DER SCHMALE GRAT… FASHION VS. PORN

20. Dezember 2013 | Blog

Mit dem neuen Blog können wir auch kurzfristig interessante Inhalte posten ohne gleichzeitig die sonst anderen wichtigen Inhalte zu arg nach unten zu schieben. Daher jetzt gleich mal ein Post, der wahnsinnig interessant ist.

www.nssmag.com/en/labs/pof

fashion-photography-vs-porn

ACHTUNG: Die Inhalte sind teilweise FSK18, teilweise eben FASHIONFOTOS.

Es geht um die Grenze zwischen Fashion & Porn und dabei habe ich über Facebook einen Link gefunden. Guckt es euch an und entscheidet selbst. Wow, sehr beeindruckend vor allem weil ich ohne die Bilder zu kennen nur immer bis 1-2 Punkte komme. Ich liege meistens falsch und meistens sage ich PORN obwohl es eigentlich FASHION ist.
Ich denke wer sich wirklich inhaltlich auch mit Fahsion-Photography beschäftigen möchte, der muss auch mal gedanklich hinter solche Dinge schauen und nicht nur auf den Auslöser drücken. Ich fand es jedenfalls echt schockierend und naja, ich glaub ich muss da mal drüber nachdenken… ernsthaft.

Kommentare (6)

6 thoughts on “DER SCHMALE GRAT… FASHION VS. PORN

  1. So wirst du dich dem Thema „fashion or porn“ kaum annähern können. Nur Ausschnitte eines Bildes lassen keine eindeutige Zuordnung zu. Um ein Bild zu klassifizieren bedarf es einerseits des ganzen Bildes und zusätzlich des Kontexts. Erst der Kontext stellt einen eindeutigen Bezugsrahmen her.

    Kontexte können bspw. sein:
    – Bildserie (die Bildstrecke an sich oder bewusst zusammengestellte Bilder eins Themas zur Serie)
    – der Anlass/Ort der Veröffentlichung (das Magazin, die Vernissage, …)
    — Die Zuordnung ist nicht immer eindeutig, eine Veröffentlichung einer Modestrecke in einem Männermagazin bekommt schon wieder den Hang zur Pornografie und die Veröffentlichung einer Pornostrecke in einem Modemagazin verliert schon wieder ihren sexuellen Charakter. Hier kommt dann neben ganzem Bild und Kontext noch „Zeitgeist“ hinzu, denn was heute geht, wäre vor 100 Jahren undenkbar gewesen. Auch kulturelle Aspekte spielen eine Rolle, was bei „uns“ geht, geht nicht bei „denen“.

    Man könnte aus den Kriterien, die zur Bewertung herangezogen werden müssen, Fragen basteln. Diese ließen sich mit ja oder nein beantworten und würden wie in einem Flussdiagramm weiterleiten bis unten die entgültige Antwort herauskommt. Die Kriterien, die ich auf die Schnelle sehe, wären:
    1. Kultureller Kontext
    2. Zeitgeist
    3.Veröffentlichungskontext
    4. Erstellungskontext
    5. Bildungsgrad der beurteilenden Person
    6. vollständiges Bild

    zu 1:
    Kulturell und/oder religiös anders geprägte Staaten als wir Mitteleuropäer legen andere Maßstäbe an. Aufklärung, Bildung, Wohlstand sind dabei bspw. Kriterien, über die sich ähnlich gelagerte kulturelle Kontexte abschätzen lassen.
    zu 2:
    1914 wäre wahrscheinlich Pornografie gewesen, was nur ein paar Jahre später „die Golden 1920er“ selbstverständlich war/schien.
    zu 3:
    Wo, wann und wie die Veröffentlichung erfolgt, spielt eine wichtige Rolle in der öffentlichen Wahrnehmung. Auch, ob die Person, die die Bilder bewertet die Hintergründe der Veröffentlichung kennt – siehe auch Punkt 5.
    zu 4:
    Wie ist die Arbeit entstanden, was sind die Hintergründe? Dokumentation, Provokation, …?
    zu 5:
    Bildungsgrad im Sinne vergleichenden Wissens. Was hat die Person schon an Bildern gesehen? Wie sehr ist sie mit der Thematik vertraut?
    zu 6:
    Der Ausschnitt führt bewusst in die Irre. Manchmal sind eindeutige Merkmale gegeben, die auch über Ausschnitte schon erkannt werde n können. Nur dann ist eine Zuordnung ohne Gesamtbild möglich – wahrscheinlich ist deshalb der für Fotografen so schwer.

    Abschließend bleibt zu sagen, dass der Test wohl kaum Sinn macht um sich der Thematik anzunähern, zumal nur Ausschnitte gezeigt werden. Das Thema an sich wird immer spannend bleiben, denn egal ob wir in einer freizügigen oder prüden Zeit leben, der Einzelne wird immer eine persönliche Schamgrenze haben. Die müsste man zuerst testen, um tatsächlich aussagekräftige Resultate mit den oben (eben mal) aufgestellten Kriterien zu bekommen.

  2. Also auch nach Aufdecken der Bilder hat mir da bei einigen Bildern nur der schriftliche Hinweis geholfen, dass es sich um Fashion handelt… wäre ich im Leben nicht drauf gekommen… aber Terry Richardson macht ja angeblich auch Fashion… von daher bin ich vermutlich einfach nur ein Banause! 🙂

  3. Meiner bescheidenen Meinung nach nicht mehr, als ein reißerischer Aufmacher, um Voyeurismus zu bedienen. Bin bei Timm – keinesfalls geeignet, um sich mit dem Thema ernsthaft auseinander zu setzen.

  4. Game geknackt! mensch….da hat sich die Strafe für Redtube aber mal gelohnt… 😉 *g*

    is ganz witzig was bei allen richtigen für ein Spruch kommt….

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