt schon, weniger ist manchmal mehr. Am schlimmsten finde ich jedoch Brennweitenüberschneidungen, wozu ein 70-200 und zusätzlich noch ein 80-200, wo liegt der Sinn? Das Problem: die Ausrüstung wächst/definiert sich durch die Ansprüche der jeweiligen Person. Im Laufe der Jahre wird dies mehr, dann wieder weniger und konzentriert sich letztendlich auf einen bestimmten Bereich der Fotografie (das Steckenpferd), der Rest wird dann mit einem Zoom (wenn überhaupt nötig) abgedeckt.

    gruß hAnnes

  14. Danke Martin, für die Erinnerung an das Wesentliche und überhaupt, für diesen Blog!

    Der Fotograf macht das Bild und klar, nicht (nur) die Technik. Aber gleich darauf folgt schon das Objektiv in der Prioritätenliste und dann die Kamera und dann die Blitzanlage und dann…

    Ja, auch ich kann Stunden damit verbringen, durch Foren, Blogs und Testseiten zu surfen auf der Suche nach DEM Tipp für das optimale Setup für eine Hochzeit oder ein bestimmtes Portrait. Meist setzt das Budget dann die Grenzen bei der Abarbeitung der Wuschliste.

    Es ist vermutlich auch Mann-typisch, immer die beste Technik haben zu wollen. Das schnellste Auto, die coolste Harley, die besten Golfschläger, den stärksten Bohrhammer, den schnellsten PC, das leichteste Rennrad, den längsten …

    All dies schafft zwar eine gewisse Befriedigung allein durch das Vorhandensein, den Besitz, der Technik, doch lenkt es, wie Du ganz richtig schreibst, auch vom eigentliche Einsatzzweck ab.

    Gleichwohl ist es (für mich) nicht ganz einfach, hier den Kurs zu halten und den optimalen Weg zu finden. Ich hasse nichts mehr, als schlechtes „Werkzeug“ und Kompromisse die einen dann letztendlich doch dazu zwingen, nochmals Geld für mehr Qualität aus zu geben.

    Der Vergleich bei den 50mm Objektiven (EF 50mm f/1:4 und EF 50mm f/1:2 L) wird für die meisten Hobbyfotografen aufgrund des großen Preisunterschiedes und des geringen Unterschiedes in der Lichtstärke vermutlich für das EUR 400,00 Objektiv entschieden werden. Im Bereich der Zoom Objektive sehe ich da allerdings kaum eine Alternative zu den lichtstarken 2.8 L Linsen, wenn man denn nicht auf die Möglichkeit verzichten möchte, frei stellen zu können und bei wenig Licht zu fotografieren.

    Ich versuche, Redundanzen in den Brennweiten zu vermeiden, wie Hannes es beschreibt.

    Aber ich spare lieber etwas länger (zur Zeit auf ein Canon EF 24-70mm 2.8 L) als dass ich mir noch ein Plastikteil in den Schrank lage. Das Geräusch, welches mein EF 35mm f/2 beim Fokussieren macht, verursacht bei mir Gänsehaut. Trotz super Abbildungsqualität an meiner Crop 40D / 7D!

    Dank,

    Gruß,

    Andreas

  15. @Andreas

    hmm das wiederum finde ich legal… denn selbst in der analogen fotografie hab ich „gemogelt“ …welches papier, wie lange belichtet, schablonen gebastelt zum abwedeln usw. natürlich darf es nicht ins unendliche ausarten ;o)

  16. @Ronny: Da geb ich dir recht 🙂

    Ich selbst nutze auch nur das 50mm 1.8 II und bin damit voll zufrieden.

    @Martin: „Fast alle Fotos wurden dabei gemacht mit einer Vollformatkamera mit 50mm Festbrennweite. Und eigentlich sollte jeder jetzt die Message des Posts verstanden haben.“ << Was soll man da verstehen? 😉 Du hättest schreiben müssen mit ner 450D und Kitobjektiv oder sowas =) Ich finde eine Vollformat ist genauso auf die kacke hauen wie n L Objektiv kaufen, nicht?

    1. Ne Vollformat ist einfach eine Kleinbildkamera. Hättest ja auch analog fotografieren können. Es kommt dabei eher auf Unschärfeverlauf und Vignet. an. Also „auf die Kacke hauen“ wäre „LEAF APTUS II 22″… oder ne DF645 von Mamiya… Wir wollen ja die Kirche im Dorf lassen 🙂

  17. panorama-kontor :

    Aber ich spare lieber etwas länger (zur Zeit auf ein Canon EF 24-70mm 2.8 L) als dass ich mir noch ein Plastikteil in den Schrank lage. Das Geräusch, welches mein EF 35mm f/2 beim Fokussieren macht, verursacht bei mir Gänsehaut. Trotz super Abbildungsqualität an meiner Crop 40D / 7D!

