29.3.2013    50

THE BIGGER THE BETTER??? NIKON D800

29. März 2013 | Blog

Quo vadis Canon et Nikon??? Nachdem nun auf CanonRumors ein Megapixelmonster und damit ein Pendant zur Nikon D800 angekündigt wird, stellt dies doch einen perfekten Moment dar um sich mal etwas genauer mit den extrem hohen Megapixelzahlen zu beschäftigen. Wir haben jetzt seit Weihnachten 2012 eine Nikon D800* im Haus und schon so einige Fotos damit gemacht. Und vielleicht wird es den einen oder anderen überraschen aber so schön die Kamera ist, so nervig kann das Arbeiten mit der D800 sein. Nicht wegen Nikon, weil die Objektive in die falsche Richtung aufgedreht werden oder weil alle Knöpfe an der falschen Stelle liegen :-)… nein, allein die Auflösung ist damit gemeint.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Diesen Beitrag müssen wir anhand der Nikon D800 schreiben. Alternativ hätten wir diese Thematik nur mit Aufnahmen von Mittelformatkameras belegen können. Im Mittelformatbereich gibt es schon seit 2-3 Jahren Auflösungen über 30mp. Das nachfolgende Beispiel kann übrigens auch andere Kameras treffen mit geringerer Auflösung treffen. Aber die D800 zieht dieses Problem scheinbar magisch an!

Also was genau ist an der Bildgröße der D800 so nervig?

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Die Antwort ist mal wieder nicht während des wirklichen Fotografierens zu finden sondern in der Postproduktion. In der Retusche kann diese hohe Auflösung so jedem Fotografen echt den Spaß verderben.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Hier ein Foto von unserem Lingerie-Shooting mit Dorka in Köln vor dem Auftritt von Martin Wieland in der Live-Show. Anhand des Outfits lässt sich perfekt zeigen was genau mit „Spaß verderben“ gemeint ist.

Die Auflösung der Kamera ist so hoch, dass selbst bei Querformataufnahmen bei denen die Person nur 30% des Bildes einnimmt, selbst kleinste Strukturen des Stoffes klar und deutlich aufgenommen werden. Auf dem Foto entspricht das Motiv einer 21 MP Kamera im Hochformat. Ungefähr! Also ist garnicht das volle Potential der 36MP.

Noch schlimmer ist diese Problematik natürlich mit jedem Centimeter bei dem das Motiv noch weiter gefüllt wird und die Auflösung sich auf die Struktur konzentrieren kann.

Kommen wir also zu einer grundlegenden Retusche in der Peoplefotografie. Bei uns ist das AUSBESSERN-TOOL in Photoshop mit das wichtigste Tool um Unreinheiten, Narben, Pickelchen oder sonstige störende Elemente zu entfernen. Funktioniert ja super einfach. Böse Stelle auswählen und den Bereich über eine schön-strukturierte Stelle verschieben. Voila, Photoshop rechnet die Struktur drüber und alles ist perfekt. DENKSTE!!! 🙂

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Denn bei feinen regelmäßigen Strukturen patzt Photoshop an den Rendern des Bereichs! Die Struktur wird zwar perfekt darüber gerechnet, unser Auge erkennt aber, dass die Struktur nicht mit dem Motiv an der Stelle passt. Die Linienführung ist anders und meistens stimmt der Ansatz zum ausgebesserten Bereich garnicht.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Solche Stellen kann man nicht raus geben… NO CHANCE!

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Lösung ist für uns also, dass wir die Struktur aufwändig überlagern und die Rändern anpassen müssen. Mit Tranformierung, Maskierung etc… oder feinstes Stempeln in der 300% Ansicht. Nix mit Geschwindigkeit.

Und das ist jetzt nur ein Beispiel von einigen Photoshop-Techniken die nicht mehr zu 100% funktionieren.

ACHTUNG: Gerade das Problem mit dem Ausbessern kann schon bei kleinerer Kameraauflösung erscheinen. Kommt natürlich immer darauf an wie arg wir die Auflösung auf den Inhalt konzentrieren. Die Grundaussage des Beitrages ist, dass die Probleme eben nicht mehr Einzelfallprobleme sind sondern eben 08:15 Dauerprobleme!

Jeder Photoshop-Freak würde sich jetzt freuen… noch mehr Zeit am Rechner verbringen zu dürfen und wieder abgefahrene neue Techniken zu erlernen. Neue Herausforderungen… WOW… wir sind einfach nur genervt. So manche Arbeitsweise von früher passt einfach nicht mehr. Und Zeit geht ohne Ende drauf. Mehr als man im ersten Moment denken mag.

Aber bei einem Fotoshooting bei dem die gleiche Stelle auf 5 Fotos weggemacht werden muss… naja, ihr könnt selbst rechnen. Das summiert sich einfach! Und wer jetzt denkt, naja, so viele Dorkas fotografier ich garnicht. Das Problem kann auf alle kleinen Strukturen übertragen werden. Wie krass die Auflösung sein kann zeigt nachfolgendes Beispiel.

