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Die spiegellose EOS M5 Systemkamera von Canon im Praxistest

7. März 2017 | Blog

Alle Fotos dieses Beitrages sind komplett unbearbeitet direkt aus der EOS M5. Nicht mal Hautunreinheiten wurden entfernt geschweige denn Dynamiken verändert!

FÜR LESEFAULE… Video gucken!

Hier nochmals die einzelnen Fotos aus dem Video…

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Das EOS M System war lange Zeit eine Blamage für Canon. Vielleicht ist das nicht so deutlich für den einen oder anderen, wenn man eben nur das M-System kennt. Aber wer einmal eine aktuelle Fuji, Olympus oder Panasonic in Händen gehalten, damit fotografiert hat, der weiß, was spiegellos möglich ist. Und weder die Canon M-Mount Objektive noch die M-Kameras konnten bisher auch nur halbwegs überzeugen. Bisher… denn das könnte sich mit dem Erscheinen der EOS M5 geändert haben.

Ob das wirklich so ist und wann die M5 Sinn macht, das werden wir in diesem Beitrag klären. Ich selbst habe bis dato einige Fotoshootings mit der M5 unternommen und kann heute meine Erfahrungen berichten. So ein paar Schrammen hat die EOS M5 jedenfalls jetzt schon abbekommen.

Tethering ist im aktuellen Zustand der Firmware nicht möglich und der Stabilisator arbeitet nur digital, was im Fotobereich nicht wirklich viel bringt. Stand März 2017 ist das ein Armutszeugnis für eine Kamera an der 1000 € Schwelle. Warum die Kamera trotzdem eine solide Kamera für Canon-Fotografen geworden ist, das erfahrt ihr jetzt.

#mirrorless

Ich möchte an dieser Stelle keinen Glaubenskrieg zwischen Mitspiegel und Ohnespiegel neu entfachen. Darum geht es nicht. Ich z.B. bin ein eingefleischter Canon-Fotograf, liebe aber einen digitalen Sucher. Ich finde, ein digitaler Suche hat gerade in der AL und Dauerlichtfotografie enorme Vorteile gegenüber einem optischen Sucher (!MEINE MEINUNG! LASST SIE MIR!) und ich war immer traurig, dass es bisher keine Option von Canon für den digitalen Sucher gab.

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Die Mär vom Größenvorteil

Nach den neuesten GM Objektiven von Sony und immer größer werdenden Optiken von Fuji ist die Mär vom Größenvorteil für spiegellose Systemkameras langsam aber sicher enttarnt. Die Größe eines Objektives hat nur sekundär etwas mit dem Auflagemaß zu tun. Genauso wichtig und evtl. wichtiger sind die Konstruktion und die verbaute Objektivtechnik selbst.
Und gutes Glas braucht Platz, Größe und Gewicht. Das ist schon immer so gewesen und damit haben wir alle kein Problem. Viel wichtiger, viele von uns haben einen großen Objektivpark aufgebaut und wollen so schnell nicht einfach alle Objektive in den Müll werfen. Und genau das ist die Hauptstärke der EOS M5. Sie verbindet bisherige Leistung mit neuer Technik.

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Performance der Kamera

Ich möchte an dieser Stelle etwas mehr schreiben als nur ein bisschen darüber, dass eine neue Kamera sich eben neu verhält, etwas besser als die Vorgängerin ist und das eine oder andere mehr kann. Vor allem möchte ich nicht irgendwelche Fotos in den Tiefen vergleichen oder das Rauschen bei ISO 6 Millionen. Wer noch nicht kapiert hat, dass man mit jeder aktuellen Kamera unfassbar gut fotografieren KANN (wenn man es denn kann!), der sollte sich gar keine Kamera leisten. Aktuelle Kameramodelle können mehr als gewöhnliche Fotografen wie ich einer bin brauchen. Wenn der Standard das Rauschen und die Pixel wären, dann hätten Lindbergh, Rakete und Co. gar keine Fotos machen können.

EOS M5 als Kamerakonzept

Die EOS M5 ist eine Canon Kamera. Jeder der selbst eine EOS DSLR hat wird sich sofort und ohne Umgewöhnung zuhause fühlen. Die Kamera kann einige Dinge von denen man selbst in den großen Kameras nur träumen kann. Die Kommunikationsprotokolle mit Bluetooth und WLAN z.B. oder auch das sehr effektive Display und Videostabilisierung. Abseits davon ist es aber trotzdem eben eine waschechte Canon Kamera.