    Dank,

    Gruß,

    Andreas

    Das 35mm kannst du also echt empfehlen wenn man die Lautstärke außer acht lässt? Hast du nen Link mit Beispielfotos von dir mit dem Teil? Hab selbst auch die 7D und interessiere mich für das Ding.

  18. admin :

    Es kommt dabei eher auf Unschärfeverlauf und Vignet. an

    Genau aus dem Grunde hab ich von der 1D Mk3 auf die 5D Mk2 gewechselt, selbst der Unterschied Crop 1,3 und VF ist mMn zu sehen, zumal mir das 50mm an der 1D nicht so gefallen hat, an der 5D liebe ich es, es ergibt einfach eine andere Bildanmutung. Viele haben mich verwundert gefragt, wie ich von einer 1D auf eine 5D wechseln kann… ich ärgere mich im Nachhinein, nicht direkt zur alten 5D gegriffen zu haben und den Umweg über die 1D genommen zu haben… aber das war wieder dieser Haben-Will-Reflex… ja, die 1D ist eine fantastische Kamera und die 5D kann einiges nicht, was die 1D locker schafft… aber nie war ich mit einem „Downgrade“ so zufrieden und glücklich.

  19. Hallo,

    ich hatte vor Wochen auf meinem Blog genau das selbe Thema angesprochen, in wie weit teure Technik nötig ist, ob man tolle Bilder nicht auch mit weniger machen kann. Ich bin der Meinung das es geht, kenne einige die ganz teure Technik haben, aber nicht in der Lage sind das umzusetzen. Und man sollte sich durch das Internet nicht zu sehr beeinflussen lassen sollte, ist schwer, ich weiß das. Ich erwische mich auch ab und zu mit dem Gedanken „Das muss ich jetzt haben“.

    LG, Ronny

  20. Muss Dir zu 100% zustimmen. Problem ist nur, dass sehr viele (Hobbyknipser) denken, dass sie nur deshalb keine guten Fotos machen, weil sie Equipment „xy“ nicht haben.

    Zu den Bildern. Du hast geschrieben dass sie alle ohne zusätzliches Equipment (außer einem Blitz) aufgenommen worden sind.

    Kam beim letzten Bild nicht ein Reflektor zum Einsatz (Hinweis: Das Video auf Deiner DVD)?

    Ein Post zu „Günstigeren Alterativen“ fände ich ebenfalls mal recht interessant. Klar kann einen „Billig-Reflektor“ an keinen California Sunbounce ran kommen aber dennoch sind doch auch die nicht völliger Quatsch (also Einsatzfähig).

    1. Du hast schon Recht, das Fotos ist während der DVD entstanden. Aber wenn du genau in die Augen guckst, dann siehst du, dass da kein Reflektor eingesetzt wurde. Das Foto wurde ganz ohne Reflektor gemacht, die kamen erst danach! Ist eben ein anderer Style!

  21. @kontor: ich danke dir 🙂

    @admin-> naja aber ne vollformat kostet ja auch 5D mäßig mal locker nur gehäuse jetzt noch 1900 oder so, was ja für einen anfänger meist nicht wirklich drin ist und als ich begonnen habe (und darum gehts ja gerade) leute zu fotografieren kam ich ja nicht gleich mit ner 5D um die ecke, sondern wie damals mit ner 40D…und dem 50mm 1.8II :-D. ich versteh aber natürlich was du meinst, wir haben auch ne 5D MKII und ich fotografiere wenn möglich bei shootings natürlich auch lieber mit der, anstatt der 7D

  22. @Julia

    Ich bin zwar nicht der Martin, aber wenn es nach mir ginge (^_^) würde ich mir ein schattiges Plätzchen suchen oder etwas zum Abschatten (zB Sun-Swatter black). Der ausgebrannte Hintergrund spricht für meine Theorie. 😉

    Eventuell noch einen Fill-Flash zum aufhellen, kann aber gut sein, dass nicht mal der gebraucht wurde.

    No Magic! Pure Physics! ;-D

  23. Ich will nicht glauben, dass Bild Nr. 2 (rechtes Bild) ohne zusätzliches Licht gemacht wurde. Die Sonne steht hinter dem Motiv, aber man beachte den Schattenwurf auf dem Hemd. Ich tippe auf einen Reflektor Kamera links.

    1. Was heißt hier zusätzliches Licht??? Also ein Reflektor war nicht im Einsatz, aber reflektiert hat dort etwas… 🙂 Wenn ich ein Modell neben eine helle Wand stelle, dann ist das doch auch kein „zusätzliches Licht“ sondern eben genau das, was an der Location vorgeherrscht hat.