TECHNICAL Vergleich Fotos

– click on image to enlarge –

Und bitte schaut euch nur die 100% Ansicht an, wenn ihr nicht Technik-Kauf-Süchtig seid. Denn dieser Screenshot soll nicht bewirken, dass das HABEN-WILL weiter angeregt wird sondern ganz im Gegenteil etwas abschrecken.

Es gibt nämlich wichtiger Dinge als die Auflösung und die Bildschärfe. Mir ist ein Bild mit kleinerer Auflösung lieber wenn ich dafür besser und einfacher retuschieren kann und vielleicht in der gleichen Zeit nur 2-3 Bilder mehr fertig gestellt bekomme.

TECHNICAL Vergleich Fotos

– click on image to enlarge –

Was denkt ihr? Fluch oder Segen die Hohenmegapixelzahlen? Aufhalten können wir die Entwicklung wohl kaum und auch vor ein paar Jahren wurde die 10 Megapixel Mark XYZ schon als Megapixelmonster in den Fotozeitschriften tituliert. Die Entwicklung geht einfach weiter aber irgendwie haben wir gerade einen Punkt überschritten an denen wir hier in der Praxis tag ein tag aus merken wie viel aufwendiger die Retusche wird. Zeitraubender… da lob ich mir doch die 16mp der 1D Mark IV. Da kann man noch über fast alle Strukturen drüberbügeln und das Bild sieht auch deswegen nicht scheiße aus!!!!!

Es ist ja nicht so, dass derlei Probleme nicht schon länger existieren. Z.B. im oben genannten Mittelformatbereich. Oder mit anderen Kamera wenn man eben sehr Details fotografiert. Bei der D800 ist das Problem eher wie oft die Auflösung der Kamera durchkommt. Während früher das Problem eben in Einzelfällen aufgetaucht ist, kommt es zwischenzeitlich eigentlich bei jedem Foto zum Vorschein. 🙂 Es ist also eher dass man gar nicht mehr drumherum kommt. Wer mit einer MF-Kamera produziert, hat normalerweise auch entsprechend das Budget dahinter… da können dann auch ein paar Tage mehr in die Bearbeitung fließen. Man nimmt eben eine MF-Kamera nicht für grundsätzlich alle Aufnahmen. Und das war ja oft der Vorteil am Kleinbild… die Geschwindigkeit und der reduzierte Aufwand. Und wer hat schon 3-4 Kameras zu Hause und kann mal so einfach die richtige Kamera für den richtigen Aufwand wählen???

LG

Martin & Marc

Kurz Verdeutlichung des Problems am Praxisbeispiel. Wir haben Aufnahmen gemacht, Ganzkörper von einem Modell im langen Kleid. Dabei war es Winter. So, jetzt friert die Dame und bekommt Gänsehaut. Wir müssen jetzt super aufwendig die Haut glätten und säubern, weil wir die Daten nicht so mit Gänsehaut abgeben können. Die gleichen Aufnahmen mit 12-20MP hätten kaum Gänsehaut sichtbar habt. Die Hautstruktur wäre einfach durch die Auflösung verschluckt worden. Wir können auch nicht einfach die Bilder kleiner rechnen, denn die Struktur wird beim Verkleinern meistens sogar noch erhöht. Wir müssten das Bild so klein rechnen, dass der Kunde uns killen würde. Einfach „GAUSCHEN“ wie in den Kommentaren gesagt geht auch nicht. Das gibt dann eigentlich nur Matsche! Also heißt es auf jedes Bild eine schnelle Quick-Dirty-Hautretusche zu machen. Oder beim nächsten Mal einfach mit einer anderen Kamera fotografieren. Wir können wechseln, wir haben zig Kameras. Unser Beitrag war aber auch dahingehend gerichtet, dass viele Fotografen sicherlich eine Arbeitskamera haben und die Entscheidung welche es wird, sollte einfach überdacht werden. So einfach mal schnell, verkleinern, weg machen, gauschen, anderes PS-Tool… ich glaube da machen es sich fast alle in den „kritischen Kommentaren“ etwas zu einfach. Oder was sollten wir mit den Gänsehaut-Bildern machen?

PS: Die Bilder zu verkleinern nachträglich bringt auch nix, denn der Detailreichtum wird beim Verkleinern teilweise noch verstärkt, mindestens aber mitgenommen.

PS2: Und bevor jetzt wieder ein Meckerer kommt. Ja, es ist ein Für und Wieder. Auflösung kann auf positiv sein… sie kann nerven. Und ja, es kommt immer darauf an was man wie macht… blabla… Jeder fotografiert etwas anders, jeder hat eigene Blenden, Arbeitsweisen, Licht etc… und niemand muss wegen des Beitrages was anders machen… blablabla…Traurig dass ich sowas schon präventiv-schreiben muss.