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Trotz der Größe fasst sich die Kamera gut an, liegt auch in großer Hand relativ gut und die Drehknöpfe sind selbst einhändig gut zu bedienen. Bis auf das Funktionsrad finde ich auch alle Knöpfe mehr als sinnvoll. Das DIAL FUNC. Rad hätte Canon nach meinem Geschmack aber auch sein lassen können und ein normales Drehrad hätte den Dienst auch gut gemacht. Das Problem am DIAL FUNC. Rad ist die Tatsache, dass die Funktion immer wieder zurück springt. Man muss sich also jeweils neu durchwählen. Sehr nervig!

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Was ich besonders interessant aber auch merkwürdig finde ist, dass die M5 teilweise mit Funktionen aus dem Profi-Bereich auftritt und dann anders herum wieder simpelste Funktionen vermissen lässt. So gibt es programmierbare C1 und C2 Modi am Wählrad… aber kein Tethering.

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Fremdobjektive am M-Mount Adapter

Klipp und klar. Fremdobjektive funktionieren blendend. Wir nutzen für Canon sowieso nur das 85mm, das 45er und das 35mm von Tamron als Festbrennweiten. Dazu kommt das UWW 15-30mm und das leichte Teleobjektiv 70-200. Alle fünf Objektive funktionieren blendend und ohne Einschränkungen wobei mir das 85mm irgendwie am liebsten ist.

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 Dynamik und Farbe

Zufriedenstellend sind Farbwiedergabe und Dynamik des Sensors. Wir bewegen uns vom Level der Qualität im aktuellen APS-C Level wobei ich noch etwas Probleme mit sauberen Hauttönen habe. Man erkennt auf den nachfolgenden Fotos den leichten Stich und die Milchigkeit. Natürlich lassen sich solche Dinge gerne auch mit dem RAW-Entwickler korrigieren. Habe ich auch probiert, gestaltet sich aber nicht so einfach wie man sich das gerne schön redet. Der Sensor nimmt die Farben irgendwie nicht so gerne auf… scheinbar…

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Was mich an einer Kamera interessiert sind im Jahr 2017 nur noch wenige Knackpunkte.

  1. Bedienbarkeit
    Wie gut und problemlos kann man die Kamera in der Praxis nutzen. Stören Menüpunkte, Knöpfe oder dergleichen?
  2. Verarbeitungsqualität
    Was hält die Kamera aus und wie gut ist das Geld investiert? Wackelt alles nach ein paar Minuten Fotos machen?
  3. Fokusgeschwindigkeit und AF-Treffsicherheit
    Wie rigoros kann ich die Kamera einsetzen und mich auf das Motiv konzentrieren ohne gleichzeitig nur noch unscharfen Mist auf die Speicherkarte zu bannen. Wie schnell geht der AF und wie sicher ist jeder Schuss fokussiert?
  4. Gesamtpaket „Kamera“
    Macht die Kamera überhaupt Sinn oder ist die Kamera evtl. zu speziell und kann nur in gewissen Bereichen nutzvoll eingesetzt werden?
  5. Elektronischer Suche
    Wie gut kommt der Sucher mit Flackern, Flimmern und schnellem Ziehen mit und wie gut ist die Wiedergabeleistung?

Und genau daher gehen wir nicht einfach nur raus ein paar Fotos machen… ich möchte die Kamera auf Herz und Nieren prüfen und das geht nur in Grenzsituationen. Denn niemand von uns macht Fotos nur in den besten und schönsten Situationen. Nein, ganz im Gegenteil. Die meisten machen Fotos wenn es schwierig ist vernünftige Fotos zu machen.

Kommen wir also zu den Antworten auf die oben gestellten Fragen!

  1. Problemlos! Die EOS M5 ist eine Canon EOS und wer das Bedienkonzept kennt, der kennt die Kamera von der ersten Sekunde an. Nur das DIAL FUNC. Rad verwirrt tierisch 🙂
  2. Ich finde die Kamera sehr gut verarbeitet. Die Haptik ist solide und man hat nicht Angst, dass direkt alles auseinander fallen könnte. Es ist zwar kein Fuji XPRO2 Backstein und auch keine ewig junge 5D Mark II… aber über Verarbeitung würde ich mir keine Sorgen machen.
  3. Erstaunlich gut, wenn man bedenkt, dass die Kamera nur über den Sensor fokussiert. Keine Olympus oder Lumix aber ungefähr vergleichbar wie XT1, XT10, XPRO2 und deutlich besser als die aktuellen Modelle der Sony Alpha Serie.
  4. Mega interessante Kamera für alle mit vorhandenem Canon System. Gerade durch den Adapter bekommt man eine kleine, effiziente Kamera für unterwegs.
  5. Naja… der Sucher ist gut was Flimmerlichtquellen betrifft und kann auch was bzgl. schnellen Schwenks, aber er unterscheidet sich extrem in den Kontrasten vom Kamera-Display. So extrem, dass ich mehrere Shootings leicht verhauen habe, weil ich den Sucher nicht bewerten konnte. Echter MINUS-Punkt. Farbe ist im Sucher greller, bunter und die Schwarzwerte sind stärker als auf dem Rückdisplay welches mehr der eigentlichen Wiedergabe auf dem Computer entspricht.