    1. Geschickt??? Naja, wir haben ja nur die vorhanden Möglichkeiten ausgenutzt… darum geht es ja gerade im Beitrag. Ohne Hilfsmittel die Location, die Gegebenheiten auszunutzen und dabei die Ergebnisse aussehen zu lassen als ob…

  24. Das meinte ich gerade: Die Gegebenheiten intelligent ausnutzen. Habe mich wohl nicht ganz eindeutig ausgedrückt.

    Verrätst du mir noch, was an besagter Stelle reflektiert hat? Eine weiße Wand? Ein Leuchtturm? 🙂

  25. Hallo,

    schöner Artikel, dem ich gerne zustimme. Ich habe vor 1,5 Jahren meine Nikon D90 gekauft und wollte am liebsten sofort ein riesen Studio mit 3 Blitzen und allem Zubehör. Vor einer Woche habe ich eine Nikon FG20 (analoge Spiegelreflexkamera) mit 2 Objektiven geschenkt bekommen. Damals gab es auch nicht so viel Technik „schnickschnack“ und jetzt lerne ich das es auch Spaß macht und schöne Fotos bringt wenn man nur die Kamera und ein Objektiv hat.

    Gruß,

    David

  26. Hallo,

    ich gebe dir ja gerne recht das es nicht immer die tollste Ausrüstung sein muss.

    Nur wenn ich höre das jemand ne Vollformat mit ner 1.8er Linse als billig (besser günstig) bezeichnet werd ich traurig. Für so ne gute Ausrüstung reicht es bei mir leider nicht.

    Ich mach trotzdem Fotos und find sie gar nicht so schlecht….

    Gruß

  27. Ich muss nobody zustimmen…

    Ich kaufe auch sehr bewusst und habe es durch Übernahme der Ausrüstung meines Vaters mit verhältnismäßig wenig Geld zu einer größeresn Asurüstung gebracht. Generell ist es denke ich so, dass man irgendwann an den Punkt kommt, wo man eben „mehr“ machen möchte und sich fragen muss wie viel Geld man bereit ist dafür auszugeben.

    Da ich mich mittlerweile sehr für Studiofotografie interessiere und nicht bereit bin mir jedes Mal für 100€ ein Studio für 4 Stunden zu mieten dass auch noch 50km weit weg ist, hab ich mir jetzt selbst ein kleines gekauft.

    Ich bin irgendwann zu der Erkenntnis gekommen, dass alleine die Tatsache, dass ich Freude daran habe die einzelnen Ausrüstungsgegenstände zu besitzen Grund genug ist ihre Anschaffung zu rechtfertigen. Solange man selbst den finanziellen Rahmen passend einzuschätzen weiß…

    PS: Seit froh, dass ihr alle nicht dem Reitsport verfallen seit, da gibt es dieses Phänomen noch in ganz anderen Dimensionen 🙂

    VG

    Christina

  28. ich finde das was ihr macht super und bin ganz eurer Meinung das nicht „mehr/teurer“ immer für bessere Bilder sorgt!
    Da ich selbst erst jetzt meinen ersten Fotoblogeintrag erstellt habe und sowas zuvor noch nie gemacht habe, habe ich mich natürlich viel auf anderen Blogs umgesehen und finde ich kann noch viel von eurer Seite lernen!
    Auch die Fotografie betreibe ich erst seit etwa einem Jahr als Hobby, auch da kann ich noch viel lernen, und gerade solche Foren und Facebookseiten schrecken einem als Anfänger UND Geringverdiener doch schnell ab, wo viele nach dem Motto leben, „entweder Geld für die beste Ausrüstung ausgeben, oder lieber zu Hause bleiben und keine Fotos machen!“ !

    Gerade war ich selbst wieder in einer Diskussion wo es um Stative ging, da suchte jemand für bis zu 300Euro ein Stativ und da waren eben leider viele der Meinung das man für unter 600Euro kein brauchbares Stativ kaufen kann…
    Ich habe für 18Euro ein Stativ, geringes Packmaß, sehr leicht (war mein Hauptargument für lange Fotowanderungen) sicher nicht gerade stabil und „Profimäßig“ aber es trägt meine d7100 mit 18-35f1.8 und hat mir schon zu einigen schönen Langzeitbelchtungen verholfen die ohne nicht möglich gewesen wären oder mit einem teureren Stativ zumindest nicht besser…

    Wenn ich mal das Geld über habe kaufe ich mir sicher auch ein besseres/teureres, aber es geht eben auch anders!

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