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Kommentare (50)

50 thoughts on “THE BIGGER THE BETTER??? NIKON D800

  1. Kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Wenn DAS das Problem mit der Auflösung ist, warum reduziert ihr sie nicht einfach vor der ganzen Retusche? Das dauert ca. 2 sekunden (cmd+alt+i, zahl eingeben) und zack habt ihr jede gewünschte Auflösung unterhalb von 36MP.

    Was ich bei der hohen Auflösung als einzigen Nachteil ansehe ist der Speicherbedarf, der mit 45MB / Bild wirklich enorm ist, und mit abstrichen der Performance-Hunger von Photoshop und LR beim bearbeiten von Bildern mit dieser Größe. Ich wünschte, Nikon hätte eine Option für kleine RAWs eingebaut, die zB 12MP-RAWs ausgeben. Dann könnte sich wirklich niemand mehr beschweren. So ist das Datei-Management beim fotografieren gerade von Events (Hochzeiten etc.) eben doch etwas nervig, besonders wenn man – wie ich – nur noch eine SSD im Laptop und keinen weiteren Rechner hat.

    1. @Leon
      Wir haben ja im Beitrag geschrieben. Eine Reduktion der Auflösung erhöht oftmals den Detailreichtum. Das Problem geht dadurch nicht weg, wird teilweise schlimmer! Mach selbst mal den Vergleich. Foto mit 11MP und das gleiche Motiv mit 22MP augenommen auf 11MP reduziert und du hast zwar die gleiche Auflösung, die Details sind aber deutlicher und besser!!!

      Wir haben uns externe SSD-Platten mit Thunderbolt angeschafft. Nur die schaffen die Performance für 50MB tethering!

  2. Tja, was soll ich sagen…

    Ich liebe die hohe Auflösung dieser Kamera.

    Und meiner Ansicht nach liegt das Problem nicht an der Nikon, sondern bei Adobe.

    MF gibt es ja nun schon etwas länger, und die feinen Strukturen werden dort noch besser aufgelöst.

    Kommen MF-Fotografen nun mit weniger Retusche aus, weil sie im Vorwege sauberer Arbeiten, oder sind die Tools, die es neben Abobe gibt in bestimmten Bereichen besser?

    Ich bin froh, das Nikon diese Kamera auf den Markt gebracht hat und freue mich über (fast) jedes Bild, das ich mit ihr gemacht habe. Und das besonders, wenn es in größ als Print vorliegt.

    Fast mit der Nase drauf und immer neue Details entdecken. That’s Love 🙂

  3. Da hilft nur eins – Umschalten auf DX Mode…

    Ernsthafte Antwort: Ja, ich bemerke selbiges auch seit ich die 800 hab – bisher allerdings größtenteils positiv, im Sinne von „Kraaaassss, löst das Ding gut auf!!“

    Die 800 hat mir aber als erste eigene Kamera noch was anderes vor Augen geführt.

    Es ist nämlich die erste Kamera, bei der ich DEUTLICH bemerke, wie unterschiedlich die Performance mit verschiedenen Objektiven sein kann. Ist mir bei der 700 nicht so aufgefallen.

    Als ich vor ner Woche mein neues 24-70 | 2.8 drangeschraubt hab, musst ich allein durchs Betrachten des Displays nach den ersten Fotos schon ne halbe Stunde grinsen.

    Die D800 braucht definitiv gute Linsen um ihre Fähigkeiten auszuspielen.

  4. Absolute Zustimmung! Zwangsläufig kann man sich mit dem Detailreichtum in der Bearbeitung verrennen und verliert die Zeit für das wesentliche. Ob die Fotos dann besser oder wenigstens gleich gut aussehen wie mit 20 MP kommt noch hinzu.

    Ab und an einen größeren Dynamikumfang fände ich viel interessanter!:-)

    Gruß

    Harry

  5. Ich finde die Mega-Auflösung auch heftig!
    Ich hätte ja zu gern eine Cam mit Profi-Body und aktueller Technik aber mit geringerer Auflösung.
    Am liebsten eine D800 mit 16-20MP. Die D600 ist mir zu nah an der D7000 (selbst die D7100 bietet ein Paar nette Dinge mehr)!
    Die D4 ein tolles Teil, aber einfach zu teuer für den ambitionierten Hobbyfotografen!

    Canikon, hört mal mehr auf die Käufer!!!

  6. Ein interessanter Aspekt. Bin mal auf weitere Meinungen gespannt. Ist aber schon beeindruckend, welch feine Struckturen aufgenommen werden können.

    Was mich nervt, sind die immensen Datenmegen, die so bei einem Shooting zu stande kommen. Die wollen ja auch archiviert und verwaltet werden! Das bedeutet es fallen nicht ganz unerheblichen Kosten für Festplattenplatz etc. an.

  7. und wenn Ihr die Bilder vorher auf eine, in der Portrait oder Beauty Fotografie, sinnvollere Auflösung runter rechnet. Besteht das Problem dann auch noch?

    die D800(e) ist eine kritische Kamera, auch bei mir in der Landschaftsfotografie, aber speziell dort liebe ich die hohe Auflösung. Schon mal ein Bild der D800 auf 1,50m ausgedruckt 😉

    Aber in eurem Metier würde ich die auch nicht einsetzen wollen.