NERV!!!

Was mich an der Kamera tierisch nervt ist die Wiedergabeoption. Scrollt man schnell durch viele Fotos, dann wird eine Art Animation gestartet und die Bilder sind nur noch circa. 1-2cm groß. Spielerei und sogar eine wirklich unproduktive und nervige Spielerei. Damit fällt ein wichtiger Betrachtungsmodus an der Kamera defakto raus. Man kann nicht mehr schnell die Bilder im Groben bewerten, weil man einfach gar nix mehr erkennt.

Autofokus mit Adapter

Machen wir weiter mit dem wichtigen Thema AUTOFOKUS und nachdem ich oben schon geschrieben habe, dass die Kamera einen wirklich soliden AF aufweist… können wir uns die Erfahrungen im Detail anschauen.

Nachdem es im M-Segment kein wirklich sinnvolles Portraitobjektiv gibt, haben wir natürlich mit der Kamera auch sofort den EOS M Mount Adapter gekauft. Damit haben wir unsere herkömmlichen DSLR Objektive an die M5 gepackt. Natürlich hängt die jeweilige Fokusgeschwindigkeit auch mit verwendeten Objektiv zusammen, trotzdem muss die Kamera die Informationen überhaupt schnell genug liefern damit das Objektiv den Fokus-Motor anwerfen kann. Und genau daher ist die Kamera auch so wichtig wenn es um das Thema Fokussieren geht. Die Kamera liefert die Informationen für das Objektiv.

Beim Thema Autofokus nervt übrigens die Tatsache, dass die M5 das Bild immer scharf stellen möchte. Egal ob man den Auslöser drückt oder nicht, die Kamera versucht auf im AF-S Modus ein scharfes Sucherbild zu generieren und das führt öfters dazu, dass die Kamera das Bild versucht zu fokussieren selbst wenn man die Kamera aus den Händen auf den Tisch gelegt hat. Dauernd hat man ein sirren und klirren im Hintergrund wobei man nicht vergessen darf, dass man die Kamera sowieso ausschalten sollte, um den Akku zu schonen. Und zum Punkt Akku… ein dickes Lob. Wir haben im Club in Stuttgart (siehe Video!) circa 1000(!!!) Fotos gemacht und nur einen Akku verwendet. Es wurde zwar nicht oft das Display benutzt und auch keine WLAN Funktion aktiviert… aber wenn man sorgfältig mit der Akkuleistung umgeht, dann klappt das prima mit der EOS M5.

Autofokus im Gegenlicht

Besonders spannend ist natürlich das Thema AF im Gegenlicht. Und daher sind wir auch kurz mit der Kamera und Lea vor die Türe gegangen und haben auch das getestet. Tiefstehende, brutalste Abendsonne…

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…und siehe da… fast kein Ausschuss. Der Kontrast-AF der spiegellosen Kamera kommt mit dem Gegenlicht besser zurecht als herkömmliche Fokus-Sensoren. Scheinbar wird mehr auf die restliche Struktur abgezielt als nur auf die generellen Kontrast. DAUMEN HOCH!!!

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Fokussieren im LowLight

Das Thema wurde ja schon im Video ausführlich angesprochen. Auch das LowLight-Fokussieren klappt erstaunlich gut auch unter schwersten Lichtbedingungen. Wir hatten einen soliden Ausschuss von circa. 20-30 Prozent. Wer jetzt denkt, dass das besonders hoch sei, dem sei gesagt, dass es NICHT hoch ist. Wir sprechen hier von einem sich bewegenden Modell unter mickrigem LED-Licht fokussiert aus der Hand und fotografiert bei einer Arbeitsblende von f1.8.