  8. hey ein sehr guter Artikel, als ich letztes Jahr meine D700 ersetzt habe, machte ich mir genau die selben gedanken und hatte beide kamera also die d4 und d800 im studio getestet so schön die auflösung und qualität bei der d800 ist so mühsam ist das datenhandling mit den grossen dateien, habe mich für die d4 entschieden und denke ist eine super kamera und hat mit 16 mp immer noch genug reserven für ausschnitte

    denke werde mir später die d800 trotzdem noch kaufen als ergänzung für jobs wo eien hohe auflösung wirklich notwendig ist oder weil man einfch bilder mit diesem detailreichtum möchte was ja bei gewissne motiven schon sinn macht

  9. Ich find es Wahnsinn und brauch diese Megapixelwerte nicht. In der Portrait-und Peoplefotografie ist das nicht wirklich nötig wie ich finde. Diese Extremauflösung macht im technischen Bereich (Madchinenbau, usw. ) eher Sinn. Ich meine dass dieses Thema oft überbewertet wird.

  10. vielleicht hilft es, im vorfeld, bewußt die qualie entsprechend dem shoot zu wählen?

    ebenso wie verdammnis im beispiel, gibt es sicher gegenbeispiele 😉

    lg theo

  11. Beim Runterrechnen kann auch die gewählte Interpolationsart den Ausschlag geben. Bei bikubisch schärfer werden Kantenkontraste eher priorisiert und nach dem Neuberechnen verstärkt (kommt einem Nachschärfen gleich), bei bikubisch glatter wird eher auf sanfte Übergänge wert gelegt, Kantenkontraste werden abgeschwächt – Details werden dann nicht so gut erhalten. Eigentlich würde man das Nachschärfen nach dem Verkleinern machen und bei einer Vergrößerung ja wollen, dass die Pixelkanten nicht so scharf wiedergegeben werden und alles eher verläuft. Daher gibt es diese „Empfehlungen“ in Photoshop („Optimal bei Verkleinerung“ z.B.). In der „automatischen“ Auswahl erkennt Photoshop einfach nur, ob das Bild vergrößert oder verkleinert wird und wählt dann entsprechend eine glatte oder schärfere Interpolation. Wenn ihr also eine Verkleinerung wollt, ohne dass die Details betont werden, könnt ihr einfach mal eine Verkleinerung mit glatter Pixelinterpolation ausprobieren. Das sollte euer Problem etwas abmildern, vielleicht sogar ganz lösen.@ admin

  12. Ich kenn das Problem, da finde ich das Bereichsreparaturwerkzeug am besten für sowas aber nicht Linie ziehen sonder punktweise einsetzen.

    Probier mal und sag mir was du davon hälst.

    lg

    Richy

  13. Hey,

    ihr habt sowas von recht und mir die Augen in dieser Hinsicht geöffnet.

    Fühle mich gleich ein wenig belichteter 😀

    Wie sieht das denn mit dem Rauschverhalten aus? Wird das durch die gigantische Pixelzahl nicht negativ beeinflusst?

    LG Fabian

  14. Was mich viel mehr interessiert hätte bzw. hätte gedacht, dass würde auch drin vorkommen…Dass solche Megapixelmonster auch gerne Probleme mit der Schärfe haben, sprich je größer die MP in Relation zum Sensor desto größer machen sich „minimalste Verwackler“ schon erkennbar…Oder wie sind dort eure Erfahrungen?

  15. @ admin

    Du meinst, wenn ich mit der 5D3 und der D800 je das „gleiche“ Bild mache und dann das der D800 auf 22 MP runter rechne, hat es immer noch mehr Details als das der 5D3? Das würde durchaus sinn Ergeben, aber dann steht es dir doch immer noch frei, die Auflösung weiter zu reduzieren bis du genau den gleichen Detailgrad erreicht hast bzw. den, den du dir für das Bild wünschst. Spart sogar noch Speicher- und Rechenleistung.

    Wie gesagt, ich sehe das Problem nicht. Während es absolut verständlich ist, wenn man sich über zu viel Auflösung, und damit Dateigröße, beschwert, finde ich kann man sich über zu viele Details an sich eigentlich echt nicht beschweren. Die kann man immer auf das gewünschte Maß reduzieren.

    (Eine Möglichkeit zur Reduktion der Auflösung von RAW-Dateien wäre mir allerdings nicht bekannt, da sehe ich wie gesagt das einzige Problem mit der hohen Auflösung)

  16. Warum wird sich bei den Kleinbildkameras über die hohe Auflösung „beschwert“? 30 und mehr MP sind doch in Mittelformatfotografie normal. Und das auch ohne Tiefpassfilter…

  17. Ich kann mir gut vorstellen, wie nervig sowas ist. Ich habe zwar kein Pixelmonster, aber ich habe vor ein paar Tagen erst eine kaputte Netzstrumpfhose ausbessern müssen, mit den ganzen perspektivischen Verzerrungen garnicht so einfach.

  18. Ich versteh die Idee für diesen Beitrag, allerdings kann ich’s nicht ganz nachvollziehen. Die Auflösung lässt sich doch regulieren. Egal ob in PS oder Direkt an der Cam. Und ja ich weiß was die teilweise verstärkt werden bzw es vielleicht sogar geschärft aussieht. aber das finde ich kann man lösen. Und auch das Beispiel mit dem feinem netzt hinkt etwas, warum nimmt man da das Ausbessern Werkzeug? das kann nicht funktionieren, Auflösung hin oder her, das ausbessern Tool ist eine Automatik die bei sowas nicht funktionieren kann.

    Wie ihr aber richtig geschrieben habt, warum wähle ich so eine Auflösung/Kamera für ein bestimmtes Motiv wenn ich weiß das ich hinterher Schwierigkeiten in der Post damit bekomme?!

  19. Bei Eurem Beitrag denke ich an den ersten „Nörgelbeitrag“ über die 5DMKIII. Da hattest Du nur bedingt Recht, aber hierbei kann ich das mit der Auflösung sehr gut nachvollziehen. Neben meiner 5DMKIII habe ich u. a. für Sportaufnahmen die 1DX mit eben weniger Auflösung als die 5DMKIII. Ich erwische mich immer mehr, wo ich einfach ausserhalb des Sports mit der 1DX fotografiere, obwohl sie eine geringere Auflösung hat.

    Also ja, Auflösung ist nicht alles.

  20. @ Olaf

    Bedingt Recht 🙂 Olaf… TZTZTZ… das war eine Meinung. Die ist eben subjektiv und subjektives Empfinden ist immer richtig, wenn vielleicht objektiv nicht 100% nachvollziehbar… Aber danke für deine Zustimmung hier.

    Ich muss eben sagen, die D800 ist ne Granate und die Auflösung freut teilweise tierisch… aber teilweise ist es eben auch eine heiden Arbeit Sachen an dem Ding wieder heile zu machen. Echte Hassliebe und ich habe letztens erst Bilder aus der 5D Mark I gesehen. 12MP, genau wie die D700. Die sahen im Web und bis DinA4 echt besser aus… 🙁

  21. oh mann..als ich mir schon oben den Beitrag durchgelesen habe…habe ich schon mit graus an die vielen Technikdiskussionen und „schlauen“ Kommentare gedacht…und so wars auch 😉

    im endeffekt läuft es ja eh auf die gleichen Kommentare/Meinungen hinaus..welche man überall im Internet lesen kann…

    für mich selbst muss eine Kamera nur technisch insoweit funktionieren, dass sie Fotos macht…Auflösung…Motivprogramme…Isobereich…ist mir alles wurscht…

    freue mich immer drüber wenn eine neue Kamera auf den Markt kommt, weil dann viele Technikjunkies ihr „alten/schlechten“ Kameras zu Dumpingpreisen raushauen..*g* und ich bares Geld spare…

    trotzdem habe ich genug Kunden…die meine Fotos schön finden und dafür das gleiche Geld bezahlen…

    im übrigen schätze ich sogar die niedrig Pixligen Kameras mehr…da meine „alten“ Rechner diese Dateien auch schneller Verarbeiten…

    In diesem Sinne…mehr über die Bildkomposition als die Technik nachdenken…

    Gruß,

    Chriss

  22. @Martin: Lass uns nicht so spitzfindig sein. So war das von mir nicht gemeint. 😉 Jeder hat seine Meinung, und auch da hast Du natürlich 100 % Recht, die ist immer subjetiv. Und das ist bei mir genauso, denn die Weisheit habe ich nicht mit Löffeln …

    Aber so wichtig ist meine Meinung nicht. Manchmal bewundere die Leute wie winnerger, die einfach eine Tugend aus der Bessenheit von manchen Leuten (mich eingeschlossen) machen. Die besseren Fotos macht man mit der teuersten Ausrüstung nicht. Nur macht es vielleicht einfach Spaß. Aber lassen wir das. Ich wünsche ein schönes Osterfest. Weiter so, vielleicht bis zum Indy-Foto mit 16 oder dann 18 Megapixel? 🙂

    In dem Sinne…

  23. @ Olaf

    Das war echt nicht böse oder spitzfindig gemeint. Ich weiß auch wie du deinen ersten Beitrag gemeint hattest. Nicht dass wir unrecht hatten sondern dass du eben unsere Meinung nicht geteilt hast. Was ja völlig legitim ist. Also keine Sorge… meine Antwort vorhin war eher mit einem Schmunzeln zu nehmen als sonst wie 🙂

  24. Eine wirklich subjektive Betrachtungsweise, sehr stark abhängig vom Anforderungsprofil eines Fotografen.

    Sehe ich etwas anders. Wer sich die D800 zulegt sollte über die Vor- und Nachteile diese Auflösung klar informiert sein und wissen, wozu er diese Auflösung benötigt. Ich glaube nicht, dass die Masse der Kunden die semiprofessionellen Knipser sind, bei denen das Geld locker sitzt und die das Ding als Statussymbol kaufen, ohne sich über Vor- und Nachteile dieser Auflösung bewusst zu sein.

    Das Pixelbolidensegment ist gerade preislich eine erstklassige Alternative zum Mittelformat geworden. Das Mittelformat nicht nur aus hoher Auflösung besteht, ist auch klar. Sieht man aber die Anforderung an eine maximale Auflösung bei bspw. kommerziellen Produktionen, so haben D800 und kommendes Canon-Pendant eine absolute Daseinsberechtigung und machen in vielen Fällen PhaseOne & Co. nicht mehr zum benötigten Zweckmittel.

    Habe Eure subjektive Betrachtungsweise schon verstanden. Ich kann aber schlecht Kleinwägen mit Sportwägen oder SUVs vergleichen. Jedes Fahrzeug hat seine individuelle Daseinsberechtigung, abhängig vom Nutzungsprofil des jeweiligen Fahrers.

  25. Hallo Martin,

    also wer ein Ferrari kauft, kann nicht erwarten, das der auch sparsam ist.

    Die D800 ist und bleibt für die diejenigen vorbehalten, die so eine enorme Auflösung öfters anwenden und bitte diese effektiv nutzen !!!

    Für diejenigen die nur mal fürs Web-, Fotoalbum oder gelegentlich unter A3- Plakat bleiben und nie über diese Formate hinausgehen, der sollte sich vorher darüber Gedanken machen, ob die D800 die richtige Wahl wäre. Ich habe mich dafür entschieden und bereue nichts und lebe auch mit den quälenden Geistern.

    Habe noch ein Beispiel: Ein LKW ist größer, aber dafür nicht schneller als ein herkömmliches Fahrzeug, kann aber dafür mehr BELADEN werden! Nicht jeder kann gleichzeitig mit dem LKW umgehen! So ähnlich.

    Oh Ja – es wird langsamer und mühseliger -wenn man das so sieht. Aber schlecht ist die D800 dafür nicht. Man sollte sich umstellen und auf den weiteren Fortschritt der Technik hoffen.

    (Ich meine letzteres nicht die Kamera damit)

    Die Sache mit der Bildbearbeitung im PS und dem Ausbessern-Werkzeug ist nicht das Problem der D800, sondern wie PS die Pixeln berechnet. (im Grunde ist es eigentlich gar kein Problem). Mit dem Auswahlwerkzeug werden halt mehr vorhanden Pixeln in die Berechnungen einbezogen als mit 16 MP! PS unterscheidet nicht zwischen 16 und 36 MP, somit sollte die Auswahl der Pixeln höher eingestellt werden!

    Mich wundert es nicht, dass Canon nun nachziehen möchte, bei dem Erfolg was Nikon bei der D800 und der D4 hatte. Ob es Sinn oder Unsinn macht regelt der Markt selbst. Es geht hier allein um die Marktanteile. Canon hat deutlich zu Nikon an Vorsprung verloren.

    Das Kaufverhalten wird sich ändern, wer eine D800 besessen hat und wenn die weitere Performance nicht in nahe Zukunft mitzieht. Jeder sollte sich mal fragen warum die D4 nur 16 MP hat.

    Gruß

    dein treuer Blogleser

  26. Tja, schwierig, wie immer.

    Ich habe meine D800 „Meine Süße, das Biest“ getauft. Sie ist der Hammer bei dem, was sie liefert (Aussage 12MP sehen besser aus kann ich nicht nachvollziehen, aber egal). Gleichzeitig ist sie aber auch „biestig“ und verlangt einiges ab.

    Würde sagen, war schon immer so. Entwickelt sich eben weiter. Und entsprechend muss halt Photoshop dazulernen (oder mit welchem Tool arbeitet die Mittelformatfraktion, wenn PS derartige Probleme bereitet?) und der Fotograf auch. Der Rechner ohnehin (Geschwindigkeit).

    Ich nutze sie sogar auf Hochzeiten und finde die Möglichkeiten der Auflösung sehr genial. Nicht nur Rauschverhalten/Dynamik ist klasse, sondern auch mal die Möglichkeit zu haben einen kleinen Ausschnitt wo rauszubringen, das hat was.

    Ich stimme meinem Vorposter Michael bei. Der Vergleich ist etwas schwierig. Wenn man den Workflow auf Zeit optimieren will, dann ist es sicherlich besser auch „schlechteres“ Material zu erhalten. Wünsche ich höchstmögliche Qualität, dann muss sich auch der WF anpassen.

    Für mich kann ich salopp gesagt sagen: Ja, auf dem Print sieht man evtl. nicht die einzelnen Wimpern (wenn der Print klein ist), aber jedes Wimperchen im Bild zu haben – ich falle jedesmal um (ich komme von 10MP).