Farbwiedergabe und Handhabung von LED Licht

Ohne jetzt irgendeinen Labor-Testwert zu geben würde ich behaupten, dass es bessere als auch schlechtere Kameras für LED Licht gibt. Wir haben im Video oben in einem Club mit ausschließlich BILLIG-LED Licht gearbeitet und haben schon leichte Schwächen auf den Fotos erkennen können. Das geht besser, aber wie gesagt, es geht auch viel schlechter. Ergo… ein solides Mittel.

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STUDIO-KAMERA?

Ohne Tethered Shooting? Wohl kaum. Natürlich ist die Qualität mega gut aber was soll man mit einer Kamera im Studio, welche die Bilder nicht direkt auf den Computer werfen kann. Absolute Fehlentscheidung, liebes Canon Team. Da hätte mal jemand aus der Praxis mitentwickeln sollen. Als Studiokamera taugt die M5 echt nur bedingt.

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Ich habe die Kamera mit verschiedenen Blitzauslöser probiert. Alle haben ohne Sorgen funktioniert. Auch die Fotografiererei mit Blitzlicht mit deaktivierter Belichtungssimulation klappte problemlos. Das Fokussieren nervt auch nicht wie bei vielen anderen Kameras bei denen die Bildhelligkeit während des Fokussiervorgangs ständig und sehr extrem geändert wird.

Ich konnte sehr stresslos durchfotografieren und musste mein Auge nicht andauernd von hell auf dunkel gewöhnen. Wirklich sehr sinnvoll gemacht.

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FAZIT – DIE PERFEKTE ZWEITKAMERA FÜR CANONIERE

Nach vielen Fotoshootings mit der EOS M5 kann ich sagen, dass Canon wirkliche eine solide Kamera mit vielen Fehlern auf den Markt gebracht hat. Klingt jetzt komisch, ist aber so… 🙂

Ich würde die Kamera jedem mit aktuellen Canon-Objektiven und Kameras als Zweitkamera sehr ans Herz legen. Vor allem unter dem Aspekt, dass jeder potentielle Systemwechsel einfach nur das Können zurücksetzt. Und wenn es auch nur etwas ist. Zudem ist ein Zweitsystem teuer und oftmals unnötig. Bevor man jetzt also ohne Grund und Verstand zu einer Fuji, Sony, Olympus oder Panasonic greift, um damit seine Ausrüstung zu modernisieren, sollte man lieber die EOS M5 in Betracht ziehen. Man bekommt eine wirklich solide Spiegellose mit der Fähigkeit die besten Canon DSLR Linsen problemlos zu fokussieren.

Und vielleicht wacht Canon ja doch irgendwann mal auf und überrascht uns mit einer neuen Mega-DSLR… die Hoffnung stirbt zuletzt…

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Kommentare (6)

6 thoughts on “Die spiegellose EOS M5 Systemkamera von Canon im Praxistest

  1. Ein wirklich cooler Bericht! Leider ist mir die M5 im Gegenwert – verglichen mit den hochinnovativen Panasonics – schlicht zu überteuert. Was mir an Info noch fehlt (und ich bisher auch in keinem anderen Test der M5 gelesen habe): hat die EOS M5 auch Fokus Peaking / Kontrastkantenanhebung? Ich habe nur ein Jahr einen Ausflug zu Panasonic Lumix-G als Zweitsystem gemacht, empfand das aber als einen der mir wichtigsten Funktionen an einer DSLM überhaupt, wenn ich manuell fokussieren wollte.

  2. Zum dauerhaften Fokussieren mit Fremdobjektiven:
    Zumindest bei der EOS M3 gabs in den Untiefen des Menüs einen Punkt, der dieses Verhalten abgestellt hat.
    Ansonsten ein sehr schöner Bericht. Ich bin gespannt, wie die M5 in der Praxis ist (wenn die Post mal mit dem Paket dann rumkommt 😀 ).

  3. Hallo,

    Frage oben: Ja, es gibt Focus Peaking.

    Zum kontinuierlichen Autofokus: Menü – Kamerasysmbol – 3: Kontinuierlicher AF
    Zu der Animation bei der Bildwiedergabe: Bildwiedergabemodus: Menü – 4: Anz. scrollen

  4. Bestimmt ne tolle Kamera. Besonders weil ich mit Canon arbeite und die Bedienung die gleiche / ähnlich ist.
    Ich bin noch auf der Suche nach einer kompakten Drittkamera die man ohne weiteres mitschleppen kann.
    Daher kommt adaptieren für mich nicht in Frage.
    Leider fehlen lichtstarke Festbrennweiten. Das einzige Objektiv was in Frage kommen würde von der Brennweite her ist das 22mm, aber leider nicht lichtstark genug 🙁
    Danke dir für deinen Test.

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