  27. Hallo Martin,

    ich kann Eurem Beitrag nur zustimmen, bei mir sind es nur 31 MPX (aus einer H3D-31) aber auch hier habe ich das gleiche Problem. Die Beauty- Retusche ist viel zeitaufwendiger aufgrund der hohen Datendichte. Mit einem 16 ,bzw 22 MPX back war es echt einfacher. Auch kann ich euren Eindruck mit der Web Auflösung, bzw A4 Prints bestätigen. Nach meiner Auffassung macht es eher ab A3 bzw A2 richtig Spaß die Bilder zu betrachten.

    Auch habe ich die Beobachtung gemacht für das Fotografieren aus der Hand, das die Faustregel 1/ Brennweite bei den hohen Auflösungen nicht mehr stimmt, nach meiner Erfahrung würde ich eher sagen 1/(3x Brennweite)

    Oder Stativ, bzw Blitzanlage.

    Gruß

    Detelf

  28. Natürlich ist die Retusche aufwendiger. Aber das ist ja auch klar, bei mehr Daten.

    Was m.E. nach hier unkorrekt angebracht ist: Auf die Probleme der Auflösung zu verweisen, wenn der Workflow länger dauert bzw. Photoshop nicht in der Lage ist die Werkzeuge anzuwenden.

    Letzteres ist ein Photoshop-Problem. Ersteres (Workflow) hängt davon ab, was man will: Will ich alle Daten, dann D800 oder Mittelformat oder Leica S2 usw.. Will ich es einfach: Niedrige Auflösung.

    Überspitzt gesagt: Polaroid oder iPhone und Histamatic, wenns ganz simpel sein soll. Das auf die Auflösung zu schieben erscheint mir sehr skurril.

    Was ich nicht verstehe: Warum sollen WEB/A4 Auflösungen erkennbar besser mit kleinerer Auflösung aussehen? Kann dann ja nur am Verfahren der Skalierung liegen. Wieder ein PS (=Software) Problem?

    PS: Mir würden weniger MP auch ausreichen. Aber eine D4 ist preislich für das was sie (im Vergleich zur D800) bietet jenseit von Gut und Böse. Da retuschiere ich lieber bissl länger und freue mich über die Daten. Auf Partys/Hochzeiten hats auch geklappt. Auch wenn ich nun eben höher als mit 1/Brennweite fotografiere 🙂

    Viele Grüße und frohe Ostern (egal mit welcher Technik 🙂

    Gustl

  29. will nur mal aus reiner Neugieriger mich nochmal zu Wort melden…mit ner rein informativen Frage…will keinen Ärgern oder so…interessiert mich nur mal…

    1. Wer von euch ist Berufsfotograf und bestreitet seinen kompletten Lebensunterhalt alleinig aus der Fotografie?

    2. Wer von dieser Gruppe hat eine D800?

    Vielen Dank für Eure Antworten im Voraus! 🙂

    MFG Chriss

  30. Da stelle ich mich doch direkt mal in die Ecke der Meckerer, weil ich das Problem nicht verstehe.

    Die 800 ist für cropper und 2x2m Posterfans eine bezahlbare Offenbarung, bei Architektur hat man plötzlich richtig Raum bei der Bildgestaltung. Bei mir entsteht auch nur jede 10.te Aufnahme mit der 800, weil ich sonst die Ausgabegröße einfach nicht gebrauche und mehr meiner Linsen stressfrei nutzen kann. Bei dieser 10.ten Aufnahme aber, bin ich froh sie zu haben. Und da macht mir der Mehraufwand in der Nachbearbeitung keine Sorgen.

    Olli

  31. Mir kommt es ein wenig so vor als würde hier ein 1000-Teile Puzzle „kritisiert“ werden, weil es mehr Zeit in Anspruch nimmt als ein 500 Teile-Puzzle. Demnach müssten wir alle auf eine 6 MP-Kamera dorwngraden, denn hier geht PS noch schneller von der Hand.

    Übrigens Martin, ein ganz wichtiger Tipp: PS, bzw. auch Lightroom usw. gehen mit den Nikon RAW´s eher bescheiden um…im Gegensatz zu den Canon-RAW´s…(hab irgendwo mal gelesen, dass Adobe mit der NEF-Verschlüsselung nicht klar kommt). Die wahre Qualität der Nikon-Rohdaten erlebst Du erst wenn Du die NEF´s in Capture NX2 öffnest. Du wirst Deinen Augen nicht trauen. Schärfe, Farben, gefühlte Bildtiefe usw…: komplett anders, sprich 10x besser. Probier das mal auf jeden Fall aus. Dass Nikon für Capture ordentlich was sehen will (nämlich igrndwas um die 180 EUR glaub ich), ist natürlich eine Farce. Aber es gibt ja noch die 30 Tage-Testversion. Probier das mal aus. Gefühlt hat Deine D800 dann 50 MP. Was die Retusche in PS natürlich nicht einfacher macht 😉

  32. @Andy

    Treffender Vergleich. Dem 1000 Teile Puzzle und Capture NX kann ich zustimmen. Die Ergebnisse sind Sahne, der Workflow gefällt mir nur nicht so gut. Daher ists nun DxO geworden.

    Das wichtigste, was Du ansprichst ist jedoch: Die komplette Kette muss stimmen und man muss seine eigene Arbeitsweise ebenfalls anpassen.

    So habe ich mir tatsächlich angewöhnt bei der D800 auch mal im 1,2 Drop zu fotografieren. Ergibt handliche 25MP Bilder. Wenn es drauf ankommt, dann eben volle Auflösung. Und ja: Ich nutze gerne die Möglichkeit des späteren Beschnittes 🙂 Obwohl ich von zwei Jahrzehnte Analog fotografierte und das Gegenteil lernte.

    Thats Digital. Oder so.

  33. VIEL mehr als die unsinnig hohe Auflösung (im People-Bereich) interessiert mich eine unbearbeitete Version und der Lichtformer zum letzten „Amerika“-Bild.

    Ab einem gewissen Wert (und der ist nicht SO hoch) interessiert mich die Auflösung GAR nicht mehr – der Bildinhalt aber immer!

  34. Hallo Martin,

    Vor zehn Jahren,habe Ich fotografierte mit einem Back 4X5 Power Phase von Pase One und die Bildgröße konnte erreichen 144Mb oder mehr, in RGB, können Sie sich vorstellen, wie langsam der Rechner war, und damals hatten Wir noch der Ps 5.

    Zu vermeiden Retusche, musste man sauber arbeiten, ein Fingerabdruck auf der Kristall war schwer zu retuschieren.

    Ist nicht deinem Fall, Fashion und People fotografie ist spannend, und die Geräte sind immer ständig weiterentwickelt, muss man ebenfalls weiterentwickeln.

    Interessante Diskussion, und einige Lösungen sind dargestellt.

    Aber über Gänsehaut, wen ich ein tip geben dürfen, statt mit Blitzlampen arbeiten, Halogenlampen nutzen dies bietet zu Modell eine Wärmequelle und ist sehr komfortabel insbesondere im Winter.

    Ich benutzte diese Technik mit einem Modell mit nacktem Oberkörper und verwende zwei soft box 60X60 mit 1000w Als Hauptlicht und und die Hintergrundbeleuchtung zwei weitere Leuchten mit 650w und es funktionierte ser gut es gab keine Gänsehaut.

    Logischerweise Dieses Foto wurde im Studio aufgenommen

    Ich folge deinem Blog und danke den vielen Tipps, es hat wesentlich geholfen

    Grüße

  35. Ne dumme Frage: Wie siehts im Falle einer Frequenz Trennung aus? Also wenn ich die reine Struktur bzw. Nur die Details bearbeite? Theoretisch dürften die Resultate besser sein und nur minimal mehr Zeit in Anspruch nehmen!

  36. So ganz kann ich euren Beitrag hier nicht verstehen.

    Ist ja fast wie bei der Einführung von HDTV oder bei den Retinadisplays bei Apple Produkten.

    Die Auflösung ist höher. Man muss deshalb genauer arbeiten bzw. man hat beim Photoshoppen mehr Aufwand – so what?

    Zum Glück ist es bei der D800 genauso wie mit Apple Produkten: es besteht bislang kein Kaufzwang.

  37. Hallo zusammen, also ich besitze die d700 und d800. Ich kann die Meinung von Martin zu 100% teilen…ABER: ich habe mir die Auflösung zum Vorteil gemacht indem ich den Bildausschnitt, der später für mich wichtig ist einfach verkleiner! So habe ich später mehr Freiheit den Ausschnitt und somit das bild zu bestimmen. Somit muss ich mich nicht beim Shooting schon 100% festlegen. Mfg rene

  38. Das Problem kenne ich auch (mit Canon 5D-II). Früher habe ich auch viel mit dem Ausbessern-Werkzeug gemacht und mich bei Stoffretuschen geärgert. Seit ich PS CS6 habe setze ich für solche Fälle nur noch das Bereichsreparaturwerkzeug ein. Funktioniert fast immer ohne extra Nacharbeiten.

  39. Mann Martin, da hast de ganz schön was ab bekommen, ich stand auch vor der Entscheidung, ob ich jetzt von meinem Sony-System auf die D800 oder Die MIII wechsle und neben vielen anderen Argumenten war die niedrigere Auflösung für mich ein wichtiges Argument, da ich People-Fotografie mache. Das RAW kann man bei Nikon nicht verkleinern und das Canon MRaw hat wohl auch Qualitätseinbußen, letztendlich hätte ich tonnenweise Daten auf der SSD und ich mach auch nicht so oft Ausschnittsvergrößerungen, aber ich sitz immer in der 100% Ansicht vor PS und mittlerweile hau ich auch nicht nur einen Weichzeichner drüber, somit müsste ich bei jedem Bild extra Zeit einrechnen und da gibt es tausend mal wichtigere Faktoren, die ein gutes Bild in der People-Fotografie ausmachen…..

    KEEP THINGS SIMPLE